AMD Instinct MI200: Grafik zeigt die Dual-Die-GPU für HPCs

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Ein bekannter Twitter-Nutzer hat eine detaillierte Grafik zu AMDs Instinct MI200 veröffentlicht, welche die beiden Compute-Dies der HPC-GPU und ihre verschiedenen Funktionseinheiten sichtbar macht. So kommen in Summe beispielsweise 256 Compute Units mit 16.384 Shader-Einheiten zum Einsatz.

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Äh what? 7000er? Das hier hat überhaupt nichts mit Grafik oder gar Consumer-Produkten zu tun. Das Design ist ein reiner Rechenbeschleuniger. Die typische "But can it run Crysis"-Frage kann man hier nur mit einem Nein beantworten. ;-)

Bezüglich dem Erfolg muss man einfach mal abwarten. Bisher war hier AMD relativ erfolglos unterwegs und konnte seine Beschleuniger bspw. in den Top500 nicht wirklich unterbringen. Hier gibt es lediglich ein altes und sehr kleines Vega20-System am Ende der Liste (vermutlich Instinct MI50 oder MI60) als einzigen Vertreter. Aktuell hat bspw. niemand die neue MI100 adaptiert, weil hier anscheinend, wenn man an einen beschleunigten HPC-Cluster denkt, wohl nicht wirklich ein Weg an nVidia vorbei zu führen scheint.

Perspektivisch wird es hier AMD absehbar weiterhin schwer haben. Von Intel's Ponte Vecchio weiß man bereits, dass das Design ein absolutes "Leistungsmonster" sein wird und die Packaging-Technologien, die hier genutzt werden, dürften das Modernste darstellen, was der Markt derzeit überhaupt zu bieten hat. nVidia's A100-Nachfolger dürfte auch nicht allzu fern sein und wird ggf. noch im 1HJ22 vorgestellt und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit schon auf 5nm gefertigt werden.
 
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Gamer GPU:
zwei Dies inkl. VRAM / für fast den doppelter Preis...

also wohl ca. 3000€ - 4000€ für eine GPU :schief:
 
Wie schon erklärt, das ist eine Architektur für Rechenbeschleuniger. Mit der kann man keine "Gamer-GPUs" bauen, da wesentliche Bestandteile an Funktionseinheiten, die in einer 3D-Pipeline benötigt werden, fehlen. Die wurden schon bei CDNA(1) herausgenommen, was ein Resultat der Abspaltung von der RDNA-Entwicklung war.
 
Die 128 CUs stellen lediglich den Vollausbau dar. Dass man die nicht im fertigen Produkt sehen wird, sollte klar sein bei der Chipgröße.

AMD behauptete zwar mal Heise ggü., dass die 120 CUs der MI100 der "Vollausbau" sind, vermutlich war das aber nur Marketinggeblubber, denn der Die-Shot des MI100 legt nahe, dass der ebenso über 128 CUs verfügt.
In den MI200-Chips schaltet man also noch ein wenig mehr ab als zuvor. Beispielsweise nVidia aktiviert im A100 nur 108 von 128 SMs und deaktiviert auch noch zwei HBM2-Controller.

Interessant wäre, was hier als Fertigungsprozess verwendet wird, denn wenn es am Ende "nur" ein leicht gepimpter MI100 in weiterhin 7 nm ist, würde so eine Karte beträchtlich mehr ziehen. *) Hier dürfte man eigentlich mindestens einen Schwenk auf den N6 erwarten können.

*) Mehr als die 300 W der MI100 (bei um die 1,5 GHz) wird so eine MI200 per se ziehen und sicherlich auch deutlich, die Frage ist halt wie viel mehr (Perf/Watt).
 
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Etwas empfindlich heute? Ich habe nicht geschrieben, dass du hier Unsinn (o. ä.) gepostet hast. Warum du das nun unbedingt so verstehen willst, ist mir nicht klar und die Ursache dafür ist wohl eher bei dir als bei mir zu suchen. Und wenn du für dich schon beanspruchst eine "konkrete Zusatzinfo" zu posten, dann steht mir doch selbiges ebenso zu, oder etwa nicht?

Also ölzweigmäßig: Das "sollte klar sein", war nicht auf dich unmittelbar sondern an jeden Leser gerichtet, der sich ein wenig mit Fertigung beschäftigt und dafür interessiert ... und wäre letzten Endes auch für den Autor der News vielleicht eine Erwähnung wert gewesen.

