Special Dangbei MP1 Max im Praxistest: UHD-Beamer bringt helles 4K-Heimkino mit Laser-Power

PCGH-Redaktion

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Der Dangbei MP1 Max besticht mit brillanten Farben, 4K-Auflösung und will mit 3.100 ISO‑Lumen dem Traum vom Heimkino bei Tageslicht näherkommen. Ob sich der Aufpreis gegenüber günstigeren Dangbei-Modellen lohnt, klärt der Praxistest.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Dangbei MP1 Max im Praxistest: UHD-Beamer bringt helles 4K-Heimkino mit Laser-Power

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Scheint ein gutes Gerät zu sein. Ich bezweifle bei der Größe aber, dass dieser Beamer ein natives 4K Bild liefert. Ist wahrscheinlich wieder nur E-Shift Technik. Das ist natürlich nichts schlechtes und viele aktuelle 4K E-Shift Beamer bieten ein besseres Bild als die ersten nativen 4K Beamer, aber es ist dennoch nur Marketing und technisch ist das einfach nicht richtig. Man hätte im Test vielleicht mal erwähnen können, dass man auch eine Tageslicht Leinwand benutzen kann. Dafür sollte der Beamer hell genug sein. Dann hat man auch bei normalem Tageslicht noch einen akzeptablen Schwarzwert. Die Farbverschiebung lässt sich sicherlich auch korrigieren.
 
Ich muss sagen, abseits dessen, dass es nunmal so viele Möglichkeiten gibt ein Bild zu erstellen, der Beamer hat nunmal den Vorteil, dass es unabhängig ist. Das projezierende Auge ist nunmal weniger fixiert als das Mobile. Leider alles so ein Traum von Reichtum. Ich würde definitiv nen Beamer wollen sobald ich nen Campervan hätte. Einfach projezieren. Wird immer besser Jahr für Jahr. Sollte mein Fernseher mal den Geist aufgeben, ich glaub ich investier dann in einen Beamer. Einfach geil. Ist wie Mini-itx für Tower. Einfach mitnehmen, machen Sachen, alles passt, geradezu die Oase der Pragmatiker.
 
Was zum Henker zieht denn das Gerät aus der Steckdose ..? Mehrere Seiten gegoogelt ohne Erfolg!
Mir ist klar wer 1900 Eus hinlegt interessiert das nicht aber es gibt Leute wo das der Fall ist....! Eine Effizientsbezeichnung von A+ über -H oder I und K is mir auch relativ bums... aber ich möcht wissen ob das ding 90 watt zieht oder 3000 watt. Im Technik Segment fällt mir immer mehr auf das die Leistungsaufnahme bei Geräten immer weniger nachvollziehbar angegeben wird. Warum ist das sooooooo, die Strompreise in Deutschland sind Wucher..! Niemand kümmert sich drum.. und dann wird das nicht mal mehr Transparent vom Hersteller über den Händler bis zum Käufer nachvollziehbar angegeben.. Was ist das denn für ne Entwicklung..!!!! Hallo jemand da...
 
Natürlich ist der Sound aus so einem kleinem Gerät nichts tolles.
Aber wer einen Beamer nutzt, nutzt beim schauen von Filmen nicht sowieso eine Soundbar oder Heimkino/Steroanlage?
Für die Tagesschau mal kurz eben reicht der eingebaute Ton doch allemal.
 
aber ich möcht wissen ob das ding 90 watt zieht oder 3000 watt.
Bei der Produktwerbung zum link auf Amazon. Bildchen runter scrollen bis Spezifikationen-Elektrisch: 190W, 240W Netzteil.
Aber ist mir persönlich tatsächlich auch ziemlich egal. Weil ne fette Leinwand nebst Beamer nutze ich nicht mehrere Stunden am Tag.
Für ein Wohnmobil ect. gibts da natürlich schon deutlich sparsamere LED Modelle..
 
