Xbox Series X und Playstation 5: Röhrenmonitor schlägt sich immer noch gut

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Röhrenmonitore im Kontext von Playstation 5 und Xbox Series X? Klingt abwegig, aber funktioniert wirklich, wie ein neues Video von Digital Foundry zeigt. Und das gar nicht mal schlecht.

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Hab drei Röhrenfernseher und einen Röhrenmonitor im Einsatz für all meine alten Konsolen bis hoch zur Wii (selbst DVD schauen da besser aus als am 4K TV), MiSTer und meine Retro PCs. Hatte auch schon die Überlegung mal die PS5 anzuschließen, aber der Spaß ist es mir nicht wert, erst einen HDMI auf Scart Wandler zu besorgen.
 
War damals froh als man endlich TFTs zu bezahlbaren Preisen bekam. Die alten Röhrengeräte waren schwer, fressen Strom wie blöde und sind deutlich anstrengender für die Augen.

Aber interessant, dass das heute noch so gut geht.
 
Ja damals auf dem röhrenmonitor sah man die schlechte pixelabstand nicht. Meiner ging nicht höher asl 1600x1200 und war ein 19 oder war es doch auch ein 21 " Röhre gewesen. Dafür konnte ich da 100 hertz und sogar bis 120 hertz einstellen. Bis dann die röhre sich selbst kaputt gemacht hatte. Es verschob sich das bild und so musste ich zuletzt immer seitlich gucken um noch was sehen zu können. Das störte mich so sehr das ich zu tft gewechselt war. Ich weis noch wie problematisch das reparieren des röhrenfenrsehr gewesen war. Mein vater hat da was von 150 € zur reparatur des fernsehr das ao gros wie ein 30-32 " monitoe gewesen war hingeblättert hatte. Es war blöd weil im jahre 2008/2009 deutlich besseres für den preis bekommen hätte. Aber welcher bildschirm wäre in frage gekommen weil die inhalte sind so bei 720x576 maximal und was halt so ne ps2 als maximale auflösung neben vhs abspielen konnte. Für mehr war der fernsehr der auch noch sd Sender abgespielt hatte auch nicht da gewesen. Heutzutage werden in der hinsicht dee upscoler ja immer schlechter. Weip ich schaue noch immer überwiegend in sd sender an. Habe die ps2 aufgegeben aber vhs habe ich noch immer. Achja bei vhs ist für den tft ne qual und aussetzee sieht man garnicht weil einfach selbst wenn nur halbes bild ist einfach nur ein blaues bild und so zu sehen ist.
Hier hat also tft ne schwachstelle.
Ich weis das weil ich ja den vergleich habe. Und es steht sogar noch ein röhrenmonitor herum. Die vhs kasetten neue kommen keine mehr dazu und der wo da ist wird ausgemistet werden und der rest wo ich aufheben will wird dann digitalisiert. Ich habe ja vor langfristig mich von vhs zu trennen auch wenn ich noch so viele gekaufte vhs filme daheim habe. Die zum ausmisten sind selbst aufgenommen vhs kassetten. Wie man sieht habe ich noch nicht alles aufsgemistet und abgezwickt. So ist das halt mit den altlasten. Die hat wohl jeder igendwo noch bei sich.
 
Man stelle sich mal vor wie weit die Röhre heute ist, wäre sie die letzten 15 Jahre weiterentwickelt worden.
Sie wären noch immer globig und schwer - würden verhältnismäßig viel "Strom fressen" und manche würden noch immer davon Kopfschmerzen bekommen - weil ihr Röhrli eine Flimmerkiste ist.
 
War damals froh als man endlich TFTs zu bezahlbaren Preisen bekam. Die alten Röhrengeräte waren schwer, fressen Strom wie blöde und sind deutlich anstrengender für die Augen.

Aber interessant, dass das heute noch so gut geht.
Genau gleich bei mir, v.a. mit der Anstrenung.
Als Jugendlicher hab ich mich dann schon über den 19" 1280x1024 TFT gefreut, auch wenn der natürlich in mancher Hinsicht schlecht als die 1024er Röhre war, die ich davor hatte. Dann kam ein 22" LCD und der hatte dann endgültig jeglicher Röhre den Rang abgelaufen. Und jetzt mit 38" 21:9 an einem Monitorarm befestigt kommt sowieso nie mehr wieder ein Röhrenmonitor auch nur ansatzweise ran.
 
Man stelle sich mal vor wie weit die Röhre heute ist, wäre sie die letzten 15 Jahre weiter1entwickelt worden.

