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Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

G30R6

Schraubenverwechsler(in)
Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Hallo allerseits!

Nachdem ich jahrelang immer Laptops hatte, möchte ich mir jetzt endlich einen leistungsstarken Stand-PC zulegen. Ich habe noch nie einen Computer selbst zusammengebaut, aber habe durchaus schon an meinen Laptops herumgeschraubt; zum Putzen, Kühlpaste tauschen, und RAM aufrüsten etwa. Daher traue ich mir den Zusammenbau auf jeden Fall zu, lediglich was die Kompatibilität der einzelnen Bauteile untereinander angeht, bin ich etwas unsicher. Und weil ich seit Jahren die meisten Spiele auf mittleren oder niedrigen Einstellungen spiele, habe ich eigentlich keine Ahnung wie viel Leistung für aktuelle Spiele notwendig ist, um sie in 1080p flüssig zu spielen.

Kurz was ich vorhabe: Ich möchte aktuelle Spiele in 1080p spielen. Zum Beispiel Witcher 3 oder Ähnliches. Zusätzlich würde ich gerne hin und wieder auf Twitch streamen. Der Stream kann aber gerne in 720p @30fps sein. Als Programm dazu verwende ich OBS. Ich muss aber nicht unbedingt Witcher 3 streamen, gerne kann ich mich da auch auf weniger anspruchsvolle Spiele beschränken. Für das Streamen möchte ich jedenfalls meinen Zweitmonitor (1600x900) mitverwenden.

Hier nochmal die Standardfragen:

1.) Wie ist der Preisrahmen für das gute Stück?
ca. € 1200-1500

2.) Gibt es neben dem Rechner noch etwas, was gebraucht wird wie einen Nager, Hackbrett, Monitor, Kapelle, ... und gibt es dafür ein eigenes Budget? (Maus, Tastatur, Bildschirm, Soundanlage, Betriebssystem, ... )
Ja, brauche noch Monitor und Tastatur, wobei ich die Tastatur nicht online kaufen möchte, bzw. gerne erst mal vor Ort testen möchte. Kann also vorerst vernachlässigt werden. Monitor sollte 1080p sein und nicht größer als 24", weil ich doch recht knapp davor sitze und es mir sonst viel zu groß erscheint.

3.) Soll es ein Eigenbau werden oder lieber Tutti Kompletti vom Händler?
Eigenbau.

4.) Gibt es Altlasten, die verwertet werden könnten oder kann der alte Rechner noch für eine Organspende herhalten? (z.B. SATA-Festplatten, Gehäuse oder Lüfter mit Modellangabe)
Hatte bisher immer Laptops, daher leider nichts, was verwendet werden könnte.

5.) Monitor vorhanden? Falls ja, welche Auflösung und Bildfrequenz besitzt er?
Ich habe einen 60Hz 1600x900px Monitor von Philips, der als Zweitmonitor verwendet werden soll.

6.) Wenn gezockt wird dann was? (Anno, BF, D3, GTA, GW2, Metro2033, WoW, Watch_Dogs, SC2, ... ) und wenn gearbeitet was (Office, Bild-, Audio- & Videobearbeitung, Rendern, CAD, ... )und mit welchen Programmen?
Querbeet, bisher meist graphisch eher anspruchslose Spiele, weil mein Laptop einfach nicht für bessere Spiele geeignet war, vorrangig Divinity: Original Sin, Mass Effect 1-3, Endless Legends, Total War Reihe, Life is Strange, ETS2, etc...zukünftig möchte ich mich aber weniger einschränken müssen, Witcher 3 oder ARK: Survival Evolved hätten mich zB schon auch interessiert.

7.) Wie viel Speicherplatz benötigt ihr? Reicht vielleicht eine SSD oder benötigt ihr noch ein Datengrab?
Eine 500 GB SSD sollte fürs Erste mal reichen, zum Vergleich, mein Laptop hat 1TB und ich verwende nicht mal 20% davon nach über einem Jahr. Eine Festplatte kann man immer noch später nachrüsten.

8.) Soll der Knecht übertaktet werden? (Grafikkarte und/oder Prozessor)
Da ich eher wenig davon verstehe, werde ich mich anfangs da noch nicht drüber trauen, aber grundsätzlich wäre ich nicht abgeneigt. Mein Gedanke ist, dass ich vielleicht in 2-3 Jahren den Prozessor übertakte um noch ein oder zwei weitere Jahre damit durchzukommen, bevor ich wieder einen neuen brauche.

