Alternative DHE-Kühler?

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Alternative DHE-Kühler?

Moin!

Die "Standard"-Editionen der Grafikkarten von AMD und nVidia nutzen ja bekanntermaßen Radiallüfter, die in Tests immer als vergleichsweise laut beschrieben werden. Herstellerdesigns setzen hingegen auf Axiallüfter und sind oft wegen des größeren Durchmessers der Lüfter (zumal es dann meist zwei oder gar drei sind) trotz höherem Takt deutlich leiser, obwohl das DHE-Prinzip der Hersteller-Designs eigentlich sinnvoller ist, da die warme Luft direkt aus dem PC geführt wird, während die Axial-Lösungen diese in erster Linie "irgendwie" von der Grafikkarte weg schaffen und stattdessen größtenteils im Gehäuse verteilen.

Nun gibt es zwar auch von Drittherstellern diverse Alternativkühllösungen für Grafikkarten, aber die mir bekannten setzen ebenfalls auf "Umverteilung" statt auf DHE. Gibt's überhaupt entsprechende Produkte dafür oder muss man selbst kreativ tätig werden?
 
AW: Alternative DHE-Kühler?

Moin!

Die "Standard"-Editionen der Grafikkarten von AMD und nVidia nutzen ja bekanntermaßen Radiallüfter, die in Tests immer als vergleichsweise laut beschrieben werden. Herstellerdesigns setzen hingegen auf Axiallüfter und sind oft wegen des größeren Durchmessers der Lüfter (zumal es dann meist zwei oder gar drei sind) trotz höherem Takt deutlich leiser, obwohl das DHE-Prinzip der Hersteller-Designs eigentlich sinnvoller ist, da die warme Luft direkt aus dem PC geführt wird, während die Axial-Lösungen diese in erster Linie "irgendwie" von der Grafikkarte weg schaffen und stattdessen größtenteils im Gehäuse verteilen.

Nun gibt es zwar auch von Drittherstellern diverse Alternativkühllösungen für Grafikkarten, aber die mir bekannten setzen ebenfalls auf "Umverteilung" statt auf DHE. Gibt's überhaupt entsprechende Produkte dafür oder muss man selbst kreativ tätig werden?

Wenn das Radial-Design so sinnvoll wäre, warum nutzen es dann die ganzen Custom-Designer nicht? Auch sind die Hersteller bzw. Founders Editionen immer wärmer unter Last als die Custom-Designs mit den Axial-Lüftern. Daher ist die grundsätzliche Idee der Radial-Lüfter zwar richtig, aber in der Praxis sieht das meinem Wissensstand nach ganz anders aus.

Hier ein recht guter Test:

GeForce GTX 1070 im Test: Welche Partnerkarte ist die beste? (Seite 4) - ComputerBase
 
AW: Alternative DHE-Kühler?

Die einzige mir bekannte Lösung wäre eine Wasserkühlung, dafür braucht man dan eben zumindest einen Lüfterplatz. Allerdings ist es, wenn man einen halbwegs brauchbaren Airflow im Gehäuse hat, sowieso Wurst ob DHE oder nicht.
 
AW: Alternative DHE-Kühler?

Was ist denn nun genau dein Ziel? Eine größere DHE-Variante mit mehr Oberfläche?

Radial-Lüfter haben in der Größenordnung eigentlich immer den Nachteil, dass sie relativ schnell drehen müssen, um genügend Luft durch die meist sehr komprimierten Kühlfinnen drücken zu können. Das geht zwangsweise auch mit einigen Turbulenzen einher, welche wiederum die oft kritisierten Verwirbelungsgeräusche verursachen. Axial-Lüfter sind durch ihre Bauart bedingt meist deutlich unkritischer. Allein schon, weil sie weniger und zugleich größere Schaufeln ermöglichen und die Luft gleichgerichtet in Richtung der Achse befördern...
 
AW: Alternative DHE-Kühler?

Was ist denn nun genau dein Ziel? Eine größere DHE-Variante mit mehr Volumen?

