1. Grundlagen einer Wasserkühlung 1.1 "Warum?" Prinzipielle Vor- und Nachteile einer Wakü .
Oft wird es so dargestellt, als wäre einer Wasserkühlung prinzipiell besser als eine Luftkühlung, nur weil sie Wasser verwendet. Das ist schlichtweg falsch. Die zusätzlichen Wärmeübergänge Metall(Kühler)-Wasser und Wasser-Metall(Radiator) und die Pumpe (Lärm, Platz- und Stromverbrauch) sind sogar ein Nachteil.
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Was eine Wasserkühlung besser macht, ist Wärme über große Strecken zu transportieren und dabei flexibel anpassbar zu sein. Das ermöglicht es, die Wärme an beliebiger Stelle an die Luft abzugeben,was folgende Möglichkeiten/Vorteile mit sich bringt:
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- Die Abgabefläche ist nur durch den Platz in CPU/GPU Nähe begrenzt.
Limit für Prozessorluftkühler ist aktuell ein 140mm Lüfter, Referenzgrafikkartenkühler bieten maximal 85mm. Bei Wasserkühlungsradiatoren ist zur Zeit 3x120mm üblich. 9x120mm sind keineswegs Exoten und 12x120mm käuflich zu erwerben. Wer will kann auch noch mehrere Radiatoren kombinieren.
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- Die Abgabe kann an günstigeren Orten erfolgen.
Während Luftkühler mit z.T. 40°C warmer Luft arbeiten müssen, haben externe oder in der Front montierte Radiatoren Luft bei Raumtemperatur zur Verfügung. Selbst Radiatoren, die Luft aus dem System nehmen, sind dank der meist geringeren Systemtemperaturen eines WaKü-Systems im Vorteil.
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- Die Wärme wird gleichmäßiger auf die Abgabefläche verteilt.
Große Luftkühler haben oft das Problem, dass die Wärme nur ungleichmäßig über die Lamellen verteilt wird. Bei einer Wasserkühlung liegen selten mehr als 1-1,5cm zwischen einem Punkt auf einer Lamelle und dem Wasser, was optimale Flächennutzung erlaubt.
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- Im Gegensatz zu aufwendigen Heatpipesystemen, die zum Teil vergleichbare Leistungen erbringen, kann eine Wasserkühlung flexibel an System und Gehäuse angepasst werden.
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(- Wort-wörtlich flexibel sind auch die Schläuche, was Vorteile bei der Dämmung und Kühlung von vibrierenden Festplatten mit sich bringt)
. 1.2 Bestandteile einer Wasserkühlung .
Im einfachsten Falle besteht eine Wasserkühlung aus einem Kühlblock (der die Wärme vom zu kühlenden Bauteil aufnimmt), einem Radiator (der die Wärme an die Luft abgibt - schließlich kühlt auch eine Wakü mit Luft), einer Pumpe, Schläuchen die alles verbinden und natürlich Wasser zur Füllung.
In quasi allen Fällen kommt noch ein Ausgleichsbehälter dazu, der das Befüllen und Entlüften erleichtert.
Und natürlich machen sich nur wenige Leute diesen Aufwand, um nur eine Sache zu kühlen, so dass es ganz schnell 3-4-5.... Kühlkörper und vielleicht auch 2-3 Radiatoren werden.
. 1.3 Materialien in einer Wasserkühlung .
- Kupfer:
Aufgrund seiner hohen Wärmeleitfähigkeit ist Kupfer das Material der Wahl, für die eigentliche Kühlstruktur. Es wird mittlerweile in nahezu jedem Kühler für die Bodenplatte/den Kern verwendet.
Ein weiterer Vorteil ist das unproblematische Korrosionsverhalten in Wasser: Kupfer oxidiert zwar und läuft dabei rot bzw. schwarz-fleckig an, es handelt sich aber um einen oberflächlichen Prozess, der weder Kühlleistung noch Dichtigkeit beeinflusst.
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- Messing:
Diese Kupfer-Zinklegierung ist härter als Kupfer und wird in Radiatoren oder den Deckeln einiger Kühler verwendet. Dank einer noch brauchbaren Wärmeleitfähigkeit können Kühler für weniger anspruchsvolle Bauteile auch komplett aus Messing gefertigt werden. Hauptverwendung sind jedoch Anschlüsse, die im Kern quasi immer aus Messing bestehen. Das Korrosionsverhalten ist ähnlich wie bei Kupfer - unschön, aber unbedenklich.
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- Nickel:
Soll aus z.B. optischen Gründen ein Anlaufen verhindert werden oder ist schlichtweg ein spiegelndes Finish gewünscht, kann das entsprechende Bauteil (z.B. die meisten Anschlüsse) vernickelt werden, was für einen dauerhaften, silbrigen Glanz sorgt.
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- Lack:
Alternativ werden z.B. die kupfernen Deckel von Watercool-Produkten mit Klarlack überzogen, um unschöner Oxidbildung vorzubeugen. Swiftech lackiert die Aluminiumdeckel einiger Produkte teilweise schwarz, was zusätzlich dem Korrosionsschutz dient
(siehe 1.4) .
- Aluminium:
Alu ist billiger, leichter und lässt sich besser verarbeiten als Kupfer. Zudem verfügt es über eine gute Wärmeleitfähigkeit. In der Anfangszeit wurden einige Kühler komplett aus Aluminium gefertigt. Heutige Anforderungen an die Kühlleistung lassen das nur in seltenen Fällen zu, in denen wenig Leistung oder ein sehr niedriger Preis gefordert sind.
Verwendung findet Aluminium deswegen vor allem in Halteelementen, Radiatoren, Deckeln oder der Unterseite von Grafikkartenkühlern, die einen extra Kupferkern für die GPU haben.
Ein wesentlich größeres Problem ist aber die Korrosion von Aluminium
(siehe 1.4), weswegen viele Hersteller die Verwendung auf Abschnitte beschränken, die keinen direkten Kontakt zum Wasser haben.
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- Edelstahl:
Optisch ansprechend und korrosionsfest, vor allem aber sehr stabil ist Edelstahl eine beliebte Wahl für Halteplatten oder Radiatorgehäuse. Aufgrund der schwierigen Bearbeitung ist er für andere Zwecke auch nur schwer einzusetzen.
