News Amazon: Kommt der versandkostenfreie Mindestbestellwert mit 39 Euro?

Habe sowieso Prime, von daher..

Amazon soll mal wieder ihre Kreditkarte zum Laufen bringen. Die war echt nicht übel mit ihren Features.
 
Billiger oder zumindest nicht teurer waren andere schon immer. Früher hatte Amazon aber den Vorteil, dass man alles mögliche am Stück bekommen hat – ähnlich wie ein klassisches Kaufhaus. Die waren auch nicht billiger, aber bequemer als fünf spezialisierte Shops. Seitdem Amazon die meisten Produkte einzeln versendet, entfällt aber auch dieser Vorteil mehr gegenüber einer Bestellung bei spezialisierten Einzelanbietern. Ich bestelle mittlerweile nur noch dort, wenn etwas woanders nicht lieferbar ist oder wenn ich einen erhöhten Retoure-Bedarf erwarte. Amazons "Mecker und die kriegst dein ganzes Geld zurück"-Verfahren ist immer noch die kundenfreundlichste Lösung, zumindest solange die Preise nicht steigen.
Das funktioniert aber nur so lange gut, so lange Amazon der Versender ist, sobald man an einen Marktplatzhändler kommt ist es vorbei mit lustig und oft auch mit schnell. Wer hat nicht mal auf die schnelle bestellt und hat dabei übersehen das Verkäufer und oder Versender nicht Amazon ist und man wegen der Garantie sich mit dem Händler beschäftigen darf.
 
Verrückt.
Bei den vorherrschenden Arbeitsbedingungen kaufe ich nicht bei Amazon. Fürchterlich.

Als ich vor ewigen Zeiten bestellte (das letzte Mal), bestellte ich drei Artikel, alle kamen aus dem gleichen Lagerhaus und jeder Artikel kam als extra Paket. Es hat also nichts damit zu tun, wo es herkommt und ebenfalls gab ich an, dass alles zusammengefasst werden soll.
Bescheuerter Laden.
Beuten ihre Lageristen und Fahrer aus, schrotten die Retouren und versenden kostenlos....
Gewerkschaften und Betriebsräten machen sie das Leben schwer.
... und der Chef fliegt ins All, läuft doch.
Kostenlose Retoure gibt's glaube ich auch nur in Deutschland.

Gängige Hardware ist da auch zu 99% teurer als wo anders.
 
Stimmt :haha:

...wenn Amazon hier sicherlich zum Ziel hat die Versandkosten zu drücken bzw. pakete einzusparen wäre da aber auch sonst noch großes Potenzial. Die schreien ja selbst danach 17x einzeln zu kommen (/klingeln) statt Sendungen zusammenzufassen weil wohl irgendwer das mit gutem Service gleichgesetzt hat.
Nein! Ist es nicht! Vor allem nicht gegen Kundenwunsch!
Wenn ich 3 Artikel bestelle die verschiedene Lieferzeiten haben kann ich auswählen "bitte zusammen in einem Paket später liefern" und zusätzlich "Wunschtermin Samstag den xx.xx".

Was passiert? Trotz der Auswahl klingelt der Amazontyp mittwochs um 17 Uhr, um 21 Uhr nochmal (super wenn man nen kleines Kind hat) und freitags um 19 Uhr und liefert jedes Mal ein Paket ab in das alle drei Artikel doppelt reingepasst hätten aber je nur ein Artikel drin ist.

