Amazon plant Auslagerung der Logistik nach Polen & Tschechien

... Hättest mal in der Schule aufgepasst als es um die Industrielle Revolution ging.

Danach gab es den 1. WK und die Weltwirtschaftskrise (zurecht), dann den 2. WK und dann die Zone. Da war dann alles Volkseigentum. Was hat es gebracht ... NIX ... und das einfach nur weil selbst im "sozialismus" einige gleicher als die anderen sind. Außerdem vergisst jeder eben gerade die Weltwirtschaftskrise der 20er Jahre ... Ok auch der 1. W.Krieg hatte seinen Anteil daran, aber auch da hatten die "Geldsäcke" den Hauptanteil.
Auch heute regiert das Geld die Welt ... oder glaubt hier wirklich jemand das der Einzelne, am besten noch Joblose, Bürger einen dieser Lobby-gesteuerten Politiker interessiert ?

PS: Heute früh sah ich den Weihnachtsmann als er Mediamarkt mit den "Geschenken" für Freitag belieferte.

@T: Amazon ist ein Unternehmen welches seinen Aktionären verpflichtet ist, das verleitet dann ein Unternehmen wohl dazu das billige Kapital, alias Arbeitnehmer, nur in die Kalkulation aufzunehmen. Menschliche Züge wenn es um das große Geld geht ... nee Fehlanzeige.


:ugly:
 
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Amazon folgt nur einem "Trend" nach billigen Lohnsklaven, wie es alle anderen großen Firmen, z.B. Foxconn im tschechischen Pardubice, auch machen.
Wie prangern die schlechten Arbeitsbedingungen in China an, dabei haben wir direkt im Nachbarland ähnliche Bedingungen, einem Land mit angeblicher Demokratie.
Tschechien: Foxconn soll auch in Europa ausgebeutet haben - SPIEGEL ONLINE
DER SPIEGEL 31/2013 - Die dunkle Seite des Kults

Machen wir uns nichts vor. Die Gewerkschaften sind in einigen Bereichen in unserem Land viel zu schwach.
Genau deshalb werden wir auch weiterhin einen riesigen Niedriglohnsektor haben.
Das ist von der Politik schon lange geplant worden, und wird auch weiter forciert.
Damit entfernen wie uns immer weiter vom Prinzip der Marktwirtschaft, hin zu einem staatlich gelenkten Lohn-Kombi-Modell.
Das gab es ursprünglich auch so in der DDR. Merkwürdig das ausgerechnet die angeblichen Verfechter der Marktwirtschaft CDU/CSU/FDP genau daran festhalten.
Aber ok, also war wohl doch nicht alles in der DDR schlecht....
 
Ich kenne jemanden der arbeitet bei der Post.
Ver.di drückte 6,3% mehr Lohn durch.
Post reduzierte Mitarbeiter und verteilte die Mehrarbeit auf den Rest der Belegschaft.
Quasi selbsfinazierter Mehrlohn....toller Arbeitskampf Ver.di:daumen:
Und der Begriff MARKTWIRTSCHAFT ist auch nicht neu.
Inner DDR das andere System hat ja nicht gefunzt.
Deuschland ist ein sozialer Kapitalstaat...das geht nicht ewig gut.
 
Die Post/DHL ist selbst ein gutes Bsp. für unseren Turbo-Kapitalismus.
Nach der Privatisierung hat sich das Unternehmen neu aufgestellt und sich umstrukturiert.
Die Folgen bekamen nicht nur die vielen entlassenen Mitarbeiter, sondern auch die Kunden zu spüren.
Bei mir in Potsdam müssen sich jetzt 3 große Neubaugebiete (Stern/Drewitz/Kirchsteigfeld mit ca. 30 000 Bewohnern) eine Postfiliale im Sterncenter teilen.
Nicht nur das nur noch selten direkt Zugestellt wird, man muss auch noch mit einem weiten Weg rechnen, und einer lange Schlange im Sterncenter.

In dem von Dir geschilderten Fall mit Verdi kann DHL nicht dauerhaft weiter Personal abbauen.
Genau solche Dienstleistungen können nur vor Ort erbracht werden.
DHL wurde bis zur Regelung vor einiger Zeit von Billiganbietern mit Dumpinglöhnen unter Druck gesetzt.
Ausnahmsweise hat hier einmal der Staat richtig gehandelt.
 
Amazon wurde ja oft für ihren Service gewählt/genutzt.

Sprich mit einigen Klicks, schnell und günstig kaufen.

Sollte sich durch den Umzug jedoch die Logistik verschlechtern, sprich mein Paket ist nicht in 1-2 Tagen,
sondern erst in 3-4 Tagen, könnten sich auch einige Kunden abwenden.

Den die Preise sind bei Amazon schon lange nicht mehr die günstigsten. Service, war auch mal besser.

Ob es Ver.di wiedermal verkackt hat, kann ich nicht sagen, aber es hätte besser laufen können und zwar für beide Parteien !
 
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Ach, das Problem ist, dass die Reichen immer noch reicher werden wollen. Gewinnmaximierung hat Priorität, das Wohl der Mitarbeiter nicht. Das ist verdammt traurig. Bei der Telecom und Foxconn sind die Mitarbeiter sogar schon scharenweise in den Selbstmord getrieben worden. Pervertierter Kapitalismus.
 
Oh ja, läuft/lief bei Apple auch nicht anders.
AAArgh ich halts nicht mehr aus.
Wie wärs mit 1.) informieren 2.) verstehen 3.) nachdenken und erst dann 4.) posten.

Ist ja nicht so, dass Apple von Foxconn fertigen lässt.

So wie viele andere Firmen auch. Foxconn stellt u.A. Die Wii, den DS, die Xbox und die Playstation her. Sowie Fertig-PCs von HP, Dell,...
Nein, Apple treibt seine Mitarbeiter in den Tod. Wer dagegen eine Xbox kauft, kann sich fairer Arbeitsbedingungen bei der Herstellung sicher sein, denn Apple hat damit ja nichts zu tun. Oder doch nicht?...
Samsung ist natürlich ebenfalls viel besser. Denn deren Tote werden in den Medien nicht so groß ausgeschachtet.
 
danke John,
damit bestätigst Du nur das, was ich meinte ;)

Das Foxconn hinter einigen Produktionen steht, war mir schon immer klar, aber dies war hier nicht mein Thema.
Ich spielte aber auf eine Apple-Fertigungsfabrik in China hin, wo wirklich nur für Apple gefertigt wird !
 
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