Greenpeace - Draufgänger

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
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Da gab es definitiv vorab Information, es gab ja nicht mal Warnschüsse...
Was sollte man denn da warnschießen? Den Schuss hört man im wahrsten Sinne des Wortes nicht, wenn man da runterkommt und ob Mündungsfeuer zu sehen und richtig als solches deuten, wäre absolute Glückssache. Vielleicht mit 'ner Signalrakete, aber das war's dann auch schon. Und ein Terrorist würde sich ohnehin nicht um Warnungen scheren.

Aber egal, die Aktion war ganz klar daneben und sollte rechtlich aufgearbeitet werden. Wer hat das geplant, wie weit war das abgesprochen, wie weit hoch bei Greenpeace geht das?

Ich finde es allerdings auch bezeichnend, dass der Auslöser der Aktion und etliche Reaktionen darauf noch mehr daneben sind. Fußballverbände kumpeln mit Regimes, bei denen zwischen 12 und mittags mehr Menschen verletzt werden, als jetzt durch Rotorteile zu Schaden kamen. Und der Merz und andere Patienten fabulieren einen Schwachsinn, als wären sie gerade aus dem Mustopf gekrochen und wüssten nicht zumindest ungefähr, wie bundesdeutsches Vereinsrecht funktioniert.
 
Was sollte man denn da warnschießen? Den Schuss hört man im wahrsten Sinne des Wortes nicht, wenn man da runterkommt und ob Mündungsfeuer zu sehen und richtig als solches deuten, wäre absolute Glückssache. Vielleicht mit 'ner Signalrakete, aber das war's dann auch schon. Und ein Terrorist würde sich ohnehin nicht um Warnungen scheren.
Ich hab von Waffen kaum Ahnung und bin auch kein Freund von den Dingern...ich dachte halt, das man das hört oder die Kugel vorbeisausen hört...wie in Filmen halt.
Wenn der jenige welche nicht reagiert...abschießen, wenn er reagiert hat sich's erledigt...aber nix machen, obwohl man dafür da ist, ist ein NoGo.
 
Schießen hätte ich schon schon sehr übertrieben gefunden, nur mit dem Verdacht, es könne ja ein Terrorist sein.

Da kann man ja wieder den Vergleich zu Flüchtlingen an der Grenze ziehen.
Die begehen auch eine Straftat mit illegaler Überschreitung der Grenze (hier: gesperrter Luftraum) und dann schießt man ja auch nicht ohne Vorwarnung drauf, weil es könnten ja Terroristen sein.
 
@-ElCritico- :

Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit ist keine Universalstrafmaßnahme für Organisationen, die einem irgendwie unliebsam sind. Das wäre eine Vorgehensweise, wie sie in vergleichbarer Weise von manch anderem Staat praktiziert und gerade auch von deutscher Seite dann als "undemokratisch" und "autoritär" kritisiert wird. Meinetwegen soll Greenpeace halt ne Klage an den Hals kriegen für die zurecht kritikwürdige Aktion. Aber die nicht-inhaltlichen Begründungen bzw. einfach mal in den luftleeren Raum posaunten Forderungen, die da von Merz oder dem CSU-Typen kommen, halte ich für blanken Populismus. Nach dem Motto: "einfach mal raushauen, unsere Klientel freut es eh und vielleicht greifen wir ja noch ein paar mehr Sympathiepunkte von anderen ab, die die Ökospinner auch nicht mögen! Irgendwas bleibt schließlich immer kleben..."
Die Aberkennung nicht, in Frage stellen schon. Der Vorgang muss rechtlich aufgearbeitet werden. Die Greenpeace-Führung war doch mit dabei, also tragen sie die Mitverantwortung. Die Frage stellt sich, was soll sich denn ändern? Nur den Idioten in den Knast zu stecken, löst das Problem nicht. Man muss strukturellen Druck auf Greenpeace ausüben, damit sich die Führung wechselt oder irgendwie dargelegt wird, wie so etwas in der Zukunft verhindert werden kann. Das geht nur durch die in Fragestellung des Gemeinnutzes. Das Geld zum Umweltschutz zweckentfremdet für solche Aktionen rechtfertigt das Nachhaken schon. Irgendwo muss man die rote Linie ziehen, nicht nur für Greenpeace, sondenr für alle "Aktivisten".
 
Nochmal alleine von der Logik her würde ein Terrorist nicht springen sondern nur die Bombe werfen und gegen sowas brauchst du dann schon militärisches Gerät in dem Fall ein C RAM.
 