Ich kenne das ganze logistische Backbone ja nicht aber irgendwie bezweifle ich, dass diese Version immer besser ist als "zusammen später", ganz abgesehen davon dass der entsprechende Kundenwunsch ignoriert wird.
ich bestelle bei Amazpn inzwischen fast immer auf die Abholstation. Da warte ich dann bis alle Pakete dort sind und hol es ab.
Kann man bei der Adresse beim Bestellen oft auswählen und ist schon fast in jedem Kaff verfügbar, weil das oft über die Post läuft
 
Ich würde es eher begrüßen, wenn man einen Mindestbestellwert für Prime-Kunden einführt. Zumindest für meine Nachbarn. Sonst muss ich irgendwann meine Klingel abklemmen. :-)
Das Problem ist dabei auch, dass bei amazon fast jeder bestellte Artikel aus einem anderen Lager kommt und deshalb einzeln versendet wird.
Wenn ich 5 Dinge bestelle ist es mittlerweile die absolute Regel, dass 3/4 Pakete kommen. Selbst wenn es Artikel aus derselben Kategorie sind. Und die kommen dann verteilt über 2-3 Tage an.
Inzwischen dürfte doch bei so gut wie jedem eine Paketstation von Amazon herumstehen womit die Versandkosten entfallen.
Von DHL ja. Von amazon? In einer mittelgroßen deutschen Stadt? Nope. In einer der großen Städte (Berlin, Hamburg, München, Köln): ja da gibts jede Menge.
ich bestelle bei Amazpn inzwischen fast immer auf die Abholstation. Da warte ich dann bis alle Pakete dort sind und hol es ab.
Kann man bei der Adresse beim Bestellen oft auswählen und ist schon fast in jedem Kaff verfügbar, weil das oft über die Post läuft
Mach ich auch. Schon alleine um die Nachbarn im Erdgeschoss nicht auch noch zu belasten. Man muss sich halt klar machen was da jeden Tag(!) bei 13 Parteien abgegeben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe Prime von daher tangiert mich das nicht wirklich. Aber selbst für Prime-Kunden könnten sie gerne einen Mindestbestellwert für versandkostenfreien Versand einführen. Das würde Leute davon abhalten irgendein 2€ Teil einzeln zu bestellen, was dann häufig mit lächerlich viel Verpackungsmaterial versandt wird, oder Bestellungen bündeln zumindest attraktiver machen.

Amazone macht sich immer unbeliebter
Ich habe seit fast drei Jahren nichts mehr bei Amazone mehr bestellt.
Ah und wieviele andere Läden bieten kostenfreien Versand bei 30€? Man muss den Laden nicht mögen, da gibt es viele gute Gründe für, aber Amazon ist den allermeisten Online-Versandhändlern meilenweit voraus.
Amazon bleibt für mich Bestellquelle Nr. 1, bezahle je nach Kaufsumme auch gerne mal etwas mehr, solang es sich im Rahmen hält.
Grund dafür ist halt einfach die Kundenkulanz und Verlässlichkeit, sollte es zu einem Support-Fall kommen.
Auch wenn man etwas zurück schickt, hat man bei uns 1h nachdem DHL es mitgeholt hat eine Mail, dass sie die Rückzahlung in Auftrag gegeben haben.

Z.B. als ich mal etwas bei Alternate bestellt hatte, konnte ich mich 4-5 Tage mit dem Support rumschlagen bis endlich Antwort kam. Und auch erst als ich bei Paypal ne Beschwerde geschrieben hab, dass Alternate sich nicht meldet.
Ebenjenes. Der Support und auch die Kulanz bei Amazon ist ungeschlagen.

Das Wort "Service" steht bei den meisten deutschen Versandhändlern (auch und insbesondere Hardwarehändler *Mindfactory hust*) nur pro forma auf der Website. Die sind nett zu dir, solange du dir nicht anmaßt tatsächlich ebenjenen Service oder Support in Anspruch nehmen zu wollen.
 
Die klingelnden Kirchenheinis, oder die Cops, die Nachts vor der Tür mal wieder nen Kind gefunden haben, Vertreter usw. Gingen mir irgendwann so aufn Sack...seitdem ist es super ruhig, kann ich nur empfehlen.
Genau, einfach die Spackos stummschalten.
Verrückt.
Bei den vorherrschenden Arbeitsbedingungen kaufe ich nicht bei Amazon. Fürchterlich.

