Es geht nicht um klassische Telefonie, es geht um grundsätzliche Erreichbarkeit. 90-95 Prozent der Tätigkeiten an Smartphones sind weiterhin low-Bandwidth-Tätigkeiten wie Text- und Tonübermittlung. Dafür reicht die Transferrate von Satelliten schon heute aus, für eine zunehmen größere Zahl von Nutzern.
[/QUOTE
Och bitte, für Text mag ISDN reichen aber wenn die Werbung nicht lädt lädt garnichts.
>Damit kann eine einzige Technik global die permanente Erreichbarkeit garantieren – und das konstant. Ein Satellit muss nicht 250 MBit/s Peak versprechen, um die 25 MBit/s für einen realen Videostream auch etwas weiter weg vom Sender zu halten. Nur beim Keramik-Sessel im Innenraum gibt es technische Einschränkungen. Aber da verliert 5G gegen WLAN.
Klar eigentlich reichen auch 25 Mbit, die bekommt man aber selbst in Deutschland gut über den Klingeldraht.
In der Savane oder Steppe vielleicht nicht aber da hat man höchstens ein paar Touristen als zahlungskräftige Kunden.
>Da es umgekehrt aber auch Bestrebungen gibt, stationäre Anschlüsse und somit das WLAN gegen 5G zu ersetzen, können es sich Satellitenbetreiber eben nicht leisten, mit dem Ausbau zu warten. Wenn erstmal die ganze Welt engmaschig mit Sendemasten zugestellt ist, ist der Kampf entschieden. Wenn außerhalb der Ballungseuropa Europas, Ostasisens und Nordamerika dagegen überall guter Empfang per DtC schon da ist, ehe der 5G-Ausbau in weiten Teilen der Welt vorankommt, dann ist er ebenfalls entschieden – in die andere Richtung.
Bis die leute Merken das SMS eher 90er sind.
Auch in Schwellenländern haben wir eine Konzentration auf Städte wo sich 5g schnelle lohnt und außerhalb wird man nicht zu zahlungsbereit für DtC sein.
>Bezüglich Anti-Satellitenwaffen: Starlink hat derzeit knapp 9.000 Satelliten im Orbit. Die neuesten Zahlen, die ich zur RIM-161 auf die schnelle finde, sprechen von knapp 700 Stück,
die bis 2020 ausgeliefert werden sollten. (Belastbarkeit der Angabe komplett unklar, aber alles ältere ist noch weit niedriger.) Das wäre selbst bei 100 Prozent Trefferquote und 0 Prozent Nutzung für andere Zwecke eine volle Größenordnung zu wenig. Auch beschäftigen sich Militärs auf der ganzen Welt weiterhin intensiv mit der Störung von Satellitennavigation beschäftigen respektive mit Nutzung derselben trotz Störung. Das heißt selbst bei den wenigen Dutzend Satelliten von GPS scheint man im Konfliktfall keinen Totalverlust zu erwarten. Für die Zerstörung von Megakonstellationen gibt es aktuell schlichtweg gar kein Konzept. (Ausgenommen ggf. Kessler-Syndrom)
]
Das Kessler Syndrom ist der springende punkt. Aber wenn Satelliten so wichtig sind werden im Extremfall Russland oder eher China alles unternehmen um das zu behindern.
Also ich bin kein Hellseher. Wer weiß wie sich das alles entwickelt. Ich kann mir diesen Optimismus schlicht nicht erklären.
Aber ich hoffe wirklich das sich das nicht durchsetzt. Die verglühenden Satelliten belassten schon jetzt unsere Atmosphäre mehr als genug