News Drama auf Steam: Von fast 20.000 Spielen dieses Jahr haben 50 % weniger als 10 Reviews

PCGH_Jacky

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Steam verzeichnet 2025 erneut eine hohe Zahl an Neuveröffentlichungen. Auswertungen deuten jedoch darauf hin, dass ein großer Teil dieser Spiele kaum Resonanz erhält, obwohl die Plattform über etablierte Entdeckungsmechanismen verfügt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Drama auf Steam: Von fast 20.000 Spielen dieses Jahr haben 50 % weniger als 10 Reviews

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"In der Praxis bedeutet das, dass eine Veröffentlichung allein nicht mehr ausreicht. Die schiere Präsenz im Store garantiert keine Aufmerksamkeit."

Wieso "nicht mehr"? Es dürfte - außer vielleicht in den allerersten Tagen von Steam - noch nie so gewesen sein, dass ein stilles und heimliches Einstellen eines Spiels auf Steam für irgendwas taugt. Ein Minimum an Werbung oder Berichterstattung dürfte schon immer notwendig gewesen sein, damit Leute überhaupt von der Existenz eines Spiels erfahren.

Zudem lassen die reinen Zahlen doch auch gar nichts anderes erwarten: Selbst wenn jemand an absolut jedem einzelnen Tag des Jahres 2025 jeweils eine Neuerscheinung auf Steam komplett durchgespielt und rezensiert hat, bleiben am Ende des Jahres - bei 20.000 erschienenen Titeln - über 98% aller Neuerscheinungen von dieser Person unrezensiert. Und wer sowieso einen riesigen PoS vor sich her schiebt, der muss eigentlich das ganze Jahr lang überhaupt keine Neuerscheinungen spielen.

Es erscheinen einfach viel zu viele Spiele, von denen wiederum viel zu viele viel zu schlecht sind. Das ist vielleicht lästig, aber wo genau ist da jetzt das "Drama"?
 
Also wenn Steam / Valve selbst mehr Reviews bzw. Nutzerfeeback möchte, wäre eine Abstufung des Ratings sehr vorteilhaft bzw. ein Parallelystem, das ohne viel Text auskommt.

Ich habe mir schon oft gedacht, dass ich einem gespielten Game gerne eine "klassiche PC-Mag Note" (z.b in Prozent von 0 bis 100 oder von mir aus von 0 bis 10) geben würde, aber sehr selten geb ich ein klares "Thumbs up" oder "Thumbs down" und einen Text möchte ich schon gar nicht verfassen...

Im Endeffekt ist es aber einfach so, dass viele Spiele einfach äusserst profan sind und einfach deswegen keine Reviews bekommen, weil es kaum einer kauft oder spielt.

Steam/Valve wurde deswegen ja schon oft kritisiert aber ich find es per se gut dass sie (fast) alles aufnehmen. Würden sie die Schwemme von Games noch kurieren, hätten viele Entwickler überhaupt keine Chance jemals einen Spieler zu finden...
 
Pech, der Markt ist stark übersättigt.
Klar, dass da nicht jeder ein Stück vom Kuchen abhaben kann.
Die qualitativ hochwertigen Spiele bekommen zu 90% die nötige Aufmerksamkeit.
Der Schrott darf ruhig verborgen bleiben.
Steam/Valve hat daran keine Schuld, sie sind nur der Marktplatz.
Gutes Beispiel sind auch die Steam Next Feste, so viel Quark was da oft dabei ist und das ist nur ein Bruchteil der jährlichen Veröffentlichungen.

Ich wette Valve arbeitet schon an einem neuen Review System, gut Ding will Weile haben.
 
Als dramatisch bezeichne ich persönlich eher die Entwicklung an Neuerscheinungen von Spielen, die durch die Grafik im Artikel gut erkennbar wird.
So steigt innerhalb von zehn Jahren die Anzahl an Neuerscheinungen fast um das Siebenfache von 2.822 in 2015 auf 19.230 in 2025...

Wenn nun noch, wie kürzlich berichtet, Generierung von KI-Inhalten in Games verstärkt Einzug hält, wird diese "exponentielle Kurve" vermutlich noch weitaus schneller ansteigen.
 
Ist das Drama nicht viel mehr, dass es schlicht viel zu viele Spiele gibt? Damit meine ich nicht etwa die Handvoll (Indie)games, die mit wirklicher Ambition, mit viel Herzblut und Leideschaft geschaffen werden, sondern den inflationär hohen Anteil an qualitativ schlechten Mini Games, irgendwelchem KI-generiertem Cashgrab Unsinn, halbfertigen Studenten/Garagenprojekten, Abandonware, besseren Demos etc... Diesem ganzen Haufen weine ich keine Träne nach, wenn er auf Steam nicht gesehen wird.
 
Kein Wunder, wenn jeder noch so untalentierte Dulli seinen Schwachsinn auf Steam veröffentlichen kann.
War auch mein erster Gedanke. Sehe da kein Drama nur einen massiv gesättigten Markt indem das Produkt selbst für Resonanz sorgt... Perlen unter den Indies sprechen sich meist schnell rum und werden dementsprechend gepuscht...
 
Viel zu viel was eher so Minispiel ist oder halbgarer Kram oder auch tatsächlich eher so Datenmüll. Vieles geht einfach unter.

Viele Ideen sind anfangs auch ganz nett, aber oft nur ein Teil von Spielen, die damals sowas als ganzes angeboten haben.

Auch qualitativ sind viele Projekte einfach nicht so toll. Funktionieren in den Grundzügen, aber es gibt keine gute Gegner KI oder anderen Aspekte.
 
Auswertungen deuten jedoch darauf hin, dass ein großer Teil dieser Spiele kaum Resonanz erhält
Ja, und?
Ein großer Teil dieser Spiele ist halt auch billigster Schrott und hat gar keine Resonanz verdient! :klatsch:

Und dazu kommt natürlich auch noch die Faulheit der gemeinen Zockergemeinde...
Obwohl Steam mich penetrant dazu auffordert, habe ich noch nie eine Rezension geschrieben.
Man kann sich halt auch echt an Sachen aufhalten und darauf Zeit verschwenden...

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