9.) Gibt es sonst noch Besonderheiten die uns als wichtig erscheinen sollten? (Lautstärke, Designwünsche, WLAN, Sound, usw.)
Ich hätte gerne, dass der Rechner nicht zu laut wird.


Im Anhang findet ihr meine Bauteil-Liste, was ich mir in etwa vorgestellt habe.

warenkorb.png

Meine Fragen wären, ob die Bauteile zusammenpassen und für meine Zwecke sinnvoll sind, bzw. ob es bessere Alternativen gäbe. Außerdem, da ich wie gesagt zuvor noch keinen PC zusammengebaut habe, ob ich eventuell auf irgendetwas vergessen habe, oder zusätzliches Zubehör wie Kabel oder Kabelverlängerungen oder so einplanen muss? Reichen die vorinstallierten Lüfter vom Gehäuse (1x 140mm, 1x 120mm) aus? Das Netzteil kann auch gerne etwas überdimensioniert sein, falls ich in Zukunft noch mehr Verbraucher einbauen möchte. Wie viel Leistung würde meine Konfiguration in etwa verbrauchen, bleibt da noch eine kleine Reserve übrig?

Hier nochmal die Liste mit Links, macht es ev. einfacher für euch:
Cooler Master G750M 750W
MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
MSI Z170A GAMING PRO Carbon Z170
Intel® Core i5-6600K
Kingston HyperX DIMM 16GB DDR4-2666 Kit
Aerocool DS 200 Orange Edition
Samsung SH-224FB/BEBE
Alpenföhn "Ben Nevis"
iiyama ProLite B2483HS-B
Samsung MZ-75E500B 500 GB

Vielen Dank für Eure Hilfe und lieben Gruß
Georg
 
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Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Sondernde ich die Sache angehen: 1500 Preisvergleich | geizhals.eu EU

Das von dir gewählte Netzteil ist ziemlich überdimensioniert, was soll denn da noch alles angehängt werden? Der CPU-Kühler ist etwas unterdimensioniert, wenn du übertakten möchtest.
Bei dem von mir gewählten Gehäuse sind ausreichend Lüfter verbaut.
Ansonsten ist bei den Komponenten alles, was du benötigst, dabei. ;) Hier und da wird auch mal ein i7 zum Streamen empfohlen, der kostet ca. 100€ mehr, ansonsten ändert sich an der Konfi nichts.
 
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AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Ich muss sagen, ich bin wirklich froh, dass ich mich erst mal hier gemeldet habe. Ihr habt mir beide sehr weitergeholfen, vielen Dank dafür! Die Radeon Karte war irgendwie gar nicht auf meinem Radar, da man überall nur von den Konkurrenzprodukten liest. Nach ein wenig Recherche habt ihr mich da doch umgestimmt. Ich denke mein Problem ist, dass ich mich selbst nicht allzu sehr auskenne und mich stark auf Rezensionen im Internet verlassen muss, wobei die dann halt leicht mal etwas veraltet sein können.

Der Monitor von BenQ hat gute Bewertungen und ist auch noch recht günstig. Danke für den Tipp :)

Bei den meisten Sachen wart ihr euch recht einig, lediglich bei Mainboard, CPU-Kühler und Gehäuse gehen die Meinungen auseinander. Ich denke bei den Kühlern kann man bei beiden nichts falsch machen? Ich muss gestehen, dass mir die Optik vom Gehäuse schon ein wichtiger Punkt ist. Der PC steht im Wohnzimmer und wenn ich schon soviel Geld dafür ausgebe, möchte ich auch, dass er schick aussieht und nicht bloß eine schwarze Box ist. Ich weiß natürlich schon, dass das Gehäuse auch funktional sein muss, aber an und für sich hat das Aerocool keine schlechten Bewertungen und ist ebenfalls für eine geringe Geräuschentwicklung ausgelegt. Ist es hier mehr Geschmacksache oder würdet ihr mir prinzipiell von dem Gehäuse abraten (und wenn ja, warum)?

Mit den Mainboards bin ich generell etwas überfordert, weil ich da nicht wirklich weiß, worauf zu achten ist. Ursprünglich hab ich mich für das MSI Z170A GAMING PRO entschieden, weil es gute Testberichte dazu gab und ich die Grafikkarte auch von MSI nehmen wollte. Ich weiß aber nicht inwiefern es hier einen Vorteil bringt, möglichst Komponenten der selben Hersteller zu verwenden?

