News Ashes of Creation: Die Entwicklung des von Fans finanzierten MMOs wurde gestoppt

Hatte die Geschichte am Rande so 2-3 mal mitbekommen und tendierte wie so oft zu: "Abwarten auf Release und schauen was die Steam-User Reviews sagen".

Ich war nur leicht geschockt gerade, als ich die Meldung las', aus Empathie heraus, gegenüber den Fans, die sich da voll reingekniet haben.
Von daher stimmte mich das etwas traurig.

Ansonsten kann man da glaub’ ich nicht viel zu sagen, als außenstehender. Man könnte noch nachforschen und die Story dahinter verfolgen. Aber wozu?

Ich starte mal eins meiner Spiele, die super für mich laufen und Spaß machen, teils zum kleinen Preis.

Ein gutes Spiel ist ein gutes Spiel.

Und dies hier, scheint keins zu sein.

Edit:

Kleiner Bonus:

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Der Steam EA-Release könnte Abzocke sein, ja.
Noch schnell "veröffentlichen" um aus der Kickstarter Kampagne raus zu sein.
Das dieser Steve da reingebuttert hat, wird er aber wohl nicht mehr raus bekommen.
Alles sehr undurchsichtig und schade drum.
Man sieht mal wieder, wie schwer es ist, ein vernünftiges MMORPG aus dem Boden zu stampfen.
Wir werden wohl ewig mit WoW und FF14 leben müssen.
Steam ist am Refunden, auch bei Leuten die mehr als 2h gespielt haben.
Kann sein das man den Refund mehrmals requesten muss damit ein Mitarbeiter es bearbeitet, statt das automatische System.

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Was kein Newsartikel bis jetzt angemerkt hat, das die Ankündigung 1 Tag nach Steam ihren Payday kommt, der war am 30.1. Ein Schelm wer böses dabei denkt. :schief:
 
Diese Crowdfunding Projekte fand ich vor knapp 10 Jahren so toll und die Idee dahinter MEGA!

Mittlerweile ist alles was mit Kickstarter, Crowdfunding und sonstigen auf blindem Vertrauen basierenden Vorfinanzierungsmodellen beruht, bei mir ein rotes Tuch.

Star Citizen wird die nächste Vollkatastrophe - meine Meinung.
Es kommt echt schwer drauf an, was es ist.
Es gibt viele Künstler, die 3D Modelle für 3D Druck über Kickstarter finanzieren - Bis auf Stretch goals sind die Modelle allerdings meist schon fertig.

Bei Rollenspiel Projekten von bekannten Verlagen, wie Ulisses, Pegasus, Uhrwerk und Co. ist das Risiko auch extrem klein.
Auch bei 3D Druckern von bekannten Herstellern kann man meist zugreifen. Ist dann halt eine Beta Version.

Ich habe auch viel mehr Brettspiele mitfinanziert, als ich zugeben will.. bisher gab es 2 Ausfälle.
Beim 2. Fall ist offenbar einer der Hauptpartner (und Hauptentwickler eines wichtigen Teils des Spiels) plötzlich ausgestiegen, so dass der Rest keine Möglichkeit mehr hatte, das Projekt zu Ende zu bringen.

Wenn ich mich recht erinnere, haben beim ersten Fall die zehnfachen Frachtkosten aus China das Projekt getötet. Passte halt absolut nicht mehr zu den Einnahmen aus dem Projekt und zu wenige wollten noch Frachtkosten nachschießen. Die Spielmatten waren gedruckt, kamen aber nicht aus China raus.
 
Diese Crowdfunding Projekte fand ich vor knapp 10 Jahren so toll und die Idee dahinter MEGA!

