News Civ-Konkurrent Millenia: Mit dem nächsten Update "geht eine Ära zuende" - nach nur 19 Monaten

PCGH-Redaktion

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Paradox zieht beim Civ-Konkurrenten Millenia den Stecker: Nach dem nächsten, finalen Update soll Schluss sein, weitere Patches wird es nicht geben. Trotzdem soll der Titel "unbegrenzt spielbar" bleiben.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Civ-Konkurrent Millenia: Mit dem nächsten Update "geht eine Ära zuende" - nach nur 19 Monaten

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Neue Marken haben es generell schwer, sich zu etablieren.

Star Trek: Infinite hatte nie wirklich viele Spieler
Zum Launch (09.10.2023) waren es um 5500. Innerhalb des gleichen Monats ging es auf 1228 (30.10.2023)runter.
Ende November 2023 waren es nur noch 664 Spielende laut Steamdb.

Edit: Aktuell zeigt Steamdb für den 24h Peak 74 Spielende an.
Vergangenen Sonntag waren es knapp über 80.... Der Peak des Jahres war im August mit 115.
Da wird man kaum eine Firma finden, die noch weiter Patches schreibt, wenn der Trend seit Launch nur nach unten zeigt.


Stellaris startete Mai 2016 mit 68.000 Spielenden und brauchte bis Juli, um auf 9000 zu sinken... gleichzeitig der niedrigste Spielerstand der jemals erreicht wurde. Der Tiefstand für 2025 war 18.809 Spielende. Wobei wir aktuell bei um die 29.000 Spielenden sind.
 
Das was @Khabarak sagt. Ich war einer der Tester von Star Trek Infinite und fand schon damals, dass es einfach nur ein Stellaris DLC sein könnte, denn wirklich bahnbrechend neues war nichts dabei. Ebenso bei Millenia, ich mochte es zwar, aber letzten Endes hat es auch nicht zuviel anders als Civ oder Endless Legend gemacht. Finde es aber dennoch das bessere Spiel als CIV 7, von daher schade das es nicht gut aufgenommen wurde.
 
Fühlt sich Millenia denn nun auch fertig an?

Humankind finde ich super. Aber nach dem ersten ganz geschafftem Durchgang fühlte es sich für mich ausgespielt an und ich deinstallierte es immerhin nach ca. 73 Spielstunden wieder. Sein Taktiksystem, das auch Höhen berücksichtigt, ist eine echte Bereicherung.
 
Schreiner bleib bei deinen Leisten. Paradox sollte lieber das produzieren was sie können also Victoria, Hearts of Iron, Crusader Kings und Europa Universalis. Sonst haben die am Ende noch ein zweites Life by You ;-)
 
Neue Marken haben es generell schwer, sich zu etablieren.

Star Trek: Infinite hatte nie wirklich viele Spieler
Zum Launch (09.10.2023) waren es um 5500. Innerhalb des gleichen Monats ging es auf 1228 (30.10.2023)runter.
Ende November 2023 waren es nur noch 664 Spielende laut Steamdb.

Edit: Aktuell zeigt Steamdb für den 24h Peak 74 Spielende an.
Vergangenen Sonntag waren es knapp über 80.... Der Peak des Jahres war im August mit 115.
Da wird man kaum eine Firma finden, die noch weiter Patches schreibt, wenn der Trend seit Launch nur nach unten zeigt.


Stellaris startete Mai 2016 mit 68.000 Spielenden und brauchte bis Juli, um auf 9000 zu sinken... gleichzeitig der niedrigste Spielerstand der jemals erreicht wurde. Der Tiefstand für 2025 war 18.809 Spielende. Wobei wir aktuell bei um die 29.000 Spielenden sind.
Ja das große Problem war halt das sie ein DLC als Vollversion rausbringen wollte was absolut nicht mit einer für Stellaris vorhandenen Mod mithalten konnte.

Und es war nur als Beispiel gedacht, den auch da hatte man das Gefühl es gibt irgendwie mehr für das Game sollte aber alles als dlc kommen.
 
Das könnte eins der Hauptprobleme sein:
Nicht "neue Marken" haben es schwer, sich zu etablieren, sondern "neue Marken von Paradox". Denn wann haben die zum letzten Mal einen Titel (egal ob in neuem oder bestehendem Franchise) released, der bugfrei, performant und vor allem fertig war? DLC-Verkauf zu ansehnlichen Preisen ist Kern der Paradox-Strategie und während man über die Gesamtergebnisse streiten kann, führt es bei vielen zu Kaufzurückhaltung und es geht mit allgemein als "dünn" beschriebenen Basisspielen einher. Die können keine potenziellen Käufer aus benachbarten Genres anlocken, sondern werden ausschließlich von einer kleinen Kernklientel in Betracht gezogen, welche auf genau das gewartet hat.
 
Muss ich unbedingt nochmal probieren, fand es jetzt nicht sooo schlecht.
Aber verständlich das die Prioritäten auf andere Projekte abziehlen.

Lohnen sich die DLCs?
 
... es geht mit allgemein als "dünn" beschriebenen Basisspielen einher.
Hm zumindest finde ich stimmt die Aussage zu den pdx Kernmarken nicht unbedingt (eu, Hoi, ck, stellaris, vic). Bei den jüngeren pdx spielen wo pdx publisher war bin ich geneigt der Aussage zuzustimmen.

Bin gespannt wie das neue EU5 in der Hinsicht werden wird zu Release.

