Als würde man das Geld bereits mit beiden Händen aus dem Fenster werfen, weil man von jemandem, der sich als Wahrsager ausgibt, gesagt bekommen hat, man würde nächste Woche im Lotto gewinnen ...
Das stimmt halt ebnen nicht.
Aber gut, hinterher weiß man es immer besser und dann kommen die ganzen Leute aus ihren Höhlen gekrochen und erklären, dass sie es ja immer schon besser gewußt.
Klar kann man jetzt sagen, dass es mit dem 2 Mrd Deal nicht geklappt hat, aber warst du dabei? Nein und die Leute haben aber damit gerechnet, dass es so kommen wird. Wenn sie nichts getan und das Geld erhalten hätten, dann würden die ganzen Besserwisser sich darüber beschweren, dass sie auf dem Geld gehockt sind und nichts sinnvolles gemacht haben. Dann sind natürlich ein Haufen Spiele gefloppt, namentlich Elex 2, Biomutant, Homeworld 3 und Outcast 2. Klar sagen heute die ganzen Klugscheißer, dass man das doch hätte ahnen können, aber damals hat man von diesen Leuten kaum einen Ton gehört. Biomutant hatte seinen kleinen Hype, bei Outcast 2 und Homeworld 3 haben sich die Leute gefreut, dass das was neues kommt und Piranha Bytes war eben Piranha Bytes. Heute wissen wir es natürlich besser. Was man bei Biomutant hätte ändern müssen, dann man in quasi jedem Test lesen. Vieles haben sie auch per Patch umgesetzt, nur leider zu spät, dennoch ein schönes Spiel. Dass man nicht soviel auf die alten Fans geben sollte, weiß man nun. Homeworld war schon immer eher eine kleine Nische und kein Double A Spiel, jetzt wissen wir es. Bei Outcast hätte man es wissen können, aber die Leute waren froh, das nach der gescheiterten Kickstarterkampagne doch jemand das Spiel entwickelt hat und zwar mit ordentlich Geld. Bei PB hätte man auch auf den Tisch hauen sollen, Elex 2 streichen und auf das kommerziell erfolgreichere Gothic bestehen müssen, statt ihnen ihre Freiheit zu lassen.
Generell kann man sagen, dass der Kardinalfehler war, den Leuten da ihre künstlerische Freiheit zu lassen. Das ist tatsächlich da massiv schiefgegangen. Bei KCD2 hat es hingegen richtig gut funktioniert, da war es richtig, dass man ein Spiel herausgebracht hat, dass sich vom Mainstream abgehoben hat. Leider kann man das halt eben nicht so einfach vorhersagen.
@Homerclon, genau das ist ja Strumzdumm und die Folgen ist das eins Erfolgreichen Leute einen neuen Job brauchten... Saftladen ist noch freundlich
Wer Björn Pankratz für erfolgreich hält, hat eine sehr originelle Definition von Erfolg
Ansonsten haben sie schon da "ausgemistet", wo es wenig Erfolg gab und es sinnvoll war, auch wenn ich es sehr schade finde. Andererseits ist es den erfolgreichen Studios gegenüber nur fair. Die Leute bei Warhorse hätten sich wohl etwas veralbert gefühlt, wenn man bei ihnen gestrichen hätte, um z.B. PB zu erhalten. Aber schade, dass es kein Elex 3 geben wird.
Daran sieht man schön wie krank dieses Wirtschaftssystem mittlerweile ist, dass sowas erlaubt ist.
Videospiele interessieren halt eben nicht sonderlich.
Scheinbar wird am liebsten überhaupt nix mehr reguliert und jeder der Geld hat kann einfach machen was er will.
Klar kann (fast) jeder mit seinem Geld machen, was er will.
Ob tausende von Satelliten ins Orbit schießen oder einfach mal alles an Spielefirmen aufkaufen und dann wieder auskotzen ohne Konsequenzen.
Und?
Das mit den tausenden Satelliten war ja wohl eine geniale Idee, wenn du Starlink meinst (da hat es funktioniert). Ansonsten ist das halt eine Folge der Privatwirtschaft, mit der man leben muß. Die große Alternative wäre eine Staatliche Behörde, die das regelt, so, wie in der DDR. Ich bezweifle jedoch, dass das die Leute glücklicher machen würde.