Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

PCGH-Redaktion

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Amazon startet mit Amazon Fresh einen Lieferdienst für frische Lebensmittel und regionale Produkte. Der Versanddienst wird zunächst nur exklusiv für Prime-Kunden in Berlin und Potsdam verfügbar sein. In der Auswahl des Lieferdienstes finden sich mehr als 85.000 Artikel, darunter frische Lebensmittel, Feinkost, aber auch abgepackte Produkte und Tiefkühlware. AmazonFresh veranschlagt monatlich 10 Euro zusätzlich zum regulären jährlichen Amazon-Prime-Preis von 69 Euro.

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Leider ist Fresh nicht in ganz Berlin verfügbar, das wird leider selten angegeben.
Obwohl ich im Innenstadtbereich innerhalb des S-Bahn-Rings wohne und auch schon von Anfang an mit Prime Now bestellen kann - Fresh ist bei mir nicht verfügbar.
So kann ich nicht einmal den Probemonat testen, aber länger hätte ich das eh nicht genutzt, denn:

Bei Prime Now zahle ich keinen monatlichen Aufpreis und der Mindestbestellwert beträgt nur 20 € statt 40 € - perfekt, wenn man schnell noch ein paar Kleinigkeiten benötigt und die kommen dann auch innerhalb von 2 Stunden. Bei Fresh muss man bis spätestens 12 bestellt haben, sonst kommt es erst am nächsten Tag.

Dieses Modell mit 10 € Abo im Monat - zusätzlich zu den 69 € für Prime schmeckt mir überhaupt nicht - das sind fast 190 € im Jahr nur dafür, dass man da überhaupt bestellen darf!
Sorry, da bestelle ich lieber weiter alle zwei Wochen bei Kaufland. Dort beträgt der Mindestbestellwert zwar auch 40 €, aber die Auswahl ist ebenso groß, man bekommt auch die meisten Sonderangebote aus dem Markt und ab 100 € zahlt man keine Lieferkosten (bis auf Getränkezuschlag, wenn man mehr als 2 Kisten bestellt).

Bin gespannt, wie der Markt auf dieses Abo-Modell reagiert.
Ich sehe es nicht ein, fast 200 € im Jahr dafür zu bezahlen, dass ich da überhaupt bestellen darf. Rechnet sich nicht, schon gar nicht in den Monaten, in denen man überhaupt nicht bestellt.
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Ich sehe es nicht ein, fast 200 € im Jahr dafür zu bezahlen, dass ich da überhaupt bestellen darf. Rechnet sich nicht, schon gar nicht in den Monaten, in denen man überhaupt nicht bestellt.

Als ich das gelesen habe, bin ich auch stutzig geworden. Mehr noch als beim normalen Amazon Prime, was ich auch nicht nutze. Bezahlen dafür, dass ich denen mein Geld gebe? WTF?
 
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Wie kommst du auf diese Rechnung? Die 69 Euro sind jährlich, die 10 Euro auch. Du zahlst also umgerechnet weniger als 1 Euro extra pro Monat (insgesamt weniger als 7 Euro im Monat.)

Edit: Ok, habe gerade gesehen dass die 10 Euro monatlich sind. Mein Fehler!
 
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Als ich das gelesen habe, bin ich auch stutzig geworden. Mehr noch als beim normalen Amazon Prime, was ich auch nicht nutze. Bezahlen dafür, dass ich denen mein Geld gebe? WTF?

Es scheint eine nicht unerhebliche Menge von Leuten zu geben, die scheinbar so etwas wie eine Amazonsucht entwickelt hat, anders kann ich es mir nicht erklären, dass das Bezahlmodell so gut läuft. Ähnlich wie bei Ebay, wo die Leute auf Teufel komm raus bieten, nur um die Auktion zu gewinnen, obwohl sie das Produkt im Sofortkauf, in einer anderen Auktion oder ganz woanders günstiger bekommen könnten.

Bei Prime musste ich nicht lange überlegen, als es noch 49 € im Jahr gekostet hat.
Ich kann dadurch Instant Video nutzen in bester Qualität. Dank SmartTV mache ich das tatsächlich mehrmals im Monat.
Entscheidend war für mich aber der Versandkostenvorteil, da ich wirklich oft genug bei Amazon was bestelle, womit es sich lohnt.
Als Prime Now noch hinzu kam, war das sogar noch etwas mehr als nur ein nettes Bonbon, weil ich auch das schon öfter mal genutzt habe.
Der meist schnellere Premiumversand ohne Aufpreis ist eine nette Dreingabe.
Dass es bestimmte Sonderangebote nur für Primekunden gibt und man 30 Minuten früher die Blitzangebote kaufen kann, ist ziemlich dreist von Amazon, gibt einem aber einen weiteren Vorteil bei besonders begehrten Artikeln.