Mittlerweile ist alles was mit Kickstarter, Crowdfunding und sonstigen auf blindem Vertrauen basierenden Vorfinanzierungsmodellen beruht, bei mir ein rotes Tuch.
Ich persönlich buttere in solche Dinge auch nichts rein, aber in der Regel wissen die Leute ja um das Risiko, planen einen eventuellen Totalverlust ein und können das Geld locker verschmerzen, von daher ist das letztlich halb wo wild. Wird ja niemand gezwungen, sich auf derartige Abenteuer einzulassen.
 
Ich hab selber 120€ gebacked.
Ganz im Ernst? PoV: Wer auf kickstarter Geld insbesondere für Marathon-Projekte wie MMOs ausgibt und sich dann irgendwo ausheulen geht, wenn es scheitert hat irgendwo den Schuss nicht gehört. Gewettet und verloren 🤷🏻‍♂️ Mehr gibt es erstmal nicht zu dem Punkt: Crowdfunding- Fluch oder Segen

Ansonsten kann sich ja jeder, der nicht die letzten Monate unter Mondgestein gewohnt hat sehen was abgeht. Selbst Riesen wie UbiSoft straucheln. Ich bin auch nicht happy darüber.
 
Werden wir Ende 2026 sehen mit SQ42
- wenn das Floppt oder noch mal deutlich verschoben wird -ist SC genau so dem Untergang geweiht.​
SQ42 wird wieder verschoben. Und zwar deutlich.

Quelle: 13 Jahre Erfahrung mit CiG und Chris.
Genau deshalb gebe ich solchen Projekten kein Geld.

Wenn die einfach aufhören können, warum sollten wir denen Geld geben?
Das trifft eigentlich auf jeden Titel vor, den man für Geld vorbestellen kann. Also auf quasi alle Titel heute. Und es scheint ja nicht wenige Menschen zu geben, die gerne unendlich verfügbare digitale Güter bei Milliarden-Konzernen preordern, deren einziges Ziel es ist ihre Kunden zu melken. Was soll da schon schiefgehen? :ugly:
 
Okay aber...haben die Leute ihre Lektion gelernt ?

Kaufe nur das was du sehen kannst und was existiert !

Wenn dir ein Typ das Blaue vom Himmel verspricht - lass die Finger davon !

Fairerweise muss man zugeben, dass das für jedes Unternehmen gilt ;)
Na klar, aber im normalen Leben kauft man nicht alle 2 Monate zwanghaft einen neuen Fernseher oder Kühlschrank, weil..."der Hersteller könnte ja sonst seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen".

Wenn das funding bei SC einbricht, kann durchaus ähnliches wie bei AoC passieren.
Das Schneeballsystem aka die Gelddruckmaschine wird noch lange weiterlaufen - die Marketingabteilung weiß schon genau, welche Knöpfe sie drücken muss, um die Kundschaft zu melken, keine Sorge ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ende kommt tatsächlich überraschend. Ich hatte damals in der Kickstarter gepledged und an der einen oder anderen Alpha teilgenommen. Habe das Projekt allerdings mehr am Rande betrachtet, da ich mich lieber mit Star Citizen beschäftige.
Das Projekt hatte große Ambitionen und ich hätte mich gefreut, wenn sie es geschafft hätten. Eine Analyse warum es gescheitert ist, was die Schwachpunkte in der Entwicklung waren die nun letztendlich zum Aus geführt haben, wäre interessant. Das Ganze innert mich irgendwei an Realms Beyond: Ashes of the Fallen.

Zumindest wurde aber über einen langen Zeitraum entwickelt und nicht wie andere Kickstarter, wo die Backer einfach nur um ihr Geld betrogen wurden, wie bei Space Odyssey - The Video Game oder Corven - Path of Redemption.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Spiele, die auf Grund ihrer Finanzierung auf Kickstarter, erfolgreich released wurden wie Deliver us the Moon, Pathfinder Kingmaker, Black Geyser: Couriers of Darkness, Forever Skies etc.

Kickstarter ist eben wie Russisch Roulette, kann gutgehen. Ich persönlich würde auf Kickstarter nur noch Projekte wie Pillars of Eternity 3 unterstützen, wo man fest davon ausgehen kann, dass man auch was für sein Geld bekommt.
 
