News Arrow Lake-S: Intel stellt angeblich die Arbeiten am Refresh ein [Gerücht]

PCGH-Redaktion

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Der angeblich geplante Refresh der Arrow Lake-S Prozessoren ("Core Ultra 300") steht wohl schon vor dem Aus, bevor er überhaupt begonnen hat. Gerüchten zufolge hat Intel die Arbeiten an der übernächsten Generation eingestellt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Arrow Lake-S: Intel stellt angeblich die Arbeiten am Refresh ein [Gerücht]

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Auf einen Refresh zu verzichten ist sinnvoll. Aktuell wird man sich auf die wichtigen Dinge fokussieren und Kosten einsparen wollen wo man nur kann.
 
Ich meine wie Aufwendig kann ein refresh für Intel schon sein? Aus 2 wird 3, überall 100 Mhz mehr oben drauf und neue Pappboxen drucken. Wild wenn sie daran schon sparen müssen :D
 
Aufgewärmte Ware ist eigentlich ein Kassenschlager - für den Hersteller.
Für 10% Aufwand ein weiteres Jahr hochmoderne Technik dank neuer Nummer und weiterhin die gleichen Preise wie zuvor.
Top Gewinn eigentlich.
Sogar AMD übnerspringt deshalb extra jetzt folgende Nummern, nur um wieder auf dem Papier gleichwertig zu erscheinen, damit deren neue Hardware nicht ausschaut wie die von Intel im letzten Jahr.
 
Intel begreift es nicht das keine Sau Sockel Systeme kaufen wollen die nach 2 Jahren wieder raus fliegen müssen weil es keine CPUs mehr gibt die mit der Leistung mitziehen können.

Sind wir mal ehrlich... Wer will nicht immer das schnellste Gaming-System haben oder wenigstens mit aktuellen Gaming-System mithalten kann.

Solange die aller 2 Jahre einen neuen Sockel raus hauen, werden es immer weniger Leute die zu Intel Systemen greifen werden.

Ich verstehe das deren Ziel es ist einen CPU mit mehr KI Features zu kreieren und das wieder einen neuen Sockel benötigt aber ich glaube kaum das der Endkunde jedes mal für die festgefahrene, technologische Intel Ideologie drauf zahlen will.

Man sieht halt mit AMD das es auch anders geht und das unterstreichen alle X3D Modelle wie gut das funktioniert nur Intel kapieren es noch nicht.
 
Erinnert an die AMD Bulldozer-Refreshes: Da wurden auch 4 Jahre lang für Mainstream-Desktop und Server die gleichen "Piledriver" Chips verkauft und die Entwicklung voll auf "Zen" fokussiert. "Steamroller" und "Excavator" kamen zwar, aber nur im kleinen Umfang für den APU/Mobile und Embedded-Markt. Man hat dort keine weiteren Ressourcen aufgewendet, um diese Chips taktstabil für normale Desktop oder Serversysteme zu bekommen.

Ich halte den Schritt seitens Intel für wirklich sinnvoll, auch weil man auch nicht mehr die geplanten Fertigungsressourcen haben wird, mit denen noch vor einem halben Jahr geplant wurde. Zwei Generationen zu bewirtschaften ist da bei (erwartungsgemäß) geringen Leistungssprung eines Refreshes nicht zielführend. Auch hat man einige Zwischenschritte der Fertigungsdichte schon letzte Woche gestrichen, das hier ist dann wohl die logische Konsequenz daraus. Ohne Fertigung lohnt die Fortführung der Entwicklung nur als Selbstzeck ohnehin nicht.
 
Also heutzutage nutzen die User ihre Hardware deutlich länger als früher. Für Intel wird es auf Dauer also nicht weniger hart sondern deutlich härter werden. Und irgendwann fällt auch mal eine große firme die sehr stark wanken Tut.

so ein refresh mag zwar ganz nett sein aber wegen sowas kaufe ich keine neue CPU Generation. Das heißt hier können sie wegen villeicht 2-3 % mehrleistung es ruhig weg lassen. Das bringt mir am Ende nix und ist super teuer.
 
