News Beben in der Branche: Embracer teilt sich auf - Tomb Raider und Herr der Ringe ziehen um

PCGH_Thilo

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Nach jahrelangen Einkaufstouren und Massenentlassungen kommt das nächste Beben: Die Embracer Group, Heimat von Tomb Raider, Der Herr der Ringe und Gothic, hat große Pläne.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Beben in der Branche: Embracer teilt sich auf - Tomb Raider und Herr der Ringe ziehen um

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Schade, dass es PB nicht überlebt hat. Aber gut, Pankratz wollte Elex und das war leider das Ergebnis. Ich hatte dennoch Spaß damit.

Ist doch immer wieder dasselbe mit diesen Heuschrecken... business as usual, leider. Einfach nur schrecklich

Eigentlich gehören die zu den wirklich guten, von Heuschrecken kann da keine Rede sein.
 
Die Spieleliste ist bis auf Gothic aber auch nix tolles dabei, wenn dass die komplette Liste ist oder. Tomb Raider habe ich das letzte mal auf der ersten Playstation gespielt vor fast 30 Jahren null interesse an dieser Brand.
 
? Das ist doch schon seit letztem oder vorletztem Jahr bekannt.
Richtig, seit 2024:


Neu ist der Name Fellowship Entertainment.


Der Laden ist die Seuche, alles ohne Verstand kaufen und dann vor die Wand fahren. Die eigene Unfähigkeit dann von anderen Ausbaden lassen und eins erfolgreiche Studios einstampfen. Saftladen!
Das Problem war: Sie gingen mit Geld einkaufen, das ihnen lediglich in Aussicht gestellt wurde.
Als sie es dann nicht bekamen, gabs das große Ausmisten.

Als würde man das Geld bereits mit beiden Händen aus dem Fenster werfen, weil man von jemandem, der sich als Wahrsager ausgibt, gesagt bekommen hat, man würde nächste Woche im Lotto gewinnen ...
 
Daran sieht man schön wie krank dieses Wirtschaftssystem mittlerweile ist, dass sowas erlaubt ist. Scheinbar wird am liebsten überhaupt nix mehr reguliert und jeder der Geld hat kann einfach machen was er will. Ob tausende von Satelliten ins Orbit schießen oder einfach mal alles an Spielefirmen aufkaufen und dann wieder auskotzen ohne Konsequenzen.
 
Es ist schon wild wie Embracer gewachsen und kurz darauf eine Bruchlandung hingelegt hat.
Aber es ist ja nicht nur Embracer insgesamt hat die Gamingbranche sich stark verzockt, Corona Boom Fehlinterpretiert, Geschäftsmodell sehr stark auf die niedrige Zinsen ausgelegt und dann am besten noch ein teures Missverständnis produziert.
Ich denke nach dem brillieren von Gollum kann man nur noch positiv hervorstechen von daher hoffe ich mal es wird gut und nicht vorher eingestellt.
 
Als würde man das Geld bereits mit beiden Händen aus dem Fenster werfen, weil man von jemandem, der sich als Wahrsager ausgibt, gesagt bekommen hat, man würde nächste Woche im Lotto gewinnen ...

Das stimmt halt ebnen nicht.

Aber gut, hinterher weiß man es immer besser und dann kommen die ganzen Leute aus ihren Höhlen gekrochen und erklären, dass sie es ja immer schon besser gewußt.

Klar kann man jetzt sagen, dass es mit dem 2 Mrd Deal nicht geklappt hat, aber warst du dabei? Nein und die Leute haben aber damit gerechnet, dass es so kommen wird. Wenn sie nichts getan und das Geld erhalten hätten, dann würden die ganzen Besserwisser sich darüber beschweren, dass sie auf dem Geld gehockt sind und nichts sinnvolles gemacht haben. Dann sind natürlich ein Haufen Spiele gefloppt, namentlich Elex 2, Biomutant, Homeworld 3 und Outcast 2. Klar sagen heute die ganzen Klugscheißer, dass man das doch hätte ahnen können, aber damals hat man von diesen Leuten kaum einen Ton gehört. Biomutant hatte seinen kleinen Hype, bei Outcast 2 und Homeworld 3 haben sich die Leute gefreut, dass das was neues kommt und Piranha Bytes war eben Piranha Bytes. Heute wissen wir es natürlich besser. Was man bei Biomutant hätte ändern müssen, dann man in quasi jedem Test lesen. Vieles haben sie auch per Patch umgesetzt, nur leider zu spät, dennoch ein schönes Spiel. Dass man nicht soviel auf die alten Fans geben sollte, weiß man nun. Homeworld war schon immer eher eine kleine Nische und kein Double A Spiel, jetzt wissen wir es. Bei Outcast hätte man es wissen können, aber die Leute waren froh, das nach der gescheiterten Kickstarterkampagne doch jemand das Spiel entwickelt hat und zwar mit ordentlich Geld. Bei PB hätte man auch auf den Tisch hauen sollen, Elex 2 streichen und auf das kommerziell erfolgreichere Gothic bestehen müssen, statt ihnen ihre Freiheit zu lassen.

Generell kann man sagen, dass der Kardinalfehler war, den Leuten da ihre künstlerische Freiheit zu lassen. Das ist tatsächlich da massiv schiefgegangen. Bei KCD2 hat es hingegen richtig gut funktioniert, da war es richtig, dass man ein Spiel herausgebracht hat, dass sich vom Mainstream abgehoben hat. Leider kann man das halt eben nicht so einfach vorhersagen.