Ja, der N6 erscheint mir auch die wahrscheinlichste Wahl bei AMD, komplett ausschließen würde ich einen N5(P) jedoch vorerst nicht kategorisch, da sie ansonsten der Konkurrenz jedoch absehbar hinterherlaufen werden, denn bei nVidia ist ein 5nm-Prozess sehr wahrscheinlich und von Intel weiß man schon um so ein Prozessäquivalent.
 
Äh what? 7000er? Das hier hat überhaupt nichts mit Grafik oder gar Consumer-Produkten zu tun. Das Design ist ein reiner Rechenbeschleuniger. Die typische "But can it run Crysis"-Frage kann man hier nur mit einem Nein beantworten. ;-)
Ja, die RX 7000 Generation ist wohl der Nachfolger von der jetzigen RX 6000 Generation.
Das hier das Produkt mit keiner Consumer Grafikkarte zutun hat, stimmt nur zum Teil, da es ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist, wenn man sich die Bauweise anschaut. Denn da wird die Reise hingehen und das ist dann auch das entscheidende.
 
Wie schon zuvor erklärt, hat CDNA nichts mit Consumer- oder etwa Grafik-Produkten zu tun. Und das was AMD hier chiptechnisch implementiert ist eine weiterentwickelte Fortführung dessen, was sie schon bei Zen seit längerem Implementieren. Die Verwendung hier ist naheliegend, weil sich Compute Workloads weitaus leichter parallelisieren und verteilen lassen.
Darüber hinaus, bezüglich RDNA3 ist noch gar nicht klar (geschweige denn bestätigt), ob das überhaupt ein Multi-Chip-Design werden wird. Genaugenommen weiß man das nicht einmal bzgl. nVidia's Consumer-Ampere-Nachfolger. Es ist durchaus denkbar, dass auch die nächste Consumer-GPU-Generation weiterhin als monolithischer Chip in den Markt kommen und hauptsächlich auf einen moderneren Fertigungsprozess setzen wird. Hier wird man einfach abwarten müssen ...
 
Bezüglich dem Erfolg muss man einfach mal abwarten. Bisher war hier AMD relativ erfolglos unterwegs und konnte seine Beschleuniger bspw. in den Top500 nicht wirklich unterbringen. Hier gibt es lediglich ein altes und sehr kleines Vega20-System am Ende der Liste (vermutlich Instinct MI50 oder MI60) als einzigen Vertreter. Aktuell hat bspw. niemand die neue MI100 adaptiert, weil hier anscheinend, wenn man an einen beschleunigten HPC-Cluster denkt, wohl nicht wirklich ein Weg an nVidia vorbei zu führen scheint.

Perspektivisch wird es hier AMD absehbar weiterhin schwer haben. Von Intel's Ponte Vecchio weiß man bereits, dass das Design ein absolutes "Leistungsmonster" sein wird und die Packaging-Technologien, die hier genutzt werden, dürften das Modernste darstellen, was der Markt derzeit überhaupt zu bieten hat. nVidia's A100-Nachfolger dürfte auch nicht allzu fern sein und wird ggf. noch im 1HJ22 vorgestellt und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit schon auf 5nm gefertigt werden.
Einen Teilerfolg hat AMD schon damit erzielt, dass sie den Deal für den Supercomputer Frontier gewonnen haben und mit unterschiedlichen Fakultäten zusammenarbeiten.
Das stellt einen wichtigen Praxiseinsatz dar, wovon insbesondere der Software-Stack profitieren sollte.

Und etwas weiter in die Zukunft geschaut, AMD hat auch die Ausschreibung für El Capitan gewonnen (2023).

Ich zweifle auch daran, dass AMD allgemein deutlich an Relevanz gewinnen wird, aber beginnend mit MI200 könnte es endlich Wachstum geben.
Mit Genoa sollte es dann möglich sein gute A+A-Systeme mit MI200 oder MI300(?) zu bauen.
AMD hat gute Hardware und das seit Jahrzehnten*, wenn die Software mal gut aufgestellt wäre, könnten sie zumindest in einigen Teilbereichen konstant Geld verdienen.

