Amazon, Steam & Co.: Irreführende Werbung beim Kauf von digitalen Filmen, Spielen und anderen Inhalten?

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Im US-Bundesstaat Kalifornien läuft nun eine Klage gegen Amazon. Die Klägerin wirft dem Unternehmen irreführende Werbung vor, nach dem sie einen Film digital bei Prime Video gekauft hatte und dieser jetzt nicht mehr abrufbar ist.

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Also erwirbt man grundsätzlich kein Eigentum beim Kauf von digitalen Inhalten.
Und die Betreiber haben das Recht digitale Inhalte wieder zu entfernen.
 
Puh... harter Tobak. Besonders weil bei der Suche nach einem Film bei Amazon immer neben DVD/BluRay auch Prime angeboten wird und in Verbindung mit dem "kaufen" Knopf finde ich das sehr irreführend, wenn man am Ende nur eine beschränkte "Lizenz" erwirbt.

Ich habe aus Bequemlichkeit oder wegen eines Angebots auch schon den ein oder andern Film bei Amazon Prime Video gekauft. Werde aber jetzt wieder vermehrt BluRays kaufen. Neben der besseren Qualität habe ich den Film dann wenigstens in der Hand.

Edit: Habe jetzt nochmal ein wenig gelesen und finde auch die Nutzungsregeln/-bedingungen sehr verwirrend.
Einerseits steht da in den Nutzungsregeln:
Nutzungszeitraum: Unbegrenzt – Sie dürfen Ihre gekauften Videos so oft Sie wollen und so lange Sie wollen immer wieder ansehen (vorbehaltlich der Einschränkungen laut den Amazon Prime Video Nutzungsbedingungen).

Und dann wenn man auf die Nutzungsbedingunge klickt muss man hier nach suchen:
Verfügbarkeit von Gekauften Digitalen Inhalten. Gekaufte Digitale Inhalte stehen Ihnen grundsätzlich weiterhin zum Herunterladen oder Streamen zur Verfügung, können jedoch aufgrund von möglichen Lizenzbeschränkungen des Inhalteanbieters oder aus anderen Gründen nicht mehr verfügbar sein. Amazon übernimmt keine Haftung für den Fall, dass erworbene Digitale Inhalte für weiteres Herunterladen oder Streamen nicht mehr zur Verfügung stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man sich nun weniger mit den Rechten herumschlagen will, dann bleibt einem immer noch die Option, Videospiele, Filme & Co. auf DVD, Blu-ray oder einem anderen physischen Datenträger zu kaufen.
Es soll da ja noch so eine "illegale Möglichkeit" geben. Und ich sag es mal ganz vorsichtig so: Wenn jemand ein digitales Produkt "gekauft" hat, und man würde ihm anschließend irgendwann die Rechte an dessen Nutzung - warum auch immer - wieder entziehen, dann würde sein Gewissen diese "letzte Möglichkeit der Wiederbeschaffung" sehr wahrscheinlich auch nicht pauschal ausschließen.

Kurz: Ich denke die meisten Käufer würden dann einfach in Erwägung ziehen das Produkt anderweitig (und dann kostenlos) runterzuladen. Bezahlt ist es ja so gesehen schon...
 
Ich muss zugeben, das Thema ist mir nicht ganz unbekannt - bin ich allerdings auch erst selbst darüber gefallen als mein "Pile of shame" bei Steam über 600 Spielen lag.
Was will man nun tun? Alle 600 herunterladen.. auf die Seite packen?
Für dieses Thema fehlt definitiv eine Lösung - wenn diese ist wieder auf DVD, CD, .. sonstige physische Datenträger zu gehen, gerne.
 
Da Frage ich mich dann, schon länger, wenn ich "nur" das Nutzungsrecht erwerbe, wieso ist dieses teilweise erheblich teurer, als der Erwerb eines Eigentums?

Wenn ich die Wahl habe zwischen BlueRay, und Prime Video, und die BlueRay ist meist billiger, hat eine bessere Qualität, und Sie gehört am Ende mir, und funktioniert überall wo ich will, Internet hin oder her, entscheide ich mich doch für die BlueRay.

Bei PC Spielen ist es mit Steam, UPlay, Origin, und Co so eine Sache, vor allem wenn im DVD Cover nur noch ein Downloadcode beiliegt, und kein Datenträger mehr. Da kann ich gleich im Internet nach einer günstigen Lizenz / Key / Downloadcode ausschau halten. Als für den Vollpreis am Ende doch nur das Recht der Nutzung zu erwerben. Wo sich der Vollpreis selbst weit nach Release stabil hält.
 
Leider kann man daran wenig ändern und solange Spiele Disks an eine Internetverbindung zur Aktivierung geknüpft sind bringt auch ein zurückgehen dahin nichts.
Mir war durchaus bewusst, dass man kein Eigentum erwirbt, aber ich persönlich dachte wenigstens, dass das private Nutzungsrecht nicht abhanden kommen kann.
Es wäre sehr interessant hier mal zu sehen wie Deutsche Gerichte in einem solchen Fall entscheiden würden.

Ich muss zugeben, das Thema ist mir nicht ganz unbekannt - bin ich allerdings auch erst selbst darüber gefallen als mein "Pile of shame" bei Steam über 600 Spielen lag.
Was will man nun tun? Alle 600 herunterladen.. auf die Seite packen?
Für dieses Thema fehlt definitiv eine Lösung - wenn diese ist wieder auf DVD, CD, .. sonstige physische Datenträger zu gehen, gerne.

Welche Spiele musst du denn heutzutage nicht erst über irgendeine Plattform aktivieren oder irgendwo herunterladen?
 
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