News Ryzen Next Gen: AMD bestätigt OpenSIL-Firmware für Zen 6

PCGH_Sven

PCGH-Autor
AMD möchte seine aktuelle AGESA-Firmware bekanntermaßen ab 2026 schrittweise mit der neuen OpenSIL-Firmware ersetzen. Jetzt hat das Unternehmen den geplanten Einsatz für die Ryzen Next Gen "Medusa" und Epyc Next Gen "Venice" bestätigt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Ryzen Next Gen: AMD bestätigt OpenSIL-Firmware für Zen 6

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Wenn das in der Praxis echte Verbesserungen mitbringt, habe ich gar nichts einzuwenden.
Aber bei jeder neuen Einführung dieser Art bleibe ich Anfangs skeptisch, bei AGESA hat es auch einige Zeit benötigt um sich "einzuruckeln".
Ich habe keine Angst vor Betas, hatte ich noch nie, aber bei soetwas bin ich prinzipiell vorsichtiger.
AMD darf dabei auch gleich mehr verpflichtende Vorgaben machen, sodass zum Beispiel so etwas wie durchbrennende X3D bei ASRock nicht mehr vorkommt.
 
Auch ich bleibe da sehr vorsichtig. Es ist nicht einfach irgendein Update, dass sich mal eben schnell rückgängig machen lässt, sondern eine wesentliche Veränderung (Eingriff) in der Funktionalität der gesamten Software sowie Hardware. Erst wenn es wirklich ausgiebig erprobt wurde sowie abgesegnet wurde, würde ich vielleicht diese Firmware installieren.
 
An sich Sehr interesannt. Die frage ist was mit den älteren CPUs sind die halt noch auf die alte OpenSIL setzten was da passiert.

Und AMD sollte da mehr von ihrer art macht mit auf den weg geben was gemacht werden darf und was nicht klarere linie etc...
Wenn sie dann noch in 2ter linie Open sorce software fürs verwalten mit unter anderem für linux mit liefern hätte ich auch kein problem.
 
Mich würde da mal interessieren, wo für mich als normaler Anwender Vorteile liegen? Wird sich dadurch etwas am UEFI selbst und dem Aufbau ändern? Lässt sich das auch auf den ersten MBs von AM5 mit B650 nutzen?
Wie die Vorredner schon schrieben, wird es da bestimmt zu Anfgang noch viele "Kinderkrankheiten" geben und nicht sehr ausgereift sein?!

Mein MB funktioniert tandellos und ich möchte ungern wegen Ryzen X mein MB wechseln.
 
Auch ich bleibe da sehr vorsichtig. Es ist nicht einfach irgendein Update, dass sich mal eben schnell rückgängig machen lässt, sondern eine wesentliche Veränderung (Eingriff) in der Funktionalität der gesamten Software sowie Hardware. Erst wenn es wirklich ausgiebig erprobt wurde sowie abgesegnet wurde, würde ich vielleicht diese Firmware installieren.
Eben, die sollen sowas imo erst mit Sockel AM6 und dadurch 'nem sauberen Cut und nach ausgiebigsten Tests einführen und bloß nicht so ein Rumgeier mit Mischbetrieb auf Sockel AM5 noch anfangen. Das hat doch schon wieder sinnloses Katastrophenpotential sowas.
 
Agesa wurde nach vielen Updates verbessert, was viel Zeitaufwand bedeutete, und jetzt soll es ersetzt werden, sodass der Nutzer erneut als Betatester fungieren muss.
 
Mich würde da mal interessieren, wo für mich als normaler Anwender Vorteile liegen? Wird sich dadurch etwas am UEFI selbst und dem Aufbau ändern? Lässt sich das auch auf den ersten MBs von AM5 mit B650 nutzen?
Wie die Vorredner schon schrieben, wird es da bestimmt zu Anfgang noch viele "Kinderkrankheiten" geben und nicht sehr ausgereift sein?!

Mein MB funktioniert tandellos und ich möchte ungern wegen Ryzen X mein MB wechseln.