Das von dir gewählte Netzteil ist ziemlich überdimensioniert, was soll denn da noch alles angehängt werden? Der CPU-Kühler ist etwas unterdimensioniert, wenn du übertakten möchtest.

Noch zu deiner Frage: Da hab ich wohl sehr weit am Ziel vorbei geschätzt. :D Ihr empfehlt beide das 500W Netzteil von be quiet! und wie ich sehe verwendest du es auch selbst. Denkst du es reicht für diese Zusammenstellung aus? Was ich gelesen habe, kann die R9 390 Nitro sehr viel Strom fressen, und AMD empfiehlt min. ein 750W Netzteil. Viel kommt vorerst sicher nicht hinzu, ein USB Mikrofon, USB Kamera, Kopfhörer, vielleicht noch eine Festplatte. Die Reserve war gedacht, wenn ich später dann übertakten möchte oder die ein oder andere Komponente aufrüste und dafür mehr Leistung brauche.

Meine Überlegung war, dass ich den Computer jetzt für eine lange Zeit habe und wenn ich später einzelne Teile aufrüste, spar ich mir ein neues Netzteil, weil es ausreichend dimensioniert ist. Ein Netzteil ist halt eines der wenigen Teile (wie Gehäuse zb) die man ewig behalten kann. Hat es denn Nachteile, ein stärkeres Netzteil zu verwenden? Ich denke es ist besser für die Lebensdauer, wenn es nicht ständig an der Leistungsgrenze betrieben werden muss, und vielleicht auch für die Geräuschentwicklung. Bzw das be quiet! liefert 500W, das Cooler Master 750W, beide kosten gleich viel. Natürlich ist das be quiet! hochwertiger, aber das Cooler Master hat auch ganz gute Kritiken und lässt mir halt mehr Spielraum. Vielleicht bin ich mit den Überlegungen aber auch komplett am Holzweg :D

Ich danke euch jedenfalls nochmal herzlich und hoffe ihr könnt mir die offenen Fragen noch ein wenig erläutern ;)

LG Georg
 
AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Vorweg: Schon mal sehr löblich, dass rundlich über dieses Forum hinaus informierst. ;)

CPU-Kühler: Richtig, die beiden geben sich nicht viel. Die kannst du beide bedenkenlos kaufen.

Gehäuse: Die beiden empfohlenen Gehäuse sind beide recht gut. Meine Empfehlung basiert neben den allgemein gut abgeschnittenen Tests auch auf eigener Erfahrung, da ich es selbst besitze. Allerdings heißt das nicht, dass dies die einzigen guten Gehäuse sind. Wenn dir das Gehäuse zusagt, Staubfilter, genügend Lüfterslots, hohe Verarbeitungsqualität, etc. hat dann sollte dem nichts im Weg stehen.

Mainboard: Das von mir empfohlene Mainboard erfüllt zu 100% deine Anforderungen, selbst mit übertakten. Ich halte den Aufpreis zum Pro Gaming in deinem Fall für unnötig. Und wir haben beide ein ASUS empfohlen, weil diese mit einem guten UEFI kommen. (bzgl der Herstellersache: ist herzlich egal ;) )

Netzteil: Mit diesem Netzteil hast du genügend Reserven für X-USB Geräte UND Übertakten, keine Sorge. Die recht hohen Angaben werden gemacht um auch nicht sehr effiziente Netzteile abzudecken. Allerdings solltest du dich von der Idee verabschieden, dass du ein Netzteil "ewig" benutzen kannst. Hierzu solltest du dich noch mal einlesen ;)


Edit: Ich meinte unter Mainboard natürlich das von mir empfohlene Mainboard, nicht Netzteil. :D
 
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AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

http://extreme.pcgameshardware.de/n...it-daten-und-preisen-stand-januar-2016-a.html

500W sind nicht 500W. Wichtig ist, dass viel Leistung auf 12V bereit steht und nicht auf 3,3V oder 5V, für die es kaum (kleiner 50W) Verbraucher im PC gibt.

Wenn du wirklich streamen willst, ist der i7 Pflicht. Beim Auto spart niemand 80€ an den Felgen, aber beim PC ist es scheinbar ein unüberwindbares Hindernis, diese 80€ für 4-5 Jahre Nutzungsdauer aufzuwenden...
 
AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Ich muss sagen, ich bin wirklich froh, dass ich mich erst mal hier gemeldet habe. Ihr habt mir beide sehr weitergeholfen, vielen Dank dafür! Die Radeon Karte war irgendwie gar nicht auf meinem Radar, da man überall nur von den Konkurrenzprodukten liest. Nach ein wenig Recherche habt ihr mich da doch umgestimmt. Ich denke mein Problem ist, dass ich mich selbst nicht allzu sehr auskenne und mich stark auf Rezensionen im Internet verlassen muss, wobei die dann halt leicht mal etwas veraltet sein können.

Der Monitor von BenQ hat gute Bewertungen und ist auch noch recht günstig. Danke für den Tipp :)

Bei den meisten Sachen wart ihr euch recht einig, lediglich bei Mainboard, CPU-Kühler und Gehäuse gehen die Meinungen auseinander. Ich denke bei den Kühlern kann man bei beiden nichts falsch machen? Ich muss gestehen, dass mir die Optik vom Gehäuse schon ein wichtiger Punkt ist. Der PC steht im Wohnzimmer und wenn ich schon soviel Geld dafür ausgebe, möchte ich auch, dass er schick aussieht und nicht bloß eine schwarze Box ist. Ich weiß natürlich schon, dass das Gehäuse auch funktional sein muss, aber an und für sich hat das Aerocool keine schlechten Bewertungen und ist ebenfalls für eine geringe Geräuschentwicklung ausgelegt. Ist es hier mehr Geschmacksache oder würdet ihr mir prinzipiell von dem Gehäuse abraten (und wenn ja, warum)?

Mit den Mainboards bin ich generell etwas überfordert, weil ich da nicht wirklich weiß, worauf zu achten ist. Ursprünglich hab ich mich für das MSI Z170A GAMING PRO entschieden, weil es gute Testberichte dazu gab und ich die Grafikkarte auch von MSI nehmen wollte. Ich weiß aber nicht inwiefern es hier einen Vorteil bringt, möglichst Komponenten der selben Hersteller zu verwenden?



Noch zu deiner Frage: Da hab ich wohl sehr weit am Ziel vorbei geschätzt. :D Ihr empfehlt beide das 500W Netzteil von be quiet! und wie ich sehe verwendest du es auch selbst. Denkst du es reicht für diese Zusammenstellung aus? Was ich gelesen habe, kann die R9 390 Nitro sehr viel Strom fressen, und AMD empfiehlt min. ein 750W Netzteil. Viel kommt vorerst sicher nicht hinzu, ein USB Mikrofon, USB Kamera, Kopfhörer, vielleicht noch eine Festplatte. Die Reserve war gedacht, wenn ich später dann übertakten möchte oder die ein oder andere Komponente aufrüste und dafür mehr Leistung brauche.

Meine Überlegung war, dass ich den Computer jetzt für eine lange Zeit habe und wenn ich später einzelne Teile aufrüste, spar ich mir ein neues Netzteil, weil es ausreichend dimensioniert ist. Ein Netzteil ist halt eines der wenigen Teile (wie Gehäuse zb) die man ewig behalten kann. Hat es denn Nachteile, ein stärkeres Netzteil zu verwenden? Ich denke es ist besser für die Lebensdauer, wenn es nicht ständig an der Leistungsgrenze betrieben werden muss, und vielleicht auch für die Geräuschentwicklung. Bzw das be quiet! liefert 500W, das Cooler Master 750W, beide kosten gleich viel. Natürlich ist das be quiet! hochwertiger, aber das Cooler Master hat auch ganz gute Kritiken und lässt mir halt mehr Spielraum. Vielleicht bin ich mit den Überlegungen aber auch komplett am Holzweg :D

Ich danke euch jedenfalls nochmal herzlich und hoffe ihr könnt mir die offenen Fragen noch ein wenig erläutern ;)

LG Georg


Die Bedeutung eines guten Netzteiles wird oft unterschätzt und nur an der Wattzahl festgemacht. Die aber wie schon erwähnt nicht alles aussagt. Man muss erst mal schauen wie viel Watt hat das NT auf der 12 Voltschiene. Bei manchen Chinaböller NTs hat es zwar gesamt 800 Watt aber nur 35 Ampere auf der 12 Voltschiene was 420 Watt entspricht also gerade mal der Hälfte. Das von dir gewählte Cooler Master hat 62 Ampere also 744 Watt und damit fast seine ganze Leistung auf der 12 Voltschiene. Wäre also eine Option für ein System mit 2 GPUs. Für Single GPU reichen 500 Watt locker. Je nach Karte sogar weniger.

