News Counter-Strike 2: Kleines Update von Valve vernichtet Milliardenwerte im Skin-Markt

PCGH-Redaktion

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Seit dem Oktober-Patch für Counter-Strike 2 können Spieler fünf reguläre Covert-Skins gegen einen seltenen kosmetischen Gegenstand tauschen. Dadurch halbierte sich der Gesamtwert des Skin-Marktes.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Counter-Strike 2: Kleines Update von Valve vernichtet Milliardenwerte im Skin-Markt

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Mir ist immer noch schleierhaft warum Lootboxen oder Gacha Mechaniken nicht als Glücksspiel angesehen werden sobald da indirekt oder direkt Echtgeld im Spiel ist. :confused:
Valve hat nichts mit "diesem" Skin Markt zu tun. Die Lootboxen haben keinen echten Wert und sind kein Glücksspiel.
Der Wert der Skins entsteht ausschließlich künstlich durch die "Vermarktung" einiger Leute.
Ähnlich wie Kunstwerke die einen Wert haben, aber nur wenn jemand bereit ist diesen zu zahlen.
Würde keiner einen Skin für 100€ kaufen, wäre dieser wertlos.

Am Ende steckt da schlicht eine Geldwäschemafia hinter, ähnlich wie manch Crypto oder oft Glücksspiel im Internet allgemein.
 
Zocke Counterstrike seit vielen Jahren immer mal wieder und dann regelmäßig. :D Darum habe ich ein gewisses Verständnis für den Ärger mancher Skin Fans, die viel Geld dafür ausgegeben haben. Selber habe ich noch keinen Cent für sowas ausgegeben. Erfreue mich dennoch an Waffen die man im Laufe einer Runde so aufsammelt. Da sind manchmal unglaublich schöne Skins dabei, richtige Kunstwerke.
 
"Doch für Counter-Strike-2-Spieler, die ihre Skin-Bibliothek als Wertanlage ansahen, ist das ein herber Schlag in das Gesicht."

Selbst von der staatlichen Rente verspreche ich mir mehr als von virtuellen Skins...wer kommt denn bitte auf die Idee, Skins als Wertanlage anzusehen?
Ich hoffe, die haben bei Verkauf auch ihre Kapitalsteuer bezahlt, die armen ...
 
Zocke Counterstrike seit vielen Jahren immer mal wieder und dann regelmäßig. :D Darum habe ich ein gewisses Verständnis für den Ärger mancher Skin Fans, die viel Geld dafür ausgegeben haben. Selber habe ich noch keinen Cent für sowas ausgegeben. Erfreue mich dennoch an Waffen die man im Laufe einer Runde so aufsammelt. Da sind manchmal unglaublich schöne Skins dabei, richtige Kunstwerke.
... da stimme ich dir voll zu.
Aber es ist schon heftig wie sich viele die mit diesem Thema überhaupt nichts zu tun haben bzw. die es überhaupt nicht betrifft so herablassend zu diesem Thema äußern.
 
Zocke Counterstrike seit vielen Jahren immer mal wieder und dann regelmäßig. :D Darum habe ich ein gewisses Verständnis für den Ärger mancher Skin Fans, die viel Geld dafür ausgegeben haben. Selber habe ich noch keinen Cent für sowas ausgegeben. Erfreue mich dennoch an Waffen die man im Laufe einer Runde so aufsammelt. Da sind manchmal unglaublich schöne Skins dabei, richtige Kunstwerke.
Muss man ja auch nicht, aber wenn man gerne mit spielt, finde ich es auch nicht schlimm, wenn man dafür Geld ausgibt. Als Wertanlage würde ich Skins aber niemals sehen und hab auch wenig Mitleid mit Menschen, die auf die Idee kommen, Skins sind eine.
 
Valve hat nichts mit "diesem" Skin Markt zu tun. Die Lootboxen haben keinen echten Wert und sind kein Glücksspiel.
Der Wert der Skins entsteht ausschließlich künstlich durch die "Vermarktung" einiger Leute.
Ähnlich wie Kunstwerke die einen Wert haben, aber nur wenn jemand bereit ist diesen zu zahlen.
Würde keiner einen Skin für 100€ kaufen, wäre dieser wertlos.

