News Ron Gilbert beendet die Arbeit an seinem neuen Spiel: "Angebote waren einfach nur schrecklich"

PCGH-Redaktion

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Eigentlich wollte Ron Gilbert ein von Zelda inspiriertes Open-World-RPG als nächstes Spiel entwickeln, doch er scheiterte an großen Ambitionen und Geldmangel. Stattdessen kam dann Death by Scrolling.

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Viele Entwickler haben große und viele Ideen, aber das muss man dann erst mal umsetzen. (nicht alle sind gut)
Nicht jeder kann das Glück eines Chris Roberts haben, btw hat er überhaupt Crownfunding probiert?

Wenn man nur den Screenshot im Artikel als Maßstab heranzieht, sieht das fast wie ein RPG-Maker Game aus.^^
Das ist auch nicht das Openworld-RPG sondern das Spiel was er stattdessen entwickelt hat: Death by Scrolling.
 
Wenn die Einnahmen aus Thimbleweed nicht reichen um ein neues Spiel umzusetzen, dann sollte er sich mal fragen ob seine Fangemeinde nicht tatsächlich viel zu klein ist um gute Konditionen zu bekommen.
Er hat früher mal tolle Projekte gehabt, die echt spaß gemacht haben, aber er hat sich nicht weiterentwickelt und versucht immer noch AMIGA/VGA-PC Spiele umzusetzen die nur noch Hardcore Fans anlocken.
 
Ich persönlich kann die Entscheidung von Mister Gilbert nachvollziehen und bekomme auch ein wenig Sorge, dass dieses hier schon in vollem Gange ist...
Das wiederum verursache laut Gilbert eine Homogenisierung des Spielemarkts.
Der Gamingmarkt ist ein Konstrukt zum Erwirtschaften hoher Geldsummen, ein Großteil der Spielerschaft wird hauptsächlich mit Blockbustern versorgt und der Anteil an Spielern von Indiegames tritt wohl eher in den Hintergrund.

Schade, dass unkonventionelle Ideen scheinbar doch auf wenig Gegenliebe stoßen und so manche Indieperlen von nur einer oder wenigen Personen entwickelt werden. Allerdings ist das Vorhaben der Erschaffung einer Open World mit nur einer Hand voll Leuten schon ziemlich ambitioniert.
 
Gaming ist eine hoch Risiko Investmentbranche. Das Geld sitzt nicht mehr so locker. Ich glaube viele Studios werden es schwer haben in der nächsten Zeit :/
 
Mit Monkey Island I hat bei mir das Genre „Adventure“ erst richtig gezündet. Ansonsten hätte ich mir für den AMIGA500 keine 20MB-Festplatte für 400DM gekauft.. (Musste sein: Das Spiel hatte 12 Disketten und der Amiga ein einziges Diskettenlaufwerk ! Da wird man zum Disk-Jockey.)

Ich würde das Duell gegen den Schwertmeister immer noch gewinnen. Sowas geniales von Ron Gilbert bleibt immer im Gedächtnis.
Ich kaufe jedes Spiel von ihm.
 
Ich persönlich kann die Entscheidung von Mister Gilbert nachvollziehen und bekomme auch ein wenig Sorge, dass dieses hier schon in vollem Gange ist...

Der Gamingmarkt ist ein Konstrukt zum Erwirtschaften hoher Geldsummen, ein Großteil der Spielerschaft wird hauptsächlich mit Blockbustern versorgt und der Anteil an Spielern von Indiegames tritt wohl eher in den Hintergrund.

Schade, dass unkonventionelle Ideen scheinbar doch auf wenig Gegenliebe stoßen und so manche Indieperlen von nur einer oder wenigen Personen entwickelt werden. Allerdings ist das Vorhaben der Erschaffung einer Open World mit nur einer Hand voll Leuten schon ziemlich ambitioniert.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn eine Idee auf viel Gegenliebe stößt, bleibt sie in der Regel nicht lange unkonventionell, sondern wird zur Grundlage für neue Massenware.