Und dann muss man natürlich auch die verwendeten Bauteile betrachten, wie gut die Spannungsregulation ist für einen störungsfreien Betrieb und ob alle gängigen Schutzschaltungen verbaut und funktionsfähig sind,ist bei Billignetzteilen oft nicht der Fall.
Dazu kommt da sich Technik weiter entwickelt und moderne Grafikkarten andere Anforderungen an Netzteile stellen als die reine Stromerzeugung und Bereitstellung. Wenn du Zeit und Lust hast kannst du ja mal den Begriff gruppenregulierte Netzteil googlen,

Zudem ist ein Netzteil ein Verschleißteil und daher nicht auf Dauer nutzbar.

Wie Reap schon schrieb verbrauchen USB Geräte sehr wenig Strom. Eine Festplatte im einstelligen Bereich
 
AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Wenn du nun eine Konfiguration mit der R9 390 wählst, würde ich dir zusätzlich als Monitor direkt einen WQHD empfehlen, da es ins Budget passen würde. Schau dir mal den Dell U2515H an.
 
Extrem hilfreiche Antworten, danke!

Ihr habt mir das wirklich sehr gut erklärt und mir ungemein geholfen! Ist schon was anderes, direkte Antworten auf meine Fragen zu bekommen, als sich alles mühsam von Google und diversen Shop-Bewertungen zusammenzureimen. Daher nochmal Daumen hoch!

Ich denke, dass ich dann aber doch beim Aerocool Gehäuse bleibe. Es gefällt mir einfach optisch viel besser und ich denke soviel kann ich damit nicht falsch machen. Notfalls lassen sich noch etliche Lüfter nachrüsten.

Mainboard: Das von mir empfohlene Netzteil erfüllt zu 100% deine Anforderungen, selbst mit übertakten. Ich halte den Aufpreis zum Pro Gaming in deinem Fall für unnötig.
Vielen Dank. Das hört sich auf jeden Fall vernünftig an, und lässt mir dann doch noch ein wenig mehr Spielraum mit meinem Budget.

500W sind nicht 500W. Wichtig ist, dass viel Leistung auf 12V bereit steht und nicht auf 3,3V oder 5V, für die es kaum (kleiner 50W) Verbraucher im PC gibt.

Wenn du wirklich streamen willst, ist der i7 Pflicht. Beim Auto spart niemand 80€ an den Felgen, aber beim PC ist es scheinbar ein unüberwindbares Hindernis, diese 80€ für 4-5 Jahre Nutzungsdauer aufzuwenden...
Ja bei dem Netzteil habt ihr mich überzeugt :)
Auto habe ich keines, aber ich verstehe deinen Vergleich. Dank der guten Vorschläge hier, habe ich schon einiges an Budget eingespart und der i7 wäre auf jeden Fall noch drin. Meine Überlegung war eher, dass er für meine Zwecke völlig überdimensioniert ist. Streamen ist mehr als Hobby zu sehen, ich habe auch schon von meinem Laptop mit einem i5-4210U gestreamt. Ich mach mir da keine Illusionen, ich habe einen Vollzeitjob und Freundin; mehr als 1-2 mal die Woche ein paar Stunden werde ich wohl nicht zum Streamen kommen, daher ist mein Anspruch wohl ein ganz anderer, als der eines Vollzeitstreamers, der damit sein Geld verdienen möchte. Aber der Hinweis ist jetzt schon öfters gekommen, und ganz ehrlich: Ein wenig auf den Geschmack gebracht habt ihr mich da schon. :D Ist wohl sicher keine schlechte Investition.

Die Bedeutung eines guten Netzteiles wird oft unterschätzt und nur an der Wattzahl festgemacht. Die aber wie schon erwähnt nicht alles aussagt. Man muss erst mal schauen wie viel Watt hat das NT auf der 12 Voltschiene. Bei manchen Chinaböller NTs hat es zwar gesamt 800 Watt aber nur 35 Ampere auf der 12 Voltschiene was 420 Watt entspricht also gerade mal der Hälfte. Das von dir gewählte Cooler Master hat 62 Ampere also 744 Watt und damit fast seine ganze Leistung auf der 12 Voltschiene. Wäre also eine Option für ein System mit 2 GPUs. Für Single GPU reichen 500 Watt locker. Je nach Karte sogar weniger.