Prozessorentwicklung ist nicht mal so schnell nebenbei gemacht, auch nicht für einen Refresh. Abgesehen vom eigentlichen Entwurf gehört dazu noch eine Riesen-Schlange an Logistik, sprich Anpassung der Ferigungsstrecken etc.
Mit so einer Entscheidung schießt man sich selbst ab oder man hat die Entscheidung getroffen, etwas Neues zu entwickeln.
So eine Entscheidung zu treffen ist echt hart und vor allem sehr kritisch für das Überleben einer Firma.
 
Solange die aller 2 Jahre einen neuen Sockel raus hauen, werden es immer weniger Leute die zu Intel Systemen greifen werden.
Hängt stark vom Nutzungsverhalten ab.
Wenn man regelmäßig seine CPU wechselt, mag das Konzept aufgehen, das alte Mainboard zu behalten.

Aber die meisten Menschen verwenden ihre CPU, solange sie Ihnen genügen Leistung bringt, ich tippe auf 5+Jahre. Der Aufwand, die CPU zu wechseln ist nämlich viel höher als bei einer GPU und auf diese Arbeit haben die wenigsten Lust.
Nach 5+ Jahren sollte man das Mainboard wechseln. 5+ Jahre sind für PC Technik eine Menge Zeit.

Will sagen, der Plattformwechsel bei Intel ist für einen Großteil der Nutzer vollkommen irrelevant.
 
Intel begreift es nicht das keine Sau Sockel Systeme kaufen wollen die nach 2 Jahren wieder raus fliegen müssen weil es keine CPUs mehr gibt die mit der Leistung mitziehen können.

Sind wir mal ehrlich... Wer will nicht immer das schnellste Gaming-System haben oder wenigstens mit aktuellen Gaming-System mithalten kann.

Solange die aller 2 Jahre einen neuen Sockel raus hauen, werden es immer weniger Leute die zu Intel Systemen greifen werden.

Ich verstehe das deren Ziel es ist einen CPU mit mehr KI Features zu kreieren und das wieder einen neuen Sockel benötigt aber ich glaube kaum das der Endkunde jedes mal für die festgefahrene, technologische Intel Ideologie drauf zahlen will.

Man sieht halt mit AMD das es auch anders geht und das unterstreichen alle X3D Modelle wie gut das funktioniert nur Intel kapieren es noch nicht.
Ja, das ist das größte Problem bei Intel.
Die haben mehrere Teams, die anscheinend völlig unabhängig voneinander deren Chiplinien entwickeln und dann wieder neue Sockel erforderlich gemacht haben.
Alleine schon dadurch, dass das eine Team Dinge aus der CPU rausgeholt hat, das nächste Team hats dann wieder reingeschoben.
Und was war das mit der 5000er Serie?
Angeblich sollen die super gewesen sein, aber wieso dann nur gefühlt nur 1 oder 2 Chips davon, und keine ganze Serie?
Und wieso nicht darauf aufbauen und stattdessen wieder zum klassischen, lahmen Modus zurück?
Das wäre ja fast so, als würde AMD die X3D wieder einstellen.
Der ganze Tüdelkram bei denen scheint völlig überladen und man steht sich dadurch auch mitunter wohl selbst im Weg.
Bei AMD wird aus Kostengründen immer alles solange es geht recycelt und aus möglichst wenigen Komponenten zusammengekleistert.
Das hat andere Vor- und Nachteile.
Hängt stark vom Nutzungsverhalten ab.
Wenn man regelmäßig seine CPU wechselt, mag das Konzept aufgehen, das alte Mainboard zu behalten.

Aber die meisten Menschen verwenden ihre CPU, solange sie Ihnen genügen Leistung bringt, ich tippe auf 5+Jahre. Der Aufwand, die CPU zu wechseln ist nämlich viel höher als bei einer GPU und auf diese Arbeit haben die wenigsten Lust.
Nach 5+ Jahren sollte man das Mainboard wechseln. 5+ Jahre sind für PC Technik eine Menge Zeit.

