News 50 Jahre Haltbarkeit und 200 TB pro Kassette: "HoloMem" will Magnetbänder verdrängen

PCGH-Redaktion

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Eine neue Lösung für den steigenden Bedarf an Archivkapazitäten? HoloMem verspricht 200 TB pro Kassette, 50 Jahre Haltbarkeit und LTO-Kompatibilität.

Was sagt die PCGH-X-Community zu 50 Jahre Haltbarkeit und 200 TB pro Kassette: "HoloMem" will Magnetbänder verdrängen

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was ist mit Schreib/Lese-geschwindigkeit?

Originalquelle spricht von "1.000 of bits" bei "1.000+ Hz". Also vielleicht etwas über 1 MB/s auf dem aktuellen Forschungsstand. Das muss noch deutlich mehr werden, ehe die Technik konkurrenzfähig zu LTO geschweige denn besser wird. Es nützt ja nichts, wenn eine z.B. 500-Tapes-Library 0,1 EB speichern kann, aber dann 3 Jahrhunderte für "write once" braucht (@10 MB/s). Eine Größenordnung wäre realistischerweise durch multiple Schreibeinheiten in einem Laufwerk rauszuholen, aber mehr stelle ich mir teuer vor. Also sollten sie mindesten 100 MB/s pro Kopf, im Interesse bezahlbarer Laufwerke eher 1.000 MB/s, schaffen, ehe sie an den Markt gehen.

Ein weiterer Punkt, zu dem ich gar keine Angabe finde, ist Lichtempfindlichkeit. Sie arbeiten explizit mit schwachen Lasern, werden mit steigender Schreibgeschwindigkeit mit sehr niedrigen Punktleistungen auskommen müssen, und wollen ein breites Spektrum nutzen, brauchen also ein über viele Wellenlängen hinweg empfindliches Polymer. Wie reagiert dieses Material auf Kunst- oder gar Sonnenlicht? Schon die weitaus gröberen und schnarchlangsam beschriebenen Farbschichten von CD-R/DVD-R/BD-R haben da Probleme mit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist sogar ein paar Ostersonntage länger her, das war 1998 als das Fraunhofer Institut den Versuch mit Tesarollen machte und dort um die 10GB pro Rolle speichern konnte.

Schreib mal noch eine 2 davor. Das Ganze begann 1998 und es ist nicht wirklich was draus geworden: https://www.deutschlandfunk.de/kein-tesa-als-pc-speicher-100.html
Schon gut, schon gut.
Als nächstes erzählt ihr mir, das es die Spice Girls nicht mehr gibt.
Macht doch was ihr wollt!
Ich lege mich auf Sofa und schaue die neuste Folge Schwarzwaldklinik. 🧑‍🦳
 
...Wie reagiert dieses Material auf Kunst- oder gar Sonnenlicht? Schon die weitaus gröberen und schnarchlangsam beschriebenen Farbschichten von CD-R/DVD-R/BD-R haben da Probleme mit....
Rein physikalisch betrachtet MÜSSEN diese Bänder versiegelt und in UV-abschirmenden Gehäusen untergebracht sein, da Kunst- oder Tageslicht das Material Überbelichten würde, die Daten wären dann weg.
 
Wie haben die das damals auf der NCC-1701 gemacht?
Eine Datenmenge von 200TB ist quasi ein Witz für die Technik.
Das passt doch locker auf den billigsten und kleinsten Tricorder drauf :D
 
Schon gut, schon gut.
Als nächstes erzählt ihr mir, das es die Spice Girls nicht mehr gibt.
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jaja das waren noch Zeiten...

@ Thema
empfohlenen Mediennutzung von circa 30 Jahren oder 50 Jahre
Ist doch eigendlich egal da deutlich früher alles umkopiert werden muss.
Wäre von dem Datenmenge / Tempo doch so als ob man heute von Disketten was lesen würde was mal in den 80er wichtig war.
 