Mich würde einfach prinzipiell interessieren, wie eine DHE-Variante mit Axiallüftern - z.B. mit zwei ca. 55mm-Lüftern, die von "vorn" durch ein geschlossenes GK-Gehäuse die warme Luft nach draußen drücken - im Vergleich abschneiden würden.
Bisher war das oft keine Diskussion wert, da die meisten Kühllösungen mit zwei Slots (ca. 4 cm) ausgekommen sind. Bei der GF GTX 1080 Ti haben die meisten (alle?) Herstellerdesigns aber 2,5 Slots Höhe - Kühllösungen von Drittherstellern sind teilweise noch höher.
In diesem Fall wäre eine "Dual-55mm-Axial-DHE-Lösung" aus meiner Sicht insofern vorteilhafter, da
a) wie gesagt die warme Luft direkt aus dem Gehäuse geblasen wird
b) eine SLI-/Crossfire-Installation mit Luftkühlung ohne zusätzlichen Abstand möglich sein sollte, ohne dass die obere Grafikkarte Temperaturprobleme bekommt

Die Frage ist nur, wie hoch die kleinen Lüfter drehen müssen, um die Luft effektiv herauszublasen.
 
AW: Alternative DHE-Kühler?

Radial-Lüfter haben in der Größenordnung eigentlich immer den Nachteil, dass sie relativ schnell drehen müssen, um genügend Luft durch die meist sehr komprimierten Kühlfinnen drücken zu können. Das geht zwangsweise auch mit einigen Turbulenzen einher, welche wiederum die oft kritisierten Verwirbelungsgeräusche verursachen. Axial-Lüfter sind durch ihre Bauart bedingt meist deutlich unkritischer. Allein schon, weil sie weniger und zugleich größere Schaufeln ermöglichen und die Luft gleichgerichtet in Richtung der Achse befördern...

Damit ist die Frage im Grunde beantwortet.

Ansonsten kannst du den Luftdurchfluss im Gehäuse durch deinen Airflow bzw. die richtige Positionierung der zusätzlichen Lüfter im Gehäuse regeln, welche auch die Temperatur der GraKa massiv beeinflussen. Radial ist keine sinnvolle Geschichte mehr, daher werden alle entsprechenden Customs Designs auf Axial ausgelegt.

Die Problematik der wärmer werdenden GraKa bei SLI ist auch bekannt, dem kann mit einer guten WaKü-Lösung entgegen gewirkt werden oder durch eben durch einen sehr guten Airflow in einem sehr gut dafür ausgelegten Gehäuse :)
 
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Damit ist die Frage im Grunde beantwortet.

Den bisherigen Antworten folgend beantworte ich meine tatsächlich gestellte Frage mal mit "nein".

Eine prinzipielle Gegenüberstellung wie oben von mir skizziert würde mich dennoch interessieren (falls jemand die Möglichkeit hierzu hat), denn im aktuellen Setup stellen die Axiallüfter an der Grafikkarte überspitzt ausgedrückt nur zusätzliche Verbraucher ohne Nutzen _für das Gesamtsystem_ dar. Ob das bei Systemen mit gutem Airflow ins Gewicht fällt wäre ebenfalls durch eine derartige Gegenüberstellung leicht zu beantworten. Immerhin handelt es sich dabei unter Last um eine Wärmeleistung im dreistelligen Wattbereich, die im Gehäuse verteilt wird.
 
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Mich würde einfach prinzipiell interessieren, wie eine DHE-Variante mit Axiallüftern - z.B. mit zwei ca. 55mm-Lüftern, die von "vorn" durch ein geschlossenes GK-Gehäuse die warme Luft nach draußen drücken - im Vergleich abschneiden würden.
Bisher war das oft keine Diskussion wert, da die meisten Kühllösungen mit zwei Slots (ca. 4 cm) ausgekommen sind. Bei der GF GTX 1080 Ti haben die meisten (alle?) Herstellerdesigns aber 2,5 Slots Höhe - Kühllösungen von Drittherstellern sind teilweise noch höher.
In diesem Fall wäre eine "Dual-55mm-Axial-DHE-Lösung" aus meiner Sicht insofern vorteilhafter, da
a) wie gesagt die warme Luft direkt aus dem Gehäuse geblasen wird
b) eine SLI-/Crossfire-Installation mit Luftkühlung ohne zusätzlichen Abstand möglich sein sollte, ohne dass die obere Grafikkarte Temperaturprobleme bekommt

Die Frage ist nur, wie hoch die kleinen Lüfter drehen müssen, um die Luft effektiv herauszublasen.
DHE- und Axial-Systeme basieren eigentlich auf zwei unterschiedlichen Ideen.

