News Das nächste Opfer: Traditionsreicher Rollenspiel-Spezialist soll die Tore schließen

PCGH-Redaktion

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Bereits mehrere von Nacons Studios mussten Insolvenz anmelden. Nachdem nun 18 Monate Zeit waren, einen möglichen Käufer zu finden, ist klar: Mindestens ein Studio könnte es nicht geschafft haben.

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Damnit, somit wohl keine Updates mehr für Greedfall 2. Immer schade wenn ein RPG Studio schließt - kann nicht genug von den games haben.
 
Kann mir einer erklären warum so viele Studios derzeit schließen? Also ernstgemeinte Frage, das war doch vor paar Jahren nicht so schlimm
 
warum so viele Studios derzeit schließen?

Ich würde den KI Impact nicht unterschätzen. Wenn jeder problemlos ein einfaches Game vibecoden kann, müssen die Studios halt schauen. Entweder auch mit sowas kosten einsparen, oder die Qualität des Produkts steigern.

Das ist in der Softwarebranche gerade allgemein sehr hart. Aber so viele auch pleite gehen, die Startups sprießen genauso schnell nach.
 
Nacon ist auch so ein Hit&Miss-Publisher. Wackelkandidat.

Wenn RoboCop und Steelrising nicht gewesen wären, hatten die schon viel früher Federn gelassen, mit ihren furchtbaren Sportspielen.

Vielleicht wäre Spider alleine als Indie-Studio mit interessanten Nischenspielen besser unterwegs.
 
Kann mir einer erklären warum so viele Studios derzeit schließen? Also ernstgemeinte Frage, das war doch vor paar Jahren nicht so schlimm
Das sind noch immer Folgen des Booms um 2020 rum, als alle sehr viele Mitarbeiter eingestellt und neue Firmen gegründet haben.
Dieses Wachstum ist für viele aber nicht haltbar und deswegen wird im Gaming Sektor noch immer aufgeräumt.
Manche halten sich länger, weil man in der Zwischenzeit 1-2 kleine Erfolge hatte.

Das Problem ist auch, das Firmen mit z.b. 100 Mitarbeitern auf einmal 300 hatten.
Die 100 Mitarbeiter hätte man auf lang Zeit halten können, aber die 200 extra kosten dann soviel Geld, das nach ein paar Jahren nicht mal Geld für die 100 da ist und man dan schließen muss.
Es ist z.t. wie Glücksspiel und alle hofften, dass das Wachstum anhielt und man mit den 200 extra Mitarbeitern auf lange Sicht auch 3-4x soviel einnimmt.
 
Von den Rollenspielen keine gespielt, ich tippe mal drauf die sind halt ohne Deutsche Sprachausgabe und haben mich deshalb nicht interessiert. So juckt mich auch nicht das das Studio schließen muss.
 
Wenn ich ehrlich bin, habe ich von den genannten Namen zu Spielen und Studios vor dem Lesen dieser NEsw noch nie gehört, obwohl ich eigentlich gerne RPG am Computer spiele. Evtl. doch eher "Nischenplayer", die halt immer zuerst auf die Bretter gehen, wenn das Umfeld rauher wird...
 
Naja irgent wann sind den alle Firmen tot. 😇
Was machen den die Gamer 😂 YouTube wie sie im Haus Helfen den Garten machen. 😂 Ironie off 🤣
 
Haben wir nicht alle einen Pile of Shame der bis zum Tod reicht? Auch wenn alle Entwickler weg sind, zum spielen gibt es weiterhin genug.
 
Die Entscheidung der Kundschaft durch den Geldbeutel, würde ich mal pauschal behaupten.
Oder aber deshalb, weil NACON (Eigentümer von Spiders seit 2019, aber auch von Daedalic (seit 2022)) im Februar Insolvenz angemeldet hat. NACON selbst ist ein Tochterunternehmen von Big Ben Interactive.
In so einem Fall können auch Entwickler mit positiver finanzieller Bilanz unter die Räder geraten, wenn die Bilanz nicht gut genug ist.


Kannte Spiders aber auch nicht.
Von GreedFall hatte ich gehört, und beim nachsehen was diese sonst so gemacht haben, gemerkt das ich eines ihrer Spiele sogar habe - Of Orcs and Men, genau genommen war es eine Ko-Entwicklung zusammen mit Cyanide. Das hab ich aber nur ein paar Stunden gespielt, und nicht durch.
 
Die Sparte "Action mit RPG-Elements" (Looten&Leven!) ist ja in sich noch mal so gerammelt voll, dass die GameStar demnächst ein eigenes Talkformat einrichten wird. Denn spätestens, seitdem der Hexer durch die Decke ging, mussten selbst Ubisoft und Co. jetzt a bisserl mit.

Larian, Warhorse und zumindest bislang Owlcat hatten alles richtig gemacht, sich zu spezialisieren. Games wie zuletzt Larians oder Warhorses gibt es auf dem Produktionslevel praktisch gar keine. Auf einem übersättigten Markt gilt: Spezialisiere dich, entwickle Stall- und Eigengeruch. Oder gehe mit der Masse unter (siehe auch womöglich bald Bioware). Oder über den Festplattenrand geschaut: die Musikbranche, die bei der Masse an Releases und Künstlern immer weniger omnipräsente Megastars kennt. Sondern Menschen, die sich aus dem massiven Überangebot ihre eigenen Playlists bauen -- Musik, für mich. Und nicht für ne amorphe Masse.

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