Für 49 € im Jahr war das wirklich ok. Die weitere Verlängerung um ein Jahr für 49 € ist auch ok, aber bei 69 € fange ich dann doch langsam schon wieder an, zu überlegen, ob es sich lohnt bzw. ob ich es denn wirklich brauche.

Da jetzt aber noch einmal 120 € im Jahr draufzuzahlen (ja ciB, hast dich vertan) ergibt wirklich keinen Sinn mehr.
 
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Da jetzt aber noch einmal 120 € im Jahr draufzuzahlen (ja ciB, hast dich vertan) ergibt wirklich keinen Sinn mehr.

Für jemanden, der sich mehrmals wöchentlich etwas liefern lässt, z.B. weil er nicht mehr so gut zu Fuß ist, lohnt sich das auf jeden Fall. Nicht verallgemeinern bitte.

Für und Jungspunde (da zähl ich mich jetzt einfach mal dazu ... :) ) ist das sicherlich nicht rentabel. Noch nicht, mal sehen wohin sich das entwickelt.
 
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So, jetzt muss ich auch mal was dazu sagen:

@Alfalfa
Bei AmazonFresh hast du eine Pauschale von 10 Euro und bekommst deine Lieferung ab 40 Euro gratis. Bei Kaufland zahlst du Versandkosten unter einem Bestellwert
von 100 Euro. Wieso sollte das besser sein als der Preis von Amazon? Machst du nicht gerade den Wocheneinkauf für eine 4-köpfige Familie oder bestellst teure Produkte
wie 12 Pack Rasierklingen oder Alkohol ist es nicht so einfach, für Sachen die man in der Woche braucht auf über 100 Euro zu kommen.

@PCGH_Carsten, Alfalfa
Ihr zahlt nicht knapp 200 Euro im Jahr, nur dass "ihr denen euer Geld gebt" oder "dass ihr dort überhaupt bestellen dürft". Das Prime Abo ist die eine Sache, die ZUSATZ-Dienstleistung
Fresh die Andere, die 10 Euro pro Monat kostet. Entweder verballert ihr Sprit oder das Monatstiket oder zahlt 10 Euro für die Lieferdienstleistung.

Also nichts mit "WTF".
 
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Nein, sorry - das ist nicht nur was für Leute, die nicht mehr gut bei Fuß sind.
Ich wohne im 4. OG ohne Aufzug (Altbau) und nutze daher sehr gern solche Lieferdienste für Bier, Wasser, Cola...

Im Gegensatz zu Fresh ist es aber z.B. bei Kaufland möglich, komplett ohne Lieferkosten einzukaufen. Man muss auf 100 € kommen und genau deswegen kaufe ich ja nur alle 2 Wochen darüber ein. Und klar, da sind dann auch 2 Flaschen Whiskey oder so mit bei. Aber es geht prinzipiell und bei Fresh eben nicht.
Und für kleine, frische Sachen muss man so oder so selber raus zum einkaufen, denn zweimal pro Woche nur fertige Salate oder Gemüse und Obst einzukaufen geht wegen des Mindestbestellwerts in Höhe von 40 € bei beiden auch nicht. Wäre letztes bei Fresh nicht der Fall, dann könnte ich das ganze sogar noch verstehen! Bei Prime Now sind es ja auch nur 20 €. Also warum soll ich dann nicht einfach bei Prime Now bestellen? @Grestorn: Mehrmals die Woche geht daher wegen der 40 € Mindestbestellwert also gar nicht - da kann man dann auch gleich bei Kaufland für 100 € ohne Zusatzkosten bestellen.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob sich das mit dem 10 € Abo durchsetzt.
 