DHE soll meist eine etwas flachere Bauweise ermöglichen und basiert zugleich auch auf dem Konzept, den Luftfluss der Länge des PCBs nach auszulegen. Ein wesentlicher Nachteil hierbei ist jedoch, dass sich die Luft über die Länge der Karte viel zu schnell aufheizt und die Lamellen ab einer bestimmten Tiefe dann nicht mehr mit ausreichender Temperaturdifferenz angesprochen werden können.
Bei einer Axial-Belüftung nutzt du die zur Vergügung stehende Fläche des PCBs erstmal deutlich besser aus. Die Lamellen sind weniger tief und erstrecken sich (im Strömungsquerschnitt) über eine deutlich größere Fläche, was unter anderem auch die geringeren Drehzahlen ermöglicht. Einige Nachteile finden sich hier natürlich darin, dass die Abwärme viel direkter auf das PCB geleitet wird (man bedenke z.B. dem Speicher und der Spannungsversorgung) und die Abluft in Folge mehr oder weniger unkontrolliert ins Gehäuse-Innere geschleudert wird. Im Endeffekt scheint sich das Prinzip mit einigen Anpassungen aber doch durchgesetzt zu haben. Mit ein paar zusätzlichen Kühlerchen auf dem PCB und einer ausreichenden Gehäuselüftung scheinen die direkt auf das PCB gerichteten Axial-Systeme wohl immernoch den besten Kompromiss zu bieten.

Meiner Meinung nach hängt die Problematik der Belüftung von Grafikkarten allein schon damit zusammen, dass die gängigen Mainboards schon immer für den Einsatz mehrerer Steckkarten konzipiert waren. Die erforderte Kompatibilität schränkt infolge nämlich vor allem die Konzeption der Grafikkartenkühler ein, welche selbstverständlich immer im Steckkartenformat bleiben mussten.
Idealerweise würde ich die Kühlung von CPU und GPU eigentlich über ein Zweikammersystem realisieren, bei dem ein parallel verlaufender Luftstrom auf der einen Seite einen CPU-Kühler und auf der anderen Seite einen GPU-Kühler versorgt. Die Kühler sollten den Strömungsquerschnitt dann natürlich so weit wie möglich ausschöpfen, weshalb man auch bei der GPU die Montage eines Tower-Kühlers in Erwägung ziehen sollte. Das Konzept wurde im Modding-Bereich auch schon vereinzelt aufgegriffen, erfordert aufgrund der üblichen Konventionen bei den Komponenten (insbesondere bei den Gehäusen) allerdings so einige Workarounds. Hier mal ein Beispiel, bei dem CPU und GPU mit weitestgehend voneinander unabhängigen, parallel zueinander verlaufenden Luftströmen versorgt werden: DIY Computer Case - The Ultimate Silent PC

Wer mit den gängigen Systemen nicht zufrieden ist, dem bleibt im realistischem Rahmen eigentlich nur noch eine Wasserkühlung. Mit der kann man die erforderlichen Kühlkörper dann aber immerhin direkt an die Luftauslässe im Gehäuse platzieren, wodurch auch das "Problem" einer erhöhten Temperatur im Gehäuse-Inneren keine Rolle mehr spielen dürfte.

Bei dem von dir veranschlagten Konzept bezweifle ich, dass die Strömung zweier Mini-Axial-Lüfter (bei halbwegs annehmbaren Drehzahlen) stark genug wäre, um durch die gesamte Tiefe des Kühlkörpers zu kommen. Hier müsste man auch noch berücksichtigen, dass man aufgrund des Axial-Designs wieder den toten Punkt in der Mitte des Rotors hat. Das würde meines Erachtens wiederum mindestens 2cm als Vorkammer zwischen Lüfter und Kühlkörper erfordern, damit der potenzielle Strömungsquerschnitt überhaupt irgendwie ausgereizt werden kann...
Da würde ich letzten Endes vielleicht doch lieber die Abwärme im Gehäuse inkauf nehmen :ugly:

