Wenn du das System hinter den Keysellern kennen würdest, dann wüsstest du das die NICHT alle "illegal" sind.
Die Key kommen
immer vom Entwickler/Publisher.
Zu unterscheiden sind aber Handelsplattformen wie Kinguin oder G2A und direkte Händler wie Green Man Gaming.
GMG bekommt die Keys direkt vom Publisher und verkauft die an Endkunden. GMG bekommt die Keys z.b. unter dem Preis auf Steam und zwar rund 30%, was die Steamgebühr entspricht, da man die nur beim Verkauf über Steam zahlen muss. GMG z.b. sitzt in den UK und das schon vor dem Brexit...
Höherer Rabatt bei denen heißt z.b. weniger Gewinn vom Händler. Da ist es der geringe Aufwand und die Masse die den Gewinn macht.
Bei G2A kauft man wie über Amazon Marketplace von Dritten den Key.
Auf Handelsplattformen werden womöglich Steuern nicht gezahlt, bzw der Laden sitzt in Ländern mit wenig bis keine Steuern, z.b. Dubei.
Oder es wird mit Konten im Ausland gekauft, wo das Spiel dank schwacher Währung weniger kostet und wird in Ländern wie die EU verkauft, wo die Spiele teurer sind. Deshalb gibt es mittlerweile auch Geoblock bei Steam und dies zu unterbinden, aber das geht halt nicht in allen Ländern wegen EU-Gesetzen, Beispiel Türkei.
Bei kleinen kaum bekannten Indiegames werden ab und an verteilte Review-Keys von Dritte verscherbelt... (was nicht OK ist).
Sehr selten gab es mal Fälle bei denen diese Reseller Keys mit geklauten Kreditkarten gekauft haben. (natürlich auch nicht ok)
Bei Windows-Key ist das noch undurchsichtiger, da es sogenannte Volumenlizenzen gibt.
Da kostet ein Key weniger als Retail, es ist aber ein Paket mit 1000 oder gar 10000 Lizenzen.
Microsoft will nicht das man diese Lizenzen seperat weiterverkauft, man tut es aber trotzdem...
Dabei sind es aber auch oft übergebliebene Keys von Firmen die mehr gekauft haben, weil unter anderem der Preis dann pro Key günstiger war.
Wenn ihr wissen wollt welche Windows-Lizenz ihr habt, startet mal das Eingabefenster "cmd" und tippt dort: "slmgr -dli" ein.
Wichtig zu wissen, OEM-Keys sind oft nicht auf neue Hardware übertragbar. Die anderen aber schon. Das mache ich mit einem bei Windows registrierten Konto und auch dort hinterlegtem Key.
Wobei wenn man einen OEM-Key upgraded z.b. von 7 auf 8, 10 etc, dann kann sich der auch mal ändern und auf andere Hardware übertragbar sein.

Ich hatte mal einen Fertig-PC mit Win 7 Home und heute ist es Win11 Pro nach mehreren Updates (Kostenlos). Microsoft macht auch manchmal komische Sachen...