Mit dem Corator DS feiert Coolink sein Comeback im CPU-Kühler Markt. Nachdem Coolink in der Vergangenheit mit dem Grafikartenkühler „GFX Chilla“ die Kunden für sich gewinnen konnte, soll nun der Corator DS um die Gunst der Käufer kämpfen. Coolink setzt, wie auch Thermalright und Noctua, auf ein „Twin-Tower Design“.
Coolink liefert den Corator DS in einer großen und bunten Pappverpackung aus. Auf der Front der Verpackung ist ein Bild des Kühlers abgedruckt. Die Seiten der Verpackung enthalten eine detaillierte Spezifikation des Kühlers sowie eine Erläuterung der wichtigsten Features. Zu den besonderen Features gehört Coolink‘s „Asymetrical dual fin stack“ Technologie. Da der Kühler auf zwei Türme setzt, verfügt ein Tower über 40, der andere nur über 30 Lamellen. Dies soll den Airflow und damit die Leitung des Kühlers steigern. Weiterhin umwirbt Coolink den Kühler mit der speziellen „GDT – Gapless Direct Touch“ Technologie. Das bedeutet, dass die Heatpipes und der Sockel des Kühlers nahtlos ineinander übergehen und somit quasi aus einem Stück bestehen. Weiterhin umwirbt Coolink den Kühler mit der „SecuFirm 2“ Verschraubung, auf die auch der NH-D14 von Noctua setzt.
Auf der Rückseite sind Bilder der Kernfeatures des Kühlers abgebildet.
Der Lieferumfang enthält neben einem 120mm Lüfter und einem Satz Lüfterklammern eine Installationsanleitung für Intel- und AMD-Systeme. Die weiteren „Kleinteile“ des Montage-Kits sind identisch zu Noctuas NH-D14. Leider legt Coolink keinen zweiten Satz Lüfterklammern bei. So lässt sich ein weiterer Lüfter nur mit etwas Bastelei und Kreativität am Kühler befestigen. Mit ein paar Kabelbindern ist die Montage des zweiten Lüfters aber auch schnell erledigt.
Coolink verzichtet auf eine Lackierung und lässt die Materialien weitestgehend unbehandelt. Mit montiertem Lüfter bringt der Corator DS stolze 1.020 Gramm auf die Waage. Dank vier 8mm Heatpipes ist der Corator DS auch in der Lage hitzköpfige Prozessoren zu kühlen.
Coolink setzt, wie auch Noctua beim NH-D14, auf das „Twin-Tower“-Design. Der Kühler besteht aus zwei Kühltürmen die nur über die Heatpipes miteinander verbunden sind. Der Kühler verfügt insgesamt über 70 Lamellen die auf die beiden Türme verteilt sind. Coolink teilt die Anzahl der Lamellen aber nicht gleich auf. Um den Airflow des Kühlers zu verbessern, verfügt ein Turm über 40, der andere über 30 Lamellen. Dies erklärt auch, warum die Abstände zwischen den Lamellen bei einem Turm größer, bzw. kleiner sind. Leider sieht man den Lüfter zwischen den Kühltürmen nicht richtig. Dieser ist aufgrund seiner ausgefallenen Farbwahl ein echter Hingucker. Die Kombination aus grün und schwarz wirkt echt schick. Damit der Lüfter möglichst wenig Vibrationen an den Kühler überträgt, verfügt der Kühlturm auf der Innenseite über zwei aufgeklebte Gummistreifen. Leider enthält der Lieferumfang keinen zweiten Satz Gummistreifen für einen weiteren Lüfter. Auch so macht der Corator DS einen ordentlichen Eindruck. Coolink verzichtet darauf, den Kühler zu lackieren oder vernickeln. Die Kombination der kupfernen Heatpipes und der matten Lamellen wirkt zwar etwas rustikal, aber zeitlos. In der Mitte der Lamellen stanzt Coolink den Firmenschriftzug ein.
Coolink integriert die Heatpipes so in die Bodenplatte, das diese direkten Kontakt zum Heatspreader der CPU haben. Allerdings verlötet Coolink die Heatpipes mit der Bodenplatte so, dass diese als ein Element anzusehen sind. Ein Übergang von den Heatpipes zur Bodenplatte ist nur bei äußerst genauer Betrachtung sichtbar. Die Verarbeitung ist überraschend hochwertig und weist keine Mängel auf.
Die Montage ist identisch zu der des NH-D14 von Noctua, da beide das gleiche Montage-Kit verwenden. Auch wenn die Montage viele Einzelteile benötigt, ist sie relativ einfach und geht recht zügig vonstatten. Da die Backplate für alle aktuellen Intel-Systeme geeignet ist, muss bei einem LGA1366-System der Schaumstoff-Abstandshalter entfernt werden. Danach lässt sich die Backplate ganz einfach von hinten hinter den Sockel stecken. Die beiliegenden Schrauben werden auch von hinten durch die Backplate gesteckt. Da sie über einen sechseckigen Kopf verfügen, können sie sich nicht mit drehen und sind starr. Auf der Vorderseite müssen nun die Abstandshalter sowie die Querstreben angebracht werden. Mit den vier Rändelschrauben wird alles fixiert. Nachdem die Wärmeleitpaste aufgetragen ist, kann der Kühler montiert werden. Hierbei muss der Lüfter in der Mitte entfernt werden, da man sonst nicht an die Schrauben kommt. Sobald dieser entfernt und der Kühler in Position gebracht ist, lässt er sich mit wenigen Handgriffen festschrauben.
Nachdem Zalman mit dem CNPS10X Extreme einige Erfolge einfahren konnte, folgt nun eine etwas abgespeckte Version des Kühler: der CNPS10X Flex. Im Gegensatz zum CNPS10X Extreme verfügt der Flex von Haus aus über keinen Lüfter. Die aufwendige Lüfterhalterung samt Plastikverkleidung ist dabei auch auf der Strecke geblieben. Diese „Einsparungen“ sind allerdings nicht negativ, denn im Vergleich zum großen Bruder sinkt der Preis und der Lüfter ist frei wählbar.
Zalman vertreibt den CNPS10X Flex in einer bunt bedruckten Pappverpackung. Auf der Front der Verpackung ist ein Bild des Kühlers abgedruckt. Weiterhin verfügt die Verpackung des CNPS10X Flex auf der Vorderseite über einen Hinweis, dass der Kühler auch für aktuelle Sockel 1156-Systeme geeignet ist. Zalman umwirbt den Kühler mit seiner universellen Kompatibilität und dem flexiblen Design. Auf der Rückseite findet der Käufer einige Spezifikationen des Kühlers vor. Weiterhin druck Zalman eine Liste zu kompatiblem Sockeln auf. Neben weiteren Bildern, die die Kernmerkmale des Kühlers verdeutlichen weißt Zalman den Kunden darauf hin, dass der Lieferumfang des CNPS10X Flex über 4 Lüfterklammern verfügt. So ist es von Haus aus möglich, den Kühler mit zwei Lüftern zu bestücken.
Der Lieferumfang enthält die entsprechenden Montage-Kits für die jeweiligen Sockel. Dank flexibler Montage-Kits lässt sich der Kühler auch auf älteren Sockel 754/939-Mainboards montieren. Zusätzlich zu den 4 Lüfterklammern liegen dem CNPS10X Flex vier Schaumstoffstreifen bei. Diese lassen sich auf den Lüfter kleben, damit dieser keine Vibrationen an den Kühlkörper überträgt. Neben dem Handbuch und einer Spritze Wärmeleitpaste legt Zalman auch noch einen Case-Badge bei.
Zalman setzt beim CNPS10X Flex auf 5 Heatpipes mit einem Durchmesser von jeweils 6mm. Da der Kühler ohne Lüfter verkauft wird, bringt er 710 Gramm auf die Waage. Mit montiertem Referenzlüfter sind es 888 Gramm. Dank einer breit gefächerten Flexibilität passt der Kühler auch bei älteren Systemen.
Dank schwarzer und silberner Heatpipes verpasst Zalman dem CNPS10X Flex ein schickes Design. Die Kupfer-Heatpipes werden farblich so belassen. Wie auf den Bildern gut zu erkennen ist, sieht man die Enden der Heatpipes auf der Oberseite des Kühlers nicht. Zalman montiert auf der obersten Lamelle eine Abdeckung, die die Enden der Heatpipes versteckt. Durch die Abdeckung möchte Zalman einen ästhetischen Look erreichen, was ihnen auch gelungen ist. Auf der Abdeckung ist der Schriftzug „CNPS10X“ eingestanzt. Weiterhin verfügen die einzelnen Lamellen auch über dieses Branding. Dank kompakter Abmessungen ist der Kühler relativ flexibel. Mit montiertem Lüfter misst der Kühler eine Breite von 86mm und versperrt höchstens die erste Speicherbank neben dem CPU-Sockel.
Bei der Bodenplatte verzichtet Zalman auf ausgefallene Spielereien und setzt auf bewährtes. Die Abwärme der CPU wird über eine Bodenplatte an die 5 Heatpipes weitergegeben. An den Seiten verfügt jede Lamelle über eine kleine Kerbe. Diese dient zur Befestigung der Lüfterklammern. Verarbeitungstechnisch gibt es kaum Mängel. Einzig die Heatpipes wurden etwas unsauber mit der Bodenplatte verbunden. Hier finden sich kleine Rückstände in Kupferform. Die Lamellen sind dagegen makellos verarbeitet.
Die Montage des CNPS10X Flex besteht zwar aus vielen Einzelteilen, ist aber verhältnismäßig einfach. Damit die Backplate richtig genutzt werden kann, müssen die Gewindeschrauben in die passenden Löcher gesteckt werden. Welche Löcher gebraucht werden, hängt vom Sockel ab. Damit die Schrauben nicht abfallen, lassen sich diese mit den beiliegenden schwarzen „Kappen“ verriegeln. Im nächsten Schritt wird der hauchdünne Abstandshalter auf die Backplate geklebt. Da dieser von beiden Seiten klebt, hält er die Backplate auf der Rückseite des Mainboards noch in Position. Damit der Kühler sich auch auf dem entsprechenden System verschrauben lässt, müssen noch zwei Halterungen montiert werden. Diese werden zwischen die eigentliche Bodenplatte und den Deckel gesteckt. Damit diese dort auch halten, müssen die vier Schrauben auf der Unterseite gelöst, die Halterungen eingesteckt und die Schrauben wieder angezogen werden. Nachdem die CPU mit Wärmeleitpaste bestrichen wurde, kann der Kühler aufgesetzt werden. Zum Schluß wird der Kühler mit 4 Schrauben über Kreuz befestigt.
Das Testsystem basiert auf einem aktuellen Intel-System. Als CPU kommt ein Intel Core i7-920 zum Einsatz. Die CPU wird mit den standardmäßigen 2,66GHz betrieben. Um Toleranzen bei den Messungen zu vermeiden, wurde der Turbomodus deaktiviert. SMT wurde nicht deaktiviert. Der Prozessor arbeitet mit einer Spannung von 1,2V, für den integrierten Speichercontroller liegen 1,25V an. Als Mainboard wird ein DFI X58 DK-T3eH6 genutzt, da es über keine ausgefeilte und überdimensionierte Mainboardkühlung verfügt. Dadurch sind Kompatibilitätsprobleme mit großen und wuchtigen Kühlern auszuschließen. Als Arbeitsspeicher werden drei Riegel 2GB G.Skill Trident genutzt. Da die Trident über einen höheren Speicherkühler verfügen, kann es auch hier zu Kompatibilitätsproblemen kommen. In der Praxis war das, mit Ausnahme beim Mugen 2, nicht der Fall.
Für die Bildausgabe ist eine ATI Radeon HD 4770 mit 512MB vRam von XFX zuständig. Als Netzteil wurde ein Corsair H850W genutzt. Das Testsystem wurde als offener Aufbau genutzt, daher können die gemessenen Temperaturen im Vergleich zu im Gehäuse verbauten Systemen leicht abweichen.
Um die verschiedenen Kühler miteinander zu vergleichen, mussten alle Kühler einen Testparcours durchlaufen. Dieser setzt sich aus drei einzelnen Kategorien zusammen und verdeutlicht sehr gut, wie jeder Testkandidat auf verschiedene Lüfter sowie Lüftergeschwindigkeiten skaliert.
Jeder Kühler musste jeweils drei unterschiedliche Testläufe absolvieren. Dazu gehört ein Test mit dem im Lieferumfang enthaltenem Lüfter und einem Referenzlüfter. Den Test mir Originallüfter mussten auch nur die Kühler absolvieren, die ab Werk einen Lüfter enthalten. Liegt einem Kühler kein Lüfter bei, entfällt die Messung. Die Testserie mit einem Referenzlüfter veranschaulicht sehr gut, wie sich die einzelnen Kühler schlagen. So bleiben alle Komponenten des Setups gleich, nur der Kühler verändert sich. Zusätzlich zu einer Testserie mit einem Referenzlüfter, werden alle Kühler auch mit zwei Referenzlüftern getestet. Um Toleranzen und Unstimmigkeiten auszuschließen, wurde jede Messung dreimal durchgeführt. Sprich: ein Kühler wurde z.B. dreimal mit dem Originallüfter getestet. Der Kühler wurde zwischen den einzelnen Durchgängen neu montiert. Die Wärmeleitpaste wurde auch ersetzt. Bei allen Messungen wurde Prolimatech’s PK-1 als Wärmeleitpaste genutzt. Als Referenzlüfter dienten zwei Scythe S-Flex mit 1.200rpm. Die Werte in den Diagrammen sind Delta-Werte. Das bedeutet, dass die angegebene Temperatur der Differenzwert zur Raumtemperatur ist. So lassen sich die Kühler allgemein besser vergleichen, da die Raumtemperatur nicht immer gleich ist. Ein einzelner Testlauf (eine Messung, z.B. Referenzlüfter @ 100%) lief 45 Minuten. Über diesen Zeitraum wurde die maximale Temperatur der einzelnen Kerne festgehalten. Diese wurden addiert und daraus ein Durchschnittswert gebildet. Dieser Durchschnittswert, abzüglich der Raumtemperatur, ist das Ergebnis der Messung. Bei den Messungen mit Referenzlüftern wurden zwei weitere Kühler dem Testfeld hinzugefügt: Thermalright’s IFX-14 und Ultra 120 eXtreme. Diese beiden sollen als weitere Richtwerte dienen.