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- Plexi-/Acrylglas:
Noch leichter, billiger und bearbeitungs freundlicher als Aluminium, korrosionstechnisch unbedenklich und für viele Leute optisch ansprechend - für Wakühersteller ein interessantes Material für all die Teile, die keinen Bezug zur eigentlichen Kühlwirkung haben, z.B. Ausgleichsbehälter oder Deckel. Nachteilig ist die Materialqualität bei einigen sehr billigen Herstellern. Wird zu spröder Kunststoff verwendet, reißt das Material beim zu festen Einschrauben von Anschlüssen leicht ein.
Auch zu Fällen, in denen nach einem Pumpenausfall so hohe Temperaturen erreicht wurde, dass sich das Plexiglas verformte und der Kühler undicht wurde gab es in der ferneren Vergangenheit.
Hochwertige Hersteller achten auf solche Probleme, bei billigen Produkten von Firmen ohne Wakü-Erfahrung ist aber Vorsicht geboten, besonders wenn das Plexiglas Teil der Kühlerhalterung ist.
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- POM/Acetal/Delrin:
Polyoxymethylen wird unter verschiedenen Namen verkauft. Der schwarze Kunststoff bietet die gleichen Vorteile wie Plexi-/Acrylglas, ist aber weniger spröde und hitzebeständiger, so dass bislang keine Fälle von unbeabsichtigter Beschädigung bekannt geworden sind. Zunehmend mehr Hersteller nutzen POM deswegen als vollwertigen Ersatz für Metall an allen Stellen, die keinen Einfluss auf die Kühlleistung haben.
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-PVC/PUR/...: Siehe
6.4 Schläuche . 1.4 Korrosion .
Metallisches Aluminium bildet zusammen mit Kupfer in Wasser ein galvanisches Element. Die entstehende elektrochemische Korrosion verläuft vergleichsweise schnell (insbesondere wenn das Wasser leicht angesäuert ist) und endet erst, wenn sich das Aluminium vollständig aufgelöst hat. Nach spektakulären Fällen von durchkorrodierten Kühlern verzichteten einige Hersteller ganz auf Aluminium, andere führten Schutzmechanismen ein:
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- Lackieren:
Aluminiumdeckel haben keinen Einfluss auf die Kühlleistung und lassen sich somit problemlos lackieren. Es sind aber schon einige Fälle aufgetaucht, in denen die Lackierung nicht zuverlässig hält. Neben dem Verlust des Korrosionsschutzes führt das zu Partikeln im Kreislauf, die Kühler verstopfen.
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- Verkupfern:
Aluminium mit einer schützenden Kupferschicht zu überziehen ist vergleichsweise aufwendig und wurde bislang nur bei wenigen Kühlern praktiziert, um Gewicht einzusparen. Auch hier kam es zu Korrosionsproblemen in Folge kleiner Fertigungsfehler, wie sie selbst bei hochwertigen Herstellern passieren.
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- Eloxieren:
Was für metallisches Aluminium gilt, gilt nicht für oxidiertes. Überzieht man das Aluminium in einem elektrochemischen Verfahren mit einer Oxidschicht, ist es in reinem Wasser prinzipiell geschützt. Alle derzeitig erhältlichen Aluminiumkühler sind mit einer Eloxierung versehen. Allerdings gab es auch hier mehrere Fälle, in denen feine Kratzer oder andere Schäden einen Startpunkt für Korrosion boten.
Das fatale: Aluminium oxidiert eigentlich auch von alleine, bildet dabei in Wasser aber einen gelartigen Übergangszustand. Dieser wird in einer Wasserkühlung weggespült, die Oxidation erst freischwebend vollendet. So entstehen Partikel, die in der Strömung als Schleifmittel wirken und die Eloxierung an anderen Stellen zusätzlich angreifen.
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- Korrosionsschutzzusätze:
Statt eine Schutzschicht dauerhaft aufzubringen, kann man auch Zusätze ins Wasser geben, die die Metalloberflächen passivieren sollen. Die genaue Zusammensetzung und Funktion halten die Hersteller geheim und unabhängige Langzeittests sind mir auch nicht bekannt - das gleiche kann man aber auch von Problemen sagen.
Die Verwendung entsprechender Zusätze ist somit die einzige bewährte Methode, Korrosion zu verhindern und jedem zu empfehlen, der Bauteile aus Aluminium verwenden möchte. (Reine Kupferkreisläufe können auch profitieren, siehe nächster Abschnitt)
. 1.5 Die Füllung .
"Wasserkühlung" sagt bereits das wichtigste. Aus Gründen der Reinheit und Leitfähigkeit nimmt man entionisiertes/entmineralisiertes Wasser, das in Super- und Baumärkten als "destilliertes Wasser" vermarktet wird. Echtes (bi)destilliertes Wasser ist natürlich auch möglich, bietet aber keinerlei Vorteile
(siehe 1.7)
Aufgrund der geringen Viskosität und hohen Wärmekapazität (und Ungiftigkeit und Verfügbarkeit und Preis und Dampfdruck und und...) ist Wasser das optimale Kühlmedium im PC-typischen Temperaturbereich. Die Wärmeleitfähigkeit spielt übrigens keine Rolle: Das Wasser fließt wesentlich schneller, als es je leiten könnte.
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Wasserzusätze dienen somit nicht der Kühlleistung (verringern diese i.d.R. sogar), sondern zwei anderen Zwecken (die z.T. beide von einem Produkt erfüllt werden):
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Optik
Farbzusätze gibt es von diversen Herstellern, in diversen Farben, mit UV,.... - der persönlichen Entfaltung sind keine Grenzen gesetzt. Allerdings haben viele Produkte Probleme mit Ausflockung oder Auskristallisation, was zu verstopften Kühlern führt. Ebenfalls sehr häufig ist eine dauerhafte Einfärbung der Schläuche. Der Farbeffekt im Wasser kann dagegen meist nicht mit den Bildern im Katalog mithalten, weswegen man vor dem Kauf unbedingt nach Erfahrungen anderer Nutzer suchen sollte.
Alternativ kann man auch einfach eingefärbte Schläuche verwenden, die all diese Probleme nicht kennen.
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Korrosionsschutz
Wie bereits
erwähnt ist Korrosionsschutz bei Verwendung von Aluminium zwingend nötig, wenn man keine Schäden an den Kühlern riskieren will. Der Markt hat auch hier viele Produkte anzubieten, die beiden meist empfohlenen möchte ich extra ansprechen:
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- "Innovatek Protect" ist eines der ältesten Präparate am Markt und somit dasjenige, dass die meisten guten Erfahrungen vorweisen kann - zumal es natürlich oft mit den Aluminiumkühlern der gleichen Marke verwendet wird. Aus diesem Grund ist es trotz des hohen Preises DIE Empfehlung für alle, die auf Alu nicht verzichten wollen.