Will sagen, der Plattformwechsel bei Intel ist für einen Großteil der Nutzer vollkommen irrelevant.
Was hat sich in den letzten 5 Jahren grundlegend geändert, dass man gezwungen ist zu wechseln?
Mein 3770k habe ich 7 Jahre locker durchgeschleppt, weil es kaum dringenden Bedarf gab.
Aus reinster Langeweile habe ich mir dann einen 3700X geholt.
Und darauf läuft nun ein 5800X3D, udn das DIng wird noch 5 Jahre halten, ohne wirklichen Handlungsbedarf auszulösen.
Ein oder zwei neue Grafikkarten kann man nach Bedarf reinstöpseln, um bei der Grafik nachzulegen.
CPU-Leistung und Anschlüsse reichen noch lange.
Eigentlich ist es nur die Frage, was man sich da zu Beginn hinstellt, ob da alles dabei ist, um zukunftstauglich zu sein.
Selbst wer noch ein günstiges Board mit 3er Lanes hat, könnte mit einer 5er Lane Grafikeinheit im Mittelklassebereich und ordentlich VRAM drauf ein Auge zudrücken können, wenn die CPU dann noch für 60FPS munter ist.
Es komtm dann halt auf den eigenen Anspruch an, ob so eine Kiste halt einfach nur einsatzfähig ist, oder alle modernen Spielereien mitmachen können soll, auch wenn diese Features kaum einen Mehrwert bringen und eher Luxus sind.
Sowas wie PCI-E 5.0 SSD's z.B.
Für die meisten Anwender reicht sogar ne SATA, bei normaler Arbeit und Spiele würden die das nicht merken.
Auch Gehäuse können über 10 Jahre durchhalten, eines hat schon locker 15 auf dem Buckel und ist geil für die ganzen alten HDD's, die nun als Archiv dienen.
Vermutlich werde ich das nie wegschmeißen, denn neue Gehäuse bieten diese Ausstattung nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hat sich in den letzten 5 Jahren grundlegend geändert, dass man gezwungen ist zu wechseln?
Mein 3770k habe ich 7 Jahre locker durchgeschleppt, weil es kaum dringenden Bedarf gab.
Aus reinster Langeweile habe ich mir dann einen 3700X geholt.
Und darauf läuft nun ein 5800X3D, udn das DIng wird noch 5 Jahre halten, ohne wirklichen Handlungsbedarf auszulösen.
Die meisten Menschen wechseln ihren Unterbau, wenn die CPU zu langsam wird, aber in der Zwischenzeit veraltet auch das Mainboard. CPUs sind auch ziemlich robust, wenn etwas kaputt geht, ist es meistens das Mainboard.

Dein 3700x Mainboard ist noch top aktuell, weil sich in den letzten Jahren auf dem Markt nicht viel bewegt hat.
Das ist aber auch eine merkwürdige Situation. Wenn es eine Gefühlte technische Stagnation auf dem MB Markt gibt, lohnt der Wechsel natürlich überhaupt nicht..

Ich war aber eigentlich noch nie in der Situation, in der ich bei einer neuen CPU mein MB hätte behalten wollen. Es lag immer genug Zeit dazwischen, dass sich das immer gelohnt hat.
So auch jetzt, mein 6700k mit Z170 ist einfach zu alt und ich freue mich auf die aktuellen M2 Steckplätze. Mal sehen ob es ein Core Ultra 7 oder ein 9800X3D wird.
 
Sagen wir mal so, es wird höchstwahrscheinlich einen "Core 300er" geben wenn Intel bis dahin nicht tot und übernommen ist (und selbst dann wirds ihn geben nur unter anderem Namen), nur vielleicht nicht in der typischen Refresh-Form was ja ohnehin meist nur ein kleiner Taktboost und ein Rebranding ist.
Ob das besser/schlechter/günstiger/... oder nicht ist muss Intel wissen, wir können da ohne die ganzen Hintergründe kaum sehen was tatsächlich abgeht.

Was die Aufrüsterei/Sockel angeht: Das dürfte allen nicht-High-End-Early-Adopter-Nerds (also etwa 99,99% der Gesamtbevölkerung) völlig egal sein da jene ohnehin nur so selten ihre Hardware wechseln dass man alles neu kaufen muss. Wer alle gefühlte 7-10 Jahre mal ein neues System kauft interessiert sich nicht für Aufrüstmöglichkeiten seiner alten Möhre (bzw. er stellt bei Recherche schnell fest dass das Unsinn ist).
Die Leistung moderner Hardware ist so hoch, dass "normale" Leute ohne speziellen Workload oder Anforderung alles was sie tun mit einer 7-10 Jahre alten CPU genauso erledigen können wie mit einer neuen. Es gibt keinen Grund, einen 6600K aus 2015 beispielsweise auszutauschen, wenn man den PC "nur" für Office, Multimedia, Internet und nicht-AAA-Spiele nutzt (selbst letztere laufen meist noch passabel).