Coolink’s Corator DS performt überraschend gut. Dank hoher Drehzahl ist der Kühler in Schlagdistanz zu Noctua’s NH-D14. Dennoch dominiert der NH-D14 ohne Probleme. Die anderen Testkandidaten liegen dicht zusammen. Auch wenn Xigmatek’s Balder nur über 3 Heatpipes verfügt, kann er sich dank des schnell drehenden Lüfter gut in Szene setzten. Der Grand Kama Cross muss den anderen Kühlern bei 100% leicht geschlagen geben. Bei 75% und 50% kann er allerdings wieder aufschließen.
Mit einem Scythe S-Fex führt der NH-D14 von Noctua das Testfeld an, allerdings nur bei 100% und 75%. Bei 50% zieht der Megahalems am Giganten vorbei. Auch der Mugen 2 kann sich vor den NH-D14 setzten. Überraschend ist auch hier die Leistung vom Venomous X und Corator DS. Beide Kühler erreichen erstklassige Ergebnisse. Der Venomous X kann sich minimal vor den Corator DS setzten. Die ersten 7 Kühler liegen aber dennoch sehr nah beieinander. Xigmatek’s Balder muss leider ein paar Federn lassen. Ihm bekommt die geringe Drehzahl nicht gut. Gleiches gilt für Scythe’s Grand Kama Cross. Der Grand Kama Cross verliert etwas Leistung aufgrund des kleineren Referenzlüfters. Der Kühler sollte daher nur in Kombination mit einem 140mm Lüfter genutzt werden.
Mit zwei Lüftern dominiert der NH-D14 das Testfeld, gefolgt vom Venomous X. Der Corator DS schlägt den Megahalems bei 100%. Bei 75% und 50% kann sich der Megahalems leicht vor den Corator DS. Der Mugen 2 muss sich der Nordwand minimal geschlagen geben. Bei 50% wendet sich das Blatt und der Mugen 2 kann sich vor die Nordwand setzten. Alpenföhn’s Nordwand skaliert nicht auf niedrige Drehzahlen. Aufgrund der geringen Drehzahl fällt auch der Balder etwas zurück. Hier helfen auch keine zwei Lüfter. Der Kühler braucht für gute Ergebnisse etwas mehr Drehzahl.
Auch die Messung der Lautstärke dominiert Noctua mit dem NH-D14. Scythe kann dank leiser Lüfter hier mit dem Mugen 2 und dem Grand Kama Cross punkten. Der Corator DS und der Balder fallen aufgrund des schnellen Lüfters leicht zurück. Die Nordwand findet sich dank ordentlicher Ergebnisse im Mittelfeld wieder. Für die anderen Kühler wurde keine Lautstärkemessung durchgeführt, da die Lautstärke der Kühler davon abhängig ist, welcher Lüfter montiert wird.
Kommen wir nun zum abschließenden Fazit. Alle getesteten Kühler können überzeugen. Den Testsieg sichert sich Noctua mit dem NH-D14. Hier stimmt einfach alles. Die Verarbeitung ist wirklich top, die Leistung erstklassig und der Lieferumfang grandios. Der Kühler lässt wirklich keine Wünsche mehr offen. Mit dem NH-D14 hat Noctua ein erstklassiges Komplettpaket geschnürt. Einziger der Preiss trübt das Gesamtbild minimal. Der Kühler kostet ca. 75,00 Euro. Viel Geld für einen Kühler – allerdings ist der NH-D14 jeden einzelnen Cent davon Wert. Somit geht der „Gold Award“ an den Noctua NH-D14.