Was zum Henker zieht denn das Gerät aus der Steckdose ..? Mehrere Seiten gegoogelt ohne Erfolg!
Mir ist klar wer 1900 Eus hinlegt interessiert das nicht aber es gibt Leute wo das der Fall ist....! Eine Effizientsbezeichnung von A+ über -H oder I und K is mir auch relativ bums... aber ich möcht wissen ob das ding 90 watt zieht oder 3000 watt. Im Technik Segment fällt mir immer mehr auf das die Leistungsaufnahme bei Geräten immer weniger nachvollziehbar angegeben wird. Warum ist das sooooooo, die Strompreise in Deutschland sind Wucher..! Niemand kümmert sich drum.. und dann wird das nicht mal mehr Transparent vom Hersteller über den Händler bis zum Käufer nachvollziehbar angegeben.. Was ist das denn für ne Entwicklung..!!!! Hallo jemand da...

Auf der Dangbei Seite selbst wird 190W angegeben und es liegt ein 240W Netzteil bei.
 
Natürlich ist der Sound aus so einem kleinem Gerät nichts tolles.
Aber wer einen Beamer nutzt, nutzt beim schauen von Filmen nicht sowieso eine Soundbar oder Heimkino/Steroanlage?
Für die Tagesschau mal kurz eben reicht der eingebaute Ton doch allemal.
Das denk ich auch und dürfte den meisten auch klar sein. Aber manche hier beschweren sich doch gerne mal, wenn man nicht glasklar ausformuliert, dass hier KEINE Soundbar eingebaut ist 😅. Daher dann lieber doch einmal mehr als zu wenig erwähnt
 
Der MP1 muss sich mit dem JMGO N1S Ultimate (3.500 lm) messen, hier wäre ein direkter Vergleich imteressant.
Fairerweise muss man einen Beamer mit einem TV vergleichen, auch da kann man ohne zusätzliche Lautsprecher keinen Kinoklang erwarten.

Allerdings muss man die richtige Position haben, etwas weiter seitlich, scheint der Ton nicht nicht mehr von vorne zu kommen.

Der JMGO jedenfalls klingt besser, als jeder Samung oder Sony TV, den ich jeh in Betrieb hatte.
Das ist für viele Zwecke in Ordnung - beim Heimkino hat man sowieso ein ordentliches Soundsystem.

Ich vermute der MP1 nutzt das neue Laser Modul DLP481XE von Texas Instruments, das ist eigentlich in der Lage FHD mit 240Hz darzustellen - schade, dass die Hersteller diese Fähigkeit in den seltensten fällen ausnutzen.

Scheint ein gutes Gerät zu sein. Ich bezweifle bei der Größe aber, dass dieser Beamer ein natives 4K Bild liefert. Ist wahrscheinlich wieder nur E-Shift Technik. Das ist natürlich nichts schlechtes und viele aktuelle 4K E-Shift Beamer bieten ein besseres Bild als die ersten nativen 4K Beamer, aber es ist dennoch nur Marketing und technisch ist das einfach nicht richtig.
Laser DLP Module nutzen kein e-Shift wie JVC oder Epson, sondern bringen tatsächlich 8 Mio Pixel (3840x2160) auf die Leinwand.
Aktuelle DLP Technologie (XPR 2 genannt) arbeitet ohne überlappende Pixel und trägt zu recht das UHD Logo.
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Das denk ich auch und dürfte den meisten auch klar sein. Aber manche hier beschweren sich doch gerne mal, wenn man nicht glasklar ausformuliert, dass hier KEINE Soundbar eingebaut ist 😅. Daher dann lieber doch einmal mehr als zu wenig erwähnt
Mehrere Anmerkungen: Was den Sound angeht wünsche ich mir bei den normalen Heimkino-Beamern eigentlich schon lange, dass man die lächerlichen ~10W-Lautsprecher ganz einspart. Ich kann den Bedarf bei den "Lifestyle"-Kurzdistanzbeamern aber noch halbwegs nachvollziehen und da gibt es tatsächlich auch ein paar ausreichende, Soundbar-artige integrierte Lösungen für Leute die eben im Wohnzimmer damit Fußball oder Fernsehprogramm schauen wollen.