Wundert mich persönlich nicht.

Habe in der Alpha gespielt und dabei ist mir folgendes aufgefallen:

Extremer Grind und Spot Pressure- aber nichts hat sich rewarding angefühlt - Loot extrem unbefriedigend, Kämpfe auch.

Es kam eine Ansage, dass Exploit Nutzung zu einem Lifetime Ban führt - für eine Alpha lächerlich wenn es mM darum geht Aufmerksamkeit dafür zu schaffen.

Steven spawnt sich selbst das beste Gear als GM und Godmode und trollt die Spieler.

Irgendein Patch hat die Spawnrate von Monstern gebricked - der Grind wurde noch krasser - die Spieler haben es gemeldet und Interprid meinte sie haben nichts verändert - nach einer Woche haben sie den Fehler entdeckt.

Fand das Game selbst für eine Alpha extrem clunky.
 
Kickstarter ist eben wie Russisch Roulette,
Man muss es als Spende sehen, dann passts.

Extremer Grind und Spot Pressure- aber nichts hat sich rewarding angefühlt - Loot extrem unbefriedigend, Kämpfe auch.
Ich habs leider nicht gespielt, im Video sahs aber recht gut aus.
Was war denn das Problem der Kämpfe?

Interprid meinte sie haben nichts verändert - nach einer Woche haben sie den Fehler entdeckt.
Ja und, ist normal. Immerhin haben sies nicht ignoriert.
 
Sehr schade. Das Projekt hatte Potential, ist auch erst vor kurzem auf Steam rausgekommen.
Allgemein ist das MMO Genre gerade sehr schwach aufgestellt - gibt keine wirklich gute neue Spiele, keine angekündigten Projekte. Und mit dem Tod von New World und jetzt hier Ashes of Creation sind halt 2 weitere gute Projekte weg.. Community muss da bissl mehr machen, um die Spiele am Leben zu halten.
 
Ich habe die Entwicklung von AoC jahrelang verfolgt. Die Entwickler Streams waren toll und man konnte sehen, dass es auch einen Fortschritt gab: am Anfang hatten sie diese eine Siedlung anhand der sie alles mögliche gezeigt haben. Dann gab es schon ein paar mehr Locations und irgendwann auch tatsächlich Karawanen, NPCs , coole Mobs, sich wirklich verändernde Nodes, Dungeons und sogar Worldbosse mit verschiedenen Stages. Bei SC ist es noch krasser, ich spiele es seit 2013 oder so. Damals war das einzige was man machen konnte, in seinem Hangar rumzulaufen. Jetzt gibt es 3 Sternensysteme, etliche Missionen und POIs. Man kann FPSn, Fahren, Fliegen. Ich hab mit meinen Leuten oft genug viele Stunden Spaß in dem "SCAM" gehabt. Wer etwas anderes behauptet lügt.
Zurück zu Ashes. Mitte letzten Jahres kam dann die Alpha 3 Wave 2 und ich hatte wirklich auch das Gefühl, dass es jetzt auf die Zielgerade geht. Also hab ich mir einen Zugang gekauft.
Schon damals hat mir das anspielen wirklich das Herz gebrochen und meine Sicht auf das Projekt hat sich nach und nach mit jeder Session (um ehrlich zu bleiben- es waren nicht viele, 3 oder 4x einige Stunden im letzten halben Jahr). Das Kampfsystem war nicht Mal so mein breaker: für mich waren es eher Details wie der Marker beim Sammeln oder beim Reittier der nur aus einem bestimmten Kamerawinkel nutzbar war, irgendwelche PKler die im Startgebiet rumliefen, das ziemlich aufwändige und freudlose crafting, Ausrüstungsteile die wahllos unsichtbar wurden, Quests die nicht abgeschlossen wurden, Questitems/Mobs die nicht da waren. Es war so viel in dem kleinen Bereich den ich gesehen habe....da hatte ich schon so ein ungutes Gefühl.

