Hatte bis Januar 2018 eine Röhre, die dann leider kaputt gegangen ist. In Sachen Blickwinkelabhängigkeit kann ihr bis heute kein TFT das Wasser reichen, auch sonst hatte sie viele Vorteile. Mein 32" Monitor ist zwar insgesamt wesentlich besser, ist ist jedoch kein Sieg in allen Disziplinen.
Die OLEDs könnten das schaffen, wenn sie das mit dem Einbrennen stärker in den Griff bekommen und auf das Maß eines guten Röhrenmonitors reduzieren können.
(...) und manche würden noch immer davon Kopfschmerzen bekommen - weil ihr Röhrli eine Flimmerkiste ist.
Das ist völliger Blödsinn, es handelt sich um den Noceboeffekt. Wenn man auf 100Hz und mehr geht, dann flimmert nichts mehr. Das ist allerdings eine Grenze, die für jeden verschieden ist. Einige haben mit 60Hz kein Problem und können Problemlos stundenlang dran sitzen, andere sehen bei 85Hz immer noch ein leichtes flimmern. Bei mir liegt die Grenze z.B. irgendwo bei etwa 72Hz.
Im übrigen ist heute wieder fast jeder Gamingmonitor eine Flimmerkiste, da man die Hintergrundbeleuchtung pulsierend an und abschaltet, somit kann eine höhere Bewegungsschärfe erreicht werden.
Man stelle sich mal vor wie weit die Röhre heute ist, wäre sie die letzten 15 Jahre weiterentwickelt worden.
Ich hatte einen Samsung Syncmaster 1100MB, das war einer die vier besten Röhrenmonitore. Der hatte schon einiges. Eine echt flache Bildröhre (also vorne, die älteren Röhrenmonitore hatte ja immer etwas von einer Glaskugel oder Litfaßsäule). Dann war das Ding mit seinen 21" auch "nur" 26Kg schwer, hatte eine damals irre Auflösung von 2048x1536@80Hz.
Wenn da weiter geforscht worden wäre, dann hätten die Flachbildschirme Qualitativ bis zu den 8K Modellen keine Chance gehabt.
Aber den Leuten war Qualität ja relativ egal, solange es flach war. Ich erinnere mich noch an ein PC Magazin, in dem ein Redakteur 2005 meinte, dass es wohl immer Röhrenmonitore geben wird, da Profis einfach diese Qualität bräuchten. Er sollte sich irren, 2 Jahre später war endgültig Schluß.
Da gab es zum Schluss weder Entwicklungsbemühungen noch Entwicklungspotenzial.
Klar gab es da noch genügend Dinge, die man optimieren konnte. Die Schärfe nennt du ja selbst, dann natürlich die Auflösung und auch die Helligkeit (eine der Achillesfersen der Röhrentechnik). Das Problem war einerseits, dass man ab 2004 endgültig sehen konnte, wohin die Reise gehen wird. Spätestens ab da wurde das ganze Entwicklungsbudget gestrichen. Samsung, Sony und Iiyama haben 2005 ja noch irre gute Monitore rausgebracht, dann war Schluß (hatte mit dem Syncmaster 1100MB einen davon).
Da hat man dann eben nicht in eine neue Maskenproduktion, mit unter 0,1mm, investiert, was aber Voraussetzung für 4K und mehr gewesen wäre.
Ein weiteres massives Problem war, dass der (nicht so) gute, alte VGA Anschluß langsam aber sicher am Ende war. Zwar konnte man mit kurzen, gut geschirmten Kabeln noch einiges rausholen, aber irgendwo bei 2560x1600@80-100Hz wäre wohl Schluß gewesen. Deshalb hätte man einen neuen, analogen, Anschluß, samt neuer Grakas gebraucht und da wollte eben keiner mehr mitziehen.
Schade, dass es keine 4K Röhrenmonitore gegeben hat.
Besser gealtert als Plasmafernseher
Plasmafernseher sind immer noch spitze. Sie haben halt eben das Problem, dass sie mit der Auflösung teurer werden und das hat ihnen das Genick gebrochen. 4K hätte man noch hinbekommen (wenn auch mit hängen und würgen), bei 8K wäre aber endgültig Schluß gewesen. Deshalb hat man sich entschieden keine neuen Werke zu bauen.
Und damit waren sie dann Geschichte.
Die wenigen 4K Prototypen brauchen sich auch heute nicht verstecken, beim Rest war eben bei Full HD Schluß.