Cherry MX-Board 6.0: 190-Euro-Tastatur mit geringer Latenz

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Nach dem Tastatur-Klassiker MX-Board 3.0 hat Cherry auf der CES 2015 das MX-Board 6.0 angekündigt. Geboten werden soll ein Premium-Produkt mit besonders geringer Latenz, was sich auch im Preis niederschlägt: 189 Euro werden empfohlen.

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Für 80€ gerne aber nicht 190 :O

Hab selbst das MX-Board 3.0 und wüsste nicht was es bringen sollte die Latenz noch geringer zu machen :huh:
 
Ähm .. Schön was die alles Erzählen, aber das ist bei einem PS/2 Keyboard doch ganz normal. :ugly:
 
Für 80€ gerne aber nicht 190 :O

Hab selbst das MX-Board 3.0 und wüsste nicht was es bringen sollte die Latenz noch geringer zu machen :huh:

Denk ich auch, vorallem find ich den Preis sehr überzogen. Für 80-max. 100 Euro wäre es ja noch Ok aber 190?!
Hab auch das MX-Board 3.0 :D und kann absolut nicht klagen.
 
20 Millisekunden (real dürfte der Wert im mittleren, einstelligen Bereich liegen)

Ach ja?

20ms sind denke ich schon durchaus realistisch, ich habe das auch schon an anderer Stelle gelesen. Rubberdome-"Schalter" sind übrigens in der Regel noch wesentlich langsamer...

Das dürfte die erste in dieser Form latenzoptimierte Tastatur sein, das ist schon einen Aufpreis wert.
 
Denk ich auch, vorallem find ich den Preis sehr überzogen. Für 80-max. 100 Euro wäre es ja noch Ok aber 190?!
Hab auch das MX-Board 3.0 :D und kann absolut nicht klagen.

Das MX-Board 3.0 ist aber aus Plastik und hat kein Gehäuse aus Aluminium. Vergleichbare Tastaturen kosten ähnlich viel. Die einzigen Tastaturen mit Aluminium Gehäuse die mir einfallen sind die aus Korea die individuell für einen hergestellt werden und bei rund 150€ anfangen und die Ducky Mini die rund 200€ kostet. Selbst Tastaturen mit Plastikgehäuse und einfacher Backplate kosten 100-150€. Der Preis ist also durchaus OK.

Die Frage ist nur ob man das wirklich braucht. n-key rollover ist oft gut genug abgehandelt das die meisten Kombinationen weiter funktionieren. Das mit der Latenz merken die meisten wohl nicht, da sie nicht schnell genug schreiben. Am Ende ist es eher ein Luxusobjekt was die wenigsten ausreizen können und nur zeigt was möglich ist. Mal gucken wann es die ersten günstigeren Tastaturen gibt welche die RK Technologie für die geringere Latenz benutzen.
 
Sieht irgendwie hässlich aus .. also nicht homogen, wirkt nicht wie aus einem Guss. Aber die Materialwahl begrüße ich, auch wenn sie mir persönlich zu teuer ist. Schön, dass ein Hersteller mal etwas neues wagt. :) Das normale MX-Board 3.0 find ich aber persönlich doch besser. Da sollten sie mal eine Variante mit Metallgehäuse und Beleuchtung rausbringen (wenn das bei den flachen Schaltern möglich ist). Nennt sich dann MX-Board 4.0 und Cherry kann um die 100€ verlangen. :D
 
Halbe Tastenhöhe, rote Beleuchtung, Handballenablage und N-Key Rollover finde ich super.
Keine Extratasten für die Lautstärke, silbernes Alu und vor allem der Preis sind nicht so prickelnd.
 