Das Geschaffte jedoch als "Scam" - also vorsätzlichen Betrug zu betiteln halte ich für falsch. Ich führe es einfach Mal darauf zurück, dass die Leute im Internet heute halt derart verroht sind, dass ihnen so ragebait ein Gefühl der Erhabenheit in ihrem Dasein gibt. Insbesondere wenn sie eigentlich gar keine Berührungspunkte/Bezug zu den Themen haben. Hier im Osten kennt mans: hier sind auch alle gegen Immigranten, obwohl sie sehr selten welche zu sehen bekommen.
#wemderschuhpasst

Ich werde auch weiterhin Projekte die ich gut finde unterstützen.

Community muss da bissl mehr machen, um die Spiele am Leben zu halten.
Es wird in absehbarer Zeit halt kein "westliches" MMO mehr geben. Das Einzige was noch in der Mache ist ist "Scars of honor". Ansonsten halt "Asia stuff". Wir haben es so gewollt.
Meiner Ansicht nach ist dieses ganze System was nur noch Ressourcen in immensem Ausmaß verschwendet um schnellen Konsum für Menschen mit einer Aufmerksamkeitsspanne von der Größe eines Flohrektums zu bedienen inzwischen einfach nur noch pervers.
Das trifft auf Games wie auch auf alle anderen Produkte zu.
 
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Es wird in absehbarer Zeit halt kein "westliches" MMO mehr geben. Das Einzige was noch in der Mache ist ist "Scars of honor". Ansonsten halt "Asia stuff". Wir haben es so gewollt.
Meiner Ansicht nach ist dieses ganze System was nur noch Ressourcen in immensem Ausmaß verschwendet um schnellen Konsum für Menschen mit einer Aufmerksamkeitsspanne von der Größe eines Flohrektums zu bedienen inzwischen einfach nur noch pervers.
Das trifft auf Games wie auch auf alle anderen Produkte zu.
MMO leben vom Content.
Das ist kein CounterStrike wo man einfach gute Balance und ordentlich Maps auf den Markt schmeißen kann und dann für die nächsten 10 Jahre nur Skins nachschieben muss.
Bei einem MMO muss der Content passen. PvE Content entwickeln braucht 'ne Armee an Devs, Designern und sonstigen Rollen, bis hin zu Motion Capture.
Asiatische MMO sind eher langweilig und viel Grind. Menschen wollen aber epische Abenteuer und Schlachten, immer neuen Content der auch nicht zu leicht/zu schnell durch ist - sonst rennen die Spieler weg.
Die Spieler sind in den letzten 15 Jahren viel besser geworden - die prügeln den Content innerhalb von ner Woche durch. Also muss das Spiel entsprechenden Content liefern.

Bei so was wie Eve Online ist der Content durchgehend von Spielern generiert. Das ist aber eher eine Ausnahme, weil das Spiel auch entsprechende Funktionen bietet, um Economy & Gameplay durch die Spieler zu gestalten. Wer einen klassischen WoW-Killer rausbringen soll, muss sich aber um den Content kümmern - also durchgehend releasen eher die Spieler gelangweilt abhauen. Irgendwelche blöden Achievements locken schon lange keinen hinter dem Ofen hervor.

Es gibt nur wenige Multiplayer-Spiele die es schaffen, mit relativ wenig Content sehr viel Unterhaltung über Jahre zu schaffen. So was wie RUST - ja, ist ein halbfertiges Ding, spielt sich wie ne Beta, aber die Community in dem Spiel sorgt für durchgehende Unterhaltung. Großevents mit Streamern, die dann nen ganzen Server bevölkern, helfen auch - kosten aber praktisch nichts. Das hat bei Ashes of Creation stark gefehlt, die Devs waren am pennen.
 
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