News Steam: Paypal nur noch für Zahlungen in ausgewählten Währungen verfügbar

PCGH-Redaktion

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Paypal unterstützt Steam-Zahlungen nur noch in sechs Währungen. Grund ist die Kündigung durch Paypals Zahlungsabwickler. Valve prüft Alternativen, ein Zeitrahmen für die Rückkehr weiterer Währungen ist derzeit nicht bekannt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Steam: Paypal nur noch für Zahlungen in ausgewählten Währungen verfügbar

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Könnte daran liegen, das die Feministen Gruppe Collective Shout sich gegen die Sexualisierung von Frauen und Mädchen einsetzt und Spiele auf Steam sowie itch.io ins Visier genommen hat. Darauf haben die sich an Visa und Mastercard gewandt. Steam hat daraufhin einige Spiele entfernt. Und seit langem ist den PayPal und weitere Zahlungsanbieter im Auge.

Open letter to payment processors profiting from rape, incest + child abuse games on Steam​


Posted by Collective Shout 1028sc on July 11, 2025

Mr Alex Chriss, Chief Executive Officer and President, Paypal

Mr Michael Miebach, Chief Executive Officer, Mastercard

Mr Ryan McInerney, Chief Executive Officer, Visa

Mr Bruce Lowthers, Chief Executive Officer, Paysafe Limited

Mr Michael J. Shepherd Director, Interim CEO and President, Discover

Mr Takayoshi Futae, President, CEO and Chairman, Japan Credit Bureau (JCB)

Re: Your corporations facilitating and profiting from rape, incest and child sexual abuse game sales


We the undersigned are writing to request that you cease processing payments on gaming platforms which host rape, incest and child sexual abuse-themed games.

In April, we exposed the sale of rape simulation game ‘No Mercy’ on both Steam and Itch.io gaming platforms. In the game, players assume the persona of a man who rapes his female family members, including his mother and his aunt, as punishment for his mother’s infidelity. It was marketed as follows:

In this game, you’ll either become every woman’s worst nightmare… or rather: the best dick they'll ever have. Your goal is simple: leave no pussy non-fucked, since that's the only thing they all want. Never take 'no' for an answer.

*** your mom, *** your auntie, and even *** your friend’s mom. Why not?

Take what’s yours and show No Mercy.
The game was geo-blocked in Australia following Collective Shout’s complaint to the Australian Classification Board. Following our global viral campaign including a change.org petition signed by over 70,000 concerned individuals and attracting international media attention, the game was taken down in Canada and the UK, and pulled from Steam by the developer. (Read about the campaign here).

However we have since discovered hundreds of other games featuring rape, incest and child sexual abuse on both Steam and Itch.io. Our research has shown many of these games would breach Australian classification laws. Most of the content found within the games, including the graphics and the developers descriptions, are too distressing for us to make public.

A Collective Shout team member has conducted extensive research using a Steam account set up for this purpose. She has documented content including violent sexual torture of women, and children including incest related abuse involving family members.

These games endorsing men’s sexualised abuse and torture of women and girls fly in the face of efforts to address violence against women. We do not see how facilitating payment transactions and deriving financial benefit from these violent and unethical games, is consistent with your corporate values and mission statements.

We request that you demonstrate corporate social responsibility and immediately cease processing payments on Steam and Itch.io and any other platforms hosting similar games.

We await your response.

Yours sincerely

  • Melinda Tankard Reist, Movement Director, Collective Shout: for a world free of sexploitation (AUS)
  • Haley McNamara, Senior Vice President of Strategic Initiatives and Programs, National Center on Sexual Exploitation (US)
  • Michael Salter, Professor and Director of the Childlight East Asia and Pacific Hub, University of New South Wales (AUS)
  • Helen Taylor, Vice President of Impact, Exodus Cry (US)
  • Dr Tegan Larin, Public Officer, Coalition Against Trafficking in Women Australia, CATWA (AUS)
  • Gemma Kelly, Head of Policy and Public Affairs, CEASE (UK)
  • Kelly Humphries, CSA survivor, speaker, advocate, DV & sexual violence consultant (AUS)
  • Sally Jackson, Trustee, Global Lead for Male Violence Against Women and Girls (MVAWG), FiLiA (UK)
  • Jon Rouse APM, Professor at AiLECS Labs Monash University and Childlight Hub (AUS)
10 July 2025
Bei dieser Gruppe geht es nicht um kreative Freiheit sondern um Kontrolle.