PS:
persönlich bin ich mit einem Raijintek Morpheus bisher eigentlich sehr gut gefahren. Der kühlt selbst meine hitzige 290X Matrix auf angenehme 65°C bei etwa 750 U/min zweier 120mm Lüfter.
Für den Benchtable hingegen experimentiere ich zur Zeit wieder mit größeren CPU-Kühlern. Hier beispielsweise mal eine R9 290 DCII mit einem Custom-Mounting-Kit für einen EKL Himalaya II:

a.jpg
(RAM-Kühlung folgt noch)

Bin mal gespannt, wie der sich so im Vergleich schlagen wird :P
 
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Idealerweise würde ich die Kühlung von CPU und GPU eigentlich über ein Zweikammersystem realisieren, bei dem ein parallel verlaufender Luftstrom auf der einen Seite einen CPU-Kühler und auf der anderen Seite einen GPU-Kühler versorgt.

Prinzipiell habe ich genau sowas vor, wenn ich im Sommer ein neues System in mein SST-FT02 einbaue. Je nachdem, wie es das Mainboard zulässt werden dann die "Kammern" von den drei 180mm-Lüftern im Boden aus gerade nach oben gezogen (getrennt mit zurechtgeformten Kunststoffeinsätzen aus dem Baumarkt).
Und genau dafür wäre (auch auf Grunde der Mainboardausrichtung im Gehäuse) interessant gewesen, ob es alternative DHE-Lösungen gibt, weil die Axial-Lüfter der Herstellerdesigns quer zum Kamineffekt blasen.

Wer mit den gängigen Systemen nicht zufrieden ist, dem bleibt im realistischem Rahmen eigentlich nur noch eine Wasserkühlung.

WaKü hatte ich vor einigen Jahren schon mal. Da hat sich meiner Meinung nach der Aufwand (auch der finanzielle) im Vergleich zum Ergebnis nicht wirklich gelohnt.

Bei dem von dir veranschlagten Konzept bezweifle ich, dass die Strömung zweier Mini-Axial-Lüfter (bei halbwegs annehmbaren Drehzahlen) stark genug wäre, um durch die gesamte Tiefe des Kühlkörpers zu kommen. Hier müsste man auch noch berücksichtigen, dass man aufgrund des Axial-Designs wieder den toten Punkt in der Mitte des Rotors hat. Das würde meines Erachtens wiederum mindestens 2cm als Vorkammer zwischen Lüfter und Kühlkörper erfordern, damit der potenzielle Strömungsquerschnitt überhaupt irgendwie ausgereizt werden kann...

Ich geh notfalls auch Trichter vom 180mm-Lüfter auf die Grafikkarte, wenn der Kühlkörper dafür ausgelegt ist. Das sollte dann in jedem Fall reichen! ;)
Gab's vor ein paar Jahren nicht mal so ein (74mm?-)Lüfter, bei dem der Antrieb im Rahmen lag und daher der tote Bereich hinter der Nabe deutlich geringer ausfiel? *grübel* Hat sich aber offenbar auch nicht durchgesetzt.
 
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Wenn du bastelfreudig bist, kannst du es ja ebenfalls mal mit einem Tower-Kühler auf der GPU (auch hierfür gibts Inspirationen :)) versuchen. Der unterstützt dann wie gesagt auch die Luftbewegung von unten nach oben.

Bei kompakteren DHE-Bauten braucht man meist sehr viel Luftdruck, den man eigentlich eher weniger mit sehr kleinen Lüftern und verhältnismäßig geringen Drehzahlen geschweige denn einem indirektem Luftstrom durch die Gehäusebelüftung im benötigten Maße aufrechterhalten kann.
 
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Gigabyte hatte eine Grafikkarte mit 40mm Lüftern.
Der Luftstrom war zwar nicht nach außen gelenkt, vom Prinzip passt es aber.
Die Lautstärke viel aber zu laut aus.
Test: 3x GeForce GTX 680 - EVGA, Gigabyte und POV - Hardwareluxx