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Selbst wenn es solch einen Dienst in meiner Umgebung gäbe, ich würde es nicht unterstützen. Mag für Menschen älteren Jahrgangs oder solche ohne mobilen Untersatz vielleicht nicht verkehrt zu sein, aber:

1. Wir Menschen sind durch unsere Versorgungsdichte schon faul genug. Wenn wir uns jetzt noch nichtmal mehr zum Einkaufen zwecks Grundversorung bewegen werden wir ja noch fetter als jetzt. "Wall-E" lässt grüßen. ^^
2. Frisch ist nicht gleich frisch. Jeder Kunde kauft gerade Frisch-Ware wie Gemüse oder Obst nach persönlicher Augenmaß-Begutachtung. Wer weiss was für eingedetschte Früchte oder anderes stoßempfindliches Gewächs geliefert wird. Reklamationsmöglichkeit? Aufwendig und wenn mit erneuter Fahrt verbunden, was wieder eine Zusatzbelastung für die Umwelt ist (Stichwort Emission).
3. Mindestbestellwert. Kann ich bei Elektro- und Unterhaltungs-Artikeln ja noch verstehen, aber bei Lebensmitteln/Putzmitteln... Ich möchte nicht mehr bestellen als ich persönlich brauche.

Es ist ja nicht so als wenn ich selbst nicht gerne und oft online bestelle, aber bei Nahrungsmitteln, insbesondere schnell verderblichen Waren käme mir sowas nicht in den Sinn.
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Ihr zahlt nicht knapp 200 Euro im Jahr, nur dass "ihr denen euer Geld gebt" oder "dass ihr dort überhaupt bestellen dürft". Das Prime Abo ist die eine Sache, die ZUSATZ-Dienstleistung
Fresh die Andere, die 10 Euro pro Monat kostet. Entweder verballert ihr Sprit oder das Monatstiket oder zahlt 10 Euro für die Lieferdienstleistung.

Also nichts mit "WTF".

Meine Monatskarte nutze ich nicht nur fürs Einkaufen und Sprit für 120€ verfahre ich auch nicht wenn ich auf dem Heimweg beim Supermarkt anhalte.

Mein Rat:
Schafft euch Zeit zum Einkaufen (Work Life Balance) und kochen , guckt euch die Produkte an bevor ihr sie kauft , lernt Menschen beim einkaufen kennen, bewegt euch und kommt mal an die frische Luft. Das spart Geld und ist gesünder.
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Ihr zahlt nicht knapp 200 Euro im Jahr, nur dass "ihr denen euer Geld gebt" oder "dass ihr dort überhaupt bestellen dürft". Das Prime Abo ist die eine Sache, die ZUSATZ-Dienstleistung
Fresh die Andere, die 10 Euro pro Monat kostet. Entweder verballert ihr Sprit oder das Monatstiket oder zahlt 10 Euro für die Lieferdienstleistung.
Oder man geht mit der Einkaufstasche/dem -korb zu Fuß (wenn die tragbare Menge es erlaubt). Ein bisschen Bewegung hat noch niemandem geschadet, am wenigsten der Umwelt oder dem Geldbeutel. ;)
Kann jetzt nur für mich sprechen: Was ich mit zwei Händen tragen kann hole in Verbindung mit nem kleinen Spaziergang, während das Auto stehen bleibt.
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Abgesehen davon, dass ich von Amazon Fresh momentan nichts halte, da ich solche Einkäufe im Laden erledige, ist es schon krass wie unsere Gesellschaft alles kostenlos haben will. Amazon ist ein Unternehmen mit der Absicht Gewinne zu erzielen. Die sind mehrere Partnerschaften eingegangen um den Dienst anbieten zu können. Wenn die ab 40€ Warenwert den Dienst versandkostenfrei anbieten würden ohne die monatlichen Kosten, was sollen Amazon und die lokalen Läden (Partner) daran verdienen? Sie werden es wohl kaum zum Wohle der Menschen anbieten.
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Oder man geht mit der Einkaufstasche/dem -korb zu Fuß (wenn die tragbare Menge es erlaubt). Ein bisschen Bewegung hat noch niemandem geschadet, am wenigsten der Umwelt oder dem Geldbeutel. ;)
Kann jetzt nur für mich sprechen: Was ich mit zwei Händen tragen kann hole in Verbindung mit nem kleinen Spaziergang, während das Auto stehen bleibt.

Sehe ich genauso wie du. Mir ging es darum klarzumachen, dass es eine zusätzliche Dienstleistung ist, die Amazon sich bezahlen lassen will. Und bestellt man nicht mit höheren Beträgen bei REWE oder KL, kostet diese was.

Und zum Glück ist "Selberlaufen" nocht kostenlos :D
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Naja...