Und das hat Trump gegen Visa und Mastercard unternommen.

Quelle 1 eneba
Quelle 2 thatparkplace
 
Die haben hier aber keine Schuld, sondern Banken, mit denen Paypal zusammenarbeitet. Eine Vermutung geht dahin, dass die einen besseren Deal haben wollen und so Druck ausüben auf Paypal.

Collective Shout sind übrigens keine Feministen sondern ultrakonservative Christen, die u.a. gegen Abtreibung und Homosexualität sind und der Welt ihre puritanische Weltsicht aufzwingen wollen.
 
Diskutiert jetzt bitte nicht über die Gruppe Collective Shout, es soll um PayPal gehen!
was ist schlimm daran das Kind beim Namen zu nennen?
man bekämpft ein Problem wenn man es bei der Wurzel packt und über die Wurzel wird diskutiert. Paypal und die anderen Zahlungsanbieter sind nur die Folge dessen.
anders gesagt man erläutert die Gründe welche in dem Artikel zur Frage stellen um diese zu beantworten und bekommt gesagt dass man das nicht darf?
aha.
 
Collective Shout sind übrigens keine Feministen sondern ultrakonservative Christen, die u.a. gegen Abtreibung und Homosexualität sind und der Welt ihre puritanische Weltsicht aufzwingen wollen.
Danke für den Hinweis. Ich Habe nochmals geschaut was das für eine Orginasation ist: "Collective Shout ist eine religiös-konservative Bewegung, die feministische Sprache strategisch einsetzt, um ihre moralischen Vorstellungen durchzusetzen."
Diskutiert jetzt bitte nicht über die Gruppe Collective Shout, es soll um PayPal gehen!
Um die News zu verstehen, muss man Collective Shout einbeziehen. Die haben aktiven Einfluss auf Zahlungsanbieter genommen. Das ist Teil der Ursache und nicht nur Nebensache. Wer das ausblendet, versteht den Kontext nicht.
 
was ist schlimm daran das Kind beim Namen zu nennen?
man bekämpft ein Problem wenn man es bei der Wurzel packt und über die Wurzel wird diskutiert. Paypal und die anderen Zahlungsanbieter sind nur die Folge dessen.
anders gesagt man erläutert die Gründe welche in dem Artikel zur Frage stellen um diese zu beantworten und bekommt gesagt dass man das nicht darf?
aha.
Der Hinweis wer hinter der Aktion steht ist ja auch legitim, aber dann nur noch über diesen Akteur zu Diskutieren, ist in ein Separaten Thread besser Untergebrauch. Da sie Massiv vom Thema des Artikel abweicht.
 
man bekämpft ein Problem wenn man es bei der Wurzel packt und über die Wurzel wird diskutiert.
Die Wurzel des Problems sind aber die Zahlungsdienstleister und die hinter diesen stehenden Banken, die eine so große Marktmacht haben, dass sie damit den Markt - siehe die Beispiele PayPal, Visa und Mastercard - nach Belieben kontrollieren können. Außerdem gibt's Zensur durch Zahlungsdienstleister nicht erst seit Collective Shout, sondern gerade in Japan schon seit Jahren, weil sich die Zahlungsdienstleister schon lange an Portalen wie Pixiv, Fantia und Co. gestört haben. Aus dem Grund kannst du als Gaijin auch nur noch über Umwege Cosplay-Photobooks und Co. kaufen.
 
Die Wurzel des Problems sind aber die Zahlungsdienstleister und die hinter diesen stehenden Banken, die eine so große Marktmacht haben, dass sie damit den Markt - siehe die Beispiele PayPal, Visa und Mastercard - nach Belieben kontrollieren können. Außerdem gibt's Zensur durch Zahlungsdienstleister nicht erst seit Collective Shout, sondern gerade in Japan schon seit Jahren, weil sich die Zahlungsdienstleister schon lange an Portalen wie Pixiv, Fantia und Co. gestört haben. Aus dem Grund kannst du als Gaijin auch nur noch über Umwege Cosplay-Photobooks und Co. kaufen.
das mag alles stimmen aber Collective Shout brüstet sich damit dass die die Zahlungsanbieter dazu gebracht haben bei Itch.io und Steam Druck zu machen.


naturlich sagen sie jetzt dass es ihnen nur um ein paar Games ging und Steam auf ihr Anliegen nicht reagiert hat etc ...
 
