News Technik aus den 50ern: Forscher bastelt tellergroßen USB-"Stick" mit 128 Byte Kapazität

PCGH-Redaktion

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Ein japanischer Forscher hat einen USB-"Stick" konstruiert, der größer als ein Teller ausfällt - und nur 128 Byte speichern kann. Die katastrophale Speicherdichte ist Absicht: Das bizarre Projekt nutzt die seit über einem halben Jahrhundert veraltete Magnetkernspeichertechnik.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Technik aus den 50ern: Forscher bastelt tellergroßen USB-"Stick" mit 128 Byte Kapazität

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Es gibt noch weitere Speicher, die ständig einen Refresh brauchen - dynamisches RAM. Selbst Flash-Speicher braucht - in größerem zeitlichen Abstand - einen Refresh. SSDs, die als Datensicherung in den Schrank gelegt werden, sind nach mehr als 1 Jahr bereits gefährdet, Inhalte einzelner Speicherzellen zu verlieren, je nach Speicherzellentyp dauert es ggfls. etwas länger (= QLC wird am schnellsten wieder fehlerbehaftet sein, wenn genügend Zeit vergangen ist).
 
Flash und somit USB-Sticks können aber nicht-destruktiv gelesen werden, was die Ansteuerung deutlich vereinfacht. Hier wurde im Prinzip ein RAM-Controller nachgebaut. (Respektive emuliert. Was mal wieder zu dem Paradox führt, dass die Kompatibilitäts-Bastelei um die alte Hardware um ein vielfaches leistungsfähiger ist als diese selbst. Hier werden 265 KiB DRAM und 2.048 KiB non volatiler Speicher genutzt, um 1/8 KiB RAM als nonvolatilen Speicher anzusprechen. :crazy:)
 
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Dinge die keiner Brauch

Aber warum nich, PC Gehäuse werden doch auch immer größer also warum nich auch Flashspeicher (gemeint is nicht die Speichermenge).
 
cool!

Aber:
normaler Speiseteller ~28 cm für 128Byte.
Um meine ganzen Games zu installieren wüste der dann 85.8km groß sein.
mmm doch etwas unpraktisch :D
(fals google richtig gerechnet hat)
 
Solche Speicher und viele weitere alte Technologien zu speichern kann man auch im Technikmuseum in Berlin bestaunen.

Aber Vorsicht geht nicht in die Dauerausstellung neben dem Spektrum, dort gibt's eine museale Gamingecke und ihr werdet spontan 20 Jahre altern, wenn ihr eure Kindheit im Museum seht.
 
Da muss ich sagen einfach Geil. Natürlich ist der Aufwand das irgendwie handhabbar zu machen enorm. Ich finde es aber faszinierend wie diese alte Technik doch noch in die neue Welt gebracht werden kann. Um den praktischen Nutzen muss es da in meinen Augen auch gar nicht gehen. Es ist aber etwas was mit Augen erfasst werden kann.
 
Da muss ich sagen einfach Geil. Natürlich ist der Aufwand das irgendwie handhabbar zu machen enorm. Ich finde es aber faszinierend wie diese alte Technik doch noch in die neue Welt gebracht werden kann. Um den praktischen Nutzen muss es da in meinen Augen auch gar nicht gehen. Es ist aber etwas was mit Augen erfasst werden kann.
Einfach auch als Anschauungsobjekt / Lehrobjekt.
 
Und auch damals hat sicher schon jemand gesagt, dass man an physikalische Grenzen stößt und es wohl nicht besser geht. Ja und dann kam irgendwer um die Ecke, hat was neues gezeigt und es ging weiter. So hält man die Wirtschaft am laufen.
 
Hallo! (das ist mein erster Beitrag hier :))

Es gibt noch weitere Speicher, die ständig einen Refresh brauchen - dynamisches RAM. Selbst Flash-Speicher braucht - in größerem zeitlichen Abstand - einen Refresh

Es gibt da noch andere RAM-Kuriositäten, die ebenfalls einen Refresh benötigen und zum Teil nach dem Lesen zurückgesetzt werden müssen: Die Williamsröhre und das Selectron. Beides erreichte durch mangelnde Zuverlässigkeit nicht die Serienreife und wurde dann durch den hier diskutierten Kernspeicher abgelöst.
 
In einer Zeit, in der wir über Terabytes lachen, ist so ein 128‑Byte‑„Monsterstick“ eine schöne Erinnerung daran, wie unglaublich schnell sich Speichertechnik entwickelt hat. Beim Magnetkernspeicher ist Lesen = Löschen. Der Raspberry Pi Pico muss jedes Bit nach dem Auslesen sofort wieder zurückschreiben. Das ist technisch völlig verrückt – aber historisch korrekt.
 
(fals google richtig gerechnet hat)
... selber rechnen :haha:
du identifizierst dich zu sehr mit deinem Avatar :D

Aber bei dem "Apollo-Computer" wie im Video ist es verwunderlich das die sich nicht verflogen haben und auf dem Mars gelandet sind, einfach krass mit welch einfachen Mitteln - fast schon primitiv aus heutiger Sicht - solche Sachen durchgezogen wurden.
Heute dagegen - kann man noch nicht einmal die Größe eines Speisetellers für die Game-Installation alleine berechnen und braucht Google ... :lol::-P
 
"Computer" wie der für Apollo sind nicht universell, sonst fest zweckgebundene Einheiten, wobei der Zweck von Apollo nur ein Bruchteil der nötigen Berechnungen war. Das meiste wurde auf der Erde erledigt und die mitfliegende Schaltung passend justiert, um im vorliegenden Szenario (und nur da) die benötigten Echtzeitberechnungen durchzuführen. Das entspricht eher einem Taschenrechner denn einem universellen Computer – wenn man Taschenrechner umprogrammieren müsste, sobald man multiplizieren statt dividieren möchte.
 
Das ist in der Tat deutlich besser, denn in der Tonne sind neben dem Speichermedium auch noch die komplette Ansteuerungstechnik und Stromversorgung enthalten. Also die hier mit 21st-century-Technologie umgesetzten Funktionen. Ich finde nirgendwo eine Angabe, wie schwer die eigentlichen Speicherplatten in der 350 waren. Aber spätere Systeme, die mit weniger, kleineren Plattern rund 1/14tel der Laufwerksoberfläche hatten, nutzten austauschbare, somit gut tragbare Plattenstapel. Mehr als 200 kg Datenspeicher würde ich im verlinkten Bild also nicht erwarten. Wenn man bedenkt, dass 5 MiB schon 40.000 mal mehr Speicherplatz als 128 Byte sind, brauchten die ersten Festplatten also geschätzte 5 g für die in der News gezeigte Speicherkapazität – also soviel wie ein kleiner USB-Stick.^^

Was dagegen richtig übel war: Die vor Ringkernspeichern genutzten Quecksilber-Delay-Lines.
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Ich kann keine Gewichtsangabe finden, aber jeder von den Zylindern dürfte grob 850 Byte Speicher entsprechen (1:1-Vergleich schwierig, da nicht binär) und der Platzbedarf des insgesamt ~6 KiB großen RAMs wird mit 26 m³ angegeben. Dagegen ist IBMs 5-MB-Tonne doch geradezu niedlich.
 
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