AW: VR-Umfrage: HTC Vive das bestes System, mangelnde Software größtes Problem
Wie läuft das dann (im wahrsten Sinne des Wortes) mit der Fortbewegung?
Ich meine mich zu erinnern, dass man zwei Lighthouse-Sets koppeln kann und damit auf ca. 25m² "überwachte" Fläche kommt. Wikipedia spricht von 4,5m x 4,5m.
Ich habe blöderweise weder Vive noch Platz, um das zu prüfen.
Wikipedia ist eine offenes System und die Inhalte müssen nicht richtig sein.
Der Hersteller
HTC der Vive lässt folgendes auf der eigenen Homepage verlauten: "
Bewegung innerhalb eines Diagonalbereichs von bis zu 5 m (16 ft 4 in) wird unterstützt. Zum Beispiel, ein Bereich von 3,5 m x 3,5 m (ca. 11 ft 5 in x 11 ft 5 in). "
Auf Vrodo werden auch nochmal die jeweiligen
Trackingbereiche der Rift und der Vive verdeutlicht / veranschaulicht (The HTC Vive user guide also notes “movement within a diagonal area of up to 5 m (16 ft 4 in) is supported. For example, a 3.5 m x 3.5 m (around 11 ft 5 in x 11 ft 5 in) space).
Zudem gibt es auch Berichte von Vive-Usern, dass man zwar einen größeren Tracking-Bereich einrichten kann, aber zu den Ecken hin die Qualität des Trackings (also der Controller-ERfassung usw.) nachlässt und das ist in Multiplayer-Shooter "tödlich".
Die Möglichkeit mehreren Lighthouse-Sets koppeln zu können, ist mir nicht bekannt.
Wie
cann0nf0dder schreibt, ändern 5 oder 10 m² Platz nichts daran, dass man eigentlich ein halbes Fußballfeld und komplett kabelloses System benötigen würde, um die Immersion in die Höhe zu treiben. Doch selbst bei dem vorhandenen Platz eines halben Fußballfeldes würde es keine Treppen geben, keine Häuserstockwerke, keine Kisten zum Draufklettern, kein Gefälle, keine Steigungen usw.. Also müsste man ja das ganze virtuelle Spielfeld in der Realität nachbauen und das wäre irgendwie sinnlos bzw. lohnt sich das für ein VR-Spielhallen-Gewerbe (und wird ja auch gemacht).
Alternative Fortbewegungssysteme (z.B. Lauf-Schüssel) müsste ich erst mal selbst testen, um beurteilen zu können.
Mit Vive steuert man zur Zeit, wenn das Spiel full locomotion bietet, per Touchpads und mit der Rift per Analogsticks. Die Immersion sich im Spiel zu befinden, ist trotzdem hoch. Mit eins / zwei Schritten Platz kann man zusätzlich an Wände / Ecken herantreten, man bückt sich nach Waffen sowie Gegenstände oder geht mit dem Körper hinter Tischen, Kisten, Mauern etc. in Deckung. Zudem erlebt man die Mitspieler groß und überzeugend wie in der Realität, führt die Waffen mit Hand oder Händen und realitätsnahen Größenverhältnisse der Umgebung wirken beeindruckend - alles sehr überzeugend. Außerdem für mich endlich wieder ein "neues Spielegefühl", ähnlich den Anfängen der 3D Spiele mit Duke, Quake oder HL / Counterstrike damals. Mittlerweile war ich jedoch des Flat-Gamings und den immer gleichen Abläufen etwas müde.
@Triple A Games: Kann es jetzt noch nicht so einfach geben, da es viel mehr potentielle Flat-Games Kunden gibt. VR-Brillen Besitzer (Rift, ViVe & PSVR) gibt es zur Zeit etwa 1.500.000 und die kaufen nicht alle. Zudem dauert die Entwicklung von umfangreichen z.B. Rollenspielen Jahre.
Jedoch finde ich, sollten mehr Games wie Fallout 4 in VR umgesetzt werden oder auch noch ältere Spiele. Grafisch wirken die in VR bombastisch, da kommt es nicht auf feine Details und hohe Texturen an. Zudem laufen die mit hohen FPS und das spielt der VR in die Hände.