News Wissenschaft: Warnung vor Gefahren von Hirn-Computer-Schnittstellen

Die Ethische Frage bei einer solchen Entwicklung wäre halt dass dann nur Menschen mit Geld Fähigkeiten erwerben können noch weit mehr Geld zu verdienen...
Nun ja, auch heutzutage ist schon in manchen Orten der Welt Zugang zu verschiedenen Ressourcen wie Wissen nur Reichen vorbehalten.
 
Ich hätte kein Problem damit mir ein "Add-on" implantieren zu lassen mit dem auf einen Schlag Mandarin lerne oder Teilchenphysik etc. Natürlich nur dann wenn sichergestellt ist dass dies nur zu einem Prozentsatz mit einer Null vor und einigen Nullen nach dem Komma für mich Riskant ist, und es keine Möglichkeit gibt irgendwie per Funk darauf zuzugreifen. Die Ethische Frage bei einer solchen Entwicklung wäre halt dass dann nur Menschen mit Geld Fähigkeiten erwerben können noch weit mehr Geld zu verdienen...

Bislang geht es nur um Schnittstellen, die eine direkte Datenverbindung aus und in das Gehirn ohne Umwege über Sinnesorgane und Bewegungsaparat erlaubt. Für eine Programmierung von Gehirnarealen müsste man diese dagegen komplett verstehen und somit auch simulieren können – woraufhin man als Mensch unabhängig von den eigenen Fähigkeiten so gut wie gar kein Geld mehr verdienen kann, weil Computer die gleiche Funktionalität billiger bieten. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass wir so etwas noch einmal erleben. Direkte Nervenreizung und -reizmessung, wie sie jetzt im ZNS angestrebt wird, ist im peripheren Bereich respektive im Tierversuch, wo alles etwas größer und griffiger ist, Grundlagenforschung aus dem vorletzten Jahrhundert und erst jetzt verbreiten sich die ersten Prothesen, die so etwas systematisch nutzen. Gedanken erkennen können wir dagegen bis heute nur ganz grob und nur als Muster-Wiedererkennung, beeinflussen nahezu gar nicht.
 
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