Da gab es zum Schluss weder Entwicklungsbemühungen noch Entwicklungspotenzial. Samsung hat zur Jahrtausendwende noch an Fernsehern mit deutlich verkürzter Bildröhre gearbeitet, aber selbst die Technik wäre bei 32 Zoll ihre 30-40 cm tief und tendentiell noch schwerer gewesen. Vor allem aber litt unter solchen Experimenten die ohnehin schon stark qualitätsabhängige Bildschärfe. Das wird leider gern vergessen: High-End-Mattscheiben konnten zwar auch in Sachen statischer Bildqualität gut mit frühen LCDs konkurrieren, aber die meisten Anwender saßen vor billig-Matschscheiben. Auch die Ablenkeinheiten wurden mit steigender Zeilenzahl nicht billiger und weniger als 100 Hz waren für kurzleuchtenden/wenig nachziehenden Phosphor nicht akzeptabel. Normale Röhren hätte man also nie auf heutige Displayformate skalieren können, der Wechsel auf pixelbasierte Matrixen war unvermeidbar. Dass man sich zusätzlich auch von selbstleuchtenden Pixeln verabschiedet und SED/FED eingestellt hat, war eher eine finanzielle Entscheidung. Wie so oft hatten aussichtsreiche Technologien keine Chance gegen sich bereits etablierende, marktreife – heute wäre aber auch der Stromverbrauch und die Lebensdauer im Vergleich zu LCD ein Problem.
 
Meine letzte Röhre war, glaube ich vor 13 Jahren oder mehr. Ein Orion TV. 16:9 hat er auch schon gehabt und verdammt gute Lautsprecher kein Vergleich was heute in diesen Flachen Dinger drin steckt. Ist aber dann kaputtgegangen und das war es dann mit Röhre. Weiß schon gar nicht mehr wie Röhre aussah vom Bild her.
Mein letzter Röhrenmonitor dürfte noch länger her sein.
 
Glaube heute die jungen Leute wenn du denen son Röhrenmonitor vorsetzt, würden auch denken das hat ein Defekt und fliegt gleich in die Luft. :-P
Da haste ja immer den Knopf gedrückt, erstmal nix passiert und dann nach nem Moment machts son komisches Geräusch und das Bild baut sich auf.
 
Komischer Artikel, denn den eigentlichen Vorteil von crts ggü. den Hold-Type-Displays ließ man unerwähnt: die Bewegtbildschärfe.
Bei Schwenks in Spielen vermatschten die lcds/oleds alles
, kein Vergleich zu crt.
Will man das etwas kompensieren braucht es wieder BFI (black frame insertion), 60hz flimmern aber eben recht stark, weshalb man eine 120hz bfi hinzuschalten muss.
Ideal sind oleds mit 120fps und120hz bfi, frei von Doppelkonturen.
 
Es gab mal ein Forschungprojekt wo jeder Pixel eine Art Röhre gewesen wäre.
Micro LED TVs werden da schon nahe ran kommen, sind aber aktuell noch zu teuer und zu kompliziert in der Herstellung. Aber das wird die Zukunft wenn nichts anders kommt was noch besser ist.
(selbst DVD schauen da besser aus als am 4K TV),

Dann hat dein 4K TV oder dein DVD Zuspieler einfach einen miesen Upscaler, oder deine Röhre ist einfach viel kleiner (Und viel besser), da man auf grossen Bildern schnell mal die Schwächen sieht. Die Röhre welche DF damals für den Test genommen hat, war auch kein Bildschirm von der Stange, sondern schon ein sehr starkes Stück Technik wo man nicht einfach über Scart rein ist.
 
Hatte bis Januar 2018 eine Röhre, die dann leider kaputt gegangen ist. In Sachen Blickwinkelabhängigkeit kann ihr bis heute kein TFT das Wasser reichen, auch sonst hatte sie viele Vorteile. Mein 32" Monitor ist zwar insgesamt wesentlich besser, ist ist jedoch kein Sieg in allen Disziplinen.

Die OLEDs könnten das schaffen, wenn sie das mit dem Einbrennen stärker in den Griff bekommen und auf das Maß eines guten Röhrenmonitors reduzieren können.

(...) und manche würden noch immer davon Kopfschmerzen bekommen - weil ihr Röhrli eine Flimmerkiste ist.

Das ist völliger Blödsinn, es handelt sich um den Noceboeffekt. Wenn man auf 100Hz und mehr geht, dann flimmert nichts mehr. Das ist allerdings eine Grenze, die für jeden verschieden ist. Einige haben mit 60Hz kein Problem und können Problemlos stundenlang dran sitzen, andere sehen bei 85Hz immer noch ein leichtes flimmern. Bei mir liegt die Grenze z.B. irgendwo bei etwa 72Hz.

Im übrigen ist heute wieder fast jeder Gamingmonitor eine Flimmerkiste, da man die Hintergrundbeleuchtung pulsierend an und abschaltet, somit kann eine höhere Bewegungsschärfe erreicht werden.

