News Mega-RAM-Modul: Micron bringt 256 GiB DDR5-RDIMM - besser als zweimal 128 GiB

PCGH_Oliver

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Speicherhersteller Micron bietet 256 GiByte RAM auf einem Modul und liefert derzeit Muster zur Plattformvalidierung an Server-Ökosystem-Anbieter aus. Micron sieht dabei einen niedrigeren Stromverbrauch als bei zwei 128-GiB-Modulen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Mega-RAM-Modul: Micron bringt 256 GiB DDR5-RDIMM - besser als zweimal 128 GiB

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Hm wenn das Ding salonfähig wird dann werden wir Spieler uns freune können denn dann werden Plötzlich massenweise DDR5 speicher in 64gb kapazitäten auf den Markt geworfen, einziges Manko sie sind dann leider gebraucht aber besser Gebraucht um 100€ als Neu um 1000.
 
Schön das es so etwas für Server gibt, hilft ab keinem "normalen" PC weiter und 256 GB RAM ( 512 bei 2 Modulen ) ist sowieso zu viel des Guten. Wenn die Blase platzt, jaja so schnell nicht, ist das eh Elektroschrott.
 
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Hm wenn das Ding salonfähig wird dann werden wir Spieler uns freune können denn dann werden Plötzlich massenweise DDR5 speicher in 64gb kapazitäten auf den Markt geworfen, einziges Manko sie sind dann leider gebraucht aber besser Gebraucht um 100€ als Neu um 1000.
Der Speicher, den die KI-Firmen bestellt haben, ist noch nichtmal produziert! Und selbst wenn schon produzierter Speicher dadurch frei werden sollte, dann ist er in normalen Rechnern nicht zu gebrauchen.
 
Ich mag es überlesen haben, aber wo war jetzt die Besonderheit? Das 1 Dimm weniger Strom verbraucht als 2 ist doch wohl logisch dachte ich.

Das Argument in einem Spiele-PC ist ja Dual- bzw. Quad-Channel. Das mit 4 Modulen sogar manche Boards instabil laufen wegen der Stromaufnahme ist doch ebenso kein Geheimnis :confused: Und das 2 Dual-Side(Rank?) Module durchaus fur Quad-Channel taugen, ist auch nix neues. Kann hier jetzt 1 Modul schon Dual-Channel?

Edit: Performance-Steigerung für Gamer: Single-Rank, Dual-Rank und Quad-Rank beim Speicher erklärt und verglichen | Praxis mit Benchmarks

Hier mal ein lesenswerter Artikel vom Igor. :daumen:
 
dann ist er in normalen Rechnern nicht zu gebrauchen.

Du, in den 2000er jahren, gab es den ein oder anderen Spezialisten, kein Witz, die mit Gewalt versucht hatten, "verkehrt herum Ram einzubauen" aufs Mainboard.

Mein damaliger Kumpel (RIP) als PC Techniker, hat manchmal Storys verklickert, die er und seine Kollegen gesehen und miterlebt hatten, dass ging über keine Kuhhaut mehr. ^^ :lol:
 
Hm wenn das Ding salonfähig wird dann werden wir Spieler uns freune können denn dann werden Plötzlich massenweise DDR5 speicher in 64gb kapazitäten auf den Markt geworfen, einziges Manko sie sind dann leider gebraucht aber besser Gebraucht um 100€ als Neu um 1000.
Einziges Problem was ich da sehe, ist das Hersteller eher dazu neigen gebrauchte Ware den den Markt zu sättigen droht schreddern wird anstatt dabei zuzusehen wie wir uns damit eindecken.
 
Endlich 64 GB als Mindestanforderung für Windows und Spiele! :D

Ich hasse mich für diesen dummen Kommentar. Aber interessant, was der Markt plötzlich (er)schafft, um einen Bedarf (?) zu decken. Bei den Hyperscalern sehe ich in letzter Zeit nur noch, dass die Leute mehr RAM buchen und weniger CPU Kernel brauchen. Da geht die Rechnung schon auf: Die Anwendung tut wenig, aber hängt trotzdem im RAM.
 