Wenn AMD sich dem Open-Source-Hintergedanken anschließt und nicht nur Entwickler einspart, in dem man Open Source als Basis verwendet (mit anschließender Closed-Source-Entwicklung), dann hätte das einen massiven Vorteil für Endkunden:
Das Ende aller künstlichen Einschränkungen. OC-Sperren, PCIe-Geschwindigkeitsbegrenzungen, Kompatibilitätseinschränkungen – das wird alles per AGESA umgesetzt. Wenn freie Entwickler die Möglichkeit hätten, den Code zu ändern, dann gäbe es PCIe 4.0 auf [physisch geeigneten] X470, Ryzen 1000 würden auf allen B550-Mainbaords laufen, man könnte auf A620 sowie B840 übertakten und so weiter.

Genau aus dem Grund wage ich aber zu bezweifeln, dass AMD wirklich den gesamten Code freigibt. Spätestens bei TPM dürften auch andere etwas dagegen haben, dass beliebig manipuliert werden kann.
 
Sehe dass so wie Torsten, denkt doch nicht so Einseitig.

Vielleicht können so mal wieder Sachen freigeschaltet werden im CPU etc. oder gewissen Sperren aufgehoben werden. Eigene Takt anpassungen. Dann braucht man kein OC mehr gibt einfach die stabilen Werte ein oder so was.

Finde es einen interessanten Ansatz. Schauen wir mal, was kommt.
 
Bei AMD muss man sich ja z.Z. eher über die Einstellung der Treiberunterstützung für existierende, relative aktuelle Hardware Gedanken machen - insofern man noch Windows nutzt - daher ist es mir ziemlich egal, welcher Standard für die Firmware zukünftiger Produkte genutzt wird.

Außerdem... ich nutze nun seit fast 40 Jahren Computer. Was ich bei Leibe nicht mehr brauche - und was sich in den letzten Jahren immer mehr eingeschlichen hat - als Betatester missbraucht zu werden. "Never change a running System!". Solange es nicht zwingend notwendig ist: Early Adopter? Nein Danke! Erst mal schauen, wie sich die Sache entwickelt. Bis dahin drücke ich mir die Daumen, dass mein aktuelles AM5 System mit der aktuellen Firmware so lange hält wie mein AM4-System: 7-8 Jahre. Bis dahin sollten die Kinderkrankheiten ausgeräumt sein.
 
Jetzt wo es mal läuft muss es ersetzt werden?

Ist wohl zu einem Trend überall geworden, läuft es einmal muss es eingestampft werden!

Ich bin da skeptisch, hab alle Peobleme von AM4 und AM5 direkt von Beginn miterleben dürfen damit, sehe da keine guten Zeiten auf uns zukommen.
 
Sehe dass so wie Torsten, denkt doch nicht so Einseitig.

Vielleicht können so mal wieder Sachen freigeschaltet werden im CPU etc. oder gewissen Sperren aufgehoben werden. Eigene Takt anpassungen. Dann braucht man kein OC mehr gibt einfach die stabilen Werte ein oder so was.

Finde es einen interessanten Ansatz. Schauen wir mal, was kommt.
Da bin ich dabei, aber ich glaube, ein neuer Chipsatz wird dafür vermutlich erforderlich sein.
 
Wenn AMD sich dem Open-Source-Hintergedanken anschließt und nicht nur Entwickler einspart, in dem man Open Source als Basis verwendet (mit anschließender Closed-Source-Entwicklung), dann hätte das einen massiven Vorteil für Endkunden:
Das Ende aller künstlichen Einschränkungen. OC-Sperren, PCIe-Geschwindigkeitsbegrenzungen, Kompatibilitätseinschränkungen – das wird alles per AGESA umgesetzt. Wenn freie Entwickler die Möglichkeit hätten, den Code zu ändern, dann gäbe es PCIe 4.0 auf [physisch geeigneten] X470, Ryzen 1000 würden auf allen B550-Mainbaords laufen, man könnte auf A620 sowie B840 übertakten und so weiter.

Vorausgesetzt, deren Spannungswandler machen das mit :D

Ansonsten begrüße ich das. Aber OC benötigt man (ich) eigentlich so gut wie gar nicht mehr. Ich begrüße das vor allem auch deswegen, dass man nicht mehr im BIOS/UEFI bei günstigeren Mainboards stark eingeschränkt wäre und für ein paar Funktionen mehr im UEFI die wesentlich teureren Supderduperultradeluxe-MB's kaufen müsste.
 
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