Ebenso sollte erwähnt werden, dass digitale Keystone/Perspektivenkorrektur immer(!) mit einem massiven Qualitätsverlust einhergeht, einfach weil die zugespielten Pixel nicht mehr nativ auf den Pixeln (Mikrospiegeln) des DLP-Chips liegen.
Niemand würde beispielsweise einen WQHD-Monitor mit krummen 2555*1433 Pixeln ansteuern und dann die daraus resultierende Unschärfe, Aliasing-Effekte, Moire-Muster usw. einfach ignorieren oder in Kauf nehmen. Bei Beamern scheint es aber bequemer zu sein, als sich die 15 Minuten zu nehmen und ihn korrekt auszurichten/aufzustellen.
Solche "Features" sollten in jedem Wohnzimmer in dem man das Ding halbwegs gerade & zentriert aufstellen kann unbedingt abgeschaltet bleiben (und im Heimkino sowieso), sonst deklassiert man seinen tollen neuen & teuren Projektor einfach um eine Auflösungsklasse.

Ist wahrscheinlich wieder nur E-Shift Technik. Das ist natürlich nichts schlechtes und viele aktuelle 4K E-Shift Beamer bieten ein besseres Bild als die ersten nativen 4K Beamer, aber es ist dennoch nur Marketing und technisch ist das einfach nicht richtig. Man hätte im Test vielleicht mal erwähnen können, dass man auch eine Tageslicht Leinwand benutzen kann. Dafür sollte der Beamer hell genug sein. Dann hat man auch bei normalem Tageslicht noch einen akzeptablen Schwarzwert.
Zu Leinwand und Schwarzwert: Ja, auch das kommt mir zu kurz. Der Schwarzwert eines Beamers ist eh nur so viel wert, wie Restlicht im Raum reduziert werden kann. Also ein "Beweisfoto" im komplett abgedunkelten Raum sagt noch nichts aus, wenn die Leinwand etwa unterhalb einer weißen Decke hängt, die massiv Streulicht der hellen Bildanteile auf die Leinwand zurückwirft und dunkle Bereiche unmittelbar wieder aufhellt.

Zum E-Shift: Es gibt soweit ich weiß keinen DLP Beamer ohne Shift, da Texas Instruments noch keinen nativen 4K bzw. UHD-DLP-Chip für Endgeräte auf dem Markt hat.
Ich vermute der MP1 nutzt das neue Laser Modul DLP481XE von Texas Instruments, das ist eigentlich in der Lage FHD mit 240Hz darzustellen - schade, dass die Hersteller diese Fähigkeit in den seltensten fällen ausnutzen.

Laser DLP Module nutzen kein e-Shift wie JVC oder Epson, sondern bringen tatsächlich 8 Mio Pixel (3840x2160) auf die Leinwand.
Aktuelle DLP Technologie (XPR 2 genannt) arbeitet ohne überlappende Pixel und trägt zu recht das UHD Logo.
Wiegesagt, es gibt noch keine nativen 4K DLPs in handelsüblichen Heimkinobeamern, der Unterschied ist: Beim Epson E-Shift wurde zunächst nur zwischen 2 Positionen geshiftet, sprich die ~2 Mio. FHD-Pixel wurden auf 4 Mio. verdoppelt, aber noch nicht auf die ~8 Mio. von UHD. Dann gab es eine Übergangslösung (Chips mit 4 Mio. Pixel und 2 Shift-Positionen), mittlerweile ist der Standard Full-HD-Chips mit 2 Mio. Pixeln, aber bei 4 Shift-Positionen, wodurch die "echten" 8 Mio. UHD-Pixel erreicht werden. Das ist auch bei XPR2 nach wie vor der Fall, das ganze basiert immer noch auf E-Shift, wenn auch mittlerweile wesentlich ausgereifter und so, dass grundsätzlich jeder UHD-Pixel abgebildet werden kann; allerdings sind die einzelnen Pixel immer noch wesentlich größer, als sie es bei einem nativen Chip wären.
Die erwähnten Full-HD 240hz sind ein direktes Resultat daraus, denn um 4K bzw. UHD bei 60hz darstellen zu können, muss der Chip mit 240hz FHD arbeiten können, damit die 4 Shiftpositionen abgebildet werden können (4x60=240). In der Realität arbeiten DLP-Chips mit noch wesentlich höheren Frequenzen, da die RGB-Farbdarstellung ebenfalls temporal/sequenziell erfolgt (ein DLP-Chip an sich kann ja nur schwarz/weiß), und auch der kommende Chip von TI, der 4K/UHD bei 120hz ermöglichen soll, wird immer noch ein FHD-480hz-Shifter sein.
 
