Amazon will mehr nachhaltige Verbandmaterialien nutzen

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Amazon will mehr nachhaltige Verbandmaterialien nutzen, wie man nun verkündete. Der Kunststoff in der Verpackung wird damit nicht komplett verschwinden, aber zumindest weiter reduziert.

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Also meine Erfahrung mit typischen Amazon-Paketen: Die sollten lieber weniger nachhaltige Verbsandmaterialien nutzen. Wenn selbst bei der Bestellung mehrerer Bücher das meiste Papier im Karton Füllmaterial ist...
 
Ich kenne das eher andersherum. Nämlich wenn das meiste Füllmaterial im Karton die gute alte Luft ist. Diese Papptaschen konnte ich nun auch schon einige Male begutachten. Die nehmen das auch gerne für schwere Ware wie Netzteile. So sah die OVP dann auch aus. Die Dinger sind einzig und alleine Sichtschutz. Aber Transportschutz, nö.
 
Oooch, noch mehr Luft kommt durchaus on Top vor. Aber könnte man nicht einfach Pakete in passender Größe verwenden? Selbst Versandtaschen für Einzellieferungen sind bei mir oft absolut überdimensioniert, ich hatte schon 30 × 40 cm für eine CD.
 
Plastik habe ich mittlerweile nur noch zu max. 3-5%, der Rest ist immer aus
Pappe/Papier und das wird hier gesammelt und weiterverwertet.

Wie Torsten schreibt sind eher die Kartongrößen das Problem. Wenn eh kein
Füllmaterial verwendet wird, reicht oft eine Nummer kleiner. Also lieber mehr
Kartonvarianten, dass würde enorm viel helfen...
 
Alles Vollamateure. 40x30x30cm für zwei Steckschrauben für einen Chipsatzkühler. Bääm! War aber nicht Amazon...

Pfff....
"Nicht Amazon" ist nicht die gesuchte Kategorie. Du würdest auch mit einem Turnierpferd beim Marathon starten, oder? :-D
Was ich schon berufsbedingt an Luftpolsterfolie rund um "empfindliche" Kühlungsprodukte gesehen habe, könnte ganze Lagerhallen füllen. Der Rekord dürfte 25 × 30 × 50 cm für zwei Tuben Wärmeleitpaste gewesen sein und nein, da hat nichts drin geklappert. Toll ist es auch, wenn ein deutscher PRler das komplette, bereits gut gesicherte Mainboard-Paket aus Taiwan in einen 2,5 mal so großen Karton packt, den mit Papier auffüllt und weiterverschickt.

Auf der anderen Seite gibt es dann Hersteller, die die damals beste Prosumer-NVME-SSD ohne Umverpackung in einen normalen Luftpolsterumschlag packen. (Mutmaßlich nach der Stempelmaschine war der Wert der Sendung dann gute 1.000 € niedriger.)
 
Joa bei uns ist es auch eher ein meme wie groß der Karton ist für den Inhalt und was wie gut geschützt ist. Teilweise teure Sachen nur mit Luft während 10€ Bestellungen komplett mit Packpapier eingedeckt sind.
 
Wenn Amazon eins schon lange tut dann mit Karton und Papier verpacken. Die ganzen Basic Produkte hatten z.B. schon immer die "frustfreie" Papierverpackung wo alle Anderen noch Blister verschicken.
Das Volumen mancher Kartonagen ist dagegen ,wie schön von anderen erwähnt, wirklich z.T. absurd.
 
Schön zu sehen, das ich nicht der einzige bin, der 5x 2,5mm(gleichen Bohrer, gleiche Bestellung) Bohrer bestellt und 5x 20cm x20cm x20cm-Pakete bekommt.

Da fehlt echt die Option, "alles in 1 Paket".
 
Also meine Erfahrung mit typischen Amazon-Paketen: Die sollten lieber weniger nachhaltige Verbsandmaterialien nutzen. Wenn selbst bei der Bestellung mehrerer Bücher das meiste Papier im Karton Füllmaterial ist...
Spätestens wenn man bei denen eine Festplatte bestellt, bekommt man graue Haare!
Noch nie in der langen Geschichte des PC basteln, eine Festplatte bekommen, die so schlecht und unsicher verpackt wurde wie bei Amazon! :wow:

Wenn ich da an die ganzen Fußballspieler & Paket-Weitwerfer im Postversand denke, wurde mir beim Anblick der Verpackungsweise ganz anders.

Die Hdd`s wurde erst garnicht eingebaut und gingen gleich zurück, die Festplatten habe ich dann woanders noch mal bestellt.

Das sind nicht meine Bilder da ich keine gemacht hatte aber es zeigt, was ich selber auch erlebt habe.
 

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Hinter den übergroßen Verpackungen steckt natürlich eine wirtschaftliche Rechnung. Wenige auf Masse gekaufte Kartons kosten mich pro Stück weniger als die doppelte Auswahl an Größen bei gleicher Gesamtzahl. Das ist selbst bei mir nicht anders. Und die Massen an Kartons müssen auch erst einmal gelagert werden. Selbst das sehe ich hier bei mir mit einem Bruchteil dessen, was die großen Anbieter da versenden. Und speziell das Füllmaterial kann dich richtig teuer kommen. Dank LUCID-Register darfst als Onlinehändler jedes Jahr deine Verpackungsmengen melden und ordentlich an so Scalper wie den Grünen Punkt abdrücken. Plastik ist da besonders teuer (zurecht ja). Umso mehr ist es so, dass alles was man von seinen Lieferanten bekommt, wenn möglich weiter verwendet. Mache ich nicht anders mit den Luftpolsterkissen. Mittlerweile ist es so, dass ich selbst befreundete Einzelhändler bitte mir die Füllmateriellen aufzuheben und nicht zu entsorgen, wie es teils massenweise passiert. Bares Geld, und Vermeidung von Müll. So Luftpolsterkissen können locker mehrfach verwendet werden.
 
Du darfst gerne jede Woche bei uns vorbeikommen und den Müll einsammeln. :-)
Bei Amazon lasse ich "Vorratshaltung vieler Größen wären zu aufwendig" aber nicht gelten. Die haben nun wirklich mehr als genug Volumen dafür. Und früher, als man DHL & Co noch keine ganz so vorteilhaften Tarife aufgedrückt hatte, war es auch ganz normal dass eine Sendung aus 10 verschiedenen Posten in einem dann gut gefüllten statt in 10 fast leeren Paketen ankam.
 
Man könnte durchaus mal wieder nach Fürth kommen und sich nen Schnitzel gönnen. :) Ich nehme alle Arten von ESD-Schaumstoffen. Danke!

Diese vielen Einzelpakete sind leider eine Folge der totalen Verfügbarkeit aller möglichen Waren, die sich Kunden so wünschen. Vier Sendungen von Amazon aus einer Bestellung: Eine kam aus Deutschland, eine aus Italien, eine aus Spanien und die vierte aus Polen. Gemerkt habe ich es auch nur anhand der USt-ID und später bei der Buchhaltung, dass ich nicht ausversehen die Vorsteuer ziehe, weil innergemeinschaftliche Lieferungen.
 
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