Ich habe eine VHS Kassette mit einer alten Datensicherung drauf, die gut über 30 Jahre alt ist. Die Daten sind heute noch sauber lesbar. Mit gut 2,5 GB auf einer 240 h Kassette war damals schon eine Menge wert. Ob die Daten noch in 20 Jahren lesbar sind, werde ich dann mal ausprobieren.:ka:
 
allein die Rechenkünste stimmen mich ein wenig skeptisch: 200TB sind also etwa 11x so viel wie 30TB...
Ich habe eine VHS Kassette mit einer alten Datensicherung drauf, die gut über 30 Jahre alt ist. Die Daten sind heute noch sauber lesbar. Mit gut 2,5 GB auf einer 240 h Kassette war damals schon eine Menge wert. Ob die Daten noch in 20 Jahren lesbar sind, werde ich dann mal ausprobieren.:ka:
cool, die Möglichkeit ging an mir vorbei. Wobei: vor 30Jahren war es gar nicht so einfach so viele Daten zusammen zu kratzen... bei 160MB Festplatten und 1,44MB Amiga Disketten... wow

In den GB Bereich bin ich erst 97 gestoßen. Vinyl digitalisieren. . Dann aber auf CDs mit unglaublichen 680MB - mehr als 2-3 konnten nicht auf der HDD vorgehalten werden und die Rohlinge wurden mit Doublespeed gebrannt. Einer davon kostete etwa 30 Mark und beileibe nicht jeder wurde etwas. Ach alleine der Brenner kostete mehr als 1000... ABER: diese Musik CDs funktionieren noch immer! Im Gegensatz zu den späteren DVDs und MP3 CDs, wovon kaum eine mehr als einige Jahre hielt...
 
Originalquelle spricht von "1.000 of bits" bei "1.000+ Hz". Also vielleicht etwas über 1 MB/s auf dem aktuellen Forschungsstand. Das muss noch deutlich mehr werden, ehe die Technik konkurrenzfähig zu LTO geschweige denn besser wird. Es nützt ja nichts, wenn eine z.B. 500-Tapes-Library 0,1 EB speichern kann, aber dann 3 Jahrhunderte für "write once" braucht (@10 MB/s). Eine Größenordnung wäre realistischerweise durch multiple Schreibeinheiten in einem Laufwerk rauszuholen, aber mehr stelle ich mir teuer vor. Also sollten sie mindesten 100 MB/s pro Kopf, im Interesse bezahlbarer Laufwerke eher 1.000 MB/s, schaffen, ehe sie an den Markt gehen.

Ein weiterer Punkt, zu dem ich gar keine Angabe finde, ist Lichtempfindlichkeit. Sie arbeiten explizit mit schwachen Lasern, werden mit steigender Schreibgeschwindigkeit mit sehr niedrigen Punktleistungen auskommen müssen, und wollen ein breites Spektrum nutzen, brauchen also ein über viele Wellenlängen hinweg empfindliches Polymer. Wie reagiert dieses Material auf Kunst- oder gar Sonnenlicht? Schon die weitaus gröberen und schnarchlangsam beschriebenen Farbschichten von CD-R/DVD-R/BD-R haben da Probleme mit.

Dunkel und trocken (um nicht zu sagen im Klimaraum) lagern war bei dieser Form der Datenlagerung über mehrere Dekaden hinweg aber schon immer ein wichtiger Punkt.
 
Originalquelle spricht von "1.000 of bits" bei "1.000+ Hz". Also vielleicht etwas über 1 MB/s auf dem aktuellen Forschungsstand. Das muss noch deutlich mehr werden, ehe die Technik konkurrenzfähig zu LTO geschweige denn besser wird. Es nützt ja nichts, wenn eine z.B. 500-Tapes-Library 0,1 EB speichern kann, aber dann 3 Jahrhunderte für "write once" braucht (@10 MB/s). Eine Größenordnung wäre realistischerweise durch multiple Schreibeinheiten in einem Laufwerk rauszuholen, aber mehr stelle ich mir teuer vor. Also sollten sie mindesten 100 MB/s pro Kopf, im Interesse bezahlbarer Laufwerke eher 1.000 MB/s, schaffen, ehe sie an den Markt gehen.

