News Rockstar gegen Gewerkschaft: Entlassene GTA-6-Entwicklern dürfen auf Entschädigung hoffen

PCGH-Redaktion

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Der Rechtsstreit um 34 gekündigte Rockstar-Mitarbeiter geht in die nächste Runde. Möglicherweise bekommen die Ex-Rockstar-Mitarbeiter weiter Geld, solange der Gerichtsprozess läuft.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Rockstar gegen Gewerkschaft: Entlassene GTA-6-Entwicklern dürfen auf Entschädigung hoffen

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Ja, schwierig ohne Informationen, was sie "verraten" haben sollen.
Is ja 'n Unterschied, ob sie über die Temperatur im Büro gesprochen haben, oder über interne Details des Spiels.

So kann man eigentlich nix dazu sagen, was man davon hält.
Enthalte mich.
Edit: Tendenziell hört es sich aber doch gerechtfertigt an, nach diesem Satz:
"geheime Informationen zu GTA 6".
Das wird nicht nur die Temperatur im Büro sein. ;)
 
Ist halt einfach saudumm Firmeninternas auf externen Plattformen preiszugeben unabhängig davon ob das private Gewerkschaftskanäle waren oder nicht.

Ob Rockstar damit Gewerkschaften bekämpfen will oder nicht sei mal dahingestellt aber die Kündigungen kann ich in dem Kontext völlig nachvollziehen. Würde einem auch in vielen deutschen Firmen so passieren, egal ob Gewerkschaft oder nicht.
 
Meh, ein bischen was Kollegen aus der Branche zu erzählen ist völlig normal. Es ist einfach Quatsch zu glauben, man würde jahrelang hierüber stillschweigen bewahren können und müssen, Entwickler sind schliesslich keine Geheimdienstler!
Die meisten Ärzte und Therapeuten unterhalten sich übrigens die ganze Zeit über ihre Patienten, Schweigepflicht hin oder her, dass halte ich für ein viel größeres Problem, wenn überhaupt.
 
Zwei Dinge kommen mir da in den Kopf.

1.) Wenn wirklich Interna ausgeplaudert wurden, dann selbst schuld das man eine Kündigung erhalten hat. Punkt!

2.) Gerade Firmen aus dem anglo-amerikanischen Raum kämpfen teils mit sehr harten Bandagen gegen Gewerkschaften. Die Aussage das Informationen zu GTA VI geleakt wurden in dem Discord könnte dann eine Schutzbehauptung sein um die Kündigungen zu rechtfertigen. Man braucht schon irgendeinen validen Grund für die Kündigung im UK.

Bemerkenswert ist halt das es vor den Kündigungen halt "Auseinandersetzungen" wegen einer Etablierung der Gewerkschaft bei Rockstar gegeben haben soll. Man könnte dies halt auch als Versuch einer Einschüchterung aller anderen Angestellten werten um dafür zu sorgen das sich niemand weiteres der Gewerkschaft anschliesst. Man sollte auch nicht vergessen das US-Firmen so ihre Probleme mit Arbeitsrecht und Gewerkschaften in Europa haben. Bei Amazon hat es auch ewig gedauert bis man Gewerkschaften in der EU "akzeptiert" hat, und Tesla in Grünheide hat sich lange gegen jegliche zusammenarbeit mit der Gewerkschaft gewehrt.

Letzlich weiß man nicht genaues, warten wir mal die weitere juristische Auseinandersetzungen ab und schauen uns dann an was da vor Gericht passiert.
 
Diese Unternehmen machen so viel Geld, schaufeln Berge an Kohle und zahlen ihre Leute nicht für geleistete Arbeit aus. Gestern habe ich gelesen, dass einer der Google-Erfinder wegen einer 5%igen Reichensteuer aus Kalifornien abgehauen ist. Das Traurige daran ist, dass diese Steuer in einen Fonds fließt, mit dem Bedürftige auch zum Arzt gehen können. Von Huang, dem Chef von Nvidia, kann man halten, was man will, aber in solchen Dingen ist er echt ein guter Mensch – genauso wie alle anderen, die diese Steuer bezahlen. :daumen: Ich habe mal einen Entwickler von Rockstat in Dubai getroffen. Er sah aus wie ein Hippie, hielt sich aber für etwas Besonderes – einfach ein nerviger Typ mit seiner Fliegerbrille.
 
Ja, schwierig ohne Informationen, was sie "verraten" haben sollen.
Is ja 'n Unterschied, ob sie über die Temperatur im Büro gesprochen haben, oder über interne Details des Spiels.

So kann man eigentlich nix dazu sagen, was man davon hält.
Enthalte mich.
Edit: Tendenziell hört es sich aber doch gerechtfertigt an, nach diesem Satz:
"geheime Informationen zu GTA 6".
Das wird nicht nur die Temperatur im Büro sein. ;)
Na klar, 36(!) Leute haben geheime Infos ausgeplaudert.
36 Leute die entweder zufällig gleichzeitig entschieden haben, dass sie ihren Job gefährden oder alle zusammengearbeitet haben. Ich weiss nicht was von beidem unglaubwürdiger erscheint.
Und dann haben 36 Leute gleichzeitig jemanden gefunden der Ihnen die Infos abnimmt (oder waren alle so doof, sich erst nach dem Diebstahl umzuhören).
Zudem erwischt R* noch alle mehr oder minder gleichzeitig.
Als kleines Sahnehäubschen wissen wir trotz Geheiminformationen von 36 Menschen quasi nichts über das Spiel.
Seems legit.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Schinken Da hast du n Punkt. Hört sich fishy an. Macht keinen Sinn, dass alle 36 gleichzeitig geheimste Sachen ausplaudern. Oder sie haben sich alle über ein Thema "unterhalten". Und das wird ihnen entsprechend drastisch ausgelegt.

Ich weiß es nicht.

Is aber schon 'ne merkwürdige Geschichte.
Könnte was dran sein, dass sie einfach "Gewerkschafter" loswerden wollen.
 
Gut so.

Bisher gibt es NULL (!) Beweise, dass da tatsächlich etwa von auch nur EINEM der entlassenen MA geleakt wurde. R* konnte das bisher NICHT belegen, sondern nur behaupten!

Erinnert sich noch wer an die Entwicklung von RDR 2 und den übelsten Crunch Times, die die Entwickler da mitmachen mussten und was für einen Skandal das damals branchenweit auslöste? Daher ist ja R* bekannt, es nicht so genau mit MA-Rechten zu nehmen, gelinde gesagt.
 
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