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"G48" ist an Tankstellen/in Baumärkten billig zu haben und eigentlich ein Frostschutz für Autokühlungen. Da auch dort Aluminium verbaut wird, sind Korosionsschutzmittel enthalten. Allerdings ist nicht sichergestellt, dass diese auch unter den Bedingungen einer PC-Kühlung optimal wirken. G48 wird deswegen bevorzugt von Leuten mit Kupferkreisläufen verwendet, die nur eine zusätzliche Sicherheit oder Schutz vor Biobefall haben wollen. Berichte über Ablagerungen sind, im Vergleich zur Zahl der G48-Nutzer, selten.
Das speziell für Autos mit Aluminiummotoren entwickelte G30 findet im WaKü-Bereich erstaunlicherweise keine Beachtung.
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Bezüglich
Biobefall sei noch
diese Seite der Firma Watercool (Angaben könnten vorbelastet sein) erwähnt.
Prinzipiell ist es aus biologischer Sicht so, dass weder destilliertes Wasser noch die verwendeten Materialien in einer Wasserkühlung ausreichend Nährstoffe für das Wachstum von Mikroorganismen enthalten. Als Energiequelle kommen somit nur Verunreinigungen oder (Sonnen)Licht in Frage, die sich beide vermeiden lassen.
Tatsächlich sind mir keine negativen
Erfahrungen beim Betrieb von geschlossenen (Vollkupfer)Wasserkühlungskreisläufen in geschlossen Gehäusen/an schattigen Orten bekannt, wenn die Füllung nur aus destilliertem Wasser bestand. (abgesehen von optischen Veränderungen - oxidiertes Kupfer in Plexiglaskühlern sieht unschön aus)
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Da Stoffe, die Organismen abtöten, das nicht nur in der Wakü tun, sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich auf die Entsorgung hingewiesen. Die meisten (alle?) erhältlichen
Wasserzusätze dürfen nicht im Hausmüll oder gar WC/Ausguss entsorgt werden. . 1.6 Die Wartung .
Ist eine knappe Geschichte: Wasser nachfüllen, wenn zu wenig drin ist.
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Da ein Wasserkühlungskreislauf normalerweise geschlossen ist, kann Wasser nur sehr langsam durch die Schläuche diffundieren - dieser Verlust muss alle paar Monate ausgeglichen werden (abhängig von der Größe des Ausgleichsbehälters).
Ein vollständiger Wasserwechsel wird in Intervallen zwischen "alle 3 Monate" bis zu "nie" empfohlen - je nach dem, wen man fragt. Hersteller geben meist größere Zeiträume an. Theoretisch gibt es keinen Grund, warum die Füllung nach längerer Zeit "schlechter" werden sollte, allerdings liegen wenig Praxiserfahrungen mit hohen Laufzeiten vor - der durchschnittliche WaKü-Enthusiast ist einfach zu oft am basteln

Zwingend erforderlich wird ein Durchspülen und neu befüllen, wenn Verunreinigungen, z.B. Partikel im Kreislauf sind die Kühler verstopfen.
. 1.7 Risiko bzw. "das Leck" .
Anfänger haben oft ungeheure Angst davor, dass die Wakü undicht werden könnte. Andere Leute wiederum behaupten, mit destilliertem Wasser könnte gar nichts passieren. Was stimmt?
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Eine Wasserkühlung ist prinzipiell dicht, bei einem Transport wird eher das Gewicht zum Problem. Sollte doch einmal Wasser austreten, dann meist wenig und aufgrund von (vermeidbaren) Fehlern bei der Montage - ein kleiner Tropfen an einem Anschluss ist der Elektronik aber auch egal. Damit Wasser auf die Hardware gelangt, muss schon ein größerer Fehler vorliegen und selbst das ist noch keine Katastrophe - allerdings nicht wegen mangelnder Leitfähigkeit der Flüssigkeit:
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Auch bidestilliertes hochreines µQ Wasser leitet in geringem Maße Strom, H
2O selbst ist durch Autoprotolyse leitfähig. Investitionen in teures Reinstwasser sind somit theoretisch sinnlos und in der Praxis macht es sowieso keinen Unterschied: Staub beim Einfüllen oder schlichtweg der Kontakt mit Metalloberflächen lässt das Wasser wieder Ionen aufnehmen, die Leitfähigkeit steigt.
Durch Verwendung von destilliertem Wasser liegt sie aber noch immer deutlich unter der von Leitungswasser und es gibt viele Berichte, in denen ein Wasseraustritt keinerlei bleibende Folgen hatte (meine -in dieser Hinsicht umfangreichen- Erfahrungen bestätigen das).
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Wasserzusätze können das ändern. Z.T. haben sie keinen Effekt (PC Welt hat einmal demonstriert, wie ein PC nach einer 1-Liter-Dusche InnoProtect-Gemisch weiterläuft), z.T. wurden bei korrekt angemischten Farbzusätzen Leitfähigkeiten über der von Leitungswasser
gemessen. .
Kommt derartige Flüssigkeit auf die Hardware, sind Schäden natürlich wahrscheinlicher. (und Farbrückstände garantiert - imho ein weiterer Grund gegen buntes Wasser

)
Ganz ungeschützt ist die Hardware aber auch nicht:
Die meisten Festplatten und Netzteile sind auf der Oberseite schlichtweg geschlossen. Platinen sind i.d.R. lackiert, so dass Wasser gar keinen Kontakt zu Leiterbahnen bekommt und die meisten Lötstellen gehören zu Bauteilen, an denen so niedrige Spannungen anliegen, dass nur Instabilitäten zu befürchten sind. Nach gründlicher Reinigung und Trocknung ist die meiste Hardware wieder einsatzbereit.
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Natürlich ist es nie ganz auszuschließen, dass die 12V Zufuhr auf einmal mit der 1V-soll Versorgungsleitung des 500€ Prozessors kurzgeschlossen wird. Mit ein bißchen Vorsicht lassen sich solche Fälle aber vermeiden - für näheres siehe
Schläuche und Anschlüsse 2. Die Kühler
Zeit, sich um die eigentlichen Komponenten zu kümmern. Kühler lassen sich nach zwei Kriterien aufteilen - "Zweck" und "Funktionsprinzip". Ersterer ergibt sich meist von selbst, auf letzteres gehe ich getrennt ein, da es bei der Wahl des optimalen Modells eine Rolle spielt.
