News Star Trek Strange New Worlds Staffel 4: Deshalb ist Folge 1 kein schlimmer Kanonbruch

Benjamin_G

Redakteur
In der ersten Folge der vierten Staffel von Star Trek: Strange New Worlds entsteht der Eindruck, dass zwei nicht ganz unbedeutende Folgen aus Voyager und The Next Generation für ungültig erklärt wurden. Doch ist das wirklich so? Achtung Spoiler!

Was sagt die PCGH-X-Community zu Star Trek Strange New Worlds Staffel 4: Deshalb ist Folge 1 kein schlimmer Kanonbruch

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Die Folge war an sich ganz gut, aber es gab leider mehrere scheunentorgroße Logiklöcher bzw. Ignorieren wissenschaftlicher Erkenntnisse. Das hat es mir dann doch wieder etwas verleidet.

Neben dem, was im Artikel schon genannt wurde, z. B. auch: Die beschriebene Abkühlung des Erdklimas im Känozoikum ist der Öffnung der Drakestraße (die Seestraße zwischen der Antarktis und Südamerika - früher bestand da eine direkte Landverbindung zwischen den beiden Kontinenten) und damit verbundenen Änderungen der Meeresströmungen zu verdanken, nicht irgendwelchen Bahnänderungen des Mars. Das würde auch zeitlich nicht passen, denn diese Abkühlung der Erde begann erst ungefähr 30 Millionen Jahre nach den Ereignissen in der Episode.

Dieser in der Episode zerstörte Planet zwischen Mars und Jupiter hätte nach heutigen wissenschaftlichem Stand auch kaum existieren können, da die vom Jupiter erzeugten Störungen in diesem Bereich wahrscheinlich die Bildung eines weiteren Planeten unmöglich gemacht hätten.

Hätte es eine derart fortschrittliche Zivilisation auf dem Mars gegeben oder überhaupt höher entwickeltes Leben, dann müsste man auch heute noch fossile Überreste finden. Da der Mars keine Plattentektonik hat, also da auch nichts im Laufe der Zeit im tiefere Gesteinsschichten wandert, und auch keine besonders starke Erosion oder anderweitige starke physische und chemische Zersetzung stattfindet, müsste man aber sogar noch Überreste der Städte, Infrastruktur usw. finden. Es würden auch künstliche Veränderungen der Marsoberfläche nachgewiesen werden können, Bergbauminen, Staudämme usw. Im 23. Jahrhundert ist der Mars ja längst besiedelt und mit Sicherheit auch gründlich erforscht. Es hätte also wahrscheinlich bereits lange bekannt sein müssen, dass da mal eine fortschrittliche Zivilisation lebte.
 
@Chaddy Es gibt Hinweise darauf, dass Mars vor zig Millionen Jahren Plattentektonik hatte. Aber eher vor 100en bis Milliarden von Jahren.

Aber ja, das passt auch nicht zur Folge, anscheinend.

Keine Ahnung, Kurtzmantrek schaue ich nicht.
 
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