Ich mag es überlesen haben, aber wo war jetzt die Besonderheit? Das 1 Dimm weniger Strom verbraucht als 2 ist doch wohl logisch dachte ich.
Ja, schon, wobei es natürlich schon drauf ankommen kann, wie viele Chips verbaut sind usw. Dass man damit KI-Rechenzentren jetzt "deutlich" sparsamer machen können soll, halte ich aber für weit hergeholt. Gegen das, was die CPUs und GPUs verheizen, dürfte das nicht so sonderlich viel ausmachen.
 
Es wäre schön, wenn es solch große Module auch für Normalos gäbe. Dann müßte man nicht ewigkeiten warten.

Ich mag es überlesen haben, aber wo war jetzt die Besonderheit?

Man bekommt jetzt in ein System doppelt soviel RAM hinein, das ist die Besonderheit.

Das Argument in einem Spiele-PC ist ja Dual- bzw. Quad-Channel. Das mit 4 Modulen sogar manche Boards instabil laufen wegen der Stromaufnahme ist doch ebenso kein Geheimnis

Die Stromaufnahme ist kein Problem, der wird sowieso vom Board bereitgestellt. Es sind die Signalwege und die Synchronisation, die dem Speichercontroller zusetzen.

Und das 2 Dual-Side(Rank?) Module durchaus fur Quad-Channel taugen, ist auch nix neues. Kann hier jetzt 1 Modul schon Dual-Channel?

Nein, für Quadchannel braucht man immer 4 Module.

Einziges Problem was ich da sehe, ist das Hersteller eher dazu neigen gebrauchte Ware den den Markt zu sättigen droht schreddern wird anstatt dabei zuzusehen wie wir uns damit eindecken.

Nein, das große Problem ist, dass man diese Module nicht in ein normales Board stecken kann. Man braucht also ein Serverboard, das damit umgehen kann, mit entsprechender CPU.

Es gibt schon lange Händler, die auf gebrauchte Serverhardware spezialisiert sind und da gibt es schön große Module zum Schnäppchenpreis. Nur sind die zum einen sehr langsam, das haben die Module mit vollwertigem ECC so an sich und sie passen in kein normales Board. Aber wer mit einer Server CPU, die auch wieder relativ langsam ist, leben kann, der wird da glücklich.
 
Bereits etablierte 128-GByte-RDIMMs für Server kosten im Enterprise-Segment je nach Spezifikation bis zu 4.000 Euro das Stück. Ein Modul mit der doppelten Kapazität und deutlich höherer Komplexität wird diesen Preis deutlich übersteigen. Warum ? Aufwendiges Fertigungsverfahren: Um die enorme Dichte von 256 GiByte auf einem einzigen Riegel zu realisieren, nutzt Micron ein hochkomplexes 3D-Stacking (3DS). Dabei werden mehrere Speicher-Dies mithilfe von vertikalen Verbindungen (Through-Silicon Vias, kurz TSVs) übereinandergestapelt.

Preis: 4000 Euro mal Neu, mal Aufwendig, mal doppelte Speichermenge, mal Geld ist Geil = 12.000 Euro...
 
RDIMM mit ECC ja, aber die Consumer Opfer mit drölf GB UDIMM tun mir irgendwo leid,
64GB RAM im Sys aber 0 Plan was Bitflips im RAM verursachen hautsache man kann in die Signatur 64GB RAM schreiben.

Bis 16GB UDIMM und ab 16GB nur noch ECC :D
 
RDIMM kann man auf den Clientsystemen nicht gebrauchen.
Die einzelnen Speicherchips sind dann her gebraucht und umgelötet.
Die Nachfrage nach Speicher ist so groß, das die Chips trotzdem nicht in den Endkundenmarkt gelangen würden. Vorerst jedenfalls.

