Damit werte ich aber keine Person ab, die hieraus Entspannung oder Stressbewältigung zieht. Bei meinem Kids heißt es aber „No“. Das sind dann in dem Fall Passivmacher.
Naja die Kids sollen selbst entscheiden was sie zocken (im Rahmen vom Jugendschutz). Esports ist etwas schönes, auch wenns für viele teils unverständlich ist (wie das ganze denn funktioniert).
Da würde ich denen nichts verbieten. Lieber Klassiker wie SC2, CS oder meinetwegen auch Battlefield.
Nintendo hat ja geniale Spiele, das hebt aber die Moralprobleme und deren Benehmen nicht auf. Sollte mich also wer fragen ob ich Nintendo empfehlen würde:
Ja, aber nur wenn hinreichend bekannt ist wie die alles patentieren, alles mit Anwälten und Klagen niederknüppeln, an der Preisschraube drehen und die technologische Entwicklung zurückhalten. Wer danach noch Geld reinschmeißen will - den hält sowieso nichts mehr auf.
Bin aber der Meinung, die Firmen sollten für ihr Benehmen auch die Folgen spüren.
Während andere wie Ubisoft oder EA überwiegend für schlechte Spiele und Geldgier (bzw. Pay2win/Lootbox-Problem) bekannt sind, eskalieren diese wenigstens nicht mit Patenten, Copyright und Anwälten.
Aber auch die sehen von mir kein Geld. 1-2-3 schlechte Spiele sind für mich dagegen kein Grund, ein Studio oder Publisher zu meiden - Grütze releasen passiert jedem, kenne es auch von der Arbeit - manchmal geht ein Release daneben. Nur ist das bei uns relativ schnell und leicht zu beheben, die Spiele sind viel komplexer.
Nintendo braucht mal eine Bremse verpasst, wie die gerade bei Intel passiert ist - richtig deftiger Einbruch bei Verkaufszahlen, auch an der Börse abgesackt. Das trifft auf viele Firmen zu. Wenn die nen kleinen (oder richtigen) Klaps da bekommen wo es weh tut (Quartalszahlen, Börsenwert, Verkaufszahlen oder weglaufende Abonnenten), wird es meisten besser. Dauert n Stück, aber dafür geht es dann besser.
Nintendo scheint nur irgendwie immun dagegen zu sein. Egal was die veranstalten, die werden dafür belohnt und nicht bestraft...