Porsche2000
Freizeitschrauber(in)
AW: Cyberpunk 2077 - Witcher 3 Komponist für Soundtrack verantwortlich
Was? Die Dialoge waren professionell, die Beleidigungen wirkten. Nicht wie der aufgesetzte Quatsch aus TW3, wo die bösen Charaktere eher einen lächerlichen Eindruck verschafften - überhaupt nicht zu vergleichen mit den fiesen dreckigen Erzbaronen des Alten Lagers! Und was den Endkampf angeht, das sehe ich komplett anders. Es geht mir nicht darum, auf was ich mich am Ende "hingeskillt" habe, sondern mir geht es um das Spielerlebnis und da ist es wichtig, dass der Endboss (so lächrlich das immer klingt) nicht nur ein weiterer Gegner ist, den man bekämpfen muss, sondern ich wünsche mir hier immer etwas Durchdachteres, etwas Einzigartiges und Ungewöhnliches. Etwas, das evtl. gar nicht mein Feind ist.
Es geht nicht darum das ein Endkampf schwierig sein muss, es geht darum das ein Endkampf zu einem gewissen Grad fordern sollte indem er dem Spieler abverlangt auch all das mal anzuwenden was er das ganze Spiel über geskillt hat, sonst kannst du dir nämlich auch ein Skillsystem sparen wenn es dafür keine Anwendung gibt die es mal erlaubt das gelernte auch praktisch nutzen zu müssen, wie halt beim Endgegner.
Ein Endgegner kann spannend sein auch ohne schwer zu sein, er muss aber dafür auch entsprechend interessante Mechaniken besitzen und damit meine ich mehr als einen Massenfight gegen luschige Templer und Gurus und dann mit der linken Maustaste ein Schwert in ein Herz zu bohren, das haben nämlich schon 100te Spiele vor Gothic geschaft, soviel "Persistenz" und es sogar besser hinbekommen.
Ich denke da nur mal an Fallout 1 zurück wo man je nachdem wie man geskilt hat denn Endkampf unterschiedlich lösen konnte, entweder indem man kämpft, indem man denn Endboss in einem langen Dialog mit entsprechend hohen Skill im reden davon überzeugt sich selbst zu zerstören, oder aber indem man Wissenschachft, Schlösser knacken beherrschte und / oder denn Schlüssel hatte um ihn mit einer Atombombe ohne jeglichen Kampf und Konfrontation einfach in die Luft zu sprengen.
Alles 3 war befriedigend, denn in jedem der 3 Fälle hat es sich gelohnt entsprechend zu skillen und hat man auch für jeden der 3 Wege ein Mindestmaß an Anforderung daran gehabt, ohne das es unnötig schwer gestaltet wurde, das ist gutes Gamedesign und Persitenz!
In Fallout 2 ehnlich, du konntest denn Endkampf umgehen, du konntest einen knackig harten Endkampf bekommen, oder dir denn Endkampf leichter machen.
Auch Deus Ex 1 bot solche Ansätze und auch da wirkte es glaubhaft und passend, genauos bei Vampires: Masqurade Bloodlines, oder Neverwinter Nighs 2, oder Arcanum: Von Dampfmaschinen und Magie, usw. All diese Spiele, obwohl sie nicht zwingend besonders schwer gewesen sind von den Endkämpfen, boten doch wesentlich bessere Endbossgesign als das in Gothic je der Fall war!
Sicher wenn man auf alle 2 Sätze sich widerholende inhaltslose Dialoge mit durch ihre hohe Anzahl lahmen Beleidigungen stand und eine Story mag die kaum mehr hergab als du Auserwählter du müssten töten bösen Erzdämon und Schicksal von Welt entscheiden mag das sicher stimmten, aber da dürftest wirklich stark in der Minderheit sein mit dieser Ansicht und bieten andere Spiele wesentlich besseres storytelling und tiefschürfendere Dialog...
Was? Die Dialoge waren professionell, die Beleidigungen wirkten. Nicht wie der aufgesetzte Quatsch aus TW3, wo die bösen Charaktere eher einen lächerlichen Eindruck verschafften - überhaupt nicht zu vergleichen mit den fiesen dreckigen Erzbaronen des Alten Lagers! Und was den Endkampf angeht, das sehe ich komplett anders. Es geht mir nicht darum, auf was ich mich am Ende "hingeskillt" habe, sondern mir geht es um das Spielerlebnis und da ist es wichtig, dass der Endboss (so lächrlich das immer klingt) nicht nur ein weiterer Gegner ist, den man bekämpfen muss, sondern ich wünsche mir hier immer etwas Durchdachteres, etwas Einzigartiges und Ungewöhnliches. Etwas, das evtl. gar nicht mein Feind ist.