Ich kann die Publisher jedenfalls nachvollziehen. 99 von 100 Spielen, die konsequent "anders" sind, stellen keine große Innovation dar, sondern gefallen den Käufern einfach nicht. So etwas vorzufinanzieren ist ein großes Risiko und rechnet sich nur, wenn der Publisher in den wenigen Erfolgsfällen so viel vom Gewinn behält, dass es die vielen Misserfolge ausgleicht. Allein das Gilbert offensichtlich mehrere Angebote vorlagen, die "schrecklich" waren aber eine Entwicklung des Spiels ermöglicht hätten, ist ziemlich positiv. Die meisten anderen Tüftler hinter Pixelart & Co werden von so etwas nur träumen können; müssen die Entwicklung an Wochenenden und Feierabenden neben einem Hauptberuf stemmen und sind froh, wenn sie mit einem fertigen Spiel in der Hand am Ende einen kommerziellen Distributor finden, anstatt in Steam Spam-Sumpf sitzen zu bleiben.

Sein Name hat hier sicherlich schon einige Türen geöffnet. Dabei war Gilbert seit Monkey Island 2 überwiegend nur noch als Producer aktiv, was misstrauisch macht, wenn nicht einmal er dem neuen Projekt genug vertraut, um sein eigenes Vermögen darauf zu setzen. Wer hier kann ohne Wikipedia ein zweite kommerziell erfolgreiche Entwicklung aus den letzten 3,5 Jahrzehnten nennen, neben dem einen Titel mit Disneys "Monkey Island"-Lizenz im Rücken?
 
Wer hier kann ohne Wikipedia ein zweite kommerziell erfolgreiche Entwicklung aus den letzten 3,5 Jahrzehnten nennen, neben dem einen Titel mit Disneys "Monkey Island"-Lizenz im Rücken?
Thimbleweed Park war für n Kickstarter-Projekt wohl recht erfolgreich. Übrigens auch als Game zu empfehlen. Ich hatte sehr viel Spaß. (Nich MI-Maße Spaß, aber dennoch)
 
Ein schönes gut gemachtes 2D Spiel reizt mich mehr als diese ganzen aktuellen Spiele.

Habe leztens auf Epic Games "Death's Gambit Afterlife" gespielt, in 2D... echt gut gemacht.

Oder auch Final Fantasy 1-6 haben mir viel Freude bereitet. Ab Teil 7 verlor ich das Interesse weiterzuspielen.

Schade um das Spieleprojekt.
 
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Ein schönes gut gemchtes 2D Spiel reizt mich mehr als diese ganzen aktuellen Spiele.
Why not both? Wobei ich finde, dass das oben optisch sehr generisch aussieht. ^^ Ich würde für mich aber nochmal präzisieren: ein gut gemachte Point and Click würde ich vielen aktuellen Spielen vorziehen. Ich warte immer noch auf die Veröffentlichung von Surviving Deponia.
 
Thimbleweed Park war für n Kickstarter-Projekt wohl recht erfolgreich. Übrigens auch als Game zu empfehlen. Ich hatte sehr viel Spaß. (Nich MI-Maße Spaß, aber dennoch)

Und genau dieses "für ein Kickstarter Projekt"-Niveau reicht bei den großen Publishern eben gerade mal, um mit dem Pförtner reden zu dürfen. Man kann zwar viel Spaß mit solchen Titel haben, ich hänge selbst gerade wieder in Sunless Seas fest, das einen Monat nach Launch sogar ähnlich viele Kopien insgesamt wie RtMI verkauft hatte respektive über EA-Phase und ersten regulären Monat hinweg im Schnitt so viele, wie Timbleweed im ersten regulären Monat. Aber auch Failbetter Games hat die nachfolgenden Produktionen alle über Kickstarter finanzieren müssen, ist bei keinem Publisher gelandet.
 
Why not both? Wobei ich finde, dass das oben optisch sehr generisch aussieht. ^^ Ich würde für mich aber nochmal präzisieren: ein gut gemachte Point and Click würde ich vielen aktuellen Spielen vorziehen. Ich warte immer noch auf die Veröffentlichung von Surviving Deponia.
Oh wie cool, Deponia.
Habe erst vor ein paar Tagen "Complete Journey" durchgespielt. Hat riesig viel Spaß gemacht.

Hab mir schon auf GOG "Deponia - Doomsday" für 1,99 Euro besorgt, spiele jetzt aber erstmal "Silent Hill f" und "Amnesia - The Bunker" (beide im jeweils schwersten Modus) und danach spiele ich Deponia Doomsday" weiter, da freue ich mich schon drauf.. 🤗
 
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