Forschung: 500-fache Datendichte dank Chloratomen

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Forscher aus den Niederlanden haben eine 500-fache Datendichte im Vergleich zu herkömmlichen Speichertechnologien erreicht, in dem sie das Verhalten von Chloratomen auf Kupferoberflächen ausnutzen. Von einem praktikablen Einsatz ist man aber noch weit entfernt. Das Speichermedium muss extrem gekühlt werden und arbeitet langsam.

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Statt noch größere Speicherdichte bei konventionellen Festplatten würde ich mir viel lieber wünschen das endlich 1 und 2TB SSDs mal in einen bezahlbaren Bereich kommen, da hab ich im privaten Bereich viel mehr Bedarf für als an Fetplatten mit mehr als 4TB Speiecherkapazität. ;)
 
Wenn die Daten darauf 50-100 Jahre halten dann wird es Abnehmer finden in Archiven, 20 Jahre würden auch schon reichen aber je länger je besser. :) Mal sehen wann die Geschwindigkeiten im brauchbaren Bereich sind aber das wird noch ein paar Jährchen dauern. :)
 
Das wäre wirklich die Lösung eines großen Problems für viele Firmen. Sofern es wirklich langlebig ist.

Statt noch größere Speicherdichte bei konventionellen Festplatten würde ich mir viel lieber wünschen das endlich 1 und 2TB SSDs mal in einen bezahlbaren Bereich kommen, da hab ich im privaten Bereich viel mehr Bedarf für als an Fetplatten mit mehr als 4TB Speiecherkapazität. ;)

Das ist auch keine Technik die für normale User gedacht ist ;)
Musst für SSDs bei anderen Herstellern meckern.
 
Das ganze ist wohl eher für große Datenzentren interessant, man müßte es nur redundant an zwei verschiedenen Orten speichern. Da sich das ganze problemlos mit flüssigem Stickstoff (-196°C) kühlen läßt, was ja bei solchen Anwendungen eine extrem wichtige Marke ist, ist es technisch wohl ohne größere Probleme machbar. Ein größerer Vorrat an flüssigem Stickstoff dürfte ein paar Wochen halten. auch wenn man ihn nicht nachfüllt.

Wenn die Daten darauf 50-100 Jahre halten dann wird es Abnehmer finden in Archiven, 20 Jahre würden auch schon reichen aber je länger je besser. :) Mal sehen wann die Geschwindigkeiten im brauchbaren Bereich sind aber das wird noch ein paar Jährchen dauern. :)

Wenn das ganze extrem gekühlt werden muß ist es dafür eher nicht geeignet. Da sollte etwas her das ohne besondere Behandlung auch in Jahrhunderten problemlos lesbar ist. Nicht umsonst ist bis heute der Mikrofilm extrem beliebt.

Wobei man in Archiven in längeren Zeiträumen als nur popligen 50 Jahren denkt.
 
Wäre etwas für Archiv oder Backup, zumindest wenn die Langzeitstabilität gegeben ist.
Langzeitstabilität gibt es bei Marmorplatten, Tontafeln und mit Büchern aus säurefreiem Papier. Alles andere sind Kurzzeitspeicher. Z.B. meine Diplomarbeit auf 5 1/4" Disketten. Ähhh, ja, ähhh, vermutlich funktionieren die Disketten noch, aber seit meinem letzten 486 habe ich kein Laufwerk mehr. 10 Jahre alte DVDs neigen langsam zu ersten Datenverlusten. Kristallgitterspeicher oder die hier erwähnte Technik funktionieren nicht wirklich, weil sie zu empfindlich auf kosmische Strahlung und chemische Einflusse reagieren. Darum müsste man ständig auslesen und neu speichern, mit Speicherkorrektur und drei Varianten parallel. Es ist aber kein Problem, auch eine Million Bücher zu lagern. Nur als Backup für den Notfall nach de Katastrophe.