Man stelle sich mal vor wie weit die Röhre heute ist, wäre sie die letzten 15 Jahre weiterentwickelt worden.

Ich hatte einen Samsung Syncmaster 1100MB, das war einer die vier besten Röhrenmonitore. Der hatte schon einiges. Eine echt flache Bildröhre (also vorne, die älteren Röhrenmonitore hatte ja immer etwas von einer Glaskugel oder Litfaßsäule). Dann war das Ding mit seinen 21" auch "nur" 26Kg schwer, hatte eine damals irre Auflösung von 2048x1536@80Hz.

Wenn da weiter geforscht worden wäre, dann hätten die Flachbildschirme Qualitativ bis zu den 8K Modellen keine Chance gehabt.

Aber den Leuten war Qualität ja relativ egal, solange es flach war. Ich erinnere mich noch an ein PC Magazin, in dem ein Redakteur 2005 meinte, dass es wohl immer Röhrenmonitore geben wird, da Profis einfach diese Qualität bräuchten. Er sollte sich irren, 2 Jahre später war endgültig Schluß.

Da gab es zum Schluss weder Entwicklungsbemühungen noch Entwicklungspotenzial.

Klar gab es da noch genügend Dinge, die man optimieren konnte. Die Schärfe nennt du ja selbst, dann natürlich die Auflösung und auch die Helligkeit (eine der Achillesfersen der Röhrentechnik). Das Problem war einerseits, dass man ab 2004 endgültig sehen konnte, wohin die Reise gehen wird. Spätestens ab da wurde das ganze Entwicklungsbudget gestrichen. Samsung, Sony und Iiyama haben 2005 ja noch irre gute Monitore rausgebracht, dann war Schluß (hatte mit dem Syncmaster 1100MB einen davon).

Da hat man dann eben nicht in eine neue Maskenproduktion, mit unter 0,1mm, investiert, was aber Voraussetzung für 4K und mehr gewesen wäre.

Ein weiteres massives Problem war, dass der (nicht so) gute, alte VGA Anschluß langsam aber sicher am Ende war. Zwar konnte man mit kurzen, gut geschirmten Kabeln noch einiges rausholen, aber irgendwo bei 2560x1600@80-100Hz wäre wohl Schluß gewesen. Deshalb hätte man einen neuen, analogen, Anschluß, samt neuer Grakas gebraucht und da wollte eben keiner mehr mitziehen.

Schade, dass es keine 4K Röhrenmonitore gegeben hat.

Besser gealtert als Plasmafernseher :D

Plasmafernseher sind immer noch spitze. Sie haben halt eben das Problem, dass sie mit der Auflösung teurer werden und das hat ihnen das Genick gebrochen. 4K hätte man noch hinbekommen (wenn auch mit hängen und würgen), bei 8K wäre aber endgültig Schluß gewesen. Deshalb hat man sich entschieden keine neuen Werke zu bauen.

Und damit waren sie dann Geschichte.

Die wenigen 4K Prototypen brauchen sich auch heute nicht verstecken, beim Rest war eben bei Full HD Schluß.
 
Aber den Leuten war Qualität ja relativ egal, solange es flach war. Ich erinnere mich noch an ein PC Magazin, in dem ein Redakteur 2005 meinte, dass es wohl immer Röhrenmonitore geben wird, da Profis einfach diese Qualität bräuchten. Er sollte sich irren, 2 Jahre später war endgültig Schluß.
Ich hab den Elsa Ecomo 19" (1600x900 75Hz Flat) benutzt auch noch als er zehn Jahre später die ersten 2 min nach dem Einschalten einen ekligen Farbstich hatte und langsam immer weniger schwarz darstellte, bis das Bild am Ende nur noch eine graue schlierige Soße mit Farbstich blieb... so überbrückte ich die ersten zwei LCD Monitor Generationen - bis mein Röhrli gar nichts mehr konnte... (bis 2011) Mein Bruder hatte da schon seinen ersten 1024x768 LCD (von HP 60 Hz) längst durch etwas mit FullHD ersetzt. Den bekam ich dann geschenkt. - Als "die Elsa" tot war.
Und sogar dieses Teil verwendete ich bis es eines Tages mitten unterm Spiel den Geist aufgab. (3 1/2 Jahre später) Dann bin ich einfach zum Aldi (österreichisch Hofer) gefahren und hab den erstbesten Monitor zur Kasse geschleppt der dort im Moment verfügbar war. (125 €)

Ich überbrückte die Flatscreenanfangszeit also mit minimalen finanzielen Aufwand.

Und erst letztes Jahr war für mich die Technologie soweit mal wieder mehr in den Monitor zustecken LG 34GN850 (um 908 €)

Und ich bin kein Profi ich brauch keinen guten Röhrli auch keinen OLED...
 
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