Ripley aus Alien ist ein Girlboss. Sarah Connor ist ein Girlboss. Ehrlich gesagt ich glaube, diese Filme würden heutzutage denn gleichen Anti-Woke hate abbekommen. Jetzt mal egal wo man selbst politisch steht. Ob gerechtfertigt oder nicht. Modern Hollywood hat ja nicht umsonst einen solch schlechten Ruf
Die beiden waren mit die ersten Feministischen Charakere damals. Leia hast Du noch vergessen. Der Unterschied aber zu heutigen Girlbossen ist dass sie noch eine Heldenreise und Schwächen hatten. Das haben heutige Frauencharaktere nicht mehr. Und vor allem waren die Männlichen Hauptfiguren um sie nicht totale Vollpfosten. Und wenn Du zwischen Alien 1, 2, Terminator 1 und 2 und einem aktuellen Film keine Qualtätsunterschiede feststellst kann ich Dir auch nicht helfen. Diese Filme hatten gute Drehbücher, gute Action und Atmo und waren von vorne bis hinten gut gemacht.
Sarah Connor ist im ersten Terminator absolut kein Girlboss, sondern eine ganz normale Frau mit normalen Problemen die als Kellnerin arbeitet. Sie musste erst mal lernen was ein Terminator ist und wie man den bekämpfen kann. Das bringt ihr Kyle Reese bei, den ganzen Film über. Am Schluß terminiert sie den T 800 in der Presse selbst. In Terminator 5 dagegen ist Reese eher so eine Art Trottel Charakter der von Sarah beschützt werden muss. Kann ja nicht sein dass ein Mann eine Frau beschützt in einem Film. Und in T6 waren dann NUR NOCH Frauen die Heldinnen, Männer spielten fast keine Rolle mehr (Außer einem komplett Betaisiertem T-800 der Gardinen verkauft) Und für mich liegt da das Problem: Die Studios fürchten die Shitstorms von Feministischer wie Woker Seite (was heute meist zusammengehört) oder haben selbst Feministinnen in der Führung (Kathleen Kennedy bei Lucasfilm) die die Produktionen politisch auf Linie bringen. Und dabei kommt halt leider zum Großteil Schrott raus, wie wir mittlerweile festgestellt haben.
"Go Woke go Broke" bewahrheitet sich in den allermeisten Fällen: Entweder weil die Drehbücher dadurch schlechter werden, weil wild irgendwas zusammen gecastet wird was nicht zusammenpasst oder weil die Charaktere zu Stark, fehlerlos und damit unsympahtisch sind. Die Konsumenten haben das mittlerweile gecheckt dass viele Unterhaltungsprodukte mit solchen Elementen schlecht sind und ihnen meist vorkauen, wie sie über das Thema zu denken haben. Daher kaufen sie es schon gar nicht mehr. Also hat es heute selbst ein gutes Produkt mit Woken Themen schwer (wenn es denn ein gutes geben sollte) weil es gar nicht gekauft wird. Und so ist Dragon Age 4 komplett unter seinen paar Szenen zusammengebrochen.
jop, mittlerweile nerven beide Seiten. Man könnte schon fast von radikaler Woke und Anti-Wokeness sprechen. Wie wäre es mit einem vernünftigen Mittelweg?
Bin ich absolut dafür. Nur wird der gar nicht mehr gewollt. Denn wenn Du nicht 100% der Meinung von den Woken bist bist Du schon Rechts. Wenn Du sagst es gibt nur zwei Biologische Geschlechter bist Du schon Nazi. Wo soll da ein Konsens möglich sein? DIe Woken sind sehr weit Links stehend und Null Toleranz gegen andere Meinungen, obwohl sie sich selbst als die Verfechter der Demokratie und Freien Meinungsäußerung sehen. Sind sie nur nicht.
Und was die Gegenseite angeht: Die wird natürlich auch immer Unversöhnlicher, je mehr Hate von der anderen Seite kommt. Und wenn immer mehr Film und Spiele Franchises verschandelt werden und auf dem Diversity Altar geopfert werden bringt man Leute gegen sich auf denen solche Themen vorher Null wichtig waren. Dazu gehöre ich selbst. Bis vor zwei Jahren hat mich das Thema Wokeness null Interessiert. Bis Wokeness Star Wars, Herr der Ringe und jetzt noch Indiana Jones zerlegt hat.