Blizzard: Streik der Mitarbeiter an WoW-Patch-Tag

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Um die Schließung eines Blizzard-Unternehmensbüros in Versailles zu verhindern, haben französische Gewerkschaften zu einem solidarischen Streik aufgerufen, damit die Arbeitsbedingungen des Konzerns mehr ins Bewusstsein rücken.

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Mal abgesehen davon das es keinen Unterschied macht ob die nun am Patchday gestreikt haben oder nicht (Der EU patch war in 2 1/2h auf dem Server da NA vorher Betatester gespielt hat) , frage ich mich wirklich ob das Blizzard am ende Interessieren wird.

Mal noch so eine Frage am rande.
Ich bin seit 10 Jahren auf Twitch und spiele seit 7 Jahren Retail WoW, aber von Taliesin und Evitel habe ich nie etwas gehört. Hat jemand nen tl;dr was die Beiden machen?
 
Aber was sollen denn die armen Anleger machen? Die sind doch auf das Geld angewiesen!

An was für einer Welt leben wir denn, dasss das Wohl der Mitarbeiter hier in den Fokus gerrückt wird?

Traurig...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Taliesin und Evitel:
TLDR: Ein Paar, welches Streamt/Youtube-Content produziert. Größtes Format ist eine Sendung namens "Weekly Reset", in der News der Woche zusammengefasst werden. Haben u.A. auch auf der letzten BlizzCon die Fragerunde im Bereich WoW Moderiert und das mit einem guten Erfolg. (Guter Umgang mit "Free Honkong" Kommentaren etc.)
 
Ich spiele seit Jahren keine Titel mehr von denen. Einer dieser Gründe wird hier gerade wieder mal glanzvoll demonstriert.
 
Es ist erstaunlich, an wie vielen Fronten Activision / Blizzard in den letzten Jahren erheblichen Mist gebaut hat.

1. Hongkong-Debakel und Bann eines namhaften Hearthstone-Spielers, der sich dazu geäußert hat
2. Mitarbeiter gekündigt, trotz Rekordgewinnen
3. Schließung von Büros inkl. Streiks
4. Abwanderung oder "Retirement" der meisten wichtigen Entscheidungsträger und Gründer (Morhaime, Pearce, Metzen, Street, Pardo) und Besetzung kritischer Posten mit umstrittenen Figuren (Kaplan/Brack).
5. Absolute Verkackung des Remakes von WC3
6. Kontakt zur Playerbase verloren (Diablo Immortal/Mobile Debakel)
7. Allgemein schwache Addons, nicht vorhandene Content-Pflege und lustlose Neuauflagen (die meisten Spiele sind im Maintenance-Modus wie Diablo, StarCraft, Overwatch oder Heroes of the Storm)
8. Kein Community-Management (Foren sind komplett sich selbst überlassen)
9. Spiele werden auf den puren Grind und kosmetische Microtransactions ausgerichtet

Muss aufhören, sonst werd ich aggressiv und traurig.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Muss aufhören, sonst werd ich aggressiv und traurig.
Nicht drüber aufregen. Es gibt noch genug andere Studios die mittlerweile bessere oder zumindest gleichwertige Spiele machen.

Wenn man sich einmal von seinem geliebten und über Jahre gepflegten WoW-Char getrennt hat tut es auch schon nicht mehr so weh :D

Blizzard ist nun einmal nicht mehr das Studio das mich durch meine Teenager-Jahre begleitet hat...
 
Warum da noch Blizzard steht und nicht Activision ist mir ein Rätsel, Activision hat immer mehr die Kontrolle übernommen und die Blizzard Leute aus der Firma gedrängt, nur mehr der Name ist wie früher, jetzt wird alles nur noch stur auf Gewinn getrimmt.
 
Warum da noch Blizzard steht und nicht Activision ist mir ein Rätsel, Activision hat immer mehr die Kontrolle übernommen und die Blizzard Leute aus der Firma gedrängt, nur mehr der Name ist wie früher, jetzt wird alles nur noch stur auf Gewinn getrimmt.
Naja passionierte Spiele findet man doch bei Blizzard seit Ewigkeiten nicht mehr. Serien werden brav gemolken, aber Innovationen oder Qualität gibts schon länger nicht mehr.

Was war das letzte wirklich gute Spiel von denen. Würde sagen Starcraft 2. WoW wird immer schlechter, Warcraft 3 Remake sag ich gar nix zu, Overwatch kaputt gepatcht. Von Activision Blizzard erwarte ich gar nix mehr. Gibt glücklicherweise genug andere Studios die interessante Spiele abliefern, brauch man sich nicht an irgendwelche Studios zu klammern, wo im Prinzip nur noch der Name der selbe ist und der Rest schon lange ausgetauscht wurde.
 
Dat Ding mit Blizzard ist durch, wenn die sich nicht um 180 Grad wenden.

Retail bringt Jahre kein richtig starkes AddOn mehr und ansonsten fällt denen ausser neu launchen auch nichts neues ein.
Nur irgendwann - spätestens nach einem WotLK Relaunch - ist dann auch mal rum und wird kaum noch Interesse wecken.
 
Das ist krass... gar nicht mitbekommen... :what:

Tjo, das hat relativ hohe Wellen geschlagen. China ist zwar ein wirtschaftlich führendes, aber gleichzeitig auch ein extrem repressives Land, das keine Widerworte duldet. Schon gar keine Autonomie. Dafür haben die Menschen ja in Hongkong protestiert.

Für Blizzard ist China ein lukrativer Markt. Daher ist man den Behörden und Vorschriften bedingungslos entgegen gekommen – auch entgegen aller PR und "Überzeugungen", die man sonst so als Kalenderspruch-Plattitüden in die Welt haut.

