Klar kann (fast) jeder mit seinem Geld machen, was er will.
Und?
Das mit den tausenden Satelliten war ja wohl eine geniale Idee, wenn du Starlink meinst (da hat es funktioniert). Ansonsten ist das halt eine Folge der Privatwirtschaft, mit der man leben muß. Die große Alternative wäre eine Staatliche Behörde, die das regelt, so, wie in der DDR. Ich bezweifle jedoch, dass das die Leute glücklicher machen würde.
Renditeziel sind auch nur Wunschziele die Investoren vorgeworfen bekommen, damit die den Köder schlugen, um Geld springen zu lassen. Hieran ein Erfolg ablesen zu können ist eine Milchmädchenrechnung.
Was ist das denn für eine asoziale Einstellung bitte.. es sollte eben nicht jeder mit seinem Geld machen können, was er will.
Es gibt noch sowas wie eine Weltgemeinschaft, die würde bestimmt gerne mitreden, wenn ein anderer Depp meint, er müsste jetzt den Planeten im Orbit mit Ziegeln zumauern.
Da fehlt ganz sicher eine staatliche Behörde, die im Interesse dieser Gemeinschaft und des gesunden Menschenverstandes reguliert.
Das hätte auch für Aktionen wie von Embracer gelten sollen.
@Pu244 meinst du mit PB etwas damit pirantie Byte damit bei dem Schreiben von dir ?
Es ist halt eben das, was zählt und was passiert, wenn die Investoren kein Geld mehr springen lassen, konnte man sehen.
Das ist halt eben der Nachteil einer Marktwirtschaft. Umgekehrt gibt es auch keinen Ersatz vom Staat, wenn sich eine risikofreudigere Entscheidung ausgezahlt hätte.
Keine Ahnung was du mit den Satelliten hast, aber die sind klar im Interesse der Menschheit. Bei Lichte betrachtet ist an dem ganzen Herumgejammer auch quasi nichts dran. Meckern um des Meckerns willens, mit der Einstellung geht nichts voran.
Die gibt es und sie hat grünes Licht gegeben.
Eine staatliche Behörde, wie in der DDR, China oder Nordkorea, das hat uns gerade noch gefehlt. Dann werden künftrig Friedrich Merz, Markus Söder, Bärbel Bas, Markus Klingbeil und eventuell Robert Habeck und Ricarda Lang bestimmen, was wir so spielen und welche Filme wir sehen werden. Wenn es ganz blöd kommt, dann werden da Alice Weidel und Björn Höcke darüber wachen, dass wir nichts wokes mehr sehen.
Das ist so eine miese Idee, dass den meisten einleuchten sollte, warum man es keinesfalls tun sollte.
Es gibt ja mehr als nur schwarz / weiss Denken. Beim Gedanken an maßvolle und sinvolle Regulierung des Marktgeschehens muss man nicht gleich an Nordkorea denken. Scheinbar gelingt das nicht jedem, was schade ist.
Für die 0,5% der Weltbevölkerung die Starlink nutzen soll es sinnvoll sein, 10 tausende von (Wegwerf-)Satelliten (Lebensdauer: 5 Jahre) ins All zu befördern, bei denen keiner weiss wann und mit welchen Hinterlassenschaften die in der Atmosphäre zurückkommen und verglühen. Ganz zu schweigen davon, dass die astronomische Forschung davon negativ beeinflusst wird etc.
Das ist nur ein Beispiel, weshalb es nicht sinnvoll ist, Privatwirtschaft einfach machen zu lassen. Ich könnte viele andere aufzählen, von der Bahn bis zu Atomkraftwerken in Japan. Dass es trotzdem gemacht wird, ist eine andere Sache.
Embracer hätte die Firmen nicht kaufen dürfen wenn es eine sinnvolle Regulierung gäbe. Für so eine einfache Regel müsste man sicher nicht gleich die Sowjetunion aufleben lassen, aber die Leute hätten ihre Jobs noch.
Deine Idee ist halt eben komplett weltfremd. Dafür bräuchte es eine Behörde, die alle Unternehmen überwacht, die über sämtliche Unternehmensschritte im Bild ist und bei der sich alle Unternehmen ihre Vorhaben genehmigen müssen. Dafür bräuchte man wohl mehrere Millionen Beamte, außerdem würde es die Wirtschaft kaputtmachen. Nebenbei steht es im Widerspruch zum Grundgesetz, da wird die Eigentumsfreiheit garantiert. Man darf also auch objetiv dumme Sache machen, das ist normal.
Wir reden hier immer noch von einem Spielepublisher und nicht von der Rüstungsindustrie.
Man weiß sehr genau, dass die Dinger nach ein paar Jahren von alleine herunterkommen und der Einfluss auf die Forschung ist verhältnismäßig gering. Kein Vergleich zum Nutzen, der sich daraus ergibt. Alleine der militärische Nutzen in der Ukraine rechtfertigt es hunderte male, Es halt schon seinen Grund, warum Europa seine eigene Version möchte.
Die Bahn ist zu 100,0% im Staatsbesitz und ein Musterbeispiel, warum es ein Staatskonzern nicht unbedingt besser macht. Kernkraft ist extrem reguliert und der Staat hat dafür die Genehmigung erteilt.
Dafür hätte man die Sowjetunion aufleben lassen müssen, denn ob diese Übernahme nun eine gute oder eine schechte Idee ist, hätte eine Behörde entscheiden müssen. Diese Behörde hätte über den Kauf und die Marktaussichten im Bild sein müssen.- Hört sich erstmal unspektakulär an, aber dazu brauch es einen Expertenstab, für jede Entscheidung! Wie gesagt: wir reeden hier von millionen Beamten.
Zum privaten Unternehmertum gehört nunmal, dass man auch dumme Entscheidungen treffen kann. Wer damit nicht leben kann, der landet fast zwangsweise bei einer staatlichen Wirtschaft, wie in der DDR. Dass Leute ihren Arbeitsplatz verlieren ist nunmal leider die negative Seite einer echten Marktwirtschaft.