@Mintnix zumindest Der erste dlc war in Ordnung, aber jetzt nicht unbedingt Pflicht. Zu den anderen kann ich nichts sagen.
 
Hm zumindest finde ich stimmt die Aussage zu den pdx Kernmarken nicht unbedingt (eu, Hoi, ck, stellaris, vic). Bei den jüngeren pdx spielen wo pdx publisher war bin ich geneigt der Aussage zuzustimmen.

Bin gespannt wie das neue EU5 in der Hinsicht werden wird zu Release.

@Mintnix zumindest Der erste dlc war in Ordnung, aber jetzt nicht unbedingt Pflicht. Zu den anderen kann ich nichts sagen.
HoI IV steht bei 21 kostenpflichten Erweiterungen, Stellaris bei 26 kostenpflichtige Erweiterungen, EU IV endete bei 65 und CK 1 kommt auf sage uns schreibe 75. Mehr Kernmarke und mehr Salamisale geht doch gar nicht.?!
 
Mehr Kernmarke und mehr Salamisale geht doch gar nicht.?!
Stellaris & HOI4 kam 2016 raus, EU4 2012, da wurden die Spiele mit der Zeit erweitert, mit meistens guten Inhalten (bei weitem nicht jeder DLC ist gut), aber meine Kernaussage war ja, dass diese Spiele bereits zu Release mehr als nur ein dünnes Basisspiel war. Hab sie alle gespielt von Anfang an und konnte sehr viele Stunden darin versenken, auch ohne einen DLC gehabt zu haben.

Klar sind mittlerweile verdammt viele DLC zu diesen Spielen herausgekommen, ist eben das Geschäftsmodell von PDX, aber auch zu jedem großen DLC kam bis dato eben auch viel Content als Free Patch dazu.
 
Die DLC-Politik ist genau der Grund, warum ich noch nie ein Spiel von Paradox gespielt habe. Obwohl die genau die Art von Spielen entwickeln, die mich am meisten ansprechen.

Normalerweise warte ich, bis ein Spiel ausgereift und im besten Fall fertig ist (also inklusive DLCs) und kaufe mir dann das ganze Paket. Ich habe einfach keine Lust auf häppchenweise neue Inhalte.
Nur scheint es bei Paradox so zu sein, dass die Spiele erst dann fertig sind, wenn der Nachfolger in den Startlöchern steht. Zu dem Zeitpunkt gibt es aber schon um die 50 DLCs, mit denen man sich entweder zeitaufwendig einzeln auseinandersetzen muss oder sie für eine horrende Summe alle kaufen muss. Das ist einfach nicht attraktiv.
 
Ich finde die masse an dlc‘s garnicht schlimm. Es ist ja nicht so das sie bei erscheinen des Spoels schon 20dlc‘s in planung haben welche sie die nächsten 5jahre rausbringen. Bisher hat immer das basis spiel gereicht um Spass zuhaben. Auch kommen immer spielverbesserungen ins spiel welche kostenlos sind. Keiner benötigt alle dlc‘s. Dazu gibt unzählige mods zu ihren spielen.
 
Stellaris & HOI4 kam 2016 raus, EU4 2012, da wurden die Spiele mit der Zeit erweitert, mit meistens guten Inhalten (bei weitem nicht jeder DLC ist gut), aber meine Kernaussage war ja, dass diese Spiele bereits zu Release mehr als nur ein dünnes Basisspiel war. Hab sie alle gespielt von Anfang an und konnte sehr viele Stunden darin versenken, auch ohne einen DLC gehabt zu haben.

Klar sind mittlerweile verdammt viele DLC zu diesen Spielen herausgekommen, ist eben das Geschäftsmodell von PDX, aber auch zu jedem großen DLC kam bis dato eben auch viel Content als Free Patch dazu.

Auch kostenlose Inhalte sind zum Launch nicht da und wie lange man sich mit einem inhaltsreduzierten Spiel beschäftigen kann, hängt auch stark von den eigenen Präferenzen für ein Genre ab. Ich kann mich an Aufbau-Demos erinnern, mit der ich mehr Zeit verbracht habe, als mit dem durchspielen einiger Action-Titel.^^ Aber ein Titel kann entweder so rund und perfekt sein, dass er auch Spieler abseits des Kerngenres anziehen kann, oder er kann so reduziert sein, dass sich nachträglich Inhalte in zehnfachem Umfange oder mehr hinzufügen lassen. Beides zusammen geht eher schlecht und während EU und HoI in ihren Nischen quasi Monopole haben, sodass die (wenigen) Fans über gewisse Mängel hinwegsehen müssen, sind vergangene Civs derart mächtig, dass sogar Firaxis selbst Probleme damit hat, Käufer mit einem neuen Spiel zu überzeugen.
 
Die DLC-Politik ist genau der Grund, warum ich noch nie ein Spiel von Paradox gespielt habe. Obwohl die genau die Art von Spielen entwickeln, die mich am meisten ansprechen.
du brauchst keines dieser Dlc‘s für das Spiel. Die meissten dlc‘s geben nur kleine änderungen hinzu oder weitere Spielbare völker. Ganz ehrlich, sich das spiel nicht zuholen nur weil man die dlc‘s nicht dabei hat ist z.b. auf stelaries bezogen total banane. das spiel wird teilweise für 5-10€ verhökert, und damit lassen sich hunderte stunden mit freude spielen. Zumal es auch genug dlc‘s gibt die einfach schlecht sind.
 
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