Der betreffende Spieler, Blitzchung, hat sich live bei einem Turnier mit den Protestierenden solidarisiert, was China nicht geschmeckt hat. Und somit auch Blizzard nicht. Ergo hat Blizzard Blitzchung suspendiert. Begründet wurde das damit, dass man sich als Spieler nicht öffentlich politisch äußern dürfe (steht wohl im Vertrag). Damit hat sich Blizzard den Sachverhalt aber ziemlich einfach gemacht.

Diese Doppelmoral ist wiederum beim Rest der Welt nicht gut angekommen. Ein absolutes Dilemma, denn wenn Blizzard Blitzchung kommentarlos hätte gewähren lassen, hätte man ihnen als Konsequenz wohl die Lizenzen für den chinesischen Markt entzogen.

Somit unterstützt Blizzard mehr oder weniger direkt das autokratische Regime, um bloß keinen Cent weniger zu verdienen.
 
Das Problem ist die überteuerte unfähige verantwortungsbefreite Manager- und Aktionärsunkultur in allen westlichen börsennotierten Unternehmen heutzutage.
Eine unfähige blutgierige Bande ernährt sich von der Substanz der Unternehmen, bis sie zusammenbrechen. Und das passiert aktuell im Prinzip überall in den großen Unternehmen des Westens. Die die was herstellen, entwickeln, instanthalten können, verdienen das wenigste, werden aber von der Managerkaste - also denjenigen mit den zwei linken Händen aber dem großen Karriere-Ego mariniert in ausreichend Niedertracht - als zu teuer angesehen und rausgeschmissen. Das Unternehmen wird dadurch immer mehr gelähmt und es gibt als Ausgleich firmeninterne Bullshitkampagnen von produktionfernen Gestalten, um die schlechte Stimmung und Moral aufzubessern. Die bringen wie zu erwarten genau nichts, außer daß die verbliebenen Mitarbeiter noch saurer und lustloser werden, weil sie sehen, daß für sowas Geld da ist, aber nicht für den dringend benötigten Kollegen, um das Arbeitspensum irgendwie zu stemmen. Bis irgendwann gar nichts mehr geht. Und wozu das irrsinnige Ganze: Um für die Börse irgendwelche irrsinnigen Marker von Manager für Manager zu erreichen.
Der Witz an dieser Geschichte: genau so eine abgedreht-unfähige Führungschicht überall in der Gesellschaft habe ich schonmal in meiner Jugend erlebt. Damals in der DDR. Ich erinnere mich noch heute an die Geschichte meines verstorbenen Vaters, der zu seinen Lebzeiten Technischer Direktor im VEB Bezirksdirektion Straßenwesen Dresden Straßenbau war und eines Abends verbittert erzählte, wie sie den Befehl von oben bekamen, trotz der riesigen Mangels damals überall im Bezirk nigelnagelneue Maschine für den Straßenbau und Winterdienst zu zerrschneiden und verschrotten. Und warum? Weil die Bonzen der Bezirksparteileitung der SED das Schrottsammelsoll für Honnecker erfüllt sehen wollten und den Bonzen in den Betrieben entsprechende Erfüllungsbefehle diktierten, die diese dann wiederum widerspruchslos umsetzten. Die Werkstattmeister hatten Wut und Tränen in den Augen, als das umgesetzt wurde, wegen dieser offensichtlichsten Unvernunft. Viele haben damals resigniert und innerlich dem Sozialismus final den Rücken gekehrt.
ABER das gute an der Geschichte:
Die DDR war kurze Zeit später weg. Und da die Großkonzerne anscheinend flächendeckend im Westen ihre Substanz für die Börse - also substanzloses Fiatgeld - kanibalisieren, wird dieses System auch bald weg sein. Das ist im Prinzip ein Naturgesetz. Wer nur noch gegen die Vernunft des Lebens agiert, der kriegt irgendwann von Mutter Erde und Vater Kosmos seinen Darwin-Award überreicht und muß Platz machen, egal welcher Religion oder (Markt-)Ideologie er/sie/es nachhängt und wie groß sein Ego ist.
 
Es ist erstaunlich, an wie vielen Fronten Activision / Blizzard in den letzten Jahren erheblichen Mist gebaut hat.

1. Hongkong-Debakel und Bann eines namhaften Hearthstone-Spielers, der sich dazu geäußert hat
2. Mitarbeiter gekündigt, trotz Rekordgewinnen
3. Schließung von Büros inkl. Streiks
4. Abwanderung oder "Retirement" der meisten wichtigen Entscheidungsträger und Gründer (Morhaime, Pearce, Metzen, Street, Pardo) und Besetzung kritischer Posten mit umstrittenen Figuren (Kaplan/Brack).
5. Absolute Verkackung des Remakes von WC3
6. Kontakt zur Playerbase verloren (Diablo Immortal/Mobile Debakel)
7. Allgemein schwache Addons, nicht vorhandene Content-Pflege und lustlose Neuauflagen (die meisten Spiele sind im Maintenance-Modus wie Diablo, StarCraft, Overwatch oder Heroes of the Storm)
8. Kein Community-Management (Foren sind komplett sich selbst überlassen)
9. Spiele werden auf den puren Grind und kosmetische Microtransactions ausgerichtet

Muss aufhören, sonst werd ich aggressiv und traurig.


Wirst du überall haben(branchen) und ist heutige Zeitgeist , die Pflege wurde auch fürs Profitgier überlassen.

Alles ist möglich ^^
 
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