Ein weiterer Punkt, zu dem ich gar keine Angabe finde, ist Lichtempfindlichkeit. Sie arbeiten explizit mit schwachen Lasern, werden mit steigender Schreibgeschwindigkeit mit sehr niedrigen Punktleistungen auskommen müssen, und wollen ein breites Spektrum nutzen, brauchen also ein über viele Wellenlängen hinweg empfindliches Polymer. Wie reagiert dieses Material auf Kunst- oder gar Sonnenlicht? Schon die weitaus gröberen und schnarchlangsam beschriebenen Farbschichten von CD-R/DVD-R/BD-R haben da Probleme mit. Ich spiele und gewinne nur hier
Wenn das Material schon auf schwache Laser anspricht, stellt sich wirklich die Frage, wie es auf ganz normales Umgebungslicht reagiert. Gerade bei Archivlösungen will man sich ja sicher sein, dass die Daten auch in 10–20 Jahren noch lesbar sind, ohne dass das Medium in einer lichtdichten Kapsel irgendwo tief im Keller lagert.
 
Dunkel und trocken (um nicht zu sagen im Klimaraum) lagern war bei dieser Form der Datenlagerung über mehrere Dekaden hinweg aber schon immer ein wichtiger Punkt.

Bislang hieß "dunkel" aber nur: Bitte nicht in der knalligen Sonne liegen lassen, sonst droht vorzeitige Alterung. "Dunkel" im Sinne von "das kleinste bisschen Licht zerstört terabyteweise Daten" ist schon ein massiver Nachteil. Wenn bei LTO irgend etwas schief läuft, kann das Tape notfalls sogar von Hand aufgerollt und in einer neuen Cartridge montiert werden, um die Daten zu retten. Selbst wenn es reißt, ist nur die Bruchstelle verloren. Hier klingt es dagegen so, als würde schon die Diagnose eines Fehlers beim Ab-/Aufwickeln 200 TB vernichten, weil man nicht in das Laufwerk gucken darf. Aufbrechen der Cartrige durch runterfallen? Ebenfalls Totalverlust, auch wenn nur eine Ecke platzt. Manipulation am offenen Ende? Jeder Zentimeter bringt einem dem Datenverlust näher.
 
allein die Rechenkünste stimmen mich ein wenig skeptisch: 200TB sind also etwa 11x so viel wie 30TB...

cool, die Möglichkeit ging an mir vorbei. Wobei: vor 30Jahren war es gar nicht so einfach so viele Daten zusammen zu kratzen... bei 160MB Festplatten und 1,44MB Amiga Disketten... wow
Ja das war damals auch nicht gerade einfach gewesen und dem Videorecoder nicht gerade schonend. Aber von einem Video-Backup-System für meinen damaligen A1200 aus den Neunzigern, war das schon etwas besonderes. Ging alles per Kabel vom Amiga über SCART zum Videorecorder. Über Longplay konnte man damals sogar 5 GB sichern. Auch übern PC konnte man dasselbe sichern. Die Zeiten waren einfach abenteuerlich und machten riesen Spaß beim sichern. Sicherung in Echtzeit eben...;)
 
Bislang hieß "dunkel" aber nur: Bitte nicht in der knalligen Sonne liegen lassen, sonst droht vorzeitige Alterung. "Dunkel" im Sinne von "das kleinste bisschen Licht zerstört terabyteweise Daten" ist schon ein massiver Nachteil. Wenn bei LTO irgend etwas schief läuft, kann das Tape notfalls sogar von Hand aufgerollt und in einer neuen Cartridge montiert werden, um die Daten zu retten. Selbst wenn es reißt, ist nur die Bruchstelle verloren. Hier klingt es dagegen so, als würde schon die Diagnose eines Fehlers beim Ab-/Aufwickeln 200 TB vernichten, weil man nicht in das Laufwerk gucken darf. Aufbrechen der Cartrige durch runterfallen? Ebenfalls Totalverlust, auch wenn nur eine Ecke platzt. Manipulation am offenen Ende? Jeder Zentimeter bringt einem dem Datenverlust näher.
Dann ist wohl die praktische Nutzbarkeit noch in weiter Ferne! Wenn das System so sensibel ist.
 
Dann ist wohl die praktische Nutzbarkeit noch in weiter Ferne! Wenn das System so sensibel ist.
Andererseits werden Bänder zur Archivierung genutzt und Daten die es wert sind, archiviert zu werden, sollten eh auch redundant gesichert werden. Solange bei einer sachgemäßen Benutzung (also Cartridges nicht gewaltsam öffnen, nicht über einen längeren Zeitraum der Witterung aussetzen, nicht durch die Gegend werfen und nur in entsprechenden Laufwerken nutzen) alles funktioniert, würde ich das nicht als Ausschlußkriterium sehen.
 
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