Der MP1 muss sich mit dem JMGO N1S Ultimate (3.500 lm) messen, hier wäre ein direkter Vergleich imteressant.
Fairerweise muss man einen Beamer mit einem TV vergleichen, auch da kann man ohne zusätzliche Lautsprecher keinen Kinoklang erwarten.

Allerdings muss man die richtige Position haben, etwas weiter seitlich, scheint der Ton nicht nicht mehr von vorne zu kommen.

Der JMGO jedenfalls klingt besser, als jeder Samung oder Sony TV, den ich jeh in Betrieb hatte.
Das ist für viele Zwecke in Ordnung - beim Heimkino hat man sowieso ein ordentliches Soundsystem.

Ich vermute der MP1 nutzt das neue Laser Modul DLP481XE von Texas Instruments, das ist eigentlich in der Lage FHD mit 240Hz darzustellen - schade, dass die Hersteller diese Fähigkeit in den seltensten fällen ausnutzen.


Laser DLP Module nutzen kein e-Shift wie JVC oder Epson, sondern bringen tatsächlich 8 Mio Pixel (3840x2160) auf die Leinwand.
Aktuelle DLP Technologie (XPR 2 genannt) arbeitet ohne überlappende Pixel und trägt zu recht das UHD Logo.
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Testvideos sagen da aber was anderes. Full HD Panel, was mit XPR Shift Technologie auf 4K gebracht wird. Da wird nix von nativen 8 megapixeln erwähnt. Dieses Vergleichsbild ist auch nur marketing. Mir ist klar, dass verschiedene Techniken besser, oder schlechter aussehen. Um das genau sehen zu können, müsste man direkt vor der Leinwand sitzen. Ich glaube, ich habe dieses Bild das erste mal vor 6 Jahren oder so gesehen. Schon mein alter Sony Beamer hat bei manchen Filmen ein geniales Bild in Full HD geliefert und mein Epson mit der ersten E-Shift Technologie. hat auch schon ein wirklich gutes 4K Bild gemacht. Einzig der Kontrast und die Lautstärke waren damals nicht so der Hit.
 
Also ich setze seit über einem Jahr einen 0,66 Zoll E-Shift DLP Chip ein (siehe Signatur = Link mit Bilder).
In Verbindung mit einer Hochkontrast Leinwand ist das Ergebnis auch einer Nicht Nativ 4K Chips phönomenal scharf und gut. Und ich würde mich schon als anspruchsvoll bezeichnen.