@Homerclon, genau das ist ja Strumzdumm und die Folgen ist das eins Erfolgreichen Leute einen neuen Job brauchten... Saftladen ist noch freundlich

Wer Björn Pankratz für erfolgreich hält, hat eine sehr originelle Definition von Erfolg :ugly:

Ansonsten haben sie schon da "ausgemistet", wo es wenig Erfolg gab und es sinnvoll war, auch wenn ich es sehr schade finde. Andererseits ist es den erfolgreichen Studios gegenüber nur fair. Die Leute bei Warhorse hätten sich wohl etwas veralbert gefühlt, wenn man bei ihnen gestrichen hätte, um z.B. PB zu erhalten. Aber schade, dass es kein Elex 3 geben wird.

Daran sieht man schön wie krank dieses Wirtschaftssystem mittlerweile ist, dass sowas erlaubt ist.

Videospiele interessieren halt eben nicht sonderlich.

Scheinbar wird am liebsten überhaupt nix mehr reguliert und jeder der Geld hat kann einfach machen was er will.

Klar kann (fast) jeder mit seinem Geld machen, was er will.

Ob tausende von Satelliten ins Orbit schießen oder einfach mal alles an Spielefirmen aufkaufen und dann wieder auskotzen ohne Konsequenzen.

Und?

Das mit den tausenden Satelliten war ja wohl eine geniale Idee, wenn du Starlink meinst (da hat es funktioniert). Ansonsten ist das halt eine Folge der Privatwirtschaft, mit der man leben muß. Die große Alternative wäre eine Staatliche Behörde, die das regelt, so, wie in der DDR. Ich bezweifle jedoch, dass das die Leute glücklicher machen würde.
 
Klar kann man jetzt sagen, dass es mit dem 2 Mrd Deal nicht geklappt hat, aber warst du dabei? Nein und die Leute haben aber damit gerechnet, dass es so kommen wird. Wenn sie nichts getan und das Geld erhalten hätten, dann würden die ganzen Besserwisser sich darüber beschweren, dass sie auf dem Geld gehockt sind und nichts sinnvolles gemacht haben.
Man hätte mit der großen Einkaufstour schlicht warten können, bis das Geld fest zugesichert ist - nicht nur als Lippenbekenntnis.

Vielleicht hätte man nicht all das bekommen, das man mit dem vielleicht-Geld gekauft hatte, dafür hätte man aber auch nicht vor der Insolvenz gestanden und einige Studios würde es noch geben und viele Leute hätten ihren ein Job behalten - oder zumindest länger.
Diese (laufend) Abspaltung von drei eigenständige Unternehmen von Embracer ist ja auch eine Folge davon, das man sich völlig übernommen hatte. Eines dieser Unternehmen (Asmondee, Brettspiel-Sparte) musste gar 900 Mio € an Schulden übernehmen.

Dann sind natürlich ein Haufen Spiele gefloppt, namentlich Elex 2, [...]
Nach meinen Infos war Elex 2 kein Flop, auch wenn es hinter den Erwartungen zurückblieb.
Wäre es ein Flop gewesen, hätte man wohl kaum grünes Licht für Elex 3 gegeben.

Generell kann man sagen, dass der Kardinalfehler war, den Leuten da ihre künstlerische Freiheit zu lassen.
Weil es ja auch so viel besser läuft, wenn man die Kreativität abwürgt und alle nach Schema F arbeiten lässt.
Wie ist es nochmal um Ubisoft bestellt?
 
Nach meinen Infos war Elex 2 kein Flop, auch wenn es hinter den Erwartungen zurückblieb.
Wäre es ein Flop gewesen, hätte man wohl kaum grünes Licht für Elex 3 gegeben.

Soweit ich weiß haben sie das Renditeziel im besten Fall verfehlt und sind etwas mit den Produktionskosten rausgekommen. Im Schlimmsten Fall, der deutlich realistischer ist, war es ein großer Flop. Elex 3 wurde wohl genehmigt, weil man es einfach nochmal versuchen wollte. Es gab ja durchaus Dinge, die Elex 2 die Bilanz verhagelt haben und die dann besser hätten laufen können.

Weil es ja auch so viel besser läuft, wenn man die Kreativität abwürgt und alle nach Schema F arbeiten lässt.
Wie ist es nochmal um Ubisoft bestellt?

Das Gegenteil von schlecht muß nicht unbedingt gut sein. Wobei Ubisoft auch einige Dinge gemacht hat, bei denen der langweilige, konservative Ansatz besser gewesen wäre. Embracer ist seine Experimentierfreude jedenfalls teils böse auf die Füße gefallen. Auch ansonsten waren die eigentlich die besseren in dem ganzen Spielegeschäft.
 
Sinn und Zweck wird wohl wie vom CEO angedacht die Ausgleiderung der "guten" Marken im Unternehmen sein. Da bleibt natürlich die Frage was mit dem weniger wertvollen Teil bleibt. AI Slop Schmieden? Aufspalten und verkaufen? Deutlich verkleinern und zum technischen Support verdonnern wie bei vielen EA Studios?

Am Ende werden die Aktionäre wohl interessiert sein sich eher auf KI und das Lizenzgeschäft, wo das einfache Geld liegt, zu fokussieren und den Rest loszuwerden oder deutlich zu verkleinern. Embracer ist ja über die Jahre sehr groß geworden.
 
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