Langlebiger Atari 1040ST: Seit 35 Jahren auf einem Campingplatz im Einsatz

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Und er läuft und läuft und läuft: Auf einem niederländischen Campingplatz ist ein alter Atari 1040ST seit 35 Jahren täglich im Einsatz.

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Das finde ich wirklich beeindruckend. Nicht alle alten Systeme sind automatisch schlecht, nur weil der Support ausgelaufen ist. Klar, hier werden ohne Anschluss an ein Netzwerk lokal Campingplätze verwaltet. Aber die Hardware und die Software tut genau das was sie machen soll und das anscheinend extrem zuverlässig.
Wenn man ganz ehrlich ist, vom reinen _Funktionsumfang_ (die Sicherheitslücken und 32bit Beschränkungen mal ausgenommen) würden ein Grossteil der Behören/Betriebe/Unternehmen mit Windows 2000 und Office 2003 auskommen.
 
Ganz schön robust die Hardware.:wow:

Campingplatz? Dahin hatte ich früher öfter mal meinen C-64 mitgenommen und da haben wir als Kinder bei schlechten Wetter im Vorzelt gedaddelt. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, gerade diese alten Teile wie C64 und Ataris (auch die Steckmodul-Teile) haben in Punkto Langlebigkeit einen sehr entscheidenden Vorteil : Da ist nix "Aktives" verbaut. Keine Lüfter die irgendwann die Biege machen und auch sonst nix "bewegliches" im Physikalischen Sinne.
Dazu noch die extrem großen Struktur-breiten in den IC's der damaligen Zeit bei denen Elektronenmigration praktisch eine unmöglichkeit darstellt und HEISS wird da auch nix .... da hat nicht ein Chip auch nur einen PASSIVEN Kühlkörper drauf da die auch so nur "Handwarm" werden.
Solange man also nicht auf schädliche Weise "Hand anlegt" (und sei es nur ein Glas Wasser das unglücklich umfällt) sind die Dinger nicht klein zu kriegen und laufen Ewigkeiten weiter.
 
Der Amiga schafft das auch locker.:-X
Problem bei Techniken sind immer die Kondensatoren. Würde man ein Gerät wie hier in diesem Fall nie ausschalten, dann gehen die Kondensatoren auch meistens nicht kaputt. Ein fortlaufender Ladezustand ist besser, als ständig entladen und landen.
Ich setze noch einen alten VCR aus dem Jahre 2000 ein (wegen der schönen analogen Uhr) und der war fast nie ausgeschalten, außer es gab mal Stromausfall das wir hier leider immer 2 Mal im Jahr haben.
Alte Techniken sind äußerst robust, da sie noch mit hohen Toleranzen arbeiten. Heute geht das nicht mehr, da bei kleinen Störungen im System meist fatale Folgen haben können. Entweder totaler Ausfall oder schleichende Probleme.
Alte Techniken rulen ohne Ende...:daumen::love:
 
Was nicht ganz verstehe:
Er bevorzugt die alte Technik, weil sie schneller bootet.
Aber er schaltetet das System während der Saison quasi nie aus (und außerhalb vermutlich quasi nie an)?
(Noch) Langlebige(re) Rechner sind zwar z.B. in der Maschinensteuerung keine Seltenheit, aber bei einem Einsatzzweck, in dem es ausschließlich um die Verwaltung externer Daten geht, würde ich mir ein online-fähiges System dann doch praktischer vorstellen. Bzw. bei einem Reservierungsumfang, denn man von Hand übertragen kann, reicht vermutlich ein einfacher Kalender in der Cloud, der dann via Smartphone auch zur Verfügung steht, wenn man gerade nicht im Büro sitzt.
 
Wieso muste ich gerade an Windows 95 / 98 denken das nach ~50 Tagen Dauer"nutzung" abstürzt. :ka:
*seufts* muss an die schöne Zeit (gemeint ist damit C128D / Amiga !) denken...
 
Wenn ich bedenke, was heute die Hardware wert ist wie z.B. die Turbokarten, klar ist halt Sammlerwert, aber da staunt man nicht schlecht, was da für Preise aufgerufen werden.

Mein erster Computer war ein Amiga 500+ und war ganz stolz wie Oscar:D
 
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