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Wiegesagt, es gibt noch keine nativen 4K DLPs in handelsüblichen Heimkinobeamern, der Unterschied ist: Beim Epson E-Shift wurde zunächst nur zwischen 2 Positionen geshiftet, sprich die ~2 Mio. FHD-Pixel wurden auf 4 Mio. verdoppelt, aber noch nicht auf die ~8 Mio. von UHD. Dann gab es eine Übergangslösung (Chips mit 4 Mio. Pixel und 2 Shift-Positionen), mittlerweile ist der Standard Full-HD-Chips mit 2 Mio. Pixeln, aber bei 4 Shift-Positionen, wodurch die "echten" 8 Mio. UHD-Pixel erreicht werden. Das ist auch bei XPR2 nach wie vor der Fall, das ganze basiert immer noch auf E-Shift, wenn auch mittlerweile wesentlich ausgereifter und so, dass grundsätzlich jeder UHD-Pixel abgebildet werden kann; allerdings sind die einzelnen Pixel immer noch wesentlich größer, als sie es bei einem nativen Chip wären.
Die erwähnten Full-HD 240hz sind ein direktes Resultat daraus, denn um 4K bzw. UHD bei 60hz darstellen zu können, muss der Chip mit 240hz FHD arbeiten können, damit die 4 Shiftpositionen abgebildet werden können (4x60=240). In der Realität arbeiten DLP-Chips mit noch wesentlich höheren Frequenzen, da die RGB-Farbdarstellung ebenfalls temporal/sequenziell erfolgt (ein DLP-Chip an sich kann ja nur schwarz/weiß), und auch der kommende Chip von TI, der 4K/UHD bei 120hz ermöglichen soll, wird immer noch ein FHD-480hz-Shifter sein.
Es ist schön, dass du einem Igenieur der Medientechnik, der sich seit über 20 Jahren beruflich mit dem Thema beschäftigt und im Bereich Laser Projektion forschend tätig gewesen ist, versuchst die Welt zu erklären ;)

Du hast die Grundlagen der DLP Technik gut verstanden!

Mein Anliegen war es, mit dem negativen Ruf der Pixel-Shift Technik aufzuräumen.
JVC hat damals mit der Einführung von e-Shift, bei der vertikal nur die halbe Auflösung dargestellt wurde, die Kunden in die Irre geführt.
Das war unschön und hat leider zu einem schlechten Image für alle Shift-Techniken geführt.
Daher würde ich den Begriff "e-Shift" als geschützen Markennamen auch nur für die Technologie von JVC und ihren Lizenznehmern verwenden.

Um das nochmal klarzustellen - beim normalen Betrachtungsabstand einer typischen Projektionsgröße im Wohnzimmer, sieht man qualitativ keinen Unterschied zwischen einem 4k "nativen" 3x LCoS Beamer oder einem DLP 4k Beamer mit XPR 2. Für den wahrgenommenen Detailgrad sind in diesem Fall andere Faktoren, wie z.B. die güte der eingesetzten Optik, entscheidender.

Versuche haben sogar gezeigt, dass 4k DLP Projektoren von Testpersonen als "ähnlicher zur klassichen Kinoprojektion" bewertet werden.

Wenn man die Pixel mit der Lupe betrachtet oder alternativ sehr dicht an der Projektionsfläche, stellt man natürlich deutliche Unteschiede zwischen den Formen bzw. Arten der Pixel bei den Techniken LCD, LCoS und DLP fest.

Keiner davon ist schlechter oder besser, sondern einfach nur anders.
Bei Bildschirmen kommen auch unterschiedlichste Anordnungen von Subpixeln zur Anwendung, selbst innerhalb der verwendeten Technologie.
Über die Unterschiede kann man viel Diskutieren, relevant für den Anwender ist das iam Ende jedoch nicht.
 
Testvideos sagen da aber was anderes. Full HD Panel, was mit XPR Shift Technologie auf 4K gebracht wird. Da wird nix von nativen 8 megapixeln erwähnt. Dieses Vergleichsbild ist auch nur marketing.
Viele Testvideos die ich gesehen habe, erklären die Technik falsch oder unzureichend, Ich denke es ist sehr viel Unwissenheit im Spiel, da die DLP Technologie sehr komplex ist.

Entscheidend ist, was am Ende auf der Projektionsfläche dargestellt wird - wenn du da 3840 Pixel in der Breite und 2160 Pixel in der Höhe zählen kannst, genauso wie du sie dem Widergabegerät zugespielt hast, ist es 4K UHD.
Wie diese Pixel dort hingekommen sind oder sie ihre Farbe bekommen haben, ist erstmal nebensächlich.