* Bei den GPUs

Intel wird wahrscheinlich größere Erfolg feiern können, als AMD, aber mit Ponte Vecchio, der 7nm-Fertigung und auch Sapphire Rapids haben sie ihre Zeitpläne nicht einhalten können.
Die Ausbeute und Kostenstruktur ist auch noch offen.

Seitdem AMD mehr Geld hat, mehr Ressourcen in die GPU-Abteilung steckt und Intel nach dem Abgesang von Xeon Phi an einer anderen GPU-IP arbeitet, gibt es zumindest wieder echte Dynamik.
Seit Pascal hat Nvidia einen ziemlichen Freilauf auf den Markt.
 
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Ein Erfolg ist das zweifellos, das steht außer Frage. ;-)
Nur ist es dennoch erst mal nicht mehr als ein Anfang. Bisher waren sie faktisch sehr glücklos (bzw. völlig irrelevant) mit ihren Beschleunigern und selbst Intel war hier mit seinem Xeon Phi in der Vergangenheit (vorerst) deutlich erfolgreicher unterwegs. Hier wird man abwarten müssen, wie sich das mittelfristig entwickelt, denn die Kokurrenz dreht ja nicht nur Däumchen.
Mittelfristig werden die sicherlich an Bedeutung in diesem Markt gewinnen, die Frage ist nur, wie weit sie hierbei im relativen Vergleich kommen werden. *) nVidia wird sich das Zepter sicherlich nicht aus der Hand nehmen lassen wollen und für Intel ist zweifellos nVidia der Konkurrent und nicht etwa AMD. Wie du schon angerissen hast, mangelte es bei AMD schon immer am Softwarestack und hier haben sie noch immens viel Nachholbedarf ggü. nVidia und auch Intel. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sich das Rad weiterdrehen wird, was nVidia's Hopper wird und ob Xe-HPC tatsächlich so groß, wie von Intel erhofft werden wird und wie sich dazu im Vergleich die MI200 schlagen wird.

Einzige Eischränkung meinerseits: "AMD hat gute Hardware und das seit Jahrzehnten" Nein, definitiv nicht in dieser uneingeschränkten Formulierungsweise. ;-)
Angefangen haben mit dem simplen 1:1-Kopieren von Intel-Designs und bspw. im letzten Jahrzehnt hatten sie auch mal designtechnisch einen deutlichen Tiefstand zu verzeichnen mit dem Opteron, der Intel nichts mehr entgegenzusetzen hatte und dem bestenfalls kreativen Bulldozer, der aber schon gleich zum Erscheinen nur mit Mühe mit aktuellen Intel-Designs mithalten konnte. Erst mit Zen haben hier den Auf/Umschwung hinbekommen, was aber auch Jahre benötigte. Wie auch bei den anderen Firmen ist auch hier nicht alles Gold was glänzt. ;-)

*) Insgesamt wird Intel mittelfristig vermutlich weiterhin mehr Systeme ausstatten (im regulären Datacenter per se, da sie über deutlich mehr Kapazitäten verfügen), in dem Kontext dürfte aber auch interessant sein, was die ARM-Konkurrenz machen wird, die mittlerweile CPU-seitig augenscheinlich schon auf x86 aufgeschlossen hat und ebenso ein größeres Stück vom Kuchen abhaben will.
 
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Ich habe es versäumt explizit auf ihre GPUs hinzuweisen.
AMDs alte VLIW GPUs hatten einen mächtigen FP32 und selbst FP64-Durchsatz und eine überlegene Local Data Share-Implementierung.
Für VLIW-Maschinen ist es nicht leicht gute Compiler zu schreiben und die Speicherhierarchie mit unterschiedlichen Adressräumen und schwachen Caches war noch nicht elegant gelöst, aber selbst damals hätte AMD deutlich mehr mit guter Software erreichen können und nicht nur zusehen, wie Nvidia ihr Imperium mit CUDA hochzieht.

Mit GCN hatte man dann für Jahre die eindeutig überlegene Compute-Architektur, welche nahezu zahnlos blieb, dank nach wie vor sehr schwachem Software-Ecosystem.
Erst seit ROCm 4.0 in 2020 sieht es so aus, als hätte AMD eine brauchbare Basis geschaffen und da muss sich nach wie vor noch einiges tun.