Der Preis ist überhaupt nicht ok. Es kann nicht sein das eine Tastatur soviel Geld kostet :(
Bin mit meinem 30 Euro Brett voll und ganz zufrieden.
Konnte die anderen Logitech super alle ausprobieren im Saturn.Zu laut, oder zu Groß.
Mit der ganzen bunten Schnickschnak Beleuchtungs - Blödsinn.
Und wenn meine mal den Geist aufgibt dann tut mir die 30 Euro nicht so weh, dann gibt es einfach mal ne neue aber doch nicht für soviel Kohle!:stupid:
 
Ach ja?

20ms sind denke ich schon durchaus realistisch, ich habe das auch schon an anderer Stelle gelesen. Rubberdome-"Schalter" sind übrigens in der Regel noch wesentlich langsamer...

Das dürfte die erste in dieser Form latenzoptimierte Tastatur sein, das ist schon einen Aufpreis wert.
Das lustige ist, dass die ganzen ungeschlagenen koreanischen Starcraft 2 Prospieler mit ihren 400 APM mit der billigsten Maus und Tastatur auskommen und jeden anden "Pro" meilenweit in die Wüste schicken mit ihren superteuren Ausrüstungen

Halte dies bei einer Tastatur also absolut für überflüssig.
Vorher sollen mal die 20-30ms Inputlag durchn Monitor wieder rauskommen wie damals zu CRT Zeiten
 
Schnelle Monitore haben 1-3ms Inputlag.
Die 20-30ms haben meist langsamere Monitore, deren Hauptaugenmerk nicht auf Gaming liegt.
 
Schnelle Monitore haben 1-3ms Inputlag.
Die 20-30ms haben meist langsamere Monitore, deren Hauptaugenmerk nicht auf Gaming liegt.

das ist so leider nicht ganz richtig. Du verwechselst wohl was mit Bildwiederholraten
Input Lag Test Database: Best TV For Gaming
Schau dir die Leo Bodnar Tests an(dies sind die entscheidenden, weil , kein Bildschirm unter 500 hat hier unter 20 ms)
Das sind mal Gamingkompatible TVs.
Bei Spielemonitoren sieht es nicht so viel besser aus, von den großen Marken hat scheinbar nur Samsung etwas brauchbares
PRAD |

Auch bei einer speziell auf den Inpultag spezialisierten Website die eine freundlichere Methode verwendet hat kein Monitor unter 10 ms
DisplayLag | Input Lag Database: Gaming HDTVs & Monitors
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe schon auf deine PN geantwortet und lies dir mal bei der von dir zuletzt verlinkten Seite durch, wie da getestet wird.
Da steht:
  • All input lag values are combined input lag + response time readings.
 
Hast auch wieder PN.
Aber irgendwie scheinst du selber nicht zu verstehen, dass die Werte von deinem letzten Link keine Inputlagwerte sind.
Da ist die Gesamtlatenz angegeben und es steht nichtmal dabei, wie genau da die Monitore getestet wurden.

Bei den Werten würde ein Dell U2414H auch bei 10ms liegen, knapp 10ms Reaktionszeit+so gut wie kein Inputlag.
Es wird vor allem mit HDMI und 60Hz gemessen und anscheinend ohne den Overdrive des Monitors zu aktvieren.

Da verlass ich mich lieber auf richtige Test von Prad und tftcentral.
 
Ich bin so ein depp.
Die ganze Zeit lese ich den Artikel und denk mir "weiß ich... weiß ich... weiß ich" aber die Info ist nie angekommen: ich meinte natürlich leider nicht den Inputlag, sondern den lag zwischen Eingabe und bis das Bild erscheint (inkludiert Bildwiederholfrequenz).
Also sorry für meine Verwirrtheit, die ganze Zeit über habe ich die Latenz gemeint, nicht den Inputlag, JoM79 hatte recht.
Ich möchte mich hier öffentlich entschuldigen, dass ich behauptet habe er sei auf dem Holzpfad - dabei war ich es der sich geirrt hat
 
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Das lustige ist, dass die ganzen ungeschlagenen koreanischen Starcraft 2 Prospieler mit ihren 400 APM mit der billigsten Maus und Tastatur auskommen und jeden anden "Pro" meilenweit in die Wüste schicken mit ihren superteuren Ausrüstungen

Halte dies bei einer Tastatur also absolut für überflüssig.
Vorher sollen mal die 20-30ms Inputlag durchn Monitor wieder rauskommen wie damals zu CRT Zeiten

Das die südkoreanischen SC2 Pros nur mit billig(st)en Mäusen und Tastaturen spielen halte ich für ein Gerücht. In Einzelfällen mag das stimmen aber bei SC2 ist die Reaktionszeit der Tastatur auch weniger von Bedeutung, wichtiger ist eher das sie mit der hohen Eingaberate klarkommt was aber bei quasi jeder Tastatur der Fall ist da das eine Anforderung ist die auch beim schnellen Schreiben im Office Bereich gegeben ist...

Abgesehen davon ist Bildschirmlag und Eingabegerätelag als gleichwertig zu betrachten, man muss an beiden Enden optimieren wenn man ein optimales Ergebnis will.

Input Lag Test Database: Best TV For Gaming
Schau dir die Leo Bodnar Tests an(dies sind die entscheidenden, weil , kein Bildschirm unter 500 hat hier unter 20 ms)
Das sind mal Gamingkompatible TVs.
TVs -.- das die keine besonders guten Inputlags haben ist ein alter Hut...

Bei Spielemonitoren sieht es nicht so viel besser aus, von den großen Marken hat scheinbar nur Samsung etwas brauchbares
PRAD |
Der Test ist ur alt und umfasst nur 3 willkürlich ausgewählte Monitore. Der "Testsieger" ist mehr als 5 Jahre alt, mittlerweile nicht mehr erhältlich und wie auch die beiden anderen Testsubjekte kein dezidiertes Gamingmodell. Der Artikel ist für Grundlagen im Bezug auf den Inputlag interessant und auch noch aktuell aber im Bezug auf Beispielhafte Tests ist er unbrauchbar.

Auch bei einer speziell auf den Inpultag spezialisierten Website die eine freundlichere Methode verwendet hat kein Monitor unter 10 ms
DisplayLag | Input Lag Database: Gaming HDTVs & Monitors
Auch hier wird auf das Lag Testsystem von Leo Bondar zurückgegriffen.

Hier muss man einiges beachten:

-Je nachdem wo der Sensor (bei einem klassischen TFT-LCD) platziert wird enthält der gemessene Lag einen mehr oder weniger großen Anteil der Bildwiederholrate. Im unteren rechten Eck sind es bei 60Hz 16,67ms, im oberen Linken Eck prinzipiell minimal 0. Fairerweise muss man festhalten das die Bildwiederholrate effektiv natürlich tatsächlich zum Lag beiträgt. In dem Fall wurde anscheinend irgendwo in der Mitte gemessen womit ein Teil des angegebenen Lags (~8,3ms also bei so manchem Monitor ein Großteil...) auf die mittlere Bildwiederholrafte entfällt
-Man beachte: Das Problem mit der Bildwiederholrate gibt es auch bei CRTs. Ein CRT mit 100Hz hat also im Mittel effektiv nicht 0ms Lag sondern 5ms. Hinzu kommt das die analoge Ausgabe von Grafikkarten via VGA über den RAMDAC gegenüber der digitalen Ausgabe etwas verzögert sein kann.
-Das Gerät kann nur ein 60Hz Signal ausgeben. Das führt dazu das LCD Bildschirme mit höherer Bildwiederholfrequenz, etwa 120Hz ihr Potenzial nicht voll ausspielen können
-Das Gerät kann nur Full-HD ausgeben. Bei Bildschirmen mit einer anderen nativen Auflösung ist der gemessene Lag infolge der Internen Umrechnung somit höher, die Messung ist praktisch unbrauchbar.
-Zu einem gewissen Teil fließt auch die Trägheit der Flüssigkristalle (Reaktionszeit) in die Messung mit ein
-Das Gerät kann nur ein HDMI/DVI Signal (TMDS) ausgeben. Native Display-Port Monitore (mit eDP Panel) könnten dadurch Benachteiligt sein