2.1 Kühlertypen .
Kühler gibt es für alles mögliche - CPU, GPU, Grafikram, Grafikspannungswandler, Mainbordspannungswandler, RAM, Festplatten, Netzteile, Southbridge, Northbridge - selbst für
Getränke, wobei das eher eine Warmhalteplatte ist

, und natürlich gibt es auch Kühler, die mehrere Funktionen zeitgleich übernehmen. Da sich der Sinn der meisten Kühler von selbst erklärt, möchte ich nur ein paar diskusionswürdigere hervorheben:
2.1.1 Grafikkartenkühler:
Für das Standardlayout nahezu jeder leistungsfähigeren Grafikkarte bringen diverse Hersteller Komplettkühler auf den Markt, die GPU, Speicher und Spannungswandler kühlen. Der Nachteil ist ersichtlich: Diese Kühler sind groß, schwer, teuer und aufgrund der Unterschiede zwischen den Generationen meist schnell veraltet.
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Die Alternative ist eine Kombination aus günstigeren GPU-only Kühlern und Passiven Kühlern für den RAM. In einigen Fällen sind die Spannungswandler jedoch das K.O. Kriterium: Ohne starken Luftzug oder Wasser sind diese zum Teil nicht ausreichend kühlbar, zumal viele Wasserkühlungsnutzer auch übertakten wollen. Zusätzlich gibt es oft Platzkonflikte zwischen den Anschlüssen der Kühler und den Passivkühlern auf dem Speicher.
2.1.2 Festplattenkühler:
Laut Google-Studie erreichen Festplatten bei 42°C ihre optimale Lebensdauer - das lässt sich problemlos mit einem langsam drehenden Lüfter erreichen. Je nach System sogar ohne.
Einen Sinn haben Festplattenkühler somit erst dann, wenn die Festplatten zusätzlich isoliert, d.h. aus Lautstärkegründen in einer Dämmbox untergebracht werden. Das wiederum macht nur Sinn, wenn die Festplatten die lautesten Komponenten im System darstellen - für die meisten Nutzer sind Festplattenkühler deswegen sinnlos. (Den Silencern unter uns sei eine Google Suche nach "Bitumenbox" und die Überlegung, ob die Temperatur in ihrem Kreislauf überhaupt zum "kühlen" reicht, nahegelegt)
2.1.3 RAM-, Northbridge-, Southbridge-, Mainbord-Spannungswandlerkühler:
Alle diese Bauteile haben eins gemeinsam: Ihnen reicht ein bißchen Luftbewegung und passive Kühlung, Spannungswandler brauchen oft nicht einmal einen Kühlkörper. (Gigabyte hat öffentlich zugegeben, dass die SW-Kühlung des P35-DS4 nur existiert, weil die Kunden es so lieber kaufen, als die billigere DS3P Ausgabe ohne Kühler)
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Ausgenommen sind:
- Die Northbridge einiger High-End oder stark übertakteter Chipsätze. Bei diesen ist ein ausreichend leistungsfähiger Passivkühler zumindest nicht billiger als eine Wasserkühlung.
- Die Southbridge vieler Nvidia-Chipsätze (es handelt sich nämlich de facto um die NF570 Northbridge)
- Einige Extreme RAM-Module mit sehr hohen Spannungen. Diese laufen mit zusätzlicher Kühlung stabiler, in der Regel ist aktive Belüftung aber die sinnvollere Lösung.
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Ansonsten sind Wasserkühler für diese Bauteile eigentlich nicht nötig. Allerdings werden sie gerne verwendet, wenn bei Einsatz eines Northbridge-Wasserkühlers eine Heatpipe-Lösung entfernt werden musste und somit nicht nur der kühlende Luftstrom des CPU-Lüfters, sondern auch der (passiv) Kühlkörper als solcher wegfällt.
. 2.2 Funktionsprinzipien von Kühlern .
Grob unterteilt gibt es heute 3 Typen von Kühlern. 3 weitere Prinzipien sind nur selten/gar nicht mehr anzutreffen. Sie haben alle ihre Vor- und Nachteile, die es bei der Zusammenstellung einer optimalen Wasserkühlung zu beachten gibt. (Man kann sich den Aufwand natürlich auch sparen und 20€ mehr für 2K schlechtere Temperaturen zahlen

):
2.2.0 Background: Grenzschicht
Strömt Wasser an einer Oberfläche entlang, bildet sich an der Grenze ein Geschwindigkeitsgradient. Unmittelbar an der Oberfläche steht das Wasser quasi, weiter außen strömt es ein bißchen schneller,... . Bis die Bewegung für einen effektiven Wärmetransport ausreicht, kann die Wärme nur mittels Wärmeleitung durch diese Schicht gelangen - und Wasser ist ein miserabler Wärmeleiter im Vergleich zu z.B. Kupfer. Eine Minimierung der Grenzschicht sorgt somit für eine spürbar bessere Kühlleistung. Da die Dicke der Schicht von der Fließgeschwindigkeit und von Turbulenzen abhängt, sind eine starke Strömung oder gezielte Verwirbelung beliebte Mechanismen zur Kühleroptimierung.
2.2.1 Der Gleitschichtkühler:
Dieser Kühlertyp besteht nur aus einer flachen Fläche. Eine Verbesserung der Kühlleistung wird höchstens mit einer hohen Strömungsgeschwindigkeit erreicht, die die Einflüsse der
Grenzschicht minimiert. Dieses Prinzip findet sich heute nur noch im RAM-Bereich einiger Grafikkarten-Komplettkühler oder bei Mainboardkühlern, wo es sich zwangsläufig aus den Anforderungen an die Bauhöhe ergibt.
2.2.2 Der Kernkühler:
Kernkühler vergrößern die Oberfläche zur Wärmeabgabe, in dem das Wasser um einen (Kupfer)Kern strömen muss, der in die Kühlermitte ragt. Bei weiterentwickelten Modellen ist der Kern zusätzliche geschlitzt, mit Lamellen versehen,...
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Diese Kühler wurden eine Zeitlang in großer Stückzahl angeboten, da sie auf einer Drehbank leicht zu fertigen und leistungsfähiger als Gleitschichtkühler sind. Die Leistung ist aus heutiger Sicht unzureichend und die wenigen Exemplare, die am Markt verbleiben, nutzen das Prinzip aus Designgründen.