Einziges Problem was ich da sehe, ist das Hersteller eher dazu neigen gebrauchte Ware den den Markt zu sättigen droht schreddern wird anstatt dabei zuzusehen wie wir uns damit eindecken.
Aufgrund der hohen Nachfrage, könnte es trotzdem nicht die Nachfrage decken.
Aber das Angebot könnte gebessert werden, abseits des "KI"-Markts mit der unstillbaren Nachfrage.

Da die Riegel ohnehin nicht direkt im Endkundenmarkt genutzt werden können, würden diese von RAM-Hersteller zurückgekauft - sicherlich zu einem Bruchteil des Marktwerts -, die Chips sorgsam entfernt und dann auf UDIMM-Riegel verlötet, oder an Hersteller von Konsolen, Smartphones etc. weiterverkauft - bestenfalls mit Refurbished Kennzeichnung.
Problematisch könnte es für GraKas werden, bzw. bleiben. Da bei den "KI"-Beschleuniger HBM zum Einsatz kommt, und kein GDDR. Somit dürft wenig GDDR für eine mögliche Zweitverwertung anfallen. Das man deshalb HBM in den Endkundenmarkt zurückbringt, erscheint mir nicht wahrscheinlich.

Doch Voraussetzung das es dazu kommt, wäre, das die Kapazität der Speicherchips für "KI"-Racks und andere Server uninteressant ist.
Die Preise wären sicherlich hoch bleiben, aber vielleicht nicht mehr ganz so hoch.

Dual Ranked 4GB-Riegel, und Boards mit 8 RAM-Bänke für den (High-End) Mainstream-Markt.:ugly:

RDIMM mit ECC ja, aber die Consumer Opfer mit drölf GB UDIMM tun mir irgendwo leid,
64GB RAM im Sys aber 0 Plan was Bitflips im RAM verursachen hautsache man kann in die Signatur 64GB RAM schreiben.

Bis 16GB UDIMM und ab 16GB nur noch ECC :D
DDR5 UDIMM hat on-die-ECC. :)
 
Überhaupt nicht 16GB ist noch im Bereich wo man die Häufigkeit von Bitflips usw. akzeptieren kann,
alles darüber steigt im Quadrat. ;)

Es baut doch heute keiner mehr 18, 20, 24 etc GB in den PC, der nächste Schritt von 16GB sind zu 99,9995% 32GB.:D

Alternativ wäre für mehr RAM ohne ECC zumindest ein Dateisystem wie ZFS von Vorteil :devil:


Bei mir ist der 12 Kern Xeon auch nur zwangsweise mit UDIMM DDR4 weil die RDIMMS fehlerhaft wurden aber man konnte zu einem Normalen Preis keine RDIMM mehr kaufen.;-(
 
Überhaupt nicht 16GB ist noch im Bereich wo man die Häufigkeit von Bitflips usw. akzeptieren kann,
alles darüber steigt im Quadrat. ;)
Die Wahrscheinlichkeit für ein Bitflip dürfte ziemlich genau der Anzahl der Speicherzellen multipliziert mit der Zeit und der Wahrscheinlichkeit für ein Bitflip pro Zelle sein. Keine Ahnung wo da ein Quadrat herkommen soll und warum das genau ab 16 GB greifen soll.
Alternativ wäre für mehr RAM ohne ECC zumindest ein Dateisystem wie ZFS von Vorteil :devil:
Für den einzelnen Schreibvorgang ist eigentlich egal, wie groß der RAM ist, aus dem die Daten kommen. Aber ja, ZFS könnte fehlerhaft geschriebene Daten dann eventuell beim nächsten Lesen korrigieren.
Bei mir ist der 12 Kern Xeon auch nur zwangsweise mit UDIMM DDR4 weil die RDIMMS fehlerhaft wurden aber man konnte zu einem Normalen Preis keine RDIMM mehr kaufen.;-(
Welcher Xeon soll das genau sein, der sowohl UDIMMs als auch RDIMMs nimmt? Oder meinst du UDIMMs mit ECC?
 
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