Belüftung: as optimal as possible (aktuell): Board 43/44 Grad ok auf länger?

  • Ersteller Ersteller Straycatsfan
  • Erstellt am Erstellt am
S

Straycatsfan

Guest
Belüftung: as optimal as possible (aktuell): Board 43/44 Grad ok auf länger?

Phenom 955 BE auf einem ASRock GM LE 880 FX.

In einem Sharkoon Vaya.

Dementsprechend ein wenig kleiner Tower, Kabel aufgeräumt, allerdings ist auf Höhe der Graka vorne der fest verbaute "Käfig" 5,25 sowie HDD.

Fast Kante an Kante, seitlich sind paar Zentimeter Platz wo Luft von vorne uinten rein nach hinten oben raus durch kann.

Das Vaya hat ja so n unsexy Lochblech seitlich, da einen Lüfter dran machte die Temperaturen ne ganze Ecke schlechter.

Also Lochblech zu für einen Sog von vorne nach hinten, unten nach oben, was?

Ergibt unterm Strich bei Last 43 oder mal 44 Grad Mainboard Temepratur.


Hab da leider so gar keine Ahnung wie warm da dauerhaft täglich glatt geht?

Ist wohl irgendwo ums I/O rum der Sensor?


Kann man das dauerhaft so fahren?^^
 
AW: Belüftung: as optimal as possible (aktuell): Board 43/44 Grad ok auf länger?

Man überlege sich was 43° bedeutet.
Wäre es eine Wasser-Temperatur, dann würdest Du gerade mal Duschen drinne, oder Du nutzt es zum Spülen. Aber würdest Du Dir Gedanken um den Boiler machen oder die Leitungen?

Man überlege sich wo z.b. in etwa die Schmelz-Temperatur der Komponenten in Deinem Rechner liegen
Silizium: 250°
Kupfer: 1000° +
Bonding (als das Lot): 120°
Die ganze Plastik-***: Weit jenseits von 100°


Über was machst Du Dir Gedanken? 44°?

Also ich meine nur, wenn man tatsächlich mal drüber nachdenken würde ohne sofort das Forum zu fragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Belüftung: as optimal as possible (aktuell): Board 43/44 Grad ok auf länger?

Warum haben dann Grafik und Prozessor Grenzwerte weit darunter angegeben?
 
AW: Belüftung: as optimal as possible (aktuell): Board 43/44 Grad ok auf länger?

Damit ihr eure kostbare Hardware nicht beschädig?
Und weit darunter?
Grakas und Prozessoren throtteln um die 100°
Das ist fast das dreifache von dem, um das Du Dir da gerade Sorgen machst.
Und ...es ist pflegeleicht. Man muss gar keine Temperatur wissen. Es geschieht automatisch.
Ist übrigens beim Chipsatz auf dem Board und den Spawas auf dem Board genau das gleiche.
Du merkst es als erster wenn es zu warm wird. Ohne dass Du nur eine Temperatur wissen musst, oder gar ein Programm zu laufen hast, das Dir Temperaturen errätzelt.

Wenn das System Throttelt ist es zu warm. Geht es aus ist es heiß. Alles andere spielt sich meistens nur in den Köpfen der User ab.
Wobei ich nichts gegen "jedes Grad weniger ist besser" sagen würde.
 
AW: Belüftung: as optimal as possible (aktuell): Board 43/44 Grad ok auf länger?

Man überlege sich was 43° bedeutet.

Der Schein kann trügen: Dieser Temperaturwert entspringt ziemlich nahe Curie.
Nun rechne noch das Druckverhältnis hinzu!
Lektion in Physik: Die Temperatur entspringt der thermischen Druckdichte (Wärmeströmung) zwischen den inneren und äußeren Gasen.
Wie warm in etwa ist die Umgebungsluft um die Northbridge mit einem 125W-Prozessor beim Zocken, einschließlich der Warmluft, welche die Grafikkarte beisteuert?
Korrekt! In mindestens 50 °C.
Durch die Luftzirkulation fällt der Temperaturwert vergleichsweise niedriger aus, da sie nicht unverändert in ihrem Bewegungszustand verharrt (Beharrungsvermögen), demzufolge tauschen sich die Moleküle (bspw. Argon) umso schneller aus, wodurch sie abkühlt, demzufolge ist mit 40 °C zu kalkulieren.
Bringen wir all diese Wechselwirkungen in den Einklang so landen wir letztlich bei 60 °C.
Wenn diese Diode ein VRM-Sensor ist, so kann von einer noch höheren Temperatur ausgegangen werden, sodass 70 oder gar 80 °C real sind.
 
AW: Belüftung: as optimal as possible (aktuell): Board 43/44 Grad ok auf länger?

OK, bleibt aber immer noch der oben benannte "Throttelindikator".

Danke
 
AW: Belüftung: as optimal as possible (aktuell): Board 43/44 Grad ok auf länger?

Dies ist teils dem ASRock 880GM-LE FX geschuldet, auf dem die MOSFETs freiliegen.
Die AMD-Phenom-II-Prozessoren sind ohnehin dafür berüchtigt, schneller in das Halting zu rennen.
Des Weiteren laufen die Spannungswandler bereits am Anschlag nahe zum Übertritt des Schwellenwertes der Spitzensperrspannung (Peak Reverse Voltage), denn der AMD Phenom II X4 955 verlangt von ihnen schon alles an Reserve ab, demzufolge ist es nicht verwunderlich, dass die Leistung abfällt.
Wobei die hohe Temperatur gut ist, denn dadurch wechseln die Stoffe ihren Aggregatzustand mehr gen flüssig (Phasenübergang), wodurch der Widerstand sinkt und die Leistung steigt - in der Theorie.
In der Praxis: Dummerweise erdrücken die Gase wie ein Luftdruck das Magnetfeld und setzen sich durch (pneumatische Kontraktion); die Energie tritt als thermische Verlustleistung aus und die Effektivleistung sinkt.
Werden die Spannungswandler gekühlt steigt dadurch nicht die Leistung, denn die Aggregation wechselt gen fest, die Masse steigt und demzufolge auch der Widerstand; es muss mehr Energie aufgewendet werden (Induktion eines stärkeren Schwingkreises - stärkt das Magnetfeld), um dieser Masse entgegenzuwirken, ergo dem Netzteil muss mehr abverlangt werden.
Dummerweise hast Du bloß ein sogenanntes 95-Watt-Mainboard, das effektiv so gen 120 ~ 130 Watt liefern kann - aber das langt nicht.

Die Möglichkeiten:
- Entweder drosselst Du die Stromstärke an dem Prozessor (Ring Voltage Input, VRIN + Voltage Input, VIN), wodurch er mit weniger Power versorgt wird, oder das Spannungsreglermodul drosselt ihn.
So oder so - mit dem Kopf durch die Wand ist Metaphysik.
- Mainboard mit mehr Leistungsfähigkeit kaufen
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück