USB-Standard: Interessengruppen kritisieren EU-Plan als veraltet

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu USB-Standard: Interessengruppen kritisieren EU-Plan als veraltet

Der Chef des USB Implementers Forum, Jeffrey L. Ravencraft, hat die Pläne der EU zur Vereinheitlichung des USB-Standards scharf kritisiert. Seiner Aussage nach sei der Standard bereits veraltet.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: USB-Standard: Interessengruppen kritisieren EU-Plan als veraltet
 
Wäre evtl. auch mal schön wenn die Industrie, die jetzt "veraltet" schreit sich an die Standards hält.
"Einheitliches Pinout? Sowas von vorgestern! Wir blasen einfach mehr durch, egal was die Specs sagen." Gerade mit dem Trend zu Schnellladegeräten jenseits aller Spezifikationen ist da sehr viel Elektroschrott im Umlauf.
Das kann man sicherlich immer als "neue USB-Standards" bezeichnen, macht es aber nicht besser, wenn 10 Firmen 11 neue "Standards" zusammenschustern, die sonst keiner unterstützt. Die sollen sich mal zurückbesinnen warum USB überhaupt so verbreitet ist. Liegt sicherlich nicht an der Schlagzahl mit der neue "Standards" "entwickelt" wurden.
 
Als aller erstes sollten sie mal kräftig und von Grund auf an den "Bezeichnungen" ihrer "Standards" arbeiten.
Warum hat man "USB 3.0" plötzlich "USB 3.1 Gen 1" genannt hat, es dann aber zu "USB 3.2 Gen 1×1" umgetauft? Das gleiche Spiel mit dem ehemaligen "USB 3.1". Die Namensgebung kann doch niemand mehr nachvollziehen.
Dazu dann noch das Chaos mit den Buchsen/Steckern.
Wozu einen Standard definieren, wenn sich jeder Hersteller letztendlich aussuchen kann, welche "Funktionen" er mit welchem Stecker auf welche Weise wie auch immer er umsetzt...

Anwenderfreundlich ist doch genau das Gegenteil!
 
EU-Mühlen mahlen langsam.
Keine Ahnung wie das Durchschnittsalter in Brüssel ist.


Was dabei rauskommt wenn Politiker sich mit einem Technischen oder Handwerklichen Thema auseinandersetzen sieht man am Berliner Flughafen , oder am Netzausbau ......... Liste des Versagens mit Milliarden Steuergeldern ist fast endlos :devil:

Und wenn du zb . Waffen für die Bundeswehr einkaufst die nach ein paar Schuß nicht mehr geradeaus Schießen , dann wirst du zur EU Kommissionspräsidentin befördert ! :lol:

Man sollte sich die Leutchen in der Politik mal näher ansehen , dann wird einem sehr schnell klar , die können nur sehr viel reden ohne auch nur einen Funken Ahnung !

Und unsere überalterte , teils auch offensichtlich senile Bevölkerung glaubt , den Müll auch noch !

Von den Korrupten Politikern gar nicht zu reden. :schief:
 
Als aller erstes sollten sie mal kräftig und von Grund auf an den "Bezeichnungen" ihrer "Standards" arbeiten.
Warum hat man "USB 3.0" plötzlich "USB 3.1 Gen 1" genannt hat, es dann aber zu "USB 3.2 Gen 1×1" umgetauft? Das gleiche Spiel mit dem ehemaligen "USB 3.1". Die Namensgebung kann doch niemand mehr nachvollziehen.
Dazu dann noch das Chaos mit den Buchsen/Steckern.
Wozu einen Standard definieren, wenn sich jeder Hersteller letztendlich aussuchen kann, welche "Funktionen" er mit welchem Stecker auf welche Weise wie auch immer er umsetzt...

Anwenderfreundlich ist doch genau das Gegenteil!

Die Benennung hat halt mit den entsprechenden Normen zu tun in denen die Definitionen festgelegt sind. Die alte Norm ist zurückgezogen und die überarbeitete Norm muss dann halt auch Definitionen zu den älteren Steckern liefern und aus USB3.0 wird dann halt USB3.1 Gen1. Man macht das, weil es schneller geht eine Norm abzuändern/zu überarbeiten als eine komplett neue Norm zu erstellen. Eine Norm zu überarbeiten (Entwurf bis Einführung) dauert zwischen 6-12 Monate und eine komplett neue Norm dauert irgendwas um die 4-5 Jahre.

