Das denk ich auch und dürfte den meisten auch klar sein. Aber manche hier beschweren sich doch gerne mal, wenn man nicht glasklar ausformuliert, dass hier KEINE Soundbar eingebaut ist

. Daher dann lieber doch einmal mehr als zu wenig erwähnt
Mehrere Anmerkungen: Was den Sound angeht wünsche ich mir bei den normalen Heimkino-Beamern eigentlich schon lange, dass man die lächerlichen ~10W-Lautsprecher ganz einspart. Ich kann den Bedarf bei den "Lifestyle"-Kurzdistanzbeamern aber noch halbwegs nachvollziehen und da gibt es tatsächlich auch ein paar ausreichende, Soundbar-artige integrierte Lösungen für Leute die eben im Wohnzimmer damit Fußball oder Fernsehprogramm schauen wollen.
Ebenso sollte erwähnt werden, dass digitale Keystone/Perspektivenkorrektur immer(!) mit einem massiven Qualitätsverlust einhergeht, einfach weil die zugespielten Pixel nicht mehr nativ auf den Pixeln (Mikrospiegeln) des DLP-Chips liegen.
Niemand würde beispielsweise einen WQHD-Monitor mit krummen 2555*1433 Pixeln ansteuern und dann die daraus resultierende Unschärfe, Aliasing-Effekte, Moire-Muster usw. einfach ignorieren oder in Kauf nehmen. Bei Beamern scheint es aber bequemer zu sein, als sich die 15 Minuten zu nehmen und ihn korrekt auszurichten/aufzustellen.
Solche "Features" sollten in jedem Wohnzimmer in dem man das Ding halbwegs gerade & zentriert aufstellen kann unbedingt abgeschaltet bleiben (und im Heimkino sowieso), sonst deklassiert man seinen tollen neuen & teuren Projektor einfach um eine Auflösungsklasse.
Ist wahrscheinlich wieder nur E-Shift Technik. Das ist natürlich nichts schlechtes und viele aktuelle 4K E-Shift Beamer bieten ein besseres Bild als die ersten nativen 4K Beamer, aber es ist dennoch nur Marketing und technisch ist das einfach nicht richtig. Man hätte im Test vielleicht mal erwähnen können, dass man auch eine Tageslicht Leinwand benutzen kann. Dafür sollte der Beamer hell genug sein. Dann hat man auch bei normalem Tageslicht noch einen akzeptablen Schwarzwert.
Zu Leinwand und Schwarzwert: Ja, auch das kommt mir zu kurz. Der Schwarzwert eines Beamers ist eh nur so viel wert, wie Restlicht im Raum reduziert werden kann. Also ein "Beweisfoto" im komplett abgedunkelten Raum sagt noch nichts aus, wenn die Leinwand etwa unterhalb einer weißen Decke hängt, die massiv Streulicht der hellen Bildanteile auf die Leinwand zurückwirft und dunkle Bereiche unmittelbar wieder aufhellt.
Zum E-Shift: Es gibt soweit ich weiß keinen DLP Beamer ohne Shift, da Texas Instruments noch keinen nativen 4K bzw. UHD-DLP-Chip für Endgeräte auf dem Markt hat.
Ich vermute der MP1 nutzt das neue Laser Modul DLP481XE von Texas Instruments, das ist eigentlich in der Lage FHD mit 240Hz darzustellen - schade, dass die Hersteller diese Fähigkeit in den seltensten fällen ausnutzen.
Laser DLP Module nutzen kein e-Shift wie JVC oder Epson, sondern bringen tatsächlich 8 Mio Pixel (3840x2160) auf die Leinwand.
Aktuelle DLP Technologie (XPR 2 genannt) arbeitet ohne überlappende Pixel und trägt zu recht das UHD Logo.
Wiegesagt, es gibt noch keine nativen 4K DLPs in handelsüblichen Heimkinobeamern, der Unterschied ist: Beim Epson E-Shift wurde zunächst nur zwischen 2 Positionen geshiftet, sprich die ~2 Mio. FHD-Pixel wurden auf 4 Mio. verdoppelt, aber noch nicht auf die ~8 Mio. von UHD. Dann gab es eine Übergangslösung (Chips mit 4 Mio. Pixel und 2 Shift-Positionen), mittlerweile ist der Standard Full-HD-Chips mit 2 Mio. Pixeln, aber bei 4 Shift-Positionen, wodurch die "echten" 8 Mio. UHD-Pixel erreicht werden. Das ist auch bei XPR2 nach wie vor der Fall, das ganze basiert immer noch auf E-Shift, wenn auch mittlerweile wesentlich ausgereifter und so, dass grundsätzlich jeder UHD-Pixel abgebildet werden kann; allerdings sind die einzelnen Pixel immer noch wesentlich größer, als sie es bei einem nativen Chip wären.
Die erwähnten Full-HD 240hz sind ein direktes Resultat daraus, denn um 4K bzw. UHD bei 60hz darstellen zu können, muss der Chip mit 240hz FHD arbeiten können, damit die 4 Shiftpositionen abgebildet werden können (4x60=240). In der Realität arbeiten DLP-Chips mit noch wesentlich höheren Frequenzen, da die RGB-Farbdarstellung ebenfalls temporal/sequenziell erfolgt (ein DLP-Chip an sich kann ja nur schwarz/weiß), und auch der kommende Chip von TI, der 4K/UHD bei 120hz ermöglichen soll, wird immer noch ein FHD-480hz-Shifter sein.