Wichtige Daten, also wirklich wichtige Daten, sollte man weiterhin in Buchform lagern. Wobei ich z.B. nicht weiss, wie man das mit z.B. Chip-Layouts machen sollte. Nach einem ordentlichen Atomkrieg mit ordentlichem mehrfachem weltweitm EPM-Impuls läuft kein Rechner mehr und neue zu bauen wird schwer, wenn das Wissen weg ist. Gäbe es einen "ordentlichen" Atomkrieg mit sagen wir 95% Reduktion der Menschheit, dann ist alles elektronisch gespeicherte dahin. Bücher werden den Überlebenden, die nach einigen Genartionen wieder an wissenschaftlichen Fortschritt denken können, viel mehr helfen.
 
Wovon träumst Du nachts? :what:
Ich bin mit der Gefahr eines Atomkrieges groß geworden, ich habe gegen die Pershing Stationierung demonstriert und ich befürchte weiterhin, das mit zunehmender Verbreitung die Gefahr steigt. Durch den Zusammenbruch von Russland verteilte sich die eine oder andere Waffe, mit Indien, Parkistan, Nordkorea steigt die Liste der tendentiell unsicheren Staaten, und was mit USA und russischen Beständen in den nächsten hundert Jahren passiert, weiß auch niemand. Die Gefahr eines globalen Atomkrieges stufe ich für erheblich höher ein, als einen Asteroideneinschlag. Ordenlich war auf die Größe bezogen. Und wenn es global rumst, wird eine gute Datensicherung für spätere Zivilisation sehr hilfreich. So ein dunkeles Mittelater muss sich nicht wiederholen.
 
Langzeitstabilität gibt es bei Marmorplatten, Tontafeln und mit Büchern aus säurefreiem Papier. Alles andere sind Kurzzeitspeicher. Z.B. meine Diplomarbeit auf 5 1/4" Disketten. Ähhh, ja, ähhh, vermutlich funktionieren die Disketten noch, aber seit meinem letzten 486 habe ich kein Laufwerk mehr. 10 Jahre alte DVDs neigen langsam zu ersten Datenverlusten. Kristallgitterspeicher oder die hier erwähnte Technik funktionieren nicht wirklich, weil sie zu empfindlich auf kosmische Strahlung und chemische Einflusse reagieren. Darum müsste man ständig auslesen und neu speichern, mit Speicherkorrektur und drei Varianten parallel. Es ist aber kein Problem, auch eine Million Bücher zu lagern. Nur als Backup für den Notfall nach de Katastrophe.

Kommt drauf an, wann die Disketten produziert wurden. Denn deren Qualität hat seit mitte 80er erst langsam, dann als die ersten CD-ROMs kamen sehr rapide abgenommen. Die 5'25" Disketten kamen noch relativ gut weg, aber 3'5" Disketten wurden qualitativ so schlecht dass man ende der 90er schon hoffen musste, dass sie ein paar Jahre halten konnten; jene raren Exemplare aus den 2000ern hielten bestenfalls noch ein paar Monate bevor man sie wegwerfen konnte.
 
Und wenn es global rumst, wird eine gute Datensicherung für spätere Zivilisation sehr hilfreich..
Wenn es "global rummst" ist die Erde ein toter Planet auf tausende Jahre.
Die Daten können dann Schaben und Bakterien auswerten.

Die Zerfallsprodukte vom Fallout und der Sekundäraktivierung werden die Vegetation auf der Erde vernichten.
Die Halbwertszeiten von Jod und Cäsium liegen bei 130 und 66 Jahren.
Nach der 7er -Regel sind die in 400 und 800 Jahren zu 1% Restmaterial zerfallen.

Da diese Elemente Hauptbestandteile von Mensch und Tier sind, wird nachts alles leuchten, ohne Strom.

Der nukleare Winter erledigt den Rest.
Alle Pflanzen sterben und damit der Mensch.

Von der Kernfusion fange ich lieber nicht an, das wird zu langwierig.

Wir werden es hoffentlich noch erleben, daß dieses Teufelszeug von der Erde verschwindet.
God bless us from Trump.
 
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