Dass die Pixel innerhalb eines Frames sequentiell gerschrieben werden, genauso wie ihre Farben ist mindestens beeindruckend.
Bilddarstellung ist immer eine Illusion, die die menschliche Wahrnehmung austrickst.
So wir ein LCD Bildschirm auch nicht 16, 7 Mio Farben darstellen kann, sondern nur Rot, Grün und Blau, wenn man genau hinsieht ;)

Nach der Logik einiger Kritiker, hätte ein Röhrenmonitor oder ein echter Laserprojektor (nicht DLP sondern die 30 Jahre alten Geräte von Schneider) genau EINEN PIXEL, der die einzelnen Zeilen nacheinander durchscannt.

Unter Ausnutzung der Trägheit des menschlichen Auges müssen tatsächlich nicht alle Informationen zeitglich dargestellt werden.
Es reicht wenn man die hälfte der Pixel mit doppeltder Frequenz oder ein viertel mit vierfacher oder...ok dir fällt vermutlich auf worauf es hinausläuft --> EIN Bildpunkt mit genügend hoher Frequenz, darstellt.
 
Mein Anliegen war es, mit dem negativen Ruf der Pixel-Shift Technik aufzuräumen.
JVC hat damals mit der Einführung von e-Shift, bei der vertikal nur die halbe Auflösung dargestellt wurde, die Kunden in die Irre geführt.
Das war unschön und hat leider zu einem schlechten Image für alle Shift-Techniken geführt.
Daher würde ich den Begriff "e-Shift" als geschützen Markennamen auch nur für die Technologie von JVC und ihren Lizenznehmern verwenden.
Ich hätte im letzten Absatz korrekterweise allgemein von Pixelshift sprechen sollen. Mir ging es allerdings konkret um diesen Satz:
Laser DLP Module nutzen kein e-Shift wie JVC oder Epson, sondern bringen tatsächlich 8 Mio Pixel (3840x2160) auf die Leinwand.
Aktuelle DLP Technologie (XPR 2 genannt) arbeitet ohne überlappende Pixel und trägt zu recht das UHD Logo.
Das liest sich (bzw. klingt für Laien, die sich nicht mit den entsprechenden Technologien befasst haben) einfach als käme bei XPR 2 gar kein Pixelshift mehr zum Einsatz, was ja nicht stimmt. Es ist eine sehr gute Weiterentwicklung des Pixelshift-Ansatzes, der endlich in den meisten Fällen kaum mehr von nativem UHD zu unterscheiden ist und bei dem jeder Pixel adressiert bzw. abgebildet werden kann. Die Pixel überlappen sich aber dennoch, auch bei XPR 2! Das lässt sich auch ganz einfach mit entsprechenden Testbildern mit 1-Pixel-breiten Gitterstrukturen nachweisen. In der Praxis, etwa bei Spielfilmen, ist das aber kaum relevant.

Und damit hier keine Missverständnisse entstehen, ich empfinde die 4x-Pixelshift-Technik in ihren Ergebnissen beeindruckend und für den Preis als eine wesentliche Verbesserung ggü. dem (tatsächlich) irreführenden e-Shift mit 2 Positionen auf Basis eines FHD-Chips. Nur sollte man nicht unter den Teppich kehren, dass auch hier immer noch munter "geshiftet" wird.

Ich bin mal auf die neuen Projektoren mit 4K 120hz DLP-Chip gespannt - besonders in Kombination mit RGB-Laser. Hatte letztes Jahr den V704K RGB zum Testen da, aber da kam dann ein anderer von dir angesprochener Aspekt zum Tragen:
Für den wahrgenommenen Detailgrad sind in diesem Fall andere Faktoren, wie z.B. die güte der eingesetzten Optik, entscheidender.
Die Optik war bei dem nämlich leider nicht zu gebrauchen, viel zu viel Unschärfe sobald du dich nicht auf die Bildmitte konzentriert hast (gerade mit einem PC als Zuspieler natürlich extrem auffällig). Da half dann auch die tolle Farbdarstellung nichts mehr.
 
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