-> Der "reine" Lag guter LCDs liegt heute vermutlich bei weniger als 5ms. Möglicherweise sogar weniger als 1ms. Der Nachteil beim Signalweg gegenüber CRTs ist damit bei guten LCDs vernachlässigbar. Problematisch ist nur die Trägheit der Flüssigkristalle und die üblicherweise (aber nicht immer; im Vergleich zu CRTs) langsamere Bildwiederholrate. Letzteres ändert sich zunehmend und auch bei der Bildwiederholrate gab es in den letzten Jahren starke Verbesserungen, insbesondere auch bei "guten" IPS und VA Panels. Die endgültige Patentlösung in dem Bereich wird aber wohl erst die OLED Technik, QD-LED Technik oder eine andere grundlegend neue Displaytechnik bringen. Dennoch: Der Lag einer guten Tastatur ist heute oft sicherlich höher oder zumindest ähnlich hoch wie der Lag eines guten Bildschirms. Jedenfalls hoch genug um ein Verbesserungspotenzial darzustellen. Wobei hier natürlich auch beachtet werden muss das die Tastatur üblicherweise nicht das einzige Eingabegerät ist und die Maus üblicherweise latenzkritischer ist.

Auch interessant ist der "interne" Lag der im PC und insbesondere in der Grafikkarte entsteht. Er ist von allen möglichen Faktoren abhängig wobei die wohl bekanntesten (weil leicht beeinflussbaren) Faktoren Tripplebuffering, Multi-GPU mit AFR und verschiedene Kantenglättungsverfahren sind. Auch Eingabeseitig spielt der interne Lag eine Rolle wobei etwa die unterschiedliche Behandlung von USB und PS/2 Eingabegeräten zur Diskussion anregt (viele glauben ja PS/2 wäre besser aber ob- und unter welchen Bedingungen das immer stimmt ist bei näherer Betrachtung fraglich; umstritten und nicht einfach ist auch die -freilich Systemabhängige- Quantifizierung dieses Lags). Auch in der Software kann ein Lag entstehen der wohl zu größten Teilen proportional zur Framerate und (kaum beeinflussbar) abhängig von Spiel, eventuell Betriebssystem, Treibern, Hardware... ist. Ein effektiver Anteil des Internen Lags kann bei Multiplayerspielen auch mit der Netzwerklatenz und Stabilität oder dem Server zusammenhängen.


Nur weil an anderen Orten auch ein (möglicherweise auch größerer) Lag ensteht bedeutet das jedenfalls nicht das kein Optimierungsbedarf an einem Glied der Kette besteht. Grundsätzlich gilt: Weniger=besser. Erst ab einem effektiven Gesamtlag von weniger als ~10ms inkl. mittlerer Bildwiederholrate besteht kein oder kaum mehr ein nennenswerter Optimierungsbedarf aber davon sind wir gegenwärtig in allen Setups wohl recht weit entfernt wie Eingabe-Ausgabe Gesamtlagtests zeigen.
 
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Die Tastatur ist zwar teuer, aber immerhin springen sie auf den richtigen Zug. Denn wenn PCGH, bei ein Monitor 15ms Input-lag als leicht negativ wertet, sind 20 Millisekunden für Tastatureingaben ja auch nicht gerade der Hit. Für Office Schreiben und co ist das zwar wurscht, aber für schnelle Schooter mit Sicherheit von Bedeutung, vor allem im multiplayer Bereich. Dummerweise sind Tests zum Input-lag, bzw. zur Latenz von Tastaturen mehr als rar Gesät. Erfahrungsbericht Latenz in Tastaturen - ComputerBase Forum Das ist das einzige was ich dazu finden konnte und es sieht aus als ob der Input-lag von Tastaturen sehr-wohl eine Betrachtung wert sein könnte.
 
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