Den zweiten Platz teilen sich zwei Kühler. Zum einen ist da Thermalright’s Venomous X, der durch eine wirklich gute Leistung und Verarbeitung überzeugt. Die Montage ist wirklich einfach und äußerst praktisch. Eine echte Innovation ist die Regelung „Anpressdrucks“. Für ca. 60 Euro wechselt der Venomous X den Besitzer. Einigster Kritikpunkt ist das fehlende Montage-Kit für AMD-Systeme. Der Venomous X verdient sich so den „Silber Award“.
Der zweite „Silber Award“ geht an Coolink‘s Corator DS. Die gute Leistung des Kühlers war eine echte Überraschung. Dennoch ist das Gesamtpaket äußerst stimmig. Leistungstechnisch sortiert sich der Corator DS hinter dem NH-D14 und Venomous X ein. Einzige Kritikpunkte sind der etwas störende Lüfter und das fehlende Befestigungsmaterial für einen zweiten Lüfter. Der Corator DS bietet für ca. 53,00 Euro im Vergleich zum Venomous X das bessere Gesamtpaket und sichert sich somit auch den „Silber Award“.
Auch der „Bronze Award“ wird zweimal verliehen. Hier liefern sich Scythe’s Mugen 2 und Prolimatech’s Megahalems ein echtes Duell. Mit dem Mugen 2 bietet Scythe ein ausbalanciertes Gesamtpaket an. Der Mugen 2 zeichnet sich durch seine außergewöhnliche vielseitige Flexibilität aus und ist somit eine echte Empfehlung für ältere Sockel 478/754/939-Systeme. Kühlleistung und Lautstärke können ebenfalls Überzeugen. Die Montage ist leicht umständlich und fordert etwas Geduld. Dennoch für gerade einmal 40,00 Euro verdient sich der Mugen 2 somit den ersten „Bronze Award.“
Prolimatech’s Megahalems musste den Thron für Noctua’s NH-D14 räumen. Dennoch gehört der Kühler nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil, die Leistung ist weiterhin erstklassig und muss sich nicht verstecken. Größter Pluspunkt des Megahalems ist sein ausgefallenes und robustes Montage-Kit. Leistungstechnisch kann sich der Megahalems vor dem Mugen 2 behaupten, sammelt aber leichte Minuspunkte aufgrund der fehlenden Verschraubung für AMD-Systeme. Für ca. 45,00 Euro wechselt der Megahalems den Besitzer und verdient sich somit auch den „Bronze Award“.
Die anderen Testkandidaten sollen aber nicht ganz leer ausgehen und verdienen sich das Prädikat „Empfehlung“. Auch wenn sich die Nordwand von EKL keine schwerwiegenden Patzer erlaubt, reicht es in diesem Roundup nicht für eine Auszeichnung. Leistungstechnisch liegt der Kühler etwas vor dem Mugen 2, muss sich diesem aber aufgrund der höheren Flexibilität und dem besseren Preis- / Leistungs-Verhältnisses geschlagen geben. Auch der Lüfter des Mugen 2 ist etwas besser. Auch für den Xigmatek Balder reicht es nicht für einen Award. Leider kann der Kühler leistungstechnisch nicht ganz mithalten. Bei voller Drehzahl fällt auch der Lüfter negativ auf, was für Minuspunkte sorgt. Allerdings kann der Balder mit seiner äußerst einfachen Montage punkten. Gerade auf AMD-Systemen ist der Kühler schnell montiert. Das genaue Gegenteil findet man bei Scythe’s Grand Kama Cross. Hier ist der Lüfter wirklich leise. Allerdings ist die Befestigung nicht optimal. So setzt der Grand Kama Cross auf eine Befestigung mittels Pushpins. Auch muss der Kühler leistungstechnisch leicht abreißen lassen. Aufgrund der Bauform ist es nicht möglich, den Kühler mit einem zweiten Lüfter zu bestücken.
Doch für welchen Kühler man sich zu guter Letzt entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Unter dem nächsten Punkt „Links“ könnt Ihr nachlesen, wo Ihr welchen Kühler, für welchen Preis kaufen könnt.
Der „Gold Award“ für den Testsieger:
Noctua NH-D14.
Der „Silber Award“ für die zwei Zweitplazierten:
Thermalright Venomous X und
Coolink Corator DS.
Der „Bronze Award“ für die zwei Drittplazierten:
Scythe Mugen 2 und
Prolimatech Megahalems.
Alle weiteren Kühler erhalten dennoch das Prädikat „Empfehlung“.
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