Ich bin besonders wegen Intel besorgt um die Zukunft, denn nur dank deren Versagen hat AMD so eine relativ große Erfolgswelle reiten können.
Langsam bringt aber Intel die Kanonen wieder in Stellung und auch neue Konkurrenz taucht auf.
Wenn AMD es nicht schafft zügig alles Notwendige aufzustellen, könnten sie dank starker Konkurrenz wieder an mangelnden Ressourcen und Wachstum leiden.
 
Mit dem Puffer, den sie sich jetzt erarbeitet haben (auch wenn sie hierbei einen nennenswerten Teil Intel's Fertigungsproblemen verdanken) dürften sie sich aber dennoch eine ausreichend gute Ausgangsbasis geschaffen haben, damit sie nicht erneut in der Versenkung verschwinden und letzteres halte ich nach aktuellem Stand eigentlich eher für ausgeschlossen. Von daher liegt es einfach an ihrem wirtschaftlichen Geschick wie weit sie es hier bringen werden in den nächsten fünf oder zehn Jahren. Einfacher wird es für sie aber zweifellos nicht bzw. konkret gar eher schwieriger, denn Intel ist gerade dabei seine Fertigungskrise zu überwinden und unterstützt die letzten Meter mit zusätzlichen Kapazitäten von TSMC (ob darüber hinaus, wird man noch abwarten müssen) und ARM wuchs in den letzten Jahren geradezu mit Siebenmeilenstiefeln zu einem vollwertigen x86-Konkurrenten heran. Bei den CPUs bspw. dürfte Milan bereits in den nächsten Monaten von bspw. Sapphire Rapids SP und auch vom M128-30 von Ampere Computing kassiert werden und man braucht hier auf jeden Fall Genoa im 2HJ22, um weiterhin am Ball bleiben zu können. Bei den GPUs bzw. Beschleunigern wird es ähnlich eng, denn nVidia darf man vorerst weiterhin getrost das technisch wie auch wirtschaftlich bessere Händchen zuschreiben mit Blick auf das Datacenter und dann kommt auch noch Intel mit einem Rundumschlag in den Markt zurück. Und bei den Consumer-GPUs wird es auch nicht einfacher, denn AMD werden die Marktanteile, die Intel hier vereinnahmen wird, möglicherweise mehr schmerzen als nVidia.
Da die Konkurrenz aber nicht "über Nacht" mit haushoch überlegenen Produken auf den Markt kommen wird, wird sich AMDs Wachstum sicherlich noch ein wenig fortsetzen. *) Wie es dann in den nächsten Jahren weitergehen wird, wird man abwarten müssen, aber das Marktvolumen sollte dann so groß geworden, sodass man sich um die, so wie eine gesunde Konkurrenzsituation im Markt in den nächsten Jahren vermutlich keine Sorgen machen muss.

*) Die Entwicklungskurve wird vielleicht in den nächsten 24 - 36 Monaten abflachen und AMD muss möglicherweise mit einem aggressiven Pricing das Momentum aufrecht erhalten, aber das wird man abwarten müssen und hängt zu einem wesentlichem Teil auch von der Konkurrenz ab.
 
Gegen Nvidia hat AMD dauerhaft die Vorteile aus den Konsolen (Kreuzfinanzierung der Entwickung + gute Engine-Optimierungen gratis) und gegen Sapphire Rapids könnte sich Milan mit angepassten Preisen auf dem angestammten Single- und Dual-CPU-Markt noch ganz gut halten, weil er einfach deutlich mehr Kerne pro Sockel bietet. Nur das Wildern in den 4-Wege-Bereich muss sich AMD dann klemmen, aber der spielt eh keine große Rolle mehr.

Das eigentliche Risiko ist anders verortet: Über 50 Prozent dieser guten Position sind nicht unter Kontrolle AMDs, sondern schlicht TSMC zu verdanken. Wenn die ihren Vorsprung auf Intel einbüßen oder die Konkurrenz einfach vergleichbare Prozesse bucht (Stichwort: Intel +N5), kann AMD nur hilflos zusehen, aber nichts aus eigener Kraft unternehmen. Und dass sie die Gewinnspanne TSMCs mitbezahlen müssen, schränkt auch ihre Möglichkeiten ein, den aktuellen Markterfolg in mehr Entwicklung umzumünzen. Dabei hat man durchaus noch Lücken im Portfolio (kein eigenständiges Einsteigerprodukt, unterhalb der gehobenen Mittelklasse derzeit nur APUs mit GPU-Fokus, Defizite bei der Vernetzung vieler Chips zu komplexen Nodes für HPC,...)
 
