Quelle: heise online - 03.06.09 - Zehntausende Webseiten fallen Massenhack zum OpferDer Sicherheitsdienstleister Websense hat Massenhacks von Webseiten beobachtet, bei denen Kriminelle eigene JavaScripte in die fremden Seiten eingebettet haben. Besucher der Seiten werden laut Bericht auf eine Domain umgeleitet, die einen ähnlich klingenden Namen wie google-analytics.com hat.
Dort versucht ein Server mit mehreren Exploits für den Internet Explorer, Firefox und QuickTime den PC des Besuchers zu infizieren. Der Server soll in der Ukraine beheimatet sein. Laut Websense ist die Erkennungsquote für den beobachteten Schädling noch relativ gering. Bislang sollen mehrere zehntausend legitime Webseiten manipuliert worden sein.
MFG
Edit:
Wie es den Kriminellen gelang, ihren Code in die Seiten zu schleusen, ist noch nicht klar. Vermutlich nutzten sie SQL-Injection-Schwachstellen in Webanwendungen auf den Servern aus oder erspähten FTP-Zugangsdaten. Administratoren erkennen eine Infektion ihrer Webseite am stark "obfuszierten" JavaScript-Code.
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