News Neuralink: Patient spielt WoW freihändig nach 100 Tagen mit Implantat

PCGH-Redaktion

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Ein britischer Patient mit Neuralink-Implantat war 100 Tage nach seiner Operation in der Lage, World of Wacraft zu spielen. Dabei bezeichnete er die Freiheiten, die er genieße, als "süchtig machend".

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ich fand noch interessanter als neralink vor kurzem jemanden der durch einer krankheit nach und nach nicht mehr sprechen konnte das sprechen wieder ermöglicht hat.

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So wie ich Neuralink verstehe erkennt es Muster im Gehirn und verknüpft diese mit einer Aktion. Du musst also ein Muster für z.B. das Wort "Hallo" trainieren. Ohne Training kannst du "Hallo" nicht sagen. In ersten Berichten hieß es das man nicht "Hallo" sondern "H - A - L - L - O" in Einzelbuchstaben denkt und diese vorher trainiert hat. Dieses Verhalten zeigen auch die Videos die es zum Thema WOW und Neuralink gibt. Es passiert recht wenig, selten was gleichzeitig und von echtem Gameplay wie wir es alle kennen kann man da noch nicht sprechen.

Das derzeit Mögliche ist für kranke oder beeinträchtigte Menschen ein riesiger Schritt nach vorne :daumen: ist aber noch weit weg von dem was wir uns alle so unter Cyberlinks vorstellen. Finde das ehrlich gesagt schon fast enttäuschend denn sowas war auch schon mit externen Elektroden möglich und es mussten keine 1000 Affen sterben :hmm:
 
Hat so den Hauch von Blizzard Schleichwerbung, gibts das Implantat bald im Abo? :ugly:

Aber Spaß beiseite, das ist durchaus eine sehr gute Entwicklung für viele Kranke Menschen, aber so wie die Welt derweil tickt würde ich es mir nie und nimmer einsetzen lassen.
 
Funktioniert der Neuralink in beide Richtungen?^^

Nein. Entgegen der eigentlichen Zielsetzung ist das bislang "nur" ein Implantat, dass elektrische Reize misst. Ein gut finanziertes, großes Implantant mit deutlich mehr Elektroden als bisherige Lösungen, ja, aber am Ende des Tages werden meinem Wissen nach immer noch Aktivitäten des motorischen Cortex ausgewertet. Also nur ein Tippelschrittchen von Systemen mit Elektroden an den Muskeln entfernt. Für Amputierte und Querschnittsgelähmte, bei denen es an den Muskeln nichts abzugreifen gibt, ist das Gold wert. Aber für beidseitige Mensch-Maschinen-Schnittstellen bräuchte es ganz andere Ansätze.

Ich würde anzweifeln, dass das System überhaupt für gesunde Menschen geeignet ist. Zwar ist unser Gehirn erstaunlich anpassungsfähig, was die Ansteuerung von externer Technik angeht; beispielsweise haben Probanden in Tests mit zusätzlichen, nur indirekt reagierenden robotischen Daumen, diese sehr schnell instinktiv mitnutzen können. Es kann also durchaus sein, dass man die Bedienung einer "Hirntastatur" auch zusätzlich erlernen könnte, nicht nur an Stelle verlorener Gliedmaßen. Aber bis man den motorischen Cortex umtrainiert hat, würde man die direkten Eingaben parallel zu realen Bewegungen generieren – und am Ende eines schief gelaufenen Matches digital "Alt + F4" zu denken wirkt nur halb so cool, wenn man dabei auch den Arm maximal nach vorne streckt und so den Monitor vom Tisch boxt.
 
alles per Gedankenkontrolle
Ist auch wieder ein Beispiel aus Star Trek TNG:
- Das fremde Gedächtnis
- Gedankengift
und der absolute Volltreffer zum Thema:
- Gefährliche Spielsucht

Da sieht man wieder, wie Fiktion und Realität nahe beieinander liegen.;)
 
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