Ohne jetzt insgesamt über Sinn und Unsinn des Onlinebestellens von Lebensmitteln diskutieren zu wollen:
Mir ging es hier jetzt eher um den Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern.
Und als Nutzer von Kaufland und Prime Now (so lange es das noch gibt) sehe ich keinen Grund, zusätzlich noch für Fresh zu bezahlen.
Kaufland hat auch nichts zu verschenken, ermöglicht es einem aber, völlig kostenfrei zu bestellen, auch wenn daran die Bedingung mit 100 € Mindesteinkauf geknüpft ist.
Hier will keiner "was umsonst" haben, aber auch keiner hat etwas zu verschenken und da es Wettbewerb gibt und man vergleichen kann - warum sollte man es nicht tun? Vielleicht lohnt es sich für jemanden anderen - ich habe für mich die Feststellung getroffen, dass es sich eben nicht lohnt, weil es woanders günstiger geht.

Und was den Umweltaspekt angeht:
Soll doch lieber ein Lieferfahrzeug 15 Leute nacheinander beliefern, als dass die alle selbst in ihr Auto steigen und zum einkaufen fahren.
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Du, im Endeffekt muss jeder sowieso entscheiden, welches Modell sich für wen lohnt. Ich bin auch eher derjenige, der selber einkaufen geht.
Entweder mit oder ohne Auto, je nach Wegstrecke und Umfang.
Ich habe einmal bei REWE bestellt und alleine für den gesamten Bestellprozess habe ich 45 Minuten gebraucht, war also keine Zeitersparnis
im Gegensatz zum "manuellen" Einkauf.
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Richtig, muss jeder selbst für sich entscheiden.
Dank elektronischer Einkaufslisten im Account usw. wird einem der Bestellprozess erleichtert, da man viele Dinge ja meistens immer wieder einkauft.
Registriert ist man beim zweiten Mal ja auch schon, Bezahlung per Paypal geht auch schnell. Also ich spare auf jeden Fall Zeit und muss keine Getränke mehr die Treppen hochschleppen.

Wie lange habe ich gebraucht, um meine erste Mail zu tippen oder zum ersten Mal etwas bei Ebay zu verkaufen? :-)
Aber ich weiß schon, was du meinst und ich verstehe auch jeden, der lieber weiter im Geschäft einkauft.
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Und solange wir noch nicht bei Schlüsselnotdienstpreisen von 280 Euro für 15 Minuten Anfahrt und
5 Minuten Tür aufmachen angekommen sind, bewegen sich die Preise ja noch in einem angemessenen
Rahmen ;)
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

@PCGH_Carsten, Alfalfa
Ihr zahlt nicht knapp 200 Euro im Jahr, nur dass "ihr denen euer Geld gebt" oder "dass ihr dort überhaupt bestellen dürft". Das Prime Abo ist die eine Sache, die ZUSATZ-Dienstleistung
Fresh die Andere, die 10 Euro pro Monat kostet. Entweder verballert ihr Sprit oder das Monatstiket oder zahlt 10 Euro für die Lieferdienstleistung.

Also nichts mit "WTF".

Man kann sich's schon schönrechnen, ja. Aber ich könnte höchstens eine zusätzliche Besohlung meiner Schuhe und vielleicht ein paar Socken extra im Jahr dagegenkalkulieren.
Und ja, ich zahle dafür, dass ich dort einkaufen darf. Clubmitgliedschaft und so. Fresh gibt's ja nicht ohne Prime. Um dort auch nur einen Kohlkopf im Monat zu bestellen, muss ich also erstmal 69+120 Euro in die Hand nehmen. Mit jeder weiteren Bestellung amortisiert sich der „Mitgliedsbeitrag“ natürlich weiter.

Das ist ja die Rechnung die (nicht nur) Amazon aufmacht: Große Bundles, sodass sich die Kosten verteilen lassen und damit gering erscheinen (man kriegt ja noch soviel anderes gratis dazu: Streaming, kostenlose Lieferung)). Nur funktioniert das eben nur, wenn man sich als Kunde an so ein Unternehmen mehr oder minder binden mag - und wer will schon seinen Einstandspreis nur für 12 Kohlköpfe raushauen? Da nutzt man doch gleich das gesamte Paket. Das ist Amazons Kalkül - und es funktioniert ganz offenbar. Nur nicht mit mir.

Das Argument von Grestorn, für Leute die nicht gut zu Fuß sind, lasse ich gelten.


