Willkommen in der Management-Abteilung.
Ich muss immer wieder staunen, wie selbstzerstörend bestimmte Systeme doch sein können.
Die Kurzfristigkeit des Denkens erschreckt mich genau so sehr. Was glaubt man denn, was mit der Gamingmarke, dem Firmennamen bzw. allgemein dem Ansehen / der Reputation passiert, nachdem man 2-3 Manager mit genau dieser Art von Belohnungssystem einstellt? Ich gucke jetzt wirklich niemanden an!
Wollen die sich selbst kaputt machen oder ist das einfach wirklich nur Dummheit? Ich meine, klar: jeder Manager freut sich über sowas, sofern es, so wie hier, sowas einfaches zum Opfern für den persönlichen Profit gibt. Dauert n halbes Jahr länger als mein Vertrag? Sorry, aber da hilft nur alle rauszukicken und das dann als Sparmaßnahme zu verkaufen und entsprechend einzukassieren.
Kann natürlich auch sein, dass der einstellende Kreis das genau so durchgerechnet hatte, davon ausging, dass der Typ das Projekt durchzieht und dadurch der Marke hilft und man zusätzlich als kl. Benefit nicht so hohe Boni zahlen muss; .. und der sich dann dachte: nicht mit'n Kommander!
Vielleicht sind solche Zeiträume ja auch als Testballon gedacht, um zu sehen wie eiskalt jemand für n paar Dollar alles und jeden zur Seite schiebt und abwürgt? Ich weiß es nicht .. Aber im Moment scheint der Kapitalismus, zumindest in der Spielebranche, entsprechend negative Ergebnisse zu liefern bzw. scheint die Zeit vorbei, in der man das verschleieren könnte.
Wie auch immer: so lange es sie noch gibt, die Entwickler und -studios die ein Baldurs Gate 3, ein Claire Obscur usw. einfach machen und damit die echten Spielerherzen höher schlagen lassen, können die Geldgierstudios (woanders werden sie eventuell "große Studios" genannt) ihren Scheiß innerhalb der Firma halt machen wie sie wollen. Mir tun manchmal die Mitarbeiter leid, aber eigtl sind Spieleentwickler und -mitwirkende nicht dumm sollten Systeme wenn schon, wenigstens erkennen oder zumindest vermuten können.
Wie immer: nur meine Welt, nur mein Blick darauf, nur meine Vermutungen