Nochmal alleine von der Logik her würde ein Terrorist nicht springen sondern nur die Bombe werfen und gegen sowas brauchst du dann schon militärisches Gerät in dem Fall ein C RAM.
Sparanus bist du dir da sicher?
Weil wenn das so einfach wäre mit dem Bomben schmeißen, hätten das schon wesentlich mehr Terrorristen versucht.
Ich glaube kaum, das man eine selbstgebaute Bombe aus (Klein) Flugzeughöhe irgendwo zielgenau hinwerfen kann, schon gar nicht in so etwas wie ein Stadion.
 
Sparanus bist du dir da sicher?
Weil wenn das so einfach wäre mit dem Bomben schmeißen, hätten das schon wesentlich mehr Terrorristen versucht.
Du überschätzt halt die Gefahr im Alltag.

Du kannst auch nen gestohlenen LKW irgendwo reinsetzen und einfach mal 5 Menschen mitnehmen.
Aber wie oft ist das in Deutschland passiert? Einmal mWn Amri und so

Nein Bomben aus nem Flugzeug sind einfach zu werfen. Wäre zwar im Stile des ersten Weltkrieges, aber das hat ja auch funktioniert.
 
Drohnen die da rumschwirren würd ich auch abschießen.
Aber ja, nicht auf Menschen.
 
Leider wird da die wichtige Botschaft vergessen. VW zerstört das Klima und der DFB lässt sich von denen sponsoren!

Die Aktion war gut, wir brauchen mehr solche Aktionen wie auch bei Extinction Rebellion.
 
Ich hatte gestern Abend im Fernsehen noch TV-Ausschnitte von der Aktion gesehen.
Echt dumm. Durch den freien Propeller hätten auch Zuschauer verletzt werden können.
Angeblich war die Aktion mit der Münchener Polizei abgesprochen.
 
Nein Bomben aus nem Flugzeug sind einfach zu werfen. Wäre zwar im Stile des ersten Weltkrieges, aber das hat ja auch funktioniert.
Einerseits mit extrem schlechter Trefferquote, anderseits ist ein volles Stadion auch nicht gerade leicht zu verfehlen, wenn man darüber was abwirft.

Hier wurde aber ganz richtig erkannt, dass das nicht das Muster eines Anschlags ist. Viel Aufwand, keinen nennenswerte Zuladung möglich (Und die Flächenwirkung von Sprengstoffen in offenen Räumen wird gerne überschätzt ...), das Gewicht eines Menschen ein unnötiger Ballast und ein komplett unkontrolliert abstürzender Gleiter würde mindestens den selben Schaden anrichten - bzw. sogar mehr, wenn es eben kein Anschlag ist.
Das alles und mehr wägen Sicherheitskräfte auch ab und schießen nicht mal eben alles ab, was in die Flugverbotszone eindringt. Drastische Maßnahmen müssen durch eine klare Verringerung einer wahrscheinlichen Gefährdung gerechtfertigt sein.

Drohnen die da rumschwirren würd ich auch abschießen.
Aber ja, nicht auf Menschen.
Und da sind wir schon bei einem wichtigen Punkt: Selbstmordattentäter kommen da zum Einsatz, wo es kein anderes Mittel gibt und/oder die Bereitschaft zum Opfern des eigenen Lebens dabei nützt, ein Sicherheitskonzept auszuhebeln. Diese Leute sind fanatisiert, aber nicht dämlich, und wer das Know-How für so einen "Luftangriff" hat, der wird auch auf die Idee kommen, dass eine unbemannte Drohne - oder mehrere davon - mit viel geringerem Einsatz viel mehr Schaden anrichten.

Drohnen sind auch leichter zu beschaffen als ein Paragleiter, die gibt's in jedem Spielzeuggeschäft. Die müssen auch gar keine nenneswerte Schadenwirkung entfalten, sondern "nur" eine Massenpanik auslösen, durch die dann Menschen ernstlich zu Schaden kommen.
Eine nach unten offene Schachtel mit einer dünnen Schicht Sprengstoff am Boden und ein paar leichten Alu-Nägeln oder sogar nur etwas Mehl drin kann nahezu jede davon tragen und das genügt schon, wenn die über den Rängen zünden. Den Rest erledigt die, Verzeihung, trampelnde Herde, die ernstliche Splitterbomben oder biologische Kampfstoffe vermutet.

Und auf Drohnen kann man auch die Namen von bekannten Fernsehsendern und/oder des Veranstalters pinseln und damit der Polizei das Gefühl vermitteln, dass es Publicity-Selbstmord wäre, sie vorschnell abzuschießen - mehr noch als bei einem Gleiter mit Greepeace-Aufschrift. Die filmen womöglich das Spiel live!
 
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