Die Karte kannte ich noch nicht.
Prinzipiell cool, aber aus meiner Sicht hat Gigabyte drei Fehler gemacht:
1. bei 3 Slot Bauhöhe hätte man Lüfter mit 50 oder 55mm Durchmesser nehmen sollen. Dann wäre das Ergebnis sicherlich vor allem hinsichtlich der Geräuschcharakteristik als nicht so nervig empfunden worden, ggf. hätte es dann auch ein Lüfter weniger getan - für den Test wäre es interessanter gewesen, wenn die Lautheit mit angegeben worden wäre
2. die Lüfter saßen saugend an der der Außenwand zugewandten Karte und damit näher am Messgerät ohne irgendetwas, dass den Schall hätte dämpfen oder dämmen können (ok, blasend direkt am PCIe-Slot wäre wohl auch keine einfache Option gewesen)
3. die komplette Konstruktion war relativ offen, vor allem an der Slotblende konnte der Schall entsprechend nach außen entweichen

Bringt mich aber insofern auf eine Idee, dass man - angenommen man wollte das Prinzip mit Luftrichtung Slotblende neu aufleben lassen - die Lüfter in der Mitte des Kühlkörpers platzieren könnte, so dass die Lüfter die Hälfte der Strecke saugend, die andere blasend arbeiten. Bleibt natürlich die Frage, wie "kühl" die Luft dann noch ist, die bei den hinteren Bauteilen ankommt.
 
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Leisere Karten bekommt man mit größeren, wenigen Lüftern. Ist ganz einfach, mehr Lüfter bedeuten mehr Krach und je kleiner die Lüfter desto mehr müssen sie arbeiten. Das Lüfterdesign ist aus gutem Grund abgelöst worden, es ist einfach nicht effizient genug um die Abwärme moderner Grafikkarten zu handeln.
 
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DHE Kühler werden leider möglichst billig produziert/entwickelt, während bei den Gaming/Sniper/GLH/Extreme-Karten offenbar mehr getüftelt wird.

Ich warte darauf, eine Karte mit einem anständigen "Custom" DHE Kühler kaufen zu können. ;)

Falls dieser 3 Slots einnehmen darf, kann man einen höheren Lüfter verbauen und damit das Potenzial steigern.

Vielleicht kennt jemand eine Website, wo sowas vertrieben wird? :)
 
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Soweit mir bekannt gibt es das nicht. Radiallüfter die die Luft direkt aus dem Gehäuse pusten sind oft nur 1-2 Slots groß, weil sie häufig in kleinen Systemen mit schlechtem Airflow eingesetzt werden um die Luft direkt aus dem Gehäuse zu bekommen.
 
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DHE mit Axial-Lüftern ist und bleibt in dem Format einfach Unsinn. Das scheitert schon mit der miserablen Auswahl an wertigen Lüftern. Ein Noctua NF-A6 wäre noch das Kleinste, was ich überhaupt in Erwägung ziehen würde. Dessen Förderleistung ist aber selbst bei 3000 U/min immernoch verschwindend gering. Ein NF-A9 (entspricht in etwa der Rahmenbreite eines Custom-Axial-Designs) befördert rein theoretisch bei der Hälfte der Drehzahl schon den doppelten Durchsatz. Von 120mm (z.B. Raijintek Morpheus) mal ganz zu schweigen...
Die 55mm-Breite gibt es (zumindest auf dem Markt) sowieso nicht. Für dein Konzept käme wenn, dann also lediglich ein 50mm infrage. Bei solch kleinen Rotoren hast du nach wie vor aber die mangelhafte Effizienz. Bei einem 50mm Noiseblocker XS nimmt die Rotornabe beispielsweise schon fast 28% der gesamten Strömungsfläche ein. Bei Custom Designs wie etwa denen von MSI mit ihren 100mm-Lüftern sind es vergleichsweise gerade mal 12% der Strömungsfläche.
Die Rotorflächen sind de facto einfach zu klein, erzeugen kaum Durchsatz und ebenso wenig Druck. Und gerade letzteren wirst du bei der benötigten Tiefe sowie Dichte der Lamellen unbedingt benötigen. Eine Reihenschaltung wäre prinzipiell möglich, würde sich in dem Format aber kaum lohnen. Zumal ja nach wie vor das Problem mit der fehlenden Temperaturdifferenz im Raum steht...

Radial-Designs haben zunächst erstmal den Vorteil, dass sie so ziemlich die gesamte Strömungsfläche (Fläche der Lamellen, durch die Luft bewegt werden soll) ausnutzen können. Ansonsten ist die Effizient aber auch hier wieder eher bescheiden. Viele kleine Tragflächen erzeugen auch viele Verwirbelungen, naturgemäß leider auch nicht wirklich viel Druck.
 
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