Naja mal ganz ehrlich Spiele in der man einen Vergewaltiger spielt braucht man wirklich nicht.
Dann sollten wir konsequent sein und gleich alle Spiele verbieten, in denen man irgendetwas Unanständiges tut.

Mafia? Da wird gemordet und erpresst.
GTA? Da fährt man nicht mal nach der Straßenverkehrsordnung. Erschießt, Sprengt und Erpresst Menschen.
Hitman? Auftragskiller zu Brutal.
Landwirtschafts-Simulator? Es werden Tiere gehalten, geschlachtet und Monokulturen betrieben.
Stellar Blade? Hautenge Kleidung, Kämpfen gegen Monster – da wird gleich über Sexualisierung diskutiert.
Red Dead Redemption 2? Man raubt Züge aus, erschießt Leute und jagt Tiere pure Western Romantik
Assassin’s Creed? Mord im Namen der Freiheit – aber mit Parkour.

Ironie aus. Wenn wir so konsequent sein sollten, müsste man auch Bücher, Filme und Serien verbieten, in denen Gewalt, Kriminalität oder andere schwierige Themen vorkommen.
Findet Nemo - Da wird die Mutter von einem behinderten Fische am Anfang getötet. Tolle erfahrung für kleine Kinder
Einige Bücher - Gaming-Skandale oder dem Handbuch Gaming & Rechtsextremismus
Breaking Bad - Drogenproduktion, Mord, Kindesgefährdung , Erpressung & Manipulation

Man muss über den Kontext und die Darstellung sprechen, anstatt pauschal zu verurteilen.
 
da haben sie schon recht aber bei dem angeprangerten spiel geht es ja nur darum das man einen vergewaltiger spielt. Und das muss echt nicht sein.
 
da haben sie schon recht aber bei dem angeprangerten spiel geht es ja nur darum das man einen vergewaltiger spielt. Und das muss echt nicht sein.
Wenn Stem und weitere Plattformen Inhalte pauschal durch solche eine Orginasation entfernen, sei es wegen moralischer Bedenken oder durch Druck von Zahlungsdienstleistern, dann geraten auch kritische, gesellschaftskritische Werke unter die Räder. Es geht hier nicht darum, problematische Inhalte zu verteidigen, sondern darum, dass kreative Freiheit nicht durch externe Instanzen ausgehöhlt wird.

Noch weitere Beispiele? Collective Shout hat sich gegen die Darstellung von jungen Charakteren in Anime und Manga ausgesprochen. Werke mit Fanservice, Lolicon-Elementen oder sexualisierten Schuluniformen. Die können nur pauschalisieren und schaffen es nicht kulturellem Kontext, Fiktion und tatsächlicher Gefährdung zu unterscheiden.

Am besten zeigen wir einfach eine einzelne Sonnenblume auf der Weide, die nach und nach ihre Blätter verliert und hoffen, dass niemand sie wegen 'unangemessener Pflanzenästhetik' meldet.“
 
Naja dann müsste man aber auch alle Altersbeschränkungen entfernen denn diese schränken die individuelle Freiheit ja genauso ein. Fakt ist nunmal und das kann keiner abstreiten, dass in den letzten 50 Jahren alles nur noch Brutaler,Perverser und Obskurer geworden ist. Der jetzt Mögliche Weltweite einfache Zugriff auf diese Dinge hat das ganze nur noch extremer gemacht. Es gab immer schon Brutal,Pervers,Obskur aber der Zugang dazu war ganz anders (viel viel komplizierter) als es jetzt der Fall ist.

Letztlich liegt es bei jedem selbst ob man so etwas konsumiert oder nicht. Aber so wie es scheint kann man mit "normalen" die Masse einfach nicht mehr begeistern. Das hat sehr starke Paralellen zu den Alten kulturen die je mächtiger sie wurden, mehr und mehr degeneriert wurden. Brot und Spiele wobei die Spiele im laufe der Zeit immer Schlimmer wurden.
 
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