2.2.3 Der Kanalkühler:
Hier wird die die Oberfläche vergrößert, in dem das Wasser durch einen langen, ggf. mehrfach gewundenen oder spiralförmig aufgewickelten Kanal geleitet wird. Das Prinzip findet sich noch in sehr billigen Kühlern z.B. in einigen leistungsschwachen Einsteigersets. Aufgrund der äußeren Form basieren viele Spannungswandler- und RAM-Kühler auf diesem Prinzip, wofür die Leistung auch ausreichend ist.
2.2.4 Der Feinstrukturkühler:
Er ist in den meisten Fällen vom Kanalkühler abgeleitet, arbeitet aber mit einer Vielzahl paralleler Kanäle, oft durch feine Lamellen in der Bodenplatte gebildet. Es wird eine sehr große Oberfläche erreicht und entsprechende Kühler sind meist die beste Wahl für Systeme mit schwachen Pumpen oder sehr vielen Kühlern. In seiner Reinform ist er aktuell bei verschiedenen Grafikkartenkühlern anzutreffen.
2.2.5 Der Düsenkühler:
Der Düsenkühler setzt auf gezielte
Grenzschichtminimierung. Hierzu wird das Wasser durch eine Zwischenplatte mit feinen Löchern ("Düsen") geleitet. Der geringe Querschnitt führt zu einer Beschleunigung und das Wasser trifft mit einer hohen Geschwindigkeit auf die unter den Düsen liegende Kühlstruktur.
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Dieser Aufbau hat lange Zeit die leistungsfähigsten Kühler hervorgebracht und ist auch heute noch ganz vorn dabei. Da nur wenig Material aber eine präzise Fertigung benötigt werden, sind Düsenkühler in allen Preis- und Leistungsklassen vertreten.
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Aufgrund der feinen Düsen bieten diese Kühler einen großen Widerstand und verlangen nach einer druckstarken Pumpe. Mehrere Düsenkühler in einem Kreislauf werden deswegen nur selten verwendet.
2.2.6 Der High-Flowkühler:
Das High-Flow-Konzept stammt direkt vom Gleichtschichtkühler ab. Der Aufbau der Kühler ist sehr unterschiedlich, denn letztendlich geht es nur darum, einen möglichst geringen Widerstand zu bieten um einen möglichst hohen Durchfluss zu erreichen (hier wird also wieder
Grenzschichtminimierung betrieben). Die Kühler verfügen in den meisten Fällen über ein Pin-Muster, um zusätzlich die Oberfläche zu vergrößern.
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High-Flow Kühler stellen hohe Anforderungen an das restliche System, es werden entsprechend durchsatzstarke Pumpen benötigt und auch der restliche Kreislauf (Anschlüsse, Schläuche, Radiatoren) muss möglichst wenig Widerstand bieten. Das zieht in der Regel Einschränkungen bei der Lautstärkereduzierung und der Anzahl der Kühler nach sich, weswegen echte High-Flow-Systeme eher bei Übertaktern Anklang finden, die nur die CPU kühlen wollen. Konsequent umgesetzt werden mit diesem Verfahren höchste Kühlleistungen erreicht.
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Abseits der CPU-Kühler finden vergleichbare Strukturen mit dem Ziel Verwendung, ausreichende Kühlleistung mit einem einfachen=billigen Aufbau zu realisieren, ohne andere Kühler im Kreislauf durch einen hohen Widerstand auszubremsen. Ein positiver Nebeneffekt ist die geringe Wahrscheinlichkeit von Verstopfungen.
Die meisten erhältlichen Kühler kombinieren mehrere dieser Prinzipien. Z.B. verwendet der oft empfohlene Watercool Heatkiller eine Bodenplatte mit Feinstruktur. Darüber befindet sich aber eine eng geschlitzte Zwischenplatte, die einen Düsen-ähnlichen Effekt hat.
Ein Blick auf den Aufbau des Kühlers kann trotzdem einen groben Eindruck von dessen Leistungscharakteristik geben und so eine wertvolle Ergänzung zu
Tests sein.
2.3 Weitere Eigenschaften von Kühlern .
Neben der Kühlleistung und dem richtigen Verwendungszweck gilt es bei der Auswahl von Wasserkühlern noch ein paar Kleinigkeiten zu beachten:
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- Die Halterung:
Genau wie bei Luftkühlern kann auch bei Wasserkühlern die Montage einfach oder fast unmöglich sein. Unterschiede im Anpressdruck können merklichen Einfluss auf die Kühlleistung haben, hier ist vor allem bei Halterungen ohne Federn vorsicht geboten, da sie dem Nutzer nur wenig Spielraum lassen.
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- Kompatibilitätsprobleme mit Mainbords haben CPU-Wasserkühler extrem selten.
Bei Grafikkarten- und Mainboardkühlern ist darauf zu achten, dass Modelle für einen bestimmten Chipsatz/Grafikkartentyp meist anhand des Referenzdesigns entwickelt worden sind. Gerade bei Grafikchips, die sich schon länger am Markt befinden, verwenden die Hersteller aber oft eigene Layouts, die inkompatibel sind.
Da für exotische Platinen oft gar keine Kühler verfügbar sind, empfiehlt sich ein Abgleich vor dem Kauf.
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- Die Reinigung:
Wie unter
1.6 angemerkt ist eine Wasserkühlung eigentlich wartungsarm. Kommt es aber doch zu einer Verunreinigung, sind es meist die feinen Strukturen in Kühlern, die als erste betroffen sind.
High-Flow-Kühler sind naturgemäß seltener als Düsenkühler betroffen, allgemein sollte aber darauf geachtet werden, dass der Kühler zur Reinigung zerlegt werden kann - idealerweise ohne vollständigen Garantieverlust.
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- Der Support:
Gerade CPU-Kühler sind oft so flexibel und leistungsfähig, dass sie auch noch in 4-6 Jahren Verwendung finden können - vorrausgesetzt, der Hersteller bietet Halterungen an. Hier kann ein Blick auf die Zubehör-/Ersatzteilliste für ältere Produkte wertvolle Hinweise geben.
3. Der Radiator
Die Abgabe der Wärme an die Luft ist die zweitwichtigste Funktion in einer Wasserkühlung - der Auswahl des bzw. der Radiatoren kommt dementsprechend eine große Bedeutung zu.
Aufgrund des ähnlichen Aufbaus lassen sich Radiatoren einfach nach Größenklassen einteilen:
. 3.1 Single, Dual, Triple. Manchmal Quad .
Ähnlich wie bei Luftkühlungen verwenden Wasserkühlungen heutzutage primär 120mm Lüfter. Einige exotischere Modelle auch 80, 92 und 140mm. Genau wie bei Luftkühlungen gilt auch hier: Fläche ist durch nichts zu ersetzen. Das heißt ein Dual 80 Radi ist naturgemäß nicht stärker, als ein Single 120 gleicher Bauart.
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Da Luftkühler mitlerweile ähnliche Leistungen wie ein 120mm Single-Radi erreichen, setzt die Mehrheit der Wasserkühlungen mindestens auf einen Dual120/"240"er Modell. (siehe
1.1: Eine Wasserkühlung ist nur dann sinnvoll, wenn man ihre Vorteile auch nutzt.)
Sollen mehrere Komponenten gekühlt werden, lohnt sich meist der geringe Aufpreis zur Triple-Ausführung. Quad Radiatoren vergleichsweise selten und sprengen das Platzangebot von nahezu jedem Gehäuse.
. 3.2 "Monster"radiatoren .
Obwohl der erste professionelle Vertreter dieser Klasse Aquacomputers EVO1800 für 15 120mm Lüfter war, wurde letztendlich der "MoRa" des Bastlers B@mbi namensgebend. Große Verbreitung fanden Radiatoren dieser Größe erst mit dem 9-Lüfter "Mora 2" (jetzt von der Firma Watercool verkauft). Der ursprüngliche MoRa hatte das Ziel, durch Vergrößerung bestehender Modelle einen Radiator zu schaffen, der für passiven Betrieb ausreicht.
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Das Konzept ist bis heute beibehalten worden und so handelt es sich im wesentlichen um eine Einheit aus 3 Tripleradiatoren. Der Anspruch ist aber mitlerweile ein anderer:
Da der Aufbau der Radiatoren einem normalen aktiven Radiator gleicht und die nach oben gerichtete Konvektion bei senkrechter Montage nicht zur Durchströmung des Radiators beiträgt, sind diese im passiven Betrieb sehr ineffizient und für moderne Systeme nicht ausreichend. (Es sei denn, man verbaut mehrere in horizontaler Orientierung - was viel Platz und viel Geld erfordert)
Stattdessen werden die Radiatoren aktiv eingesetzt (oft mit nur 4 oder 5 Lüftern) und bieten dann auch mit sehr schwachen Lüftern Leistung ohne Ende.
. 3.3 Passivradiatoren .
Nachdem klar wurde, dass ein Mora an der Seitenwand keine zufriedenstellende Passivkühlung ermöglicht, brachten die Firmen Innovatek und Cape die einander stark ähnelnden Konvekt-O-Matic und Cora auf den Markt. Ersterer wurde mitlerweile mehrfach weiterentwickelt, letzterer lässt sich, dank seiner modularen Bauweise, gut skalieren.
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Beiden gemeinsam ist das Grundprinzip: Ein Strangprofil bildet in der Mitte ein Rohr, durch dass das Wasser fließt und drum herum grobe, große Lamellen in Längsrichtung. Das Resultat ist ein Kühler, der im vertikalen Betrieb die Konvektion optimal ausnutzt und somit bestmögliche Kühlleistung im Passivbetrieb liefert.
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Aber auch das ist bei aktuellen Oberklasse-Systemen nur für den Idle-Betrieb ausreichend. In Verbindung mit der Materialwahl (beide Hersteller verwenden Aluminium), dem für die gebotene Leistung eher hohen Preis und der Tatsache, dass ein komplett lüfterloses System aus anderen Gründen extrem aufwendig ist, werden diese Radiatoren heutzutage kaum noch verwendet. Statt dessen kommen konventionelle Radiatoren mit stark gedrosselten Lüftern zum Einsatz.
. 3.4 Unterschiede zwischen Radiatortypen .
Bisher wurde der Eindruck erweckt, Radiatoren unterscheiden sich nur in der Zahl der Lüfter. Tatsächlich ist der restliche Aufbau wenig variabel, aber es gibt zwei weitere Kriterien: Dicke und Lamellenabstand.
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Beide beeinflussen die tatsächlich verfügbare Kühloberfläche, im Falle eines geringen Lamellenabstandes massiv zu Lasten des (Luft-)Widerstandes, im Falle der Dicke zu Lasten des Platzverbrauches, in geringem Maße des (Luft-)Widerstandes und ganz eindeutig zu Lasten des Preises.
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Tatsächlich kann ein Radiator mit geringem Luftwiederstand (dank geringer Oberfläche einen dickeren oder mit engeren Lamellen vershene bei 600rpm Lüfterdrehzahl klar schlagen. Bei 1200rpm ist er aber ebenso klar unterlegen da hier die größere Oberfläche des andern Modells den Ausschlag gibt.
Als Faustregel gilt, dass Radiatoren mit engen Lamellen stärkere Lüfter brauchen, um ihr Potential zu zeigen. Dickere Radiatoren sind bei gleichem Lamellenabstand und schwachen Lüftern meist nur minimal schlechter als baugleiche dünnere Modelle, legen dann bei starken Lüftern aber deutlicher zu.
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Ein Sonderfall sind sehr dicke Radiatoren mit großem Lamellenabstand - namentlich die Modelle von Thermochill und Feser (TFC).
Diese können z.T. Radiatoren der nächst höhere Klassen schlagen (Dual Thermochill schlägt Triple Black ICE bei langsam drehenden Lüftern) und sind ihren Größenkollegen in jeder Hinsicht vorraus: Mit starken Lüftern. Mit schwachen Lüftern. Beim Platzverbrauch.. Und natürlich beim Preis...
. 3.5 Montageoptionen .
Der Platzverbrauch wurde schon mehrfach angesprochen und tatsächlich ist er bei der Wahl des Radiators oft das wichtigste Kriterium: Wenn man den Platz hat, ist ein günstiger Triple einfach die bessere Wahl, als ein teurer Dual, der mit Müh und Not die gleiche Leistung erreicht.
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Montageoptionen haben sich im Laufe der Zeit folgende Optionen herauskristallisiert:
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- Im Deckel: Der Klassiker, der aber genug Platz im Gehäuse erfordert - oft ist das Netzteil im Weg. Außerdem muss in den meisten Gehäusen ein Loch gesägt werden.
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- Auf dem Deckel: Haben Radiator und Lüfter (oder einer von beiden) keinen Platz im Gehäuse, kann man sie auch von außen am Loch anbringen.
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- Über dem Deckel: Reicht der Platz nicht mal aus, um Luft aus dem Gehäuse anzusaugen oder will man große Blecharbeiten vermeiden, können Radiator und Lüfter auch
mit Abstand über dem Gehäuse positioniert werden.
Nachteilig ist, dass die Lüfter so nicht zur Gehäuseentlüftung beitragen.
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- Hochkant in der Front: Mit der zunehmenden Zahl von Gehäusen mit vielen 5,25" Schächten montieren immer mehr Leute den Radiator diesen. Dabei gehen zwar extrem viele Laufwerksschächte verloren, aber es sind in meist keinerlei Blecharbeiten erforderlich.
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- Unten im Gehäuse: Wenn das Gehäuse auf Füßen steht, können die "Deckel"-Optionen auch am anderen Ende angewandt werden, problematisch ist der Staubeintrag.
Ein Sonderfall sind 2-Kammergehäuse mit einem getrennten Netzteil&Festplattenbereich (Lian-Li, Silverstone). In diesem lassen sich Radiatoren montieren, die dann durch die Seitenwand Luft ansaugen.
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- Seitlich am Gehäuse: Ursprünglich nur für
MoRas und
passive Radiatoren verwendet, wird diese einfache Variante zunehmend auch für andere Radiatorgrößen entdeckt - mit optisch nicht immer überzeugendem Ergebniss.
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- Unabhängig: Vollkommen Extern kann ein Radiator natürlich auch einfach neben dem Rechner stehen oder in einem Regal hängen (letzte Hoffnung für Passiv-Fans), Schnelltrennkupplungen ermöglichen dem eigentlichen Rechner einen Rest von Mobilität.
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In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf die Möglichkeit hingewiesen, mehrere Radiatoren zu verwenden. Wenn man keinen Platz für einen Triple-Radiator hat, kann man die gleiche Oberfläche (und -bei vergleichbarer Belüftung- somit gleiche Kühlleistung) auch mit einer Kombination aus Single und Dual erreichen.
4. Die Pumpe
Kein Kreislauf ohne etwas, dass ihn am laufen hält - die Pumpe ist sicherlich das Bauteil, dass die meisten Grabenkämpfe verursacht hat. Dabei sind die Eigenschaften (Förderhöhe und Pumpleistung, wobei letzere fast egal ist) direkt vom Hersteller angegeben und der Markt überschaubar:
. 4.1 Andere Hersteller .
Ein merkwürdiger Anfang - aber muss einfach mal sagen, dass im Laufe der Jahre eine ganze Anzahl von Firmen gekommen und wieder gegangen sind, nachdem ihre Produkte sich als unzureichend erwiesen haben. Problematisch ist hierbei vor allem die Lebensdauer der Lager.
Einige andere Hersteller, vor allem aus den USA, sind erst seit kürzerer Zeit auf dem deutschen Markt und noch nicht etabliert. (Alle warten, das jemand anders gute/schlechte Langzeiterfahrungen macht. Klingt Unfair, ist aber so)
. 4.2 Hydor .
Auch bei Pumpen dieser Marke gibt es einige schlechte Erfahrungen mit lauten Lagern oder Totalausfällen. Trotzdem oder gerade deswegen sind diese Pumpen im Vergleich zu ihrer Leistung so unverschämt billig, dass sie ihre Käufer finden.
. 4.3 Oase .
Obwohl keine ernsthaften Probleme bekannt sind, konnten sich die von Alphacool als erste nicht-230V Modelle in den Markt eingeführten Pumpen der Firma Oase nie durchsetzen. Gründe dürfte der unverhältnissmäßig hohe Preis der kleineren Modelle und die hohe Lautstärke und z.T. aufwendigen Handhabe (24V Netzeil) der großen Modelle (die noch immer zu den stärksten überhaupt gehören) sein.
. 4.4 Laing .
Laing hat als erster (und einziger) Hersteller eine Pumpe speziell für Wasserkühlungen entwickelt. Diese "Laing DDC" fand natürlich Aufmerksamkeit - nicht zuletzt dank der vergleichsweise großen Förderhöhe. Dazu kommt eine sehr kompakte Bauweise und dass native 12V Design.
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Zum Endgültigen Durchbruch verhalfen ihr optisch ansprechende Plexiglas- "DDC Deckel" (von Watercool und kurze Zeit später Alphacool eingeführt, seitdem vielfach kopiert), die die Montage zum Kinderspiel machen und das einzige größere Manko -keine G1/4" Gewinde- beheben. Einige Nutzer
berichten auch von einer geringeren Lautstärke mit alternativem Deckel. Die meisten DDCs werden mitlerweile direkt damit ge-/verkauft.
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Heute stellt die Laing DDC und das stärkere Gegenstück DDC+ den einzigen, aber großen Konkurrenten für Eheim-basierte Pumpen da, denen sie eigentlich nur in Bezug auf die Lautstärke unterlegen sind. Vereinzelt werden auch D4 oder D5 Pumpen eingesetzt, vor allem für High-Flow-Systeme.
Die Firmen Koolance und Swiftech vertreiben Laing Pumpen unter eigenem Namen.
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Dank des nativen 12V Designs lassen sich Laings durch eine Drosselung der Spannung mit verringerter Leistung betreiben. Zum Anlaufen werden aber weiterhin hohe Spannungen benötigt und die benötigte Stromspannung liegt ebenfalls sehr hoch, so dass eine Lüftersteuerung in der Regel überfordert ist. Abhilfe schaffen Speziallösungen wie Aquacomputers PowerAdjust.
Den meisten Berichten zu Folge ist eine Laing in gedrosseltem Zustand lauter, als eine Eheim1046 (12V Varianten mit erhöhtem Takt) mit gleicher Leistung.
. 4.5 Eheim basierte Pumpen .
DIE Wahl der WaKü-Pioniere und bis heute stark am Markt vertreten, ist die Firma Eheim. Vor allem Leute, die mehr wert auf Lautstärke als Leistung legen, suchen sich ein Modell aus der großen Produktpalette:
4.5.1 Eheim Compact/Station
Die Eheim Compact ist eine kleine, einfach aufgebaute und ausreichend leistungstarke Pumpe. Sie blieb lange Zeit unbeachtet, da sie sich nicht "trocken" betreiben lässt und durch das einfachere Lager tendenziell lauter als ihre großen Geschwister ist.
Dann versenkte sie Alphacool in einem passenden Ausgleichsbehälter und nannte das ganze "Eheim Station". Dank des Tauchbetriebes ist die Eheim Station nicht lauter als andere ("trockene") Eheim Pumpen, in ihrer Leistung kann sie mit der Eheim1046 mithalten und der integrierte
Ausgleichsbehälters sorgt für eines der besten Preis/Leistungsverhältnisse am Markt.
4.5.1 Eheim 1046
Die "46er" (eigentlich "Eheim Universal 1046-790 230V") war die erste Pumpe, die in großem Stil für Wasserkühlungen verwendet wurde - und in Sachen Lautstärke und Haltbarkeit ist sie bis heute der Maßstab.
Die Pumpe ist gelegentlich auch in einer 12V Ausführung mit externer Wandlerplatine erhältlich ("12V" heißt 12V Wechselstrom, man braucht also einen Wechselrichter zum Betrieb im PC).
Bei der 230V Version ist auf den Zusatz "-790" oder auch "Vollkeramik" zu achten. Diese Verfügt über ein Lager, bei dem sowohl Rotor wie Achse aus Keramik sind. Eine (meist) günstigere Variante mit Kohlenstoffrotor hat eine geringere Lebenserwartung.
4.5.2 Eheim 1048, 1250,...
Die großen Geschwister der 1046 wurden einige Zeit lang von Overclockern verwendet, da sie aber merklich lauter, vibrationsstärker und teurer sind, wird mitlerweile die
Laing DDC+ bevorzugt.
4.5.3 Eheim 1046 12V basierte Pumpen
Auf Basis der 46er 12V haben verschiedene Firmen eigene Produkte entwickelt. Die Wandlerplatine wurde in das Pumpengehäuse integriert (bei Innovatek mit Buckel), außerdem wird mehr Leistung und eine größeren Laufruhe bzw. dem Wegfall eines "50Hz Brummens" versprochen. (weil "mit nativen 12V gearbeitet wird", tatsächlich vibriert die Eheim 1046 mit den 50Hz ihres Antriebes)
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Unerwähnt bleibt allerdings, dass die zugrunde legende 12V Version der Pumpe auch mit Wechselstrom arbeitet (halt AC 12V) und die Pumpen somit genauso virbrieren, aufgrund der höheren Frequenz aber nicht mit 50Hz. Tests waren bislang nicht in der Lage, einen deutlichen Lautstärkeunterschied bei gleicher Stärke nachzuweisen.
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Dafür bieten die Pumpen die Möglichkeit, die Frequenz des Wechselstroms und damit Drehzahl und Leistung der Pumpe zu verändern. Das macht auch den Hauptunterschied zwischen den Modellen aus:
. - Innovatek HPPS+
Es stehen ein Silent, Standard und Powermodus zur Auswahl (55, 66 und 72Hz). Diese müssen bei Bestellung ausgewählt werden, für eine nachträgliche Änderung sind (leichte)
Lötarbeiten erforderlich.
. - Eheim 1046-Watercool Edition 12Volt
Die Pumpe lässt sich mit einem Potentiometer in der Rückseite zwischen 40 und 80Hz regeln.
. - Aquacomputer AquastreamXT
Der Regelbereich liegt zwischen 45 und 100Hz (wobei 94Hz als typisches Maximum angegeben werden), die Ansteuerung erfolgt per USB und Software. Die teureren Varianten Advancend und Ultra bieten zusätzlich Funktionen einer einfachen Lüftersteuerung.
4.5.4 Weitere Eheim Pumpen
Innovatek bietet zusätzlich die HPPS i an, die eine höhere Leistung als die normale HPPS liefert, und die Eheim-basierte PCPS mit integriertem AGB an. Mit beiden Pumpen liegen keine/kaum Erfahrungen vor, von letzterer ist nicht einmal die zugrundeliegende Technik bekannt.
. 4.6 Die richtige Pumpenwahl .
OK: ganz so übersichtlich ist der Markt auf den ersten Blick doch nicht, aber auf den zweiten:
Der primäre Nachteil von 230V Pumpen ist, dass man eine Master-Slave oder Schaltsteckdose verwenden muss, da man sie sonst garantiert mal das Einschalten vergisst. (was aber auch keine Katastrophe ist, die Temperaturen steigen langsam)
Die 12V Pumpen sind beim Befüllen des Systems im Nachteil - um sie zum laufen zu bringen müssen zwei Pins am Netzteilstecker überbrückt werden, vorher das komplette System vom Netzteil getrennt werden. (Damit es nicht ungekühlt startet)
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Beides sind keine wirklich großen Probleme, weswegen in den meisten Fällen zwei eigentlich unabhängige Faktoren den Ausschlag geben:
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- Das externe Kabel bei 230V Pumpen
- Die Features/Mehrleistung einiger 12V Pumpen
Die Leistung wird dabei allgemein überbewertet. Viele Tests zeigen, dass der Unterschied zwischen einer "schwachen" 1046 und einer "starken" Laing DDC zwar z.T. 80% und mehr beim Durchfluss aber selbst bei extremen Düsenkühlern nicht mehr als 3-4K in der Temperatur ausmacht.
Bei weniger pumpenabhängigen Kühlern (z.B. Heatkiller) liegen die Temperaturänderungen z.T. innerhalb der Messgenauigkeit und aus persönlicher Erfahrung kann ich berichten, dass selbst eine Verstopfung, die den (ohnehin schon niedrigen) Durchfluss auf 1/3 absenkt, keine Temperaturprobleme nach sich ziehen muss.
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Bei der Ausstattung muss letzten Endes jeder selbst wissen, was er braucht - pumpen tun sie alle.
Ein paar konkrete Empfehlungen: .
- Wem das letzte 1/10 Grad zusätzliche Lautstärke wert ist, dem sei die
Laing DDC+ empfohlen. (alternativ lässt sich die DDC zur DDC+
modden und damit Geld sparen)
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- Wer schlichtweg nicht genug Platz für eine Eheim hat, der nimmt die normale
DDC .
- Wer mit dem zusätzlichen Kabel leben kann und "nur" eine Pumpe will, der nimmt die
Eheim Station oder die
1046 in der 230V Version (je nach dem, ob ein seperater Ausgleichsbehälter gewünscht ist)
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- Wer 12V und geringe Lautstärke will, muss anhand der Features zwischen
HPPS+,
Watercool-Edition und
AquastreamXT entscheiden. (dabei den Lieferumfang beachten - alle 3 sind ihren Preis wert, aber der ist unterschiedlich)
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-Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt die
AquastreamXT. Die ist zwar die teuerste, kann im Zweifelsfall aber fast alles.
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-Wer eine
halbe Lüftersteuerung will, nimmt die
AquastreamXT Ultra (wer eine ganze will, kauft die besser gleich einzeln und spart sich den Aufpreis bei der Pumpe)