Wenn ich mich da selber betrachte... mein System ist aus 2019. Klar, weil nerd und so mal die CPU ersetzt weils ging aber nicht weils nötig gewesen wäre. Ich werde wohl 2025 auch wieder nen neuen PC bauen, ggf. auch bestehend aus arrowlake. Aber nicht deswegen weil der alte in nirgendeiner Form zu langsam wäre sondern hauptsächlich weil... naja... weils mein Hobby ist und ichs kann. :ka:
 
Erinnert an die AMD Bulldozer-Refreshes: Da wurden auch 4 Jahre lang für Mainstream-Desktop und Server die gleichen "Piledriver" Chips verkauft und die Entwicklung voll auf "Zen" fokussiert. "Steamroller" und "Excavator" kamen zwar, aber nur im kleinen Umfang für den APU/Mobile und Embedded-Markt. Man hat dort keine weiteren Ressourcen aufgewendet, um diese Chips taktstabil für normale Desktop oder Serversysteme zu bekommen.

Steamroller und Excavator waren vollständige Kernweiterentwicklungen, da hat AMD nicht in der Architektur-Entwicklung gespart. Nur die Implementation für Märkte, auf denen man sowieso keine Chance mehr sah, wurde gestoppt. Intel wird hier eine genau gegenteilige Strategie nachgesagt: Sie sollen die Kerne nicht mehr weiterentwickeln, wollen aber trotzdem alle Märkte bedienen. Allerdings stellt sich die Frage, was bei einem Refresh überhaupt an Entwicklung angesetzt war? RPL-R unterscheidet sich von RPL durch nichts, was nicht einfach durch eine eingespielte Fertigung im Laufe der Zeit zu erwarten würde. Dito für HSW-R gegenüber HSW und für die mehr-als-Refresh gebrandeten (de facto aber einen solchen darstellenden) Wechsel von SKL auf KBL, SKL-X auf CSL, SPR-MMC auf EPR-MMC,... . Nur CFL-R mit +2 Kernen ist eine Ausnahme, aber mehr E- oder gar mehr P-Kerne tauchten schon länger nicht mehr in ARL-S-Gerüchten auf; eigentlich gab es da also nie was zu entwickeln.

Die Fertigungsforschritte (Yields/Taktbarkeit) hat man dagegen früher ganz ohne Codenamen und Entwicklungsabteilung in günstigere Preise für bestehende Modelle und ein neues oberhalb dieser verwertet. Wenn Intel zu diesem System zurückkehren würde, wäre das ehrlich gesagt zu begrüßen. Wenn sie sich auf Rebrands ganz ohne die Vortäuschung technischer Unterschiede und somit auch ohne Entwicklung verlegen (vergl. AMD APUs), wäre es weniger schön, würde aber ebenso eine "Einstellung" der (Nicht-)Entwicklung begründen. In beiden Fällen blieben Verkaufspolitik und Eigenschaften der verkauften Modellen aber unverändert gegenüber den Erwartungen. Sinnvoll erscheint allgemein, dass Intel ARL so schnell wie möglich ablöst und durch intern gefertigte Designs ersetzt, anstatt ein zweites Jahr den Großteil des Portfolios bei TSMC belichten zu lassen. Also weder Rebrand noch Refresh, sondern Replacement.
 
Doch: Das Einstellen der Sicherheitsupdates für Windows 10 und der damit verbundene Wechsel auf Windows 11.
Und wenn ich beispielsweise meine Mutter frage, die zu Hause noch immer einen 2500K benutzt - glaubst du, dass die davon jemals etwas gehört hat oder verstanden hat worum es geht?

Wenn der Tag kommt wo Win10 ausgelaufen ist (das ist ja nochn Jahr) und das Ding immer noch läuft klatsche ich da ein von der Benutzung her Windowsähnliches Linux drauf (Zorin OS beispielsweise), installiere ihr wieder OpenOffice, nen Mailprogramm und Browser, zeige ihr wo man klicken muss dass die bekannten Programme aufgehen und das Ding kann weiter laufen bis in alle Ewigkeit oder bis es wirklich mal kaputtgeht.
 
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