Am Ende steckt da schlicht eine Geldwäschemafia hinter, ähnlich wie manch Crypto oder oft Glücksspiel im Internet allgemein.
Valve hat natürlich mit dem Markt zu tun.
Selbst wenn man den externen Markt ignorieren würde, dann erlaubt Valve im eigenen Steammarktplatz Verkäufe bis 1800€. Damit haben die Lootboxen einen echten Gegenwert, eben weil es Seltenheitsstufen gibt und Valve den Handel erlaubt. Valve legt den Preis pro Schlüssel bei $2,50 fest (die Kiste ist auch nicht kostenlos), damit hat automatisch alles eine gewisse Wertstruktur. "Wenn niemand Summe X ausgeben würde" ergibt in dem Kontext einfach keinen Sinn, weil ein Item mit 10% Dropchance nun mal ca. $25 kostet. Die "Vermarktung" sorgt dann dafür, dass das Item trotzdem $2-$50 kosten kann, aber der Gesamtwert aller Skindrops ist immer an den Preis einer Kiste + Schlüssel gekoppelt. Das ist das gleiche, wie wenn ich mir beim Kiosk Rubbellose kaufe. Lose für 1€ haben vielleicht 10.000€ als Hauptgewinn, bei denen für 20€ habe ich schon die Chance auf 1.000.000€. Alles was zählt ist der Preis pro Los (der Schlüssel + Kiste) und die Gewinnchance (die Droprate der Items). Das ist Glücksspiel.

Ein Skin bei z.B. League of Legends hat quasi keinen Wert, weil man ihn nach dem Kauf nicht (oder nur sehr umständlich mit dem ganzen Account zusammen) verkaufen kann.

Außerdem kann man den externen Markt natürlich nicht außen vorlassen, weil Valve über immer mehr verkaufte Kisten ordentlich mitverdient und das ganze ja auch toleriert (was sie easy unterbinden könnten). Zusätzlich wird auf den Esport-Events von externen Skinsellern jede Menge Werbung platziert, auch das scheint Valve nicht zu stören.

Der Crypto vergleich hinkt, weil CS:GO Skins ja kein reines Anlageprodukt sind, sondern eine große Community haben, die eben solche Skins auch zum Spielen kauft. CS2 hat jeden Tag ~1,5Mio gleichzeitige Spieler, selbst wenn man da einige Bots abzieht ist das ein riesiger Markt, der sich über Jahre extrem gefestigt hat.
Was definitiv stimmt ist der Punkt mit Geldwäsche und auch Kriminalität im Allgemeinen. Gerade die unseriösen Onlinemarktplätze bzw. Glücksspielbuden mit Skins anstatt Geld als Einsatz öffnen dem Tür und Tor. Da hat Valve über die Jahre zwar nen bisschen was gegen gemacht, aber bei weitem nicht so viel wie sie hätten können und sollen.


Zum aktuellen Fall: Die Änderung finde ich okay, weil dadurch vor allem extrem teure Skins an Wert verloren haben. Sie entfernt einen Großteil der Spekulationsitems aus dem Markt und schließt etwas die Schere zwischen extrem teuren und günstigen Skins. Das sollte einige wenige sehr reiche/risikofreudige Käufer bestrafen und allen anderen eher entgegen kommen.
 
Ich selbst zocke seit 2014 CS und hab über die Zeit ein nettes Inventar und einige tausend Kisten und Sticker angesammelt. Das sind zusammen auch ein paar Euro, aber ich hab halt keine einzelnen Items mit sehr hohem Stückpreis. 2023 im CS2-Hype hatte ich schonmal die Hälfte meines Inventars abverkauft, rückblickend ein Fehler.

Der Skinmarkt wird mit jedem Update erneut totgesagt. Ich gehe davon aus, dass er sich auch dieses Mal wieder erholt und die alten all-time-highs spätestens nächstes Jahr wieder erreicht, wahrscheinlicher noch vor Weihnachten. Ich hab mir gestern mein erstes Messer mit massivem Rabatt gekauft. Mal schauen, ob das eine gute Idee war.

