Special Festplatten: Tests und Hintergründe zum schon oft für tot erklärten Massenspeichermedium

PCGH_Stoe

Redakteur
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Die rotierende Festplatte gehört gerade wegen ihrer Funktion als günstiger Massenspeicher für den PC längst nicht zum alten Eisen. Wir stellen Ihnen empfehlenswerte, von uns getestete Festplatten mit bis zu 16 Terabyte Kapazität vor und liefern ausführliches HDD-Hintergrundwissen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Festplatten: Tests und Hintergründe zum schon oft für tot erklärten Massenspeichermedium

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Hauptproblem heute ist ja der große Betrug, dass man sich vermeