Tagebuch [Tagebuch/Worklog] "Good & Evil" DeskCon - Projekt / 2 PCs in einem Schreibtisch

Tag 43 - Kleines Nebenprojekt



Hi,

auch heute möchte ich mal noch einen Post nachreichen. So langsam schaffe ich es doch tatsächlich zum aktuellen Projektstand aufzuholen... Weit sind wir jetzt nicht mehr hintendran...

Nachdem ich den ersten Loop jetzt fertig hatte war die Versuchung diesen direkt zu Fluten recht groß... Nichts ist spannender und macht einem bei WaKü-Projekten mehr Angst als das befüllen und erste einschalten der Pumpen.... Mit Vollgas in die Katastrophe, weil man irgendwo gemurkst hat oder geht alles glatt und alles ist dicht ?

Am Ende hat die Vernunft gesiegt... Fluten kommt erst, wenn die Kabel alle richtig verlegt sind, die noch fehlenden Komponenten (Festplatten / SSDs) alle an Ort und Stelle sind und die Beleuchtung montiert und betriebsbereit ist... Herr Murphy liegt ständig auf der Lauer...

Daher habe ich mich erst noch einmal mit den "Schaufenstern" für die SSDs beschäftigt...

Mein eigentlicher Plan sah vor, dass ich mir kleine Cases/Schalen drucke und diese auf die Rückwand des Schaufensters klebe. Die SSDs könnte ich somit, auch dank der Adapterkabel, recht einfach "Hotplug"-mäßig ein und ausbauen falls nötig... Dementsprechende Schalen hatte ich mir daher schon vor ein paar Wochen konstruiert....

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Wie sich aber nun in der Praxis herausstellte, hat zumindest Murphy's kleiner Bruder schon vor ein paar Wochen zugeschlagen... Ohne das ich es bemerkt habe... Den Ausschnitte für die SSD-Schaufenster hatte ich beim designen meines Projektes so gewählt, dass jedes Fenster Platz für drei SSDs und einen LED-Stripe zur Beleuchtung bieten sollte... In der Theorie stimmt das auch... Leider habe ich aber nicht bedacht, dass ich ja auch noch einen Rand lassen musste auf dem die Glasscheibe aufliegt... Der Ausschnitt hat zwar die richtige Größe, durch den Rand ist aber das Platzangebot im inneren des Schaukastens doch ein wenig zu stark geschrumpft... Drei SSDs passen zwar immer noch auf die verfügbare Fläche, allerdings nicht mit den Schalen drumherum... Auch diese bekäme ich zwar noch reingequetscht... allerdings hat das dann eher den Charme von Presswurst oder Heringen in der Dose...

Die Alternative: Nur zwei SSDs pro Kasten mit Schale oder drei Stück ohne.


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Aus dieser Not heraus ist dann ein weiteres, ursprünglich nicht geplantes, Nebenprojekt in meinem Kopf gereift:

Von der Abdeckung für die Matrix-Displays im ausfahrbaren Korpus hatte ich noch ein paar getönte Plexiglas-Reste übrig. Diese habe ich in kleine, annähernd SSD-große Stücke gesägt...


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Danach habe ich mich für einige Stunden in meine "Schmollecke" zurück gezogen und "Overlays" aus meinen verwendeten Logos erstellt, was mich wiederum einiges an Nerven gekostet hat, da SketchUp nicht immer so wollte wie ich... Irgendwie habe ich es am Ende dann aber doch noch hinbekommen....


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Aus den Weiten des Netzes habe ich mir zwischenzeitlich EL-Folien (Elektrolumineszenz) und passende Inverter besorgt...


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Wer die EL-Folien noch nicht kennt: Die erscheinen zwar Rosa, leuchten aber weiß sobald sie mit Strom versorgt werden. Wohlgemerkt: Leuchten, nicht beleuchten. Das Licht das abgegeben wird blendet nicht, sondern ist mehr ein sanftes, unaufdringliches glühen. Die EL-Technologie wird zumeist zur Tacho-/Instrumentenbeleuchtung bei Fahrzeugen/Flugzeugen eingesetzt. Weitere Vorteile sind, dass die Folien biegsam sind, druckunempfindlich und vor allem KEINE Wärme abgeben..



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In meiner Bastelkiste hatte ich auch noch ein komplettes Set an farbigen Scheinwerferfolien die ich jetzt einer Verwendung zuführen konnte...


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Diese Farbfolien habe ich dann mit den Overlays verklebt...


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...und diese dann mit den Plexistücken.


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Zum Schluss dann noch die EL-Folien hinzugefügt.

Diese Folien kann man übrigens in jede beliebige Form zuschneiden. Lediglich eine Kontaktstelle für das Anschlusskabel muss erhalten bleiben. Die Schnittkanten muss man dann lediglich mit Tesafilm wieder versiegeln um Stromschläge zu vermeiden. EL-Folien gibt es auch noch in anderen Farben. Mit passenden Invertern lassen sich sogar animierte Bilder (ähnlich GIFs) damit herstellen.

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Fertig waren meine "Leuchtmodule".


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Diese habe ich dann noch an den SSDs befestigt.


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Nicht in den Bildern: Ein Inverter (12V) reicht locker für 3 von den Folien (bis insgesamt 100qcm bei diesem Inverter-Modell). Den Inverter habe ich dann mit einem abgeschnittenen alten Molex-Kabel zusammen gelötet und direkt am Netzteil angeschlossen.


Getestet habe ich das ganze dann natürlich auch noch:


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...und mal probeweise ins "Schaufenster" gelegt.
Für eine "Notlösung" ist es gar nicht mal so schlecht geworden.


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Final verbaut habe ich diese "Packages" allerdings noch nicht. Im Moment denke ich darüber nach, diese noch ein wenig zu überarbeiten... Mit einem Schneideplotter oder Lasercutter wäre das Ergebnis bestimmt noch um einiges zu verbessern, da sich damit die Overlays viel feiner ausschneiden lassen würden... Plotter/Laser habe ich schon länger auf meiner Einkaufsliste... Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt sich ein einfaches Modell zuzulegen... Für den Moment ist es ganz ok so... Kommt aber auf meine Liste für die abschließenden Feinarbeiten....




Tag 43


Bauzeit: 15 Stunden (incl. dem erstellen der Overlays mit SketchUp)


Bauzeit komplett bisher: 306 Stunden
Kaffeeverbrauch: 3,25l
Kaffeeverbrauch gesamt: 65,25l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Kreissäge, 3D Drucker, Heißklebepistole, Doppelseitiges Klebeband, Skalpell, Schere, Lötkolben
 
Zuletzt bearbeitet:
coole Idee mit der der EL Folie...

für das "Problem" der scharfen Kanten + Kabel gibt es -> %product-title% kaufen aber du hast ja schon eine eigenen Lösung :D

ja son 3D Drucker wäre schon cool... oder gleich alles in eins -> snapmaker


Jop, der Snapmaker ist schon cool. Wollte den damals eigentlich auch backen... Allerdings hat mich dann der doch sehr kleine Bauraum von 12,5x12,5x12,5cm abgeschreckt.... Die nutzbare Fläche bei der Verwendung des CNC-Moduls wären sogar nur 9x9x9cm gewesen... Mein Bauraum hat 14x14x14cm und ist für mein empfinden auch ein wenig zu klein... 20x20x20 sollten es schon mindestens sein... Interessanter ist da schon die 2.0er Version von dem Snapmaker, welche 2020 erscheinen soll... Der kommt in drei verschiedenen Größen.... Die größte Version mit einem Bauraum von 32x35x33cm... Allerdings muss man da einen Mindesteinsatz von 1079$ auf Kickstarter investieren... Und für den Endkunden soll er dann 1800$ kosten... Die beiden kleineren werden zwar günstiger, sind aber mit 719$ (Bauraum: 16x16x14,5) und 899$ (23x25x18cm) die eher schlechtere Investition... Für das Geld bekommt man einen 50W Co2-Laser (der wesentlich dickere Materialien schneiden kann) und einen sehr guten 3D Drucker mit gleichem/größeren Bauraum zusammen... Die 40W Co2-Laser Cutter bekommt man mittlerweile schon für 300 Euro, die sind aber vom handling her nicht wirklich zu empfehlen, da die Bauplattform zu unflexibel ist.... Der 50W kostet um die 1100 Euro... Allerdings denke ich mir, dass die recht schnell wesentlich günstiger werden... Wäre meine erste Wahl, weil der Bauraum größer und vor allem der Bauraum wesentlich ausgeklügelter ist...

Und was die EL-Folien angeht: Dabei handelt es sich wirklich um eine recht kostengünstige Methode um gute Effekte zu erzeugen... Fünf 10x10cm große Folien plus fünf Inverter bekommt man im China-Shop schon für unter 15 Euro... Mit schneller Lieferung aus deutschem Lager....
 
AW: Tag 43 - Kleines Nebenprojekt

--SNIP--
Wie sich aber nun in der Praxis herausstellte, hat zumindest Murphy's kleiner Bruder schon vor ein paar Wochen zugeschlagen... Ohne das ich es bemerkt habe... Den Ausschnitte für die SSD-Schaufenster hatte ich beim designen meines Projektes so --SNIP--


Final verbaut habe ich diese "Packages" allerdings noch nicht. Im Moment denke ich darüber nach, diese noch ein wenig zu überarbeiten... Mit einem Schneideplotter oder Lasercutter wäre das Ergebnis bestimmt noch um einiges zu verbessern, da sich damit die Overlays viel feiner ausschneiden lassen würden... Plotter/Laser habe ich schon länger auf meiner Einkaufsliste... Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt sich ein einfaches Modell zuzulegen... Für den Moment ist es ganz ok so... Kommt aber auf meine Liste für die abschließenden Feinarbeiten....
--SNIP--

Bei uns im Gschäft heißts immer dass ein Mitarbeiter vom Murphy-Sabotage-Service da war wenns ne Kleinigkeit war. Murphy selber ist nur für die dicken klopper zuständig.
Und: Kein Arbeitsplatz wo du an nen laserer rankommst? Ist manchmal praktisch wenn man sich nicht alles selber zulegen will
 
AW: Tag 43 - Kleines Nebenprojekt

Bei uns im Gschäft heißts immer dass ein Mitarbeiter vom Murphy-Sabotage-Service da war wenns ne Kleinigkeit war. Murphy selber ist nur für die dicken klopper zuständig.
Und: Kein Arbeitsplatz wo du an nen laserer rankommst? Ist manchmal praktisch wenn man sich nicht alles selber zulegen will

Neee, leider nicht... auch kein Schneideplotter im Bekanntenkreis... Vielleicht sollte ich mal bei uns in der Gegend ne Anzeige aufgeben und Leute suchen, die eventuell Lust haben eine gemeinsame Hobbywerkstatt auszustatten/aufzumachen... Vielleicht mit irgendwelchen Modellbauern zusammen einen Verein gründen... In der ein oder anderen Großstadt findet man ja schon entsprechende Vereine, die eine für jedermann öffentliche Hobbywerkstatt betreiben und auch mit solchen Geräten ausgestattet sind...
 
Tag 44 - Lichtspiele Gaming PC Teil 1

Hallo Zusammen,

willkommen zu meinem heutigen Update. Nachdem der erste Loop ja mittlerweile soweit fertig ist, war es an der Zeit sich mit dem Kabelchaos und der Beleuchtung zu beschäftigen. Dementsprechend stehen heute der erste Durchgang "Cable Management" und Teile der Beleuchtung im Mittelpunkt. Oder wie es meine kleine Nichte ausdrücken würde: "Mach mal bunt". Doch bevor ich "bunt" machen konnte, musste erst einmal für Strom gesorgt werden.

Fangen wir erstmal im Bauraum an. Die "Verlegung" des Netzteils in die Halterung im mittleren Technikkasten hat erst einmal für ein wenig Platz gesorgt.

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Um die einzelnen Komponenten mit Strom zu versorgen habe ich die entsprechenden Versorgungskabel dann in den hinteren Technikkasten und von da dann weiter unter der Mittelplatte entlang gezogen.


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Danach habe ich dann die schon vorhandenen Komponenten angeschlossen.


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Alle weiteren Kabel, die ich noch benötige, habe ich erst mal lose in den Kasten geworfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich einen Tube vergessen hatte. Und zwar den, der vom zweiten Radiator zurück runter in die Wassersäule führt. Hätte später eine schöne Schweinerei gegeben. Auch diesen habe ich daher schnell nachgerüstet.


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Nachdem alle Kabel "vor Ort" waren, musste ich mir Gedanken darüber machen, wo ich was am besten platziere. Das Farbwerk 360 habe ich in die hintere, obere, linke Ecke des Bauraums verbannt. Direkt neben das ursprünglich als Tubedurchführung gedachte Loch.


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Die Fläche, die das Netzteil freigegeben hat, habe ich dann vorerst einmal mit meinen alten 3,5" Festplatten aufgefüllt. Diese habe ich an der Unterseite mit Moosgummi-Streifen zur Absorbierung der Vibrationen versehen, um einer ungewollten Geräuschentwicklung vorzubeugen.


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Für den Anfang sind die Platten an dieser Stelle auf jeden Fall mal gut aufgehoben. Ob das am Ende so bleibt, weiß ich noch nicht. Ursprünglich wollte ich die Platten unter der Mittelplatte verstecken, mittlerweile denke ich aber darüber nach eventuell noch eine schicke Halterung oder eine Abdeckung zu basteln. Eventuell lasse ich es aber auch so wie es ist, da diese Stelle bei aufgesetzter Tischplatte nur einsehbar ist, wenn man sich weit über den Tisch beugt.


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Nachdem jetzt erst einmal soweit alles bereit war konnte ich anfangen die RGB-Stripes zu verlegen. Da der Kühlkreislauf noch nicht geflutet war, war natürlich auch der PC noch nicht einsatzfähig. Da ich aber natürlich sehen wollte, wie welcher Stripe wo am besten wirkt, habe ich dann mit der alten Büroklammer-Methode das Netzteil kurz geschlossen. Das bedeutet natürlich, dass ich auf die Farben der meisten RGB-Komponenten nur bedingt Einfluss nehmen konnte und mit den Standardeinstellungen der Hersteller erst einmal vorlieb nehmen musste.


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Den ersten Stripe habe ich in der Innenröhre des Cape Corp-Balancers platziert....


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Als nächstes habe ich dem Controller für die Lüfter einen festen Platz zugeordnet und die Kabel ein wenig geordnet...


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Vier weitere Stripes habe ich in der Brücke, ringsherum um den Helix-Balancer platziert. Wenn später die Tischplatte aufliegt sind die Stripes an sich nicht mehr zu sehen und sorgen daher für eine indirekte, nicht blendende, Beleuchtung. Um später die Beleuchtung von beiden PCs nicht miteinander im Brückenbereich zu vermischen habe ich noch einen kleinen Steg eingezogen. Dieser dient auch als Befestigungsgelegenheit für einen Stripe. Diesen hätte ich gerne gekürzt, was aber die Kette unterbrochen und mir die Möglichkeit einen Vierten Streifen anzuschließen genommen hätte. Bauartbedingt ist es bei den von Aqua Computer verwendeten Stripes leider auch nicht so einfach das Problem mal auf die Schnelle mit einem Lötkolben zu beheben. Dazu muss man wahrscheinlich schon ein kleiner Lötkolben-Halbgott sein, um das zu bewerkstelligen. Meine Löt-Skills liegen weit darunter. Einen weiteren kleinen Nachteil haben die Aqua Computer Farbwerk Stripes wenn es darum geht um Ecken herum zu verlegen. Durch die zusätzlich in die Streifen eingelassenen Magnete sind diese sehr starr und müssen ein wenig gerundet verlegt werden.


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An dieser Stelle möchte ich kurz darauf hinweisen, dass am Ende nicht unbedingt jeder RGB-Stripe dort bleibt wo ich ihn jetzt erstmal platziert habe. Das ganze ist mehr ein "Try and Error"-Prozess. Bis zum Abschluss des Projektes wird es dort bestimmt noch die ein oder andere Änderung geben. Daher lieber erst einmal soviel wie möglich reinstopfen und am Ende das Gesamtbild betrachten und dann später das ganze überarbeiten.

Einen solchen Stripe, der definitiv in die Kategorie "Wackelkandidaten" wandert, habe ich zu Testzwecken noch in das "SSD-Schaufenster" mit reingepackt.

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Doch dazu dann später mehr. Zwischendurch habe ich immer mal wieder Kabel geordnet und soweit wie möglich versteckt.


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Weiter geht es dann gleich in einem neuen Post....


 
Tag 44 - Lichtspiele Gaming PC Teil 2


Und weiter geht es....

Als nächstes habe ich mir eine Halterung gedruckt, welche in einem 45° Winkel schräg nach unten zeigt. Diese habe ich mit einem LED-Streifen bestückt und an der Rückwand befestigt. Sinn und Zweck der Halterung: Hiermit will ich einer später störenden Blendung durch den Stripe vorbeugen.


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Hier noch ein paar Kirmes-Bilder für alle RGB-Hasser :p


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Jaja, schon gut... ich mache ja schon weiter....

Thema Ambilight: Ursprünglich bei meiner Planung hatte ich ja ein "Ambilight" auf Arduino-Basis für den Hauptmonitor vorgesehen. Die entsprechenden Materialien dafür (externes Netzteil, ein Arduino Uno, Kabel und eine 5m Rolle LED-Stripes WS2812B mit 300 LEDs) habe ich hier auch schon seit Projektbeginn herumliegen. Doch dann hat Aqua Computer ja den (wirklich genialen) Farbwerk 360-Controller Anfang April auf den Markt gebracht, der noch so einiges mehr kann. Dazu gehört auch ein integrierter "Ambilight"-Effekt. Also habe ich mich dazu entschlossen den Arduino erst einmal nicht einzusetzen und auf das ja schon installierte Farbwerk zurück zu greifen. Dementsprechend sind weitere vier Stripes an die Rückseite des Monitors gewandert.


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Ein wenig Befürchtungen hatte ich ja früher in diesem Thread bezüglich der von mir verwendeten Carbon-Folie geäußert. Meine Angst war, dass die schwarze Folie das Licht einfach komplett verschluckt. Diese Befürchtungen scheinen aber zum großen Teil unbegründet zu sein. Natürlich muss ich mit ein paar Einschränkungen leben:

1. Der Monitor sitzt auf der Mittelplatte vom Korpus auf, daher machen LED-Stripes an der Unterseite keinen Sinn.
2. Der seitliche Abstand zu den anderen Monitor, nach oben und zur Rückwand ist jeweils recht gering, was den AHA-Effekt deutlich dämpft.

Trotzdem bin ich mit dem Effekt noch recht zufrieden.

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Das ganze mal mit ein wenig Abstand....


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...und hell erleuchtetem Raum betrachtet.


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Insgesamt wesentlich besser als ich es erwartet hatte. Dies ist natürlich nichts im Vergleich mit dem Ambi, welches ich an meinem Fernseher betreibe... Mit einem wesentlich größeren Screen, wesentlich mehr LEDs, einem deutlich größeren Abstand zur Zimmerwand und auch den LEDs an der Unterseite ergibt sich dort ein komplett neues Fernseh-Erlebnis. Doch im Angesicht der (von mir selbst geschaffenen) schlechteren Ausgangslage am PC bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Lasst uns das ganze mal schnell noch mit ein paar weiteren bunten Bildchen feiern :D

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Zum Abschluss dieses Posts ist es jetzt mal an der Zeit sich das ganze bei aufgelegter Tischplatte zu betrachten....


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Und mit eingelegter Glasscheibe:


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Die Beleuchtung des SSD-Bereichs werde ich mir wie schon erwähnt später noch einmal genauer anschauen:


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Für den Moment lasse ich es erst einmal so.

Im nächsten Post (irgendwann noch heute oder morgen) kann ich dann endlich auf den aktuellen Projektstand aufschließen. Da wird es dann um die "Flutung" des ersten Systems und um die ersten Temperatur-Werte gehen.


Tag 44




Bauzeit: 6,5 Stunden


Bauzeit komplett bisher: 312,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 2,25l
Kaffeeverbrauch gesamt: 67,5l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Doppelseitiges Klebeband, Schraubenzieher, Kabelbinder, 3D-Drucker, Moosgummi, Heißklebepistole
 
einfach nur krass was du da auf die Beine stellst....

nichts für mich (zuviel RGB und so weiter) aber trotzdem bich ich einfach beeindruckt wie viel Elan und Durchhaltvermögen du am bauen bist...
 
einfach nur krass was du da auf die Beine stellst....

nichts für mich (zuviel RGB und so weiter) aber trotzdem bich ich einfach beeindruckt wie viel Elan und Durchhaltvermögen du am bauen bist...

Naja, am Ende kommt es ja darauf an wieviel RGB man aktiviert :) Ich lebe mehr nach dem Motto: "Lieber hab ich es und brauch es nicht, als brauche es und hab es nicht" .... *gg* ... Neee, mal im Ernst: Ich denke "bunte Lichtlein" liegen bei mir ein wenig in den Genen. Ich bin gebürtiger Halb-Amerikaner (väterlicherseits - Army Breed) und habe einen Teil meiner Kindheit (von 5 bis 12) in den Staaten verbracht... Unter anderem auch in der Nähe vom kunterbunten Orlando mit all den Reklametafeln und Vergnügungsparks. Dazu kommt dann noch das ganze 4th July, Halloween- und XMas- Gedöns und schon ist man für sein restliches Leben geprägt (oder geschädigt ?!?) :D

Der Post zum Thema Fluten hat ein wenig Verspätung. Den wollte ich eigentlich schon gestern posten, habe dann aber festgestellt das ich erstmal noch die Bilder ein wenig bearbeiten muss... Um das ganze besser dokumentieren zu können, habe ich hauptsächlich kleine Videos gemacht und dann per Windows "Bild aus Video speichern" eine Auswahl zusammengestellt... Als ich dann gestern posten wollte und die "Fotos" näher betrachtet habe, sind mir oben und unten grüne Streifen aufgefallen, die ich erst noch entfernen wollte... Post kommt dann halt nachher...
 
Tag 45 - Fluten des Gaming Systems


Hallo,

wie vorhin schon erwähnt kommen hier, mit ein wenig Verspätung, die Bilder vom "Fluten" des Gaming Systems.

Bevor es gleich losgeht, muss ich allerdings erst einmal wieder ein paar Anmerkungen los werden:

Insgesamt habe ich das System zweimal fluten "dürfen", da irgendwo im Hintergrund auch diesmal wieder ein kleiner Murphy anwesend war....

Der erste "Versuch" hat auf Anhieb gut geklappt: Keinerlei Leaks oder Probleme, alles TOP: Wassersäule gefüllt, unten am Kastenübergang zu den Pumpen die Schnellverschlusskupplung geschlossen, gewartet bis die Flüssigkeit die Pumpen erreicht hat und danach dann Strom per Büroklammer aufs Netzteil. Nachdem sich dann der erst Schwall im System verteilt hatte, die Wassersäule aufgefüllt und wieder "Feuer frei" . Nachdem der Kreislauf dann voll geflutet war noch die Wassersäule komplett befüllt. Fertig !!! Freudentanz !!!

Mitten in meinem Freudentanz habe ich dann aber kurz in Richtung Wohnzimmertisch geschaut und bin dann direkt ins Taumeln geraten und wäre danach am liebsten mit dem Kopf mehrfach gegen die Wand gelaufen. Ich hatte mir morgens extra noch ein paar Temperatursensoren, die ich noch einbauen wollte, auf dem Tisch zurecht gelegt... Aus welchem Grund auch immer dann aber total vergessen dies zu tun... Und da lagen sie noch eingepackt und haben mich frech angegrinst....


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Aber selbst wenn ich Idiot nicht vergessen hätte die einzubauen, hätte ich das System trotzdem nochmal entleert. Als Kühlmittel habe ich das Alphacool Eiswasser in der Farbe "Crystal Blue" verwendet.


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Hierbei handelt es sich um eine Fertigmischung, daher habe ich sie auch unverdünnt in mein System gegeben. In der Pumpe und den einzelnen Tubes macht sich die Farbe dann auch richtig gut. Allerdings in meinem "dicken" Wassersäulenbalancer ist das ganze so blickdicht, dass das Lich von den unten eingelassenen LEDs komplett verschluckt wird. Zuerst habe ich gedacht die LEDs der Säule sind kaputt. Es sprudelt, aber die Säule bleibt komplett dunkel. Bei genauerem hinsehen konnte ich dann aber doch ein leichtes glühen am Boden erkennen. Und da ich ja eh nochmal ran musste, habe ich da dann auch Gegenmaßnamen ergriffen.

Also habe ich das System noch einmal komplett entleert. Lediglich das "Crystal Blue" in der Pumpe und am Boden der Balancer habe ich gelassen, wo es war.

Das folgende Foto zeigt die noch mit der Originalfarbe befüllte Pumpe Minuten vor dem zweiten Versuch. Und nein, die Pumpe war nicht undicht: Die Flecken von der Flüssigkeit stammen vom entleeren des Systems. Habe da in meiner Hektik ein wenig gekleckert...


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Nach dem entleeren (und der Montage der Sensoren), habe ich die Wassersäule nur mit destilliertem Wasser befüllt und das System wieder anlaufen lassen und immer wieder nachgefüllt. Die nun folgenden Fotos (und auch alle weiteren) sind Screenshots aus einem Video. Die Farben weichen daher ein wenig vom tatsächlichen Ergebnis ab.

Nachdem sich die "Reste" mit dem Wasser vermischt hatten wurde es dann nach und nach heller.


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Zu hell....


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Also habe ich wieder ein wenig Farbe hinzugegeben, bis ich ungefähr bei folgendem Farbton angelangt bin. Die Farbe muss man sich jetzt allerdings in "klar" vorstellen. Zum Zeitpunkt des Screenshots befand sich das ganze noch im "Mischvorgang". Nach ein paar Minuten was das ganze dann klar und durchsichtig.


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Nach der Pumpe kommt das ganze in der Brücke und dem "Eisbecher Helix"-Balancer an,...


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...läuft dann weiter durch den hinteren Technikkasten in den "Cape Corp"-Balancer...


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...und dann durch den Grafikkartenkühler.


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Weiter geht es dann gleich im nächsten Post....
 
Tag 45 - Fluten Teil 2

Und weiter gehts....

Nach der Grafikkarte läuft das Gemisch dann zuerst durch den 1. Radiator und dann weiter zum Prozessor:

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Von dort aus in den 2. Radiator und zurück in die Wassersäule.


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In der ganzen Hektik und dem Chaos mit den vergessenen Sensoren habe ich komplett vergessen Fotos von der befüllten Wassersäule zu machen, bzw. Screenshots aus dem Video anzufertigen... Das werde ich dann noch nachholen.... Will eh noch ein kleines Video der ganzen Aktion schneiden und dann die Tage einbinden... .

Bevor ich dann gleich mit den Temperaturen weiter machen, hier noch schnell ein paar Fotos vom "Ambilight" in aktion. Funktioniert wirklich gut und läuft auch bei Videos und beim "zocken" stabil und zuverlässig.

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Das System ist zwar schon seit knapp einer Woche "geflutet", allerdings musste es ja auch erst noch neu installiert und konfiguriert werden. Das ganze hat ein wenig gedauert. (Gut gut, ich gebe es ja zu.... zwischendrin habe ich eine kleine Gaming-Pause gebraucht - grmpf).

Was die Anzeige der Sensordaten und Temperaturen angeht habe ich ein wenig rumexperimentieren müssen (unter anderem mit HWinfo, Aida 64, ...) und habe mich jetzt erstmal für die Aquasuite von Aqua Computer entschieden, da ich die Temperatursensoren des Wasserkreislaufs (drei Stück) eh am Farbwerk 360 mit angeschlossen habe. Zusätzlich lese ich über die Aquasuite noch ein paar Daten aus, die von HWInfo bereitgestellt werden.

Die Sensordaten zeige ich auf dem 7" Touchscreen an, den ich vorne in der Schräge integriert habe. Ganz zufrieden bin ich allerdings noch nicht, da ich mit verschiedenen "Pages" arbeiten muss, die ich von Hand in der Aquasuite umschalten muss, wenn ich die Bildschirmauflösung (bei manchen Games) von 4k auf WQHD runterschalte. Windows sorgt in diesen Momenten leider dafür, dass die anderen Monitore ihre Position im Setup verändern und dadurch verschwindet das Sensorfenster. Daher habe ich eins für 4k und eins für WQHD. Was mich aber wirklich irre macht, dass die Skalierung des Fensters dann trotz gleichbleibender Auflösung des Touchscreens sich auch ändert... Aber erstmal egal... es geht ja um die Temperaturen....

Zum Verständnis:

Die drei Kreislauf-Sensoren sind wie folgt platziert: Sensor 1 habe ich in den Cape Corp Balancer eingeschraubt. Dieser bildet dann die Wassertemperatur vor dem erreichen von GraKa und Prozessor ab und damit auch die Temperatur die im Rest des Kreislaufes herrschen sollte (Wassersäule, Pumpen, Brücke). Sensor 2 misst die Wassertemperatur am Ausgang des Grafikkartenkühlers, bevor es in den ersten Radiator geht. Und Sensor 3 sitzt am Eingang vom 2. Radiator wenn die Flüssigkeit vom Prozessor kommt. Die Temperatur am Ausgang des Radiators sollte ja im großen und ganzen der Temperatur von Senso 1 entsprechen.

Das erste Foto zeigt die Temperaturen ca. 5 Minuten nach Systemstart. Diese sollte recht akurat sein. Am Tag der "Messung" war es draußen recht kühl und meine Frau hat die Raumtemperatur drinnen ein "wenig" erhöht, weil sie immer glaubt sie friert... (Ist immer ein Battle zwischen uns... Sie schraubt hoch, ich schraube heimlich wieder runter). Diese lag locker bei 25 Grad (ich hasse es).

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Das nächste Foto ist nach ca. 2 Stunden Betrieb entstanden. In dieser Zeit habe ich nur ein wenig gesurft, Software installiert und ein paar YT-Videos geschaut.


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Das nächste Foto ist irgendwann nach ca. 13 Stunden Dauerbetrieb entstanden (während ich am anderen System meiner Arbeit nachgegangen bin und auf dem Gaming-System nach und nach die wichtigsten Spiele runtergeladen und installiert wurden)


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Die nächsten Werte stammen vom nächsten Tag und zeigen die Temperaturen nach ca. 5 Minuten zocken. Das System war zu diesem Zeitpunkt aber schon seit ca. 2 Stunden im Betrieb (Software installieren, Musikwiedergabe, surfen).


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Diese Spielesession (es war wirklich mal wieder an der Zeit) hat insgesamt knapp 8 Stunden gedauert. Das letzte Foto zeigt hier die Temperaturen kurz vorm herunterfahren. Die Graphen in der Anzeige bilden immer die letzten 15 Minuten ab. Nach insgesamt 10 Stunden Dauerbetrieb lagen die Durchschnittstemperatur (15 min) der Grafikkarte am Ende bei 48 und die der CPU bei 68 Grad.

Ich denke, dass ich aber über kurz oder lang den i7-8700k doch noch köpfen werden um die Temperaturen zu verbessern. Sollte da ja ein bissel was bringen.


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Den Post abschließen möchte ich jetzt noch mit zwei Fotos, die die derzeitige Färbung der Flüssigkeit recht originalgetreu wiedergeben.


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Und hiermit sind wir jetzt wirklich beim aktuellen Projektzustand angelangt und mit den Posts up2date. In den nächsten Tagen werde ich mich jetzt daran machen das Beleuchtungsprofil des Gaming-Systems an meine eigentlichen Vorstellungen anzupassen und die restlichen Kabel noch sauber zu verlegen. Danach wird dann das zweite System noch einmal demontiert und mit dem zweiten Kühlkreislauf begonnen.



Tag 45



Bauzeit: 6 Stunden (Vorbereitungen, Fluten, Fluchen, Sensoren montieren, kontrollieren, neu Fluten)

Bauzeit komplett bisher: 318,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 2l
Kaffeeverbrauch gesamt: 69,5l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Trichter, Schlauch, Messbecher, Küchenrolle


 
Zuletzt bearbeitet:
finden den ganzen Build von Anfang an echt interessant und gut. Jetzt fehlen nur noch Testergebnisse :)

Wups… Dein Post ist irgendwie an mir vorbei gegangen.... Was denn für Testergebnisse ?!?




Ansonsten:

Wie Ihr ja gemerkt habt war ich in den letzten 2 Wochen mal wieder ein wenig "stiller". Hauptsächlich habe ich mich damit beschäftigt den Gaming-Rechner halbwegs fertig einzurichten. Auch habe ich die ein oder andere Anwendung installiert, damit ich die Umrüstung des Anwendungsrechners in Angriff nehmen kann. Dementsprechend musste ich auch noch einen Haufen Daten (Modelle, Renderdateien, Fotos, usw.) durchsortieren und die, die ich im nächsten Bauabschnitt benötige temporär mit rüber kopieren... Auch mein 3D-Drucker musste dringend gewartet werden... Die Filamentdüse war so langsam durch und musste mal ersetzt werden... Auch "hinter den Kulissen" hat sich zwischenzeitlich noch etwas ergeben, was mich dazu bewogen hat die "Baupause" ein wenig zu verlängern und mich erneut mit SketchUp und Blender zu beschäftigen.

Da aber jetzt alles in trockenen Tüchern und vorbereitet ist und auch der 3D-Drucker wieder einwandfrei druckt, freue ich mich darauf an dem Projekt weiter arbeiten zu können :)

Weiter geht es dann am Wochenende, allerdings nicht mit dem 2.System, sondern ich werde mich noch einmal mit der Gaming-Seite auseinander setzen, die noch ein paar Änderungen verpasst bekommt...

Einen kleinen Teaser habe ich dann allerdings heute schon:


Teaser 1.jpg



Mehr dazu gibt es dann ab Freitag....

Bis dahin:

Viele Grüße,

Olli
 
Wie kompliziert und teuer ist eigentlich das ersetzen der Düse für den 3D Drucker? Das Cooler Master Logo ist gut zu erkennen :daumen:
 
Wie kompliziert und teuer ist eigentlich das ersetzen der Düse für den 3D Drucker? Das Cooler Master Logo ist gut zu erkennen :daumen:

Generell halten sich die Unterhaltskosten für einen 3D-Drucker in Grenzen. Am anfälligsten sind die Düsen und eventuell die Antriebsriemen. Einfache Düsen kosten zwischen 12 und 20 Euro... Je nach Modell... Die von meinem Drucker war noch die Originale und hatte jetzt knapp 500 Stunden reine Druckzeit runter. Abhängig vom verwendeten Filament nutzen die sich halt unterschiedlich schnell oder langsam ab. Wenn man z.B. nur Spezialfilamente (etwa mit Holzanteil, Metallglitzer und was weiß ich allem) druckt, dann verschleißt so eine Düse wegen der erhöhten Reibung durch Partikel im Filament und der Hitze halt schneller. Das äußert sich dann dadurch, dass Drucke nicht mehr ganz gleichmäßig sind, bzw. das Filament in der Düse "hängen" bleibt.

Ich habe jetzt mal eine etwas teurere Düse mit besserer Beschichtung von Micro Swiss eingesetzt (25 Euro), die in diversen Testberichten Höchstnoten eingefahren hat. Der Austausch ist nicht sehr aufwendig. Je nach Druckermodell wird die einfach von unten mit einem Schraubenschlüssel oder einer kleinen Ratsche mit Bit raus und die Neue reingeschraubt... Bei manchen Druckermodellen muss man vorher den Extruder auseinander schrauben, was aber auch kein großer Akt ist, da meistens nur die Verkleidung entfernt werden muss.

Einzig und allein die Neukalibrierung hat mit der neuen Düse ein wenig länger gedauert, da der in meinem Druckermodell verbaute Kalibrierungs-Sensor mit der neuen Düse nur unbefriedigende Ergebnisse geliefert hat (eventuell hat die neue Düse eine Gewindedrehung mehr oder weniger als die Originale). Also musste ich das ganze manuell machen, was aber auch kein großes Problem ist. (Die meisten Drucker haben eh keinen Sensor mit einer Automatik-Funktion).
 
wie warm der 8700k wird so da du den ja nicht geköpft hast würde mich dann schon Interessieren wie der Unterschied zwischen Luft und WaKü ist
 
Zuletzt bearbeitet:
wie warm der 8700k wird so da du den ja nicht geköpft hast würde mich dann schon Interessieren wie der Unterschied zwischen Luft und WaKü ist

Mal schauen, was ich da machen kann :) ...

An den Temperaturen hat sich bei mir inzwischen "ein wenig" was geändert.... Was, Wie, Wo und Weshalb verrate ich aber erst während meiner heutigen Posts.... (will ja nicht spoilern)
 
Ein neuer Partner


Hallo Zusammen,

es ist mal wieder an der Zeit ein wenig "voran" zu kommen... und ja, ich weiss: Ich bin 2 Wochen zu spät dran... Hauptsächlich weil ich nicht an den 18. Geburtstag unseres Juniors gedacht hatte, den meine Frau dann doch ein wenig größer ausrichten wollte und mich dadurch ein wenig auf Trab gehalten hat (Ich glaube ich werde wirklich alt und senil). Aber auch ein paar kleinere, unerwartete Bestellungen mußte ich noch machen um weiter machen zu können und die haben diesmal ein wenig gedauert... Doch dazu mehr in den Posts....


Wie bereits in einem meiner letzten Posts angespoilert, habe ich einen weiteren Partner für mein Projekt gewinnen können: Das Unternehmen Cooler Master, mit denen ich auch schon während meinem alten "Heaven & Hell" Projekt zusammenarbeiten durfte, ist trotz des schon fortgeschrittenem Projektstatus in die Bresche gesprungen und unterstützt meinen Build an genau den "Ecken" wo eine Lücke entstanden war.

Tausend Dank an dieser Stelle für den Support.

Darüber freue ich mich aus mehreren Gründen: Zum einen, weil Cooler Master schon bei meiner Planung einer meiner Wunschpartner war und zum anderen weil ich dadurch auch die Möglichkeit habe das Projekt im Rahmen der diesjährigen "Case Modding World Series" präsentieren zu dürfen. Die Chancen auf einen vorderen Platz sind zwar in Anbetracht der teilnehmenden, hochkarätigen Prominenz recht bescheiden - aber Dabeisein ist ja bekanntlich alles. Da es sich bei meinem Projekt um einen Scratch-Build handelt wird es automatisch in die "Master League" eingeordnet - die "Apprentice League" wäre mir natürlich lieber gewesen. Aber man kann nicht alles haben :D - Freue mich trotzdem wie ein Schnitzel. Vielleicht schaut ja der ein oder andere mal auf der CMWS-Website vorbei (Zugang zu den Projekten erfolgt über die Cooler Master Homepage: www.coolermaster.com)

Anfangen möchte ich heute daher mit einem Unboxing der mir zugesendeten Komponenten:


Großer Karton - Prall gefüllt:


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Nach und nach purzelten Netzteil, Lüfter, Tastatur, Maus und Mauspad aus der Umverpackung und breiteten sich auf meinem Tisch aus:


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Mit dabei das absolute Tastatur-Flaggschiff von Cooler Master: Die mechanische Gaming-Tastatur MK850.

Hierbei handelt es sich um eine Premium-Tastatur mit Cherry MX Red Switches (gibt es nur mit diesen), sehr hochwertiger Verarbeitung und viel RGB. Das spannendste Feature aber ist die verbaute Aimpad-Technologie, die es bestimmten Tasten ermöglicht wie ein analoges Gamepad zu performen. Hierbei wird per Infrarot "gemessen" wie stark eine Aimpad-Taste gedrückt wird. Dadurch ist ein behutsames Steuern bei Rennspielen und Flugsimulatoren möglich. Die Funktion lässt sich ein- und ausschalten und über mehrere Profile an die Bedürfnisse des Users und des jeweiligen Spiels anpassen.


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Mit in der Verpackung: Eine magnetische, mit Kunstleder gepolsterte Handballenauflage, die ihren Namen auch wirklich verdient und verdammt gut anhaftet.


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Neben der Tastatur und der Auflage befinden sich auch noch entsprechende Quick-Start Guides, ein textilummanteltes, abnehmbares USB 3.0 (Typ C) Kabel, ein Tastenabzieher und zusätzlich noch ein Satz härtere PBT Doubleshot Keycaps in der Verpackung.


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Das Keyboard ist schwer, extrem rutschfest und hat eine Oberfläche aus gebürstetem Aluminium...


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…und neben einem 32Bit ARM Cortex 3 Prozessor mit 512KB Memory natürlich auch viel RGB mit individualisierbaren Effekten:


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Auch mit im Paket: Die MM830 Gaming Maus mit ein paar interessanten Features.


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Die Maus eignet sich für alle Griffarten ist aber für Rechtshänder only ausgelegt.


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Neben den Standard-Tasten hat die Maus im Daumenbereich ein sogenanntes D-Pad mit 4 zusätzlichen Knöpfen. Alle Tasten der Maus lassen sich doppelt belegen und per Tactix-Taste (frei wählbar) hin- und herschalten.


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Als Gimmick ist ein kleines OLED-Display verbaut auf welchem man Informationen wie z.B. die aktuelle DPI-Einstellung, CPU/GPU Auslastung, das aktuell verwendete Profil und/oder (im Wechsel) ein eigenes Logo anzeigen lassen kann. Das Display ist aber wirklich nur ein witziges Gimmick, da man im "Spielbetrieb" wohl nur selten dazu kommt den Kopf zu verrenken um darauf zu schauen. Das einzige was wirklich Sinn macht ist meiner Meinung nach die Anzeige des aktuellen Profils (bis zu 4 lassen sich auf der Maus abspeichern).


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Die RGB-Beleuchtung lässt sich in mehreren Zonen anpassen (Mausrad, DPI-Switch, 6 Zonen Logo, "Unterboden") und mit Effekten belegen und mit anderen CM-Komponenten synchronisieren.


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Wie z.B. mit dem ebenfalls geliefertem MP860 RGB-Mauspad:


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Das Mauspad ist gut verarbeitet und hat zwei verschiedene Oberflächen. Eine strukturierte Textiloberfläche für genaue Kontrolle und eine harte Plastikoberfläche für schnelle Bewegungen. Was dem Mauspad aber in meinen Augen fehlt ist eine bessere Antirutsch-Beschichtung/Gummis wenn man die Textiloberfläche benutzt. Bedingt durch die glatte Rückseite ist das Pad in diesem Fall nicht wirklich für eine glatte Glasoberfläche wie bei mir geeignet. Auf einem normalen Schreibtisch funktioniert das Pad aber tadellos.


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Alles in allem werde ich Tastatur, Maus und Mauspad aber demnächst noch einem intensiven, kritischen (versprochen) Praxistest unterziehen. Im Moment (Stand heute) habe ich mir nur einen Ersteindruck verschafft.

Auf die anderen gelieferten Produkte werde ich gleich in den nächsten Posts eingehen, mit Eindrücken die während dem verbauen entstanden sind.

Im nächsten Post widme ich mich den Änderungen am bisherigen Build, die ich durch die neue Situation bedingt vorgenommen habe und die durchaus für mich einige Überraschungen und einen fetten WTF-Moment beinhaltete. Stay tuned - gleich geht es weiter :)


Olli
 
Tag 46 - Lüfter 2.0

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[/SUP][/SUB]Und weiter geht es:

Thema Lüfter (mal wieder)… Wie Ihr Euch ja sicherlich noch erinnern könnt musste ich vor ein paar Wochen auf eine günstige Notlösung aus China ausweichen und habe das komplette Projekt mit AIGO Lüftern ausgestattet. Auch heute noch bin ich der Meinung, dass die Teile vom Preis/Leistungsverhältnis eine Menge zu bieten haben. Allerdings sind die Teile vom Design her als Gehäuselüfter ausgelegt.

Durch den Projektsupport von Cooler Master haben sich aber jetzt auch in diesem Bereich ganz neue Möglichkeiten für mich ergeben. Am meisten gespannt und gefreut habe ich mich auf die Masterfan SF360R ARGB Radiatorenlüfter:

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Hierbei handelt es sich um drei 120er Lüfter in einem einzigen "Lüftergehäuse". Das Konzept ist so einfach wie genial und bietet viele Vorteile. Zum einen sitzt das ganze Konstrukt passgenau auf einem 360er Radiator auf. "Lücken", die man in der Regel automatisch hat wenn man drei einzelne Lüfter montiert, gibt es nicht. Zum anderen hat man nur zwei Kabel die aus dem Gehäuse rauskommen: Eins für die RGB-Beleuchtung und eins für den PWM-Anschluss auf dem Mainboard. In der Regel hat man im "Premium"-Segment zwei Kabel pro Lüfter die man verstecken muss, also sechs insgesamt bei einem 360er Radiator. Durch die Konstruktion bedingt wird eine höherer und zielgerichteter Airflow und ein höhere Luftdruckleistung erreicht.

Zumindest, wenn man dem Marketing glaubt :)

Ob das wirklich was bringt werden wir später noch sehen...

Neben der eigentlichen Lüftereinheit liegen der Verpackung noch Schrauben, eine Arretierung für RGB-Kabelverbindungen, ein ARGB-Controller und ein SATA-Stromkabel bei. Der mitgelieferte Controller ist für alle diejenigen gedacht, die nur einen Standard- und keinen ARGB-Anschluss auf dem Motherboard haben. Alle anderen, mit neueren Boards, schließen den Lüfter direkt am MB an und steuern/synchronisieren die Beleuchtung mit dem jeweiligen Herstellersystem (MSI Mystic Light, ASUS Aura, usw.)


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Die Lüftereinheit ist wertig verarbeitet, hat Vibrationsdämpferpads und eingebaute Sensoren für den Fall das ein Kabel oder sonstiges in den Lüfter gerät und diesen blockiert.


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Der einzige Kritikpunkt (allerdings in meinem Fall unerheblich) an diesem Lüfter ist in meinen Augen der mitgelieferte ARGB-Controller. Dieser lässt sich (neben dem eingebauten Taster) auch an einen Gehäuse-Reset-Button anschließen um die Beleuchtung zu wechseln und diese sieht auch wirklich echt gut aus,...


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...allerdings ist die Anzahl der verschiedenen Effekte äußerst bescheiden. Insgesamt werden nur NEUN !!! verschiedene angeboten (zusärtlich noch: komplett aus). Davon sind allein schon zwei Regenbogeneffekte (links- und rechtsrum) und vier Vollfarben (Blau, Rot, Grün, Weiß). Von den verbleibenden drei Effekten kann man zwei von meinem Empfinden her in die Tonne kloppen. Da hätte man ruhig wesentlich mehr integrieren können oder zumindest einen "großen", flexibleren Controller zusätzlich ins Produktsortiment aufnehmen können. Zum Vergleich: Der "Billigcontroller" von den AIGO-Lüftern hat weit über 100 verschiedene Effekte, die sich auch noch in zehn Geschwindigkeiten regulieren lassen.

Leute ohne ARGB-MB-Anschluss können aber zur Not auch auf ARGB-Controller von Drittherstellern zurückgreifen. Jeder Controller für WS2812/2813 LEDs sollte problemlos funktionieren.

Fairerweise muss man aber sagen, dass sich ARGB-Lüfter natürlich in erster Linie an Käufer mit ARGB-fähigen Motherboards richten und in einem solchen Environment ihre volle "Pracht" entfalten können (natürlich abhängig davon wie gut und flexibel die Beleuchtungssoftware des jeweiligen Mainboard-Herstellers ist).

Für mein Projekt spielen die mitgelieferten Controller daher auch keine Rolle, da sie ja eh nicht verbaut werden.

Die Lüfter an den seitlichen Radiatoren im inneren des Korpus waren dann dementsprechend auch schnell getauscht:

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Bei den vorderen Radiatoren/Lüftern konnte ich leider nicht auf die SF360R ARGBs zurückgreifen, da ein verbauen konstruktionsbedingt nur mit erheblichem Aufwand möglich gewesen wäre. Hierzu hätte ich die vorderen Öffnungen im MDF vergrößern müssen und das wollte ich vermeiden.

Hintergrund: Die vorderen Lüfter dienen auch gleichzeitig als "Aufhängung" für den Radiator. Daher hatte ich mich einem kleinen Trick bedient und die Öffnung etwas kleiner als die benötigten 360mmx120mm gefräst. Da reguläre 120er Lüfter etwas dicker als meine MDF-Platten sind und in der Regel an den Löchern zum verschrauben etwas überstehen hatte ich das ganze so angelegt, dass man erst die beiden äußeren Lüfter montiert und zum Schluss den Mittleren. Dadurch werden die Äußeren ein wenig nach außen gedrückt und fest in der Aussparung fixiert. Dadurch sitzen sie dann so fest, dass sie Problemlos das Gewicht des Radiators hintendran mit tragen. :D

Das ganze funktioniert natürlich nicht mit einem 360er Lüfter am Stück, da der mit Gewalt in die Aussparung gedrückt werden müsste. Die Alternative wäre nur die Vergrößerung der Öffnung, was dann aber zusätzliche Halterungen nötig machen würde, damit auch das Radiatorgewicht mitgetragen werden kann.

Deshalb habe ich mir für vorne Lüfter vom Typ "Masterfan SF120R ARGB" von Cooler Master schicken lassen. Wie auch schon beim "großen Bruder" sind die Gehäuse vollverkleidet und gut abgedichtet. Der erzeugte Luftdruck und Airflow sind, wie auch die max. Geschwindigkeit von den technischen Spezifikationen her sogar noch etwas höher ausgelegt (wahrscheinlich um eine eventuelle Verlustleistung auszugleichen).


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Gut gelöst: Jeder Lüfter verfügt über ein 4-Pol PWM und ein 3-Pol ARGB-Anschlusskabel (in einem 4-Pol Steckergehäuse). Die ARGB-Kabel haben aber sowohl einen männlichen, als auch einen weiblichen Anschluss. Dadurch lassen sich die Lüfter in einer Kette verbinden (und auch der große Bruder wird in die Kette eingebunden) und die Verbindungen mit beigelegten Arretierungen sichern. Somit lassen sich alle 6 Lüfter an einem eizigen ARGB-MB-Anschluss betreiben.


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An diesem Punkt hatte ich aber dann auch mein erstes Problem welches mit die Verzögerung verursacht hat. :) In meiner Bastelkiste hatte ich nur noch 3-Pol PWM Splitter/Verlängerungen, also musste ich entsprechende 4-Pol Verlängerungen bestellen, die ein wenig gebraucht haben ihren Weg zu mir zu finden... Irgendwann kamen die Kabel aber dann doch noch an und die Lüfter konnten verbaut werden:


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Sitzen, wie auch schon ihre Vorgänger, absolut passgenau in den jeweiligen Öffnungen.... Optisch gesehen gefällt mir das ganze jetzt auch noch eine Ecke besser, da durch das Lüfterdesign bedingt die Fläche jetzt geschlossener wirkt...


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Auf dem folgenden Foto sieht man recht deutlich was ich oben mit der etwas kleineren Aussparung versucht habe zu erklären: Die Aussparung ist minimal kleiner als der Lüfterrahmen und ermöglicht dadurch einen festen Sitz ohne zusätzliche Halterungen:


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Ein neuer Projektpartner, bedeutet natürlich auch ein neues Lüftergitter. Nachdem ich vor zwei Wochen schon die Basis gespoilert hatte, habe ich das ganze natürlich noch komplettiert....


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...verklebt....


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...und montiert. Eins meiner Projektlogos musste daher dem neuen Kameraden seinen Platz überlassen:


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Und natürlich muss die Beleuchtung auch noch getestet werden....


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Mit diesen Bildern schließe ich dann den Tag 46 ab und kümmere mich dann gleich um die Posts für Tag 47....



Tag 46

Bauzei
t: 3,5 Stunden (inkl. Lüftergitterdesign, excl. 3D-Druckzeit)



Bauzeit komplett bisher: 322 Stunden
Kaffeeverbrauch: 0,75l
Kaffeeverbrauch gesamt: 70,25l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Schraubenzieher, 3D Drucker


 
Tag 47 - I have the Power (oder auch nicht)

Weiter geht es...

Tag 47 hatte es in sich und mutierte zum Großkampftag....

Mit in dem Care-Paket von Cooler Master war auch noch ein weiteres, vollmodulares, 80 Plus Gold zertifiziertes Netzteil vom Typ: V750 Gold.
Ich schreibe bewusst ein weiteres, da ich bereits eins von dieser Sorte auf der noch luftgekühlten AMD-Seite im Einsatz habe.



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Nach dem öffnen der Verpackung offenbaren sich ein Stoffsäckchen und eine Nylontasche...


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Während sich alle benötigten Kabel in der Nylontasche verstecken.....


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...macht es sich das eigentliche Netzteil im Stoffsäckchen gemütlich.....


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Das V750 Gold verfügt über einen aktivierbaren Hybridmodus.... Ist dieser eingeschaltet, dann läuft das Netzteil Semi-Passiv und der Netzteillüfter wird bei einer Last von unter 40% komplett abgeschaltet... Schaltet man den Modus aus, dann wird das NT bei jeder Last aktiv gekühlt.


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Das vorher verwendete Netzteil war recht schnell entfernt... Ein paar Kabel haben ein wenig gehakt... Feste ziehen.... draußen.... fertig....
Nur noch schnell das neue Netzteil in die Halterung schrauben.... danach die modularen Kabel "einfädeln", ans NT anschließen.... fertig.... NICHT !!!

Aber hier erstmal Pics von dem V750 in seiner neuen Umgebung....



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Der Plan an sich war gut... allerdings die Kabel die beim Ausbau ein "wenig" gehakt haben, haben einige der anderen Kabel die unter der Mittelplatte entlang liefen (Beleuchtung, Schalter, Touchscreen, Pumpen, usw.) komplett zu einem Knäul verwoben.... zu einem nahezu undurchdringlichen versteht sich natürlich.... So gut wie kein durchkommen mit den neuen Kabel und auch die von mir verwendeten Kabelverlängerungen ließen sich nicht so einfach heraus angeln....

Da blieb dann nur noch der Notfallplan übrig um nicht noch mehr Chaos zu verursachen:

1. Notiz machen: Nächstes Mal Hirn einschalten
2. Wasserkreislauf entleeren
3. Loop teilweise zerlegen
4. Mainboard ausbauen
5. Kabel neu verlegen und verstecken
6. Mainboard wieder einbauen
7. Loop wieder vervollständigen
8. Vorbereitungen für eventuelle Leaks treffen
9. System neu befüllen
10. Den Wettergott verfluchen (ausgerechnet an diesem Tag 38 Grad Außentemperatur und satte 27 Grad drinnen - und das trotz Klimagerät, das tapfer kämpfte)
11. Beten, dass alles gut geht.

Gesagt, getan... Bilder habe ich während dieser Aktion so gut wie keine geschossen und Audioaufnahmen während der ganzen Aktion sind Gott sei Dank auch keine entstanden :)

Es gab aber auch noch ein weiteres Problem. Die beiden PCs sollen ja mit nur einer Tastatur und einer Maus betrieben werden. Zu diesem Zweck hatte ich mir ja einen Aten USB 2.0 KVM Switch zugelegt und verbaut... Dieser hat einen Remote-Schalter, zwei USB 2.0 Ports und zwei Anschlüsse für die PCs... (die VGA-Anschlüsse kann man getrost unterschlagen)… Das hatte für das bisherige Setup auch gut funktioniert....

Durch die CM-Unterstützung hatte ich jetzt auf einmal ein kleines "Luxusproblem". Neben denen im "Unboxing"-Post aufgeführten Features hat das MK850 Keyboard nicht nur ein USB 3.0 Typ C Anschlusskabel, sondern auch noch zusätzlich einen integrierten USB 3.0 Hub mit 2 Ports an der Rückseite. Hinzu benötigten auch noch die Maus und das Mauspad jeweils einen USB-Anschluss, womit ich auf einmal bei drei benötigten Ports angekommen war.

Um all das neue Equipment und die damit verbundenen Features auch nutzen zu können brauchte ich einen neuen, einen USB 3.0 kompatiblen KVM Switch mit mehr als 2 Ports.... Da war guter Rat teuer... und das wortwörtlich.... Entweder hatten die preislich halbwegs akzeptablen KVM Switches nur 2 Ports oder aber keinen Remote Taster (bei den meisten sitzt der Umschalter direkt an der Switchbox selbst)…. Einzig und allein ein weitere Modell von Aten konnte ich ausfindig machen, dass 4 Ports + Remote Taster + eine zusätzliche externe Stromversorgung (für den Fall der Fälle) an Bord hat... Mit 90-100 Euro Straßenpreis (manche Händler wollen knapp 200) definitiv kein Schnäppchen.... Nach einigen Stunden Recherche bin ich dann aber auf einen Händler in UK gestoßen, der genau einen solchen Switch (Ausverkauf wg. Geschäftsaufgabe) für knapp 50 Euro inkl. Versand los werden wollte.... Glück gehabt... Zugeschlagen und bestellt.... Und damit der 2. Grund für die Verzögerung...

Nach knapp 1,5 Wochen kam das Teil dann am Dienstag, rechtzeitig zum Umbau auch endlich an:



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Kabel neu gezogen und ans NT angeschlossen, KVM-Switch ausgetauscht.....


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Die folgenden Bilder sind während der Neubefüllung und dem testen des Switchs entstanden....



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Gleich geht es dann weiter mit einem neuen Post....




Tag 47


Bauzei
t: 7 Stunden




Bauzeit komplett bisher: 329 Stunden
Kaffeeverbrauch: 1,75l
Kaffeeverbrauch gesamt: 72l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Schraubenzieher, Küchenrolle, Trichter, Heissklebepistole, Kabelbinder (nochmal passiert mir das Geknäul nicht), Messbecher
 
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