News Große Steam-Bibliothek zahlt sich doch aus: Palworld-Entwickler verlangen Nachweis

PCGH-Redaktion

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Beim Palworld-Entwickler reicht ein Lebenslauf nicht aus: Bewerber müssen ihre Steam-Spielhistorie vorlegen. Wer dort keine Spiele vorweisen kann, wird laut Studio direkt aussortiert.

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Macht ehrlich gesagt Sinn. Zum Beispiel, mit deutschen Entwicklern, welche dermaßen viele Simulatoren machen, wäre ich im Umfeld eines Studios und würde mich theoretisch bewerben wollen, würde ich nen guten Farming Simulator machen können mit so nem Verlauf wie meinem?
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Mein Farming Simulator:
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Immerhin, damit ist KI schon mal raus. Ich sag das nicht nur, ich hab auf lmarena.ai sowohl Gemini3 als auch Grok 4.1 Thinking gefragt und beide gaben zu, dass sie keine Steam Bibliothek haben.

Beide geben an, welche Spiele sie spielen würden. Grok würde tausende Stunden in Ultrakill und Doom Eternal verbringen, das lassen wir mal so stehen. Gemini 3 behauptet Satisfactory wäre Factorio in 3D, da muss ich wohl bei Google noch eine längere Beschwerde einlegen, weil so eine Behauptung geht mal gar nicht.
 
Irgendwie auch ein bisschen bezeichnend, dass ein Spieleentwickler dessen großer Titel vor allem dadurch bekannt ist Gameplay Mechaniken geklaut zu haben Menschen sucht die darin gut sein könnten.
Was mir bei der Darstellung komplett fehlt, ist der Ansatz Einflüsse aus anderen Kunstrichtungen ins Gaming zu bringen.
 
Heißt also wenn ich keine interessante Steam-Historie vorweisen kann, weil ich meine Indiegames nicht beim Quasi-Monopolisten sondern auf GoG, itch, oder direkt bei den Entwicklern kaufe, würde meine Bewerbung direkt aussortiert?

Dass ein Spieleentwickler Leute haben will, die sich intensiv mit dem Medium auseinandersetzen, ist ja absolut legitim. Aber das (scheinbar?) so stringent an eine ganz bestimmte Platform zu knüpfen erinnert mich irgendwie fatal and den alten Indie-Titel Tacoma, in dessen Welt den Menschen der Zugang zu Bildung, Arbeitsplätzen und Wohnraum nur in Abhängigkeit vom Puniktestand ihres "Loyalitätskontos" beim jeweiligen Megakonzern gewährt werden...

(Eine der diversen prinzipiell interessanten Ideen aus denen das Spiel dann leider absolut nichts gemacht hat.)
 
Heißt also wenn ich keine interessante Steam-Historie vorweisen kann, weil ich meine Indiegames nicht beim Quasi-Monopolisten sondern auf GoG, itch, oder direkt bei den Entwicklern kaufe, würde meine Bewerbung direkt aussortiert?
Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, ist es eben nicht so.
Man kann auch andere Nachweise einreichen, z.B. wenn man Konsolenspieler ist, zumindest laut Artikel.
Das wird dann natürlich auch für GoG, itch, etc gelten. Auch kann man natürlich nachweise von anderen Spielen beifügen, da fällt mir spontan Hytale ein, das gibts auch nur beim Entwickeler direkt.
 
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