Fest steht aber das der EU Entwurf aufpassen muss wie der Gesetzestext verfasst wird und nicht eine Version fest im Gesetzestext festgelegt wird. Man sieht schon jetzt wie lange Änderungen am Gesetzt dauern werden, weil wir bereits 1 Jahr im Prozess sind für das Gesetz. Ratifizierung durch das EU Parlament und EU Rat erfolgt wahrscheinlich nächstes Jahr, dann haben die EU Mitglieder 2 Jahre Übergangsfrist das Gesetzt in Nationales Recht umzuwandeln und dann gibt es nochmal eine Übergangsfrist bis das Nationale Recht gilt. Sind dann irgendwo bei 4-5 Jahren bis Änderungen auch wirklich gültig sind.
 
Die Industrie macht Fehler und stört sich über Ihre eigenen Bezeichner und Standards, - schiebt es dann aber auf die Politik ab. Auch wen USB Typ A, im Sinne des technischen Fortschritt immer mehr vom neuen Typ-C verdrängt wird, so ist Intel schon voll dabei den USB-C Standard mit Thunderbolt zu attakieren. Es wird beim Notebook kauf immer wieder Unterschieden zwischen USB-C- [3.2 DisplayPort 1.4, 3.1 DisplayPort 1.2, 3.0 DisplayPort, 4.0 DisplayPort, mit Thudnerbolt und Displayport, 3.1 Displayport 1.4, mit Netzanschluss, mit USB PD, mit USB BC oder auch klassisch als Thunderbolt auch mal ohne Kennung)

Vermutlich hatte schon irgendeine Firma in das Fettnäpfchen gegriffen, - wollte Docks mit DP 1.4 und USB 3.2 und hat stadessen etwas schlechteres Bekommen. Durch die Covid-19 Krise. Dann noch durch Covid mehrere Monate gewartet.

Ja ich kann mir das vorstellen dass, das passieren könnte ^^
 
USB-C- [3.2 DisplayPort 1.4, 3.1 DisplayPort 1.2, 3.0 DisplayPort, 4.0 DisplayPort, mit Thudnerbolt und Displayport, 3.1 Displayport 1.4, mit Netzanschluss, mit USB PD, mit USB BC oder auch klassisch als Thunderbolt auch mal ohne Kennung)
 
Nicht zu vergessen , USB-C mit DisplayPort Alt mode , dann noch der Unterschied ob es jetzt 100 Watt abkann oder nur 40 . Da blickt doch keine mehr durch. EIn usb-C Anschluss kann von 5gbits mit Maximal 3 Watt ausgabe bis zu 40Gibits mit 100 Watt Leistung gehen. Rein Optisch sieht der Anschluss aber gleich aus. Der Laie ist da doch Maßlos überfordert.
 
Politik:
"Es sollte genau einen Standard für Ladeverfahren geben, anstatt jedes Jahr Ladegeräte in den Müll zu schmeißen, und die Hersteller haben das auch nach Jahren voller Absichtsbekundungen nicht freiwillig hinbekommen, also muss man es vorschreiben."

Industrie:
"Aber wie soll das zu unseren jährlich neuen Namen für alte Technik passen? Und wieso berücksichtigt es nur den Aspekt laden? Überhaupt, was ist mit alternativen, inkompatiblen Ladeprotokollen??"

[move: palm to: face]


Also typischerweise ist "Politik und moderne Technik" ja meist ein trauriges Kapitel. Aber manchmal geht es noch trauriger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Typ hat einfach keine Ahnung, wie die EU Bürokratie funktioniert, wenn er allen ernstes erwartet, dass die EU einen gerade einmal 6 Monate alten Standard von sich aus übernimmt. Das würde dann wohl nochmal zwei Jahre dauern, womit der Standard wieder nicht mehr aktuell wäre.

Dafür hätte das USB IF auf die EU zugehen müssen und sie über die Pläne unterrichten. Dann hätte die EU den künftigen Standard einweben können und, wenn alles in trockenen Tüchern ist, das ganze verabschieden.

Die EU hat hier gute Arbeit geleistet, das muß man anerkennen.

Der neue Standard kann später nachgerecht werden, bis dahin hindert keiner die Hersteller etwas besseres einzubauen.
 
Zurück