Als ich vor ewigen Zeiten bestellte (das letzte Mal), bestellte ich drei Artikel, alle kamen aus dem gleichen Lagerhaus und jeder Artikel kam als extra Paket. Es hat also nichts damit zu tun, wo es herkommt und ebenfalls gab ich an, dass alles zusammengefasst werden soll.
Bescheuerter Laden.
Beuten ihre Lageristen und Fahrer aus, schrotten die Retouren und versenden kostenlos....
Gewerkschaften und Betriebsräten machen sie das Leben schwer.
... und der Chef fliegt ins All, läuft doch.
Kostenlose Retoure gibt's glaube ich auch nur in Deutschland.

Gängige Hardware ist da auch zu 99% teurer als wo anders.
Was mich bei dieser Angelegenheit am meisten beunruhigt ist wenn die Service Bedingungen bei Amazon am besten sind und man dann quasi darauf angewiesen ist dort zu bestellen, wenn man jeden Cent 2x umdreht, dass man dadurch unmoralisches Verhalten finanziert, selbst wenn der eigene Verzicht mit dem Ellenbogen in der Wirtschaft vorzugehen dazu führte, sich nicht unmoralisch zu verhalten in the first place. Im schlimmsten Fall ist das ein Nullsummenspiel, womit ich nicht sagen möchte sich toxisch zu verhalten, nur um dann Geld zu haben, um nicht toxisches Verhalten besser fördern zu können.

Das Einkaufserlebnis bei Amazon war bisher butterweich und wenn es Probleme gab, war der Service sehr kooperativ und hat mein Problem auch verstanden, wie z. B. nicht erfolgte Lieferung. Somit könnte das Selbstverständnis von Amazon deutlich positiver ausfallen als eine eher negative Sichtweise von außen.


29€ oder 39€ sind mir egal, wenn ich etwas bestelle dann könnte die Schmerzgrenze auch höher sein, Amazon würde schon merken wenn es keine Kunden mehr hätte. Die Streaming Mitgliedschaft interessiert mich tatsächlich auch, bis mir wieder das Beispiel mit dem Nachbarn einfällt und der Klingel. Auch Netflix oder sonstige Sachen, die einen monatlich belasten, sollten infrage gestellt werden (Kaffee natürlich ausgenommen).
 
Inzwischen dürfte doch bei so gut wie jedem eine Paketstation von Amazon herumstehen womit die Versandkosten entfallen.
Es braucht keine Packstation von Amazon, eine ganz normale "Abholstation" (Automat, Paketshop) reicht schon.
Das funktioniert aber nur so lange gut, so lange Amazon der Versender ist, sobald man an einen Marktplatzhändler kommt ist es vorbei mit lustig und oft auch mit schnell. Wer hat nicht mal auf die schnelle bestellt und hat dabei übersehen das Verkäufer und oder Versender nicht Amazon ist und man wegen der Garantie sich mit dem Händler beschäftigen darf.
Ich hatte bisher 2x auf Amazon etwas bestellt, wo Amazon weder Verkäufer noch Versender war, und ich anschließend mit dem Produkt unzufrieden war, bzw. es in der Garantiezeit (oder sogar nach Ablauf?) kaputtgegangen ist. Beim ersten Fall lief die Unterhaltung mit dem Händler über die Amazon-Webseite, und ich hab am Ende ~30% des Kaufpreises erstattet bekommen (vor Ablauf der Widerrufsfrist), und bei dem defekten Artikel hat Amazon mir einfach den kompletten Kaufpreis erstattet, und gesagt, dass die das mit dem Händler regeln.

Allerdings war das mit dem defekten Artikel noch zu der Zeit als ich Prime-Kunde war, und auch regelmäßig bestellt habe, was mittlerweile beides nicht mehr der Fall ist. Je mehr Geld du auf Amazon ausgibst, desto besser ist der Service bei Problemen. Kann sein, dass das bei mir heute nicht mehr so laufen würde.
 
Achja, wer GEZ-Befreit ist, der zahlt für Prime nur die Hälfte, aber ich finde es ungerecht, möchte auch nur die Hälfte zahlen wollen.
 
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