Relativ zu nVidia: Der "Konsolenvorteil" dürfte im direkten Vergleich eher gering ausfallen, zudem das auch der Bereich ist, der AMDs Marge nach unten zieht (hier mit Sony/Microsoft in der Größenordnung zu verhandeln dürfte sicherlich kein Spaß sein ;-)).
Technologisch war das eine Art periodisches One-Off, denn in den nächsten Jahren wird es hier keine davon ableitbaren Entwickungszugewinne geben, d. h. alles was jetzt an Entwickungsaufwänden betrieben wird, wird explizit für die reguläre GPU-Sparte aufgewendet.
Finanziell wird hier nach aktuellem Stand weniger als eine Milliarde pro Quartal für AMD von den Konsolen abfallen (Tendenz fallend in den nächsten Jahren), so bspw. in 1Q21 schätzungsweise um die 800 - 900 Mio. US$. nVidia hat in dem Quartal alleine mit regulären GPUs bereits 3451 Mio. US$ verdient. Und das Delta kann AMD noch nicht einmal mit seinen regulären GPU-Umsätzen kompensieren (aus dem Segment Computing and Graphics, von dem ein Großteil auf Ryzen's und Chipsätze entfällt).
AMD wird noch eine ganze Weile brauchen, bis sie überhaupt mit ihrem gesamten Umsatz (alle Geschäftsfelder, also CPUs + GPUs) an nVidia heranreichen werden und selbst wenn Xilinx dann im nächsten Jahr mit eingerechnet wird, wird AMD vorerst immer noch nicht nVidia's Umsatzvolumen erreichen, weil Xilinx dafür nicht groß genug ist.

Zu Intel: Preisnachlässe wird AMD sicherlich versuchen zu vermeiden, denn die haben ja schließlich nicht umsonst alle Preise angezogen, so auch beim Epyc. Das Ziel ist hier eine höhere Marge, da wird man freiwillig nicht wieder zurückrudern wollen, denn den Analysten hat man eigentlich eine gegenteilige Entwicklung versprochen. (Ob der Druck durch Intel am Ende so groß wird, dass AMD preistechnisch doch einlenken muss, wird man abwarten müssen. Ich würde erst mal erwarten, dass man vor (und inkl.) Genoa keine größeren Anpassungen beobachten wird.)
Sapphire Rapids SP wird sicherlich interessant zu beobachten sein, denn absehbar wird Intel damit einigen Boden gutmachen können (auch unabhängig von Vier- oder gar Acht-Wege-Systemen).

TSMC ist sicherlich ein "indirektes Risiko" (wenn man das so bezeichnen will), denn AMD hat hier im Wesentlichen von den Fertigungsproblemen beim Hauptkonkurrenten profitiert. Wenn Intel in den nächsten 18 - 36 Monaten einen fertigungstechnischen Gleichstand erreichen sollte, wird es ungemein schwieriger für AMD weiter zu wachsen *), da dann ein wesentlicher Produktvorteil entfällt und nur noch rein designtechnische/architektonsiche Aspkete zur Differenzierung verbleiben und hier hat Intel nie wirklich den Anschluss verloren.

Eine weitere noch unbeantwortete Frage wird Intel's OneAPI sein, dass einen zentralen Punkt in deren Strategie darstellt. Das Gesamtkonstrukt ist zwar offen ausgelegt, dennoch wird man absehbar mit Intel-Hardware die vermutlich beste Usability/Experience haben und wenn die das einigermaßen auf die Straße bekommen, dürfte das für die Konkurrenten sicherlich weitere Umsatzverluste bedeuten, wobei die dann vermutlich eher AMD treffen werden, da nVidia mit seiner Hard/Software bisher weitaus besser im Markt etabliert ist als AMD.

*) Und schwieriger wird es per se, da Intel ja schon bekanntermaßen mit modernen Nodes von TSMC überbrücken/unterstützen wird und die (im Gegensatz zu AMD) auch das Geld haben hier im Zweifelsfall tiefer in die eigene Tasche zu greifen, wenn sie es denn für notwendig erachten (sprich, wenn es ihrem gesamtwirtschaftlichem Fortkommen zum Vorteil gereicht).
 
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