Und dann muss man natürlich auch die verwendeten Bauteile betrachten, wie gut die Spannungsregulation ist für einen störungsfreien Betrieb und ob alle gängigen Schutzschaltungen verbaut und funktionsfähig sind,ist bei Billignetzteilen oft nicht der Fall.
Dazu kommt da sich Technik weiter entwickelt und moderne Grafikkarten andere Anforderungen an Netzteile stellen als die reine Stromerzeugung und Bereitstellung. Wenn du Zeit und Lust hast kannst du ja mal den Begriff gruppenregulierte Netzteil googlen,
Das ist wirklich sehr ausführlich erklärt, so hab ich es auch gut verstanden. Danke dir :)

Wenn du nun eine Konfiguration mit der R9 390 wählst, würde ich dir zusätzlich als Monitor direkt einen WQHD empfehlen, da es ins Budget passen würde. Schau dir mal den Dell U2515H an.
Ja ich habe auch gelesen, dass die Qualitäten der R9 390 besonders bei höherer Auflösung zum Vorschein kommen. Aber ich denke, das wäre für mich dann doch schon Overkill. Ich hatte bisher einen Laptop mit 15,4" und eben Standard 1366x768, da ist der Umstieg auf 1080p für mich sicher erst schon mal grandios genug. Das restliche Budget würde ich dann doch eher wie oben angemerkt in einen i7 stecken wollen. Außerdem ist noch ein zweiter Monitor angeschlossen, vielleicht würde ich eher den noch zusätzlich upgraden, weil ich mit dem jetzigen Philips nicht sonderlich zufrieden bin.

LG Georg
 
AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Das mit dem Pro Gaming ist so eine Sache. Ja das Z170-P ist relativ kostengünstig, bietet aber auch weniger Anschlüsse und auch allgemein eine etwas schlechtere Ausstattung wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Bei dem Budget wäre es dann doch nicht ganz so abwegig. Alternativ würde ich das Asrock Z170 Pro4 vorschlagen welches nicht sehr viel mehr als das Z170-P von Asus kostet.

Beim Gehäuse ist es natürlich Geschmacksache. Ich benutze das Nanoxia und bin davon angetan da man es als "kleinen Bruder" des Fractal bezeichnen kann. Mir war das Fractal zu teuer bzw. die 30 Euro wurden in etwas anderes investiert. Aber ist natürlich deine Entscheidung und solange alles in das Gehäuse passt hilft nur probieren und wenn wirklich Lüfter nachrüsten.

Das mit den Netzteilen wurde ja ausführlich erklärt da muss man nix mehr dazu sagen glaube ich:D

Zum Thema i7. Spar dir die 100 Euro. Du wirst nach eigener Aussage mit dem PC ausschließlich spielen und da ist der i7 eigentlich reine Geldverschwendung. Es gibt momentan einfach viel zu wenig Spiele die von den virtuellen Kernen des i7 profitieren und daran wird sich höchstwahrscheinlich in Zukunft auch nix ändern. Wenn du Videos renderst, den ganzen Tag Benchmarks durchlaufen lässt oder mit Winrar Sachen entpackst etc. wird der i7 schneller sein, aber für Office, Internet, Gaming ist ein i5 mehr als ausreichend.

Es sei denn du möchtest zwei/drei 980ti in dein System stecken dann wird der i5 wohl limitieren.
 
AW: Extrem hilfreiche Antworten, danke!

Ja ich habe auch gelesen, dass die Qualitäten der R9 390 besonders bei höherer Auflösung zum Vorschein kommen. Aber ich denke, das wäre für mich dann doch schon Overkill. Ich hatte bisher einen Laptop mit 15,4" und eben Standard 1366x768, da ist der Umstieg auf 1080p für mich sicher erst schon mal grandios genug. Das restliche Budget würde ich dann doch eher wie oben angemerkt in einen i7 stecken wollen. Außerdem ist noch ein zweiter Monitor angeschlossen, vielleicht würde ich eher den noch zusätzlich upgraden, weil ich mit dem jetzigen Philips nicht sonderlich zufrieden bin.

