Tool gesucht für aufzeichnung Write Ops auf Disk - für SSD auswahl

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Freizeitschrauber(in)
Tool gesucht für aufzeichnung Write Ops auf Disk - für SSD auswahl

Hallo zusammen,

kennt jemand ein Tool mit dem ich über 24h alle Writes protokollieren kann?
Es geht um Folgendes. Es soll ein Server welcher derzeit drehende Spindeln verwendet wegen Performancegründen auf SSD umgerüstet werden. Das Problem bei Enterprise SSDs:
Der Hersteller will vorab wissen mit wieviel Schreibaufkommen pro Tag zu rechnen ist um die richtige SSD anbieten zu können, bietet im Gegenzug aber kein Tool an welches das vorab feststellen kann.
Jetzt kommt der Hersteller natürlich und dreht dir gleich mal das teuerste an was er findet im Sortiment weil er gehört hat, dass da ne MSSQL DB drauf läuft. Da kostet dann eine von 2 SSDs schon mal 6000€
Wenn du jetzt aber die günstigste nimmst und mehr Schreibaufkommen hast als im Garantieumfang enthalten ist ist die Garantie flöten. Und ja die Loggen das auf der Hardware mit.

Im Internet finde ich nix brauchbares, denn die meisten Tools zielen darauf ab Performanceenpässe festzustellen und zeigen nur Momentaufnahmen auf und eben nix Kumuliertes.

Ich hätts nun schon mit Perfmon versucht. Laufzeit 24h, Samplerate 1 Sekunde mit den Metriken Read Bytes/sec u. Write Bytes/s. Hab mir dann den Average/s und das mal 60*60*24 gerechnet.
Aber da kommt kompletter Unsinn dabei raus. Aufgefallen ists mir, da ich auf ca. 12GB Read komme jedoch am Abend ca. 400GB gesichert werden müssten (Fullbackup). Das kann also rein rechnerrisch schon mal überhaupt nicht stimmen.

Für sachdienliche Hinweise wäre ich dankbar. :)
 
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Mit SSD-Life & Co kannst Du nix anfangen? Also im Prinzip einfach die jetzigen Smart-Werte notieren und halt erneut 24/48/72 Stunden später.
 
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Außer Perfmon fällt mir da auch nichts ein. Ob der aber alle Operationen inkl. ShadowVolumeCopy protokolliert, weiss ich nicht. Zu vermuten ist das zumindest dann nicht, wenn Du einfach nur die Traces je Paratition eingeschaltet hast. Und wenn ihr gar mit ESX arbeitet, dann kopiert das Backup-Tool u.U. einfach im Hintergrund die gesamte VM (oder Teile davon) weg ohne dass Windwos auch nur irgendwas davon merkt. Ähnliches mag es auch am Backup-Lösung für die SAN mit echten Rechnern geben.

Wobei ich jetzt nicht (mehr) weiss, was wir (bzw. unsere IT-Abteilung) damals eingestellt hatten, mit Sicherheit aber nicht nur read/write Byte.

Ohne das zu testen würde ich mit mal eine Kombi aus read/write per second, Disk Transfers/sec und der queue length "errechnen":
Analyzing Storage Performance | Counter of the Week

Mit dem Link/Erklärung aus
Windows Performance Monitor Disk Counters Explained | Ask the Core Team
lande ich dann hier
Analyzing Storage Performance using the Windows Performance Analysis ToolKit (WPT) - Notes from a Platforms Premier Field Engineer - Site Home - TechNet Blogs
Ob man das dann in seiner Produktivumgebung laufen lassen kann/will, musst Du selber entscheiden.

Mit SSD-Life & Co kannst Du nix anfangen? Also im Prinzip einfach die jetzigen Smart-Werte notieren und halt erneut 24/48/72 Stunden später.
Da wird doch aktuell wohl hoffentlich nicht nur eine HDD (oder ein RAID1) laufen. Viel Spaß, sowas schon nur aus einem lokalen RAID5 berechnen zu wollen, bei einer SAN mit RAID10 (oder was auch immer) wird das vermutlich noch "lustiger".
 
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Hallo zusammen,
Danke schon mal für die Antworten. Ich glaube ich habe meinen Denk/Rechenfehler gefunden.
Ich habe die gemittelten Average Werte verwendet und nicht die absoluten "Disk Write Bytes/s". Jetzt kommt da gleich ganz was anderes heraus. Mit knapp 550GB/day Write und knapp 900GB/day Read scheint mir das schon deutlich realistischer.

Ich verwende die "Physical" nicht "Logical" Total Counter. Somit müsste es egal sein auf welcher Partion ich was mache, der sollte einfach alles aufzeichnen.

@fotoman:

Du hast Recht. Es handelt sich um einen physischen Server (HP Blade BL460c). Der hat eben nur 2 HDD Slots. Derzeit sind 10K 600GB SAS Platten im RAID 1. Und das ist für MSSQL DBs in dem Umfang einfach zum vergessen langsam. Daher sollen nun SSDs rein. Leider darf ich den Server nicht virtualisieren, sonst wäre das alles deutlich einfacher :)

Bzgl.:
Ohne das zu testen würde ich mit mal eine Kombi aus read/write per second, Disk Transfers/sec und der queue length "errechnen":

Leider geht die HP hier nicht von den IOPS als Basis aus sondern wirklich von "Wie oft darf ich meine SSD pro Tag in ihrer gesamt Kapazität überschreiben".
Wenn ich jetzt eine 1TB große SSD nehme die lt. ihrer Garantie maximal 1x/Tag komplett überschrieben werden darf. Gehe ich jetzt mal von 1TB/Tag aus, so als Faustrechnung. Habe bei der HP auch schon gefragt wie sie sich das eigentlich vorstellen und auf welcher Basis sie das berechnen. Mit der Antwort: Sie haben da jetzt auch kein Sizing Tool und überhaupt und sowieso.

Also muss das mit dem Perfmon so ausreichen, und wenn nicht geh ich mal wieder schimpfen :D
 
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