Made in Germany-was denkt ihr?

Made in Germany-wirklich so gut?


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    47
Heute ist das Siegel "Made in Germany" nurnoch Augenwischerei und die meisten Fallen darauf rein. Mittlerweile produzieren sogar einige Chinesische Firmen mit absolut identischer Qualität.
 
Made in Germany ist eher im Ausland interessant. Mir persönlich ist es egal woher die Ware stammt wenn die Qualität stimmt. Wenn der Preis es zuläßt kaufe ich natürlich auch das Inlandsprodukt. Für mich ist es wichtig das dieses Produkt in Haptik, Material usw sowie auch nicht mit Schadstoffen belastet ist.
 
Wenn man sich überlegt, das aus dem "Made in Germany" welches nach dem 2. WK eigentlich dafür sorgen sollte das diese Produkte nicht gekauft werden sollten durch harte und qualitativ gute Arbeit ein Qualitätssiegel geworden ist, find ich super.
 
Wenn man sich überlegt, das aus dem "Made in Germany" welches nach dem 2. WK eigentlich dafür sorgen sollte das diese Produkte nicht gekauft werden sollten durch harte und qualitativ gute Arbeit ein Qualitätssiegel geworden ist, find ich super.

Diese Kennzeichnung geht auf den englischen "Merchandise Marks Act" von 1887 zurück und hat daher nicht das Geringste mit dem zweiten Weltkrieg zu tun.
 
noch ein Aspekt bei made in Germany ist die Klimabilanz des Produkts, da man es nicht hierher fliegen oder verschiffen muss. Ich krieg immer die Krise wenn z.B. jemand seinen Weißwein immer aus Chile oder Südafrika haben muss und hier wächst der beste Riesling vor der Haustür. Klar kauf ich ab und an mal ne Ananas wohlwissend dass die nicht aus Rheinhessen kommt aber grundsätzlich kommt mein Essen nicht aus Übersee.
 
Diese Kennzeichnung geht auf den englischen "Merchandise Marks Act" von 1887 zurück und hat daher nicht das Geringste mit dem zweiten Weltkrieg zu tun.


Als Ende des 19. Jahrhunderts auch in anderen europäischen Ländern die Industrialisierung einsetzte, versuchte man in Großbritannien, sich mit der Kennzeichnung importierter Ware gegen vermeintlich minderwertige Nachahmungsprodukte zu schützen. Das britische Handelsmarkengesetz vom 23. August 1887 (Merchandise Marks Act 1887) schrieb vor, dass auf Waren unmissverständlich das Herkunftsland anzugeben sei. Hierbei sollte es dem Schutz der britischen Wirtschaft vor importierten Waren vom Kontinent dienen.

Später wurde die Warenkennzeichnung von anderen Staaten übernommen und 1891 wurde das „Madrider Abkommen über die Unterdrückung falscher Herkunftsangaben auf Waren“ vereinbart. Diese Bestimmungen wurden im Ersten Weltkrieg noch verschärft, um es den Briten zu erleichtern, Waren der Kriegsgegner zu erkennen und zu boykottieren.

Die Kennzeichnung wurde auch nach dem Krieg beibehalten, wirkte aber, da die Qualität der deutschen Waren im Ausland (nicht nur in Großbritannien), den jeweiligen einheimischer Produkten nicht immer ebenbürtig war, zunehmend wie ein Qualitätssiegel. Somit kehrte sich die negativ gedachte Warenkennzeichnung ins Gegenteil um und wurde durch die Qualität zum Gütezeichen des deutschen Wirtschaftswunders.
 
[X] Na ja, es ist schon gute Qualität, aber trotzdem zu teuer!

Ausländige Produkte müssen nicht unbedingt Schlecht sein und sind meist auch noch Günstiger. Siehe Automobilbrance, Ich fahre schon seit einige Jahren Nissan und der Motor schnurrt noch immer wie von einem Neuwagen und ist auch nicht totzukriegen (außer villeicht durch E10:ugly:). Bei einem Deutschen Fabrikat zahle ich mehr und habe Prinzipiell das Gleiche. aber was Nützt mir wenn ich ein 80.000 Euro für nen Superfetten Audi Bleche und mir ein Vollhorst in die Kiste Semmelt?:D:lol: Ne, da gebe ich lieber die Hälte für nen Japaner aus und weiß das auch dieses Auto mich von A-B bringt.;)
 
also deutsche produkte zeugen nur bedingt von qualität bei irgendwelchen plastik produkten ist zu erwarten dass sie im ausland produziert sind und ich glaube zu wissen das siegel keinen kontrollen unterliegt
 
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