LG Georg

Kannst du dir sparen. Investier lieber 100€ in den Monitor anstatt in einen i7, der dir beim zocken nichts bringt, wohingegen dir der Monitor viel mehr Spaß bereiten wird. Und das ist kein Overkill.
 
AW: Extrem hilfreiche Antworten, danke!

Ihr macht es mir aber wirklich schwer, mich für etwas zu entscheiden haha :D Spaß beiseite, danke euch zwei nochmal für den Nachtrag zum i7. Ich denke da habt ihr wohl Recht, der i5 sollte für meine Zwecke ausreichen. Wie gesagt, ich muss nicht die Ressourcen-hungrigsten Spiele spielen, wenn ich streame, kann dann gerne auch etwas weniger Anspruchsvolles sein. Und soweit ich gelesen habe, ist es ohnehin nicht sehr sinnvoll in mehr als 720p zu streamen, wenn man kein Twitch-Partner ist, weil da irgendwie der Upload zu sehr gedrosselt wird um eine gute Qualität hinzubekommen oder so.

Das mit dem Monitor und Mainboard muss ich mir nochmal überlegen bzw. ich muss jetzt mal schauen, wo genau ich die ganzen Teile bestellen werde und wie hoch der Betrag am Ende ausfällt. Die Obergrenze von € 1500 ist zwar theoretisch dehnbar, aber praktisch will ich schon drunter bleiben wenn möglich, eben weil ich mir denke, es muss nicht das Beste vom Besten sein wenn ich ohnehin nicht vorhabe das ganze professionell zu betreiben. Ihr habt mir auf jeden Fall sehr viel weitergeholfen, wenn ich bedenke was ich mir da selber zusammengeschustert hätte.

LG Georg
 
AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Die meisten, mich eingeschlossen, werden dir vermutlich Mindfactory empfehlen.
 
HDMI oder DVI?

Kurzes Update plus Frage:

Alle Teile wurden bestellt und auch schon weitgehend zusammengebaut. Ich habe mich fast überall auf eure Tipps berufen, lediglich das Motherboard ist ein Asus Z170-A geworden, weil es einerseits gute Bewertungen hat und zudem optisch besser aussieht. Mein Gehäuse hat zwar eigentlich ohnehin kein Sichtfenster, aber irgendwie war mir das trotzdem wichtig. Muss man aber nicht verstehen. :D Leider warte ich schon über eine Woche auf die SSD, ohne der ich leider kein Windows aufspielen kann, weil ich eine OEM Version benutze. Daher kann ich zur Performance erst mal nichts sagen. Der PC läuft aber auf jeden Fall, und auch der RAM wird im Bios ohne Probleme mit 3200 MHz erkannt.

Nun zur Frage: Was liefert bessere Qualität, HDMI oder DVI, oder ist es komplett egal? Das Problem ist nämlich, die R9 390 hat nur einen DVI Ausgang und mehrere HDMI Ausgänge. Ich wollte eigentlich den Hauptmonitor mit DVI anschließen, aber leider hat mein Zweitmonitor keinen HDMI Anschluss. Ist es in Ordnung wenn ich den Hauptmonitor mittels HDMI anschließe und den Zweitmonitor mit DVI?

Schönen Gruß und vielen Dank

Georg
 
Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Hast du einen Monitor der mehr als 60 Hz darstellen kann? Dann DVI, ansonsten ist es egal ;)
 
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AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Es ist der BenQ GL2450, den du mir empfohlen hast, in der Variante HM. Der läuft mit 60 Hz :) Dann passt ja, alles klar. Danke dir.
 
AW: Selbstbau PC für Spiele und gelegentliches Streamen

Zusammenbau hat alles super geklappt. SSD kam an und Windows 10 ist auch schon drauf. Ein paar schicke Gehäuselüfter habe ich ihm auch noch spendiert, und nachdem ich die Silent Einstellung im Bios gefunden habe, hört man sie auch kaum mehr. Bei Spielen wird er dann aber schon etwas lauter, wobei ich nicht sicher bin ob das vielleicht auch mehr an der Grafikkarte liegt. Richtig ausgiebig getestet habe ich allerdings noch nicht. Aber bisher bin ich sehr zufrieden mit der Zusammenstellung.

Neuer PC.jpg
 
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