Das aktuelle Update hat viel Vertrauen in Valve zerstört. Wirtschaftlich war es für Valve erstmal schlau. Die waren so schlau, erst das traden über externe Seiten zu erschweren und erst dann haben sie den Handel massiv getriggert. Hinzu kommt: Items, die aufgrund ihres Wertes nicht über Steam gehandelt werden, sind kein Verdient für Valve. Was liegt also näher als diese abzuwerten.

Beispiel: Butterfly Tigertooth FN
Nettes Messer, aber teuer. Zu teuer für den Steam-Markt. Statt bisher 1-2 pro Monat (von unwissenden) wurden allein in der letzten Woche 170 Stück gehandelt. Valve nimmt sich immer 15% vom Kuchen. 2x 15% von ~ca. 1.800 € sind "nur" 540 € ... aber... 170 x 15% von ca. 1.000 € sind ~25.500 €. Und das ist nur ein Messerskin von 496 verschiedenen.

Dazu kommt der massiv gestiegene Handel mit Redskins und die Verkäufe von allem möglichem um sich ein jetzt "billiges" Messer kaufen zu können. Zusammengerechnet dürfte sich für Valve ein sehr sehr netter Boost ergeben. Deren Economy geht sicherlich nicht den Bach lang runter.

Der Weg den Valve aktuell geht (7 - Tage tradesperre, Mietskins, Kaufskins über Terminal) gefällt mir jedoch nicht. Offensichtlich baut Valve daran, den eigenen Markt zu stärken und Drittanbieter rauszudrängen. Der ganze Markt funktioniert aber nur da man die Skins auch auscashen kann. Solange das geht, gibt's einen Wert. Selber Cash-Out anzubieten und nicht als Casino zu gelten ist regulatorisch jedoch schwierig umzusetzen. Bin gespannt wie sich das entwickelt.
 
weil ein Item mit 10% Dropchance nun mal ca. $25 kostet.
Klassischer Fehler bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Wenn die Dropchance 10 % beträgt, bedeutet das im Umkehrschluss, dass du mit 90 % Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg hast. Für einen garantierten Drop musst du diese Wahrscheinlichkeit möglichst nahe an 0 % bringen. Bei 10 Schlüsseln, wo du deine $25 hernimmst, ist nicht die Chance, zu gewinnen, 10 × 10 % = 100 %, sondern die Wahrscheinlichkeit, keinen Treffer zu landen, 0,9^10 und damit immer noch rund 35 %. Um diese Wahrscheinlichkeit auf unter 1 % und deine Erfolgswahrscheinlichkeit auf 99 % zu bringen, musst du schon 44 Schlüssel kaufen, womit du auf $110 kommst. Je mehr Versuche, desto geringer wird deine statistische Wahrscheinlichkeit, keinen einzigen Erfolg zu haben, aber sie ist niemals null.
 
Gut, dass die Chance ein goldenes Item (Messer oder Handschuh) aus einer Kiste zu ziehen bei 1:385 oder bei rund 0,26% liegt. Die Chance auf ein Red liegt bei 1:165 also rund 0,64%.

Da man ja 5 x rot für 1 x gold benötigt, dürften Messer und Handschuhpreise sich nach Abbau des Anfangsbergs von unnützen Reds im Schnitt bei über 50% einpendeln. Reds dürften teuer bleiben, insbesondere die mit sehr niedrigem float. Dass man jetzt tendenziell zu höheren Prozenten bei Kistenöffnen plus macht stört Valve beim Schlüsselverkauf sicherlich nicht.
 
Ich halte eigentlich nichts von Skins, sind mir Grundsätzlich egal, nur habe ich letzte Woche auf einer LAN mal aus Spaß 6 Kisten geöffnet und daraus ZWEI Messer gezogen (unglaublich), Preis zu dem Zeitpunkt ca. 930€.
2 Tage bevor ich hätte verkaufen können, kam das Update...... :D

Naja jetzt behalte ich den Kram einfach und lasse ihn liegen.
 
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