Nein, sorry - das ist nicht nur was für Leute, die nicht mehr gut bei Fuß sind.
Ich wohne im 4. OG ohne Aufzug (Altbau) und nutze daher sehr gern solche Lieferdienste für Bier, Wasser, Cola...
Also bei mir kommt jeder Lieferdienst grundsätzlich dann, wenn ich nicht zu Hause bin. Oder kriegste das auch Abends verlässlich zwischen 19:00 und 19:30 Uhr geliefert? Will ja schließlich frische Sachen essen und nicht ersts um Zehn. ;)
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Abgesehen davon, dass ich von Amazon Fresh momentan nichts halte, da ich solche Einkäufe im Laden erledige, ist es schon krass wie unsere Gesellschaft alles kostenlos haben will. Amazon ist ein Unternehmen mit der Absicht Gewinne zu erzielen. Die sind mehrere Partnerschaften eingegangen um den Dienst anbieten zu können. Wenn die ab 40€ Warenwert den Dienst versandkostenfrei anbieten würden ohne die monatlichen Kosten, was sollen Amazon und die lokalen Läden (Partner) daran verdienen? Sie werden es wohl kaum zum Wohle der Menschen anbieten.

Sehe ich genauso wie du. Mir ging es darum klarzumachen, dass es eine zusätzliche Dienstleistung ist, die Amazon sich bezahlen lassen will. Und bestellt man nicht mit höheren Beträgen bei REWE oder KL, kostet diese was.

Und zum Glück ist "Selberlaufen" nocht kostenlos :D



Man kann ja nicht einfach die Kosten für den "zusätzlichen" Service addieren aber die ersparten Kosten des altbackenen Modells nicht abziehen.

Lieferservice: billiges Bauland irgendwo im grünen, Lagerhallenstyle, minimaler Reinigungsaufwand für ein paar Mitarbeiter ohne Dreck von aussen, 100% Platznutzung mit Palettenlagerung bis unter die Decke.

gegen:

ein vielfaches an Bauland/Gebäuden in Stadt/Stadtnähe für gleiche Kundenanzahl, ansprechendes Design, Reinigung für hunderte Dreckschuhe, ansprechende und leicht erreichbare Warenpräsentation, höherer Aufwand für Diebstahlschutz usw...
 
AW: Amazon Fresh: Lieferdienst für frische Lebensmittel kostet 10 Euro im Monat

Man kann sich's schon schönrechnen, ja. Aber ich könnte höchstens eine zusätzliche Besohlung meiner Schuhe und vielleicht ein paar Socken extra im Jahr dagegenkalkulieren.
Und ja, ich zahle dafür, dass ich dort einkaufen darf. Clubmitgliedschaft und so. Fresh gibt's ja nicht ohne Prime. Um dort auch nur einen Kohlkopf im Monat zu bestellen, muss ich also erstmal 69+120 Euro in die Hand nehmen. Mit jeder weiteren Bestellung amortisiert sich der „Mitgliedsbeitrag“ natürlich weiter.

Das ist ja die Rechnung die (nicht nur) Amazon aufmacht: Große Bundles, sodass sich die Kosten verteilen lassen und damit gering erscheinen (man kriegt ja noch soviel anderes gratis dazu: Streaming, kostenlose Lieferung)). Nur funktioniert das eben nur, wenn man sich als Kunde an so ein Unternehmen mehr oder minder binden mag - und wer will schon seinen Einstandspreis nur für 12 Kohlköpfe raushauen? Da nutzt man doch gleich das gesamte Paket. Das ist Amazons Kalkül - und es funktioniert ganz offenbar. Nur nicht mit mir.

Du hast mich noch nicht richtig verstanden, Carsten, was ich mit meinem Post sagen wollte.

Das Angebot von Amazon Fresh richtet sich eben nicht an die Leute (ohne Prime!), die nur einen Kohkopf im Monat bestellen wollen, oder generell zum ersten Mal nur einen Lieferdienst in Anspruch nehmen wollen. Denn dann ist die "Gebühr" fürs Bestellen von knapp 200 Euro (Prime plus Fresh) wahrlich zu teuer und sehr unattraktiv. Und da du Prime ja sowieso nicht nutzt, richtet sich das Angebot auch nicht an dich.

Nur sich gleich darüber aufzuregen, dass die Zusatzdienstleistung nicht ohne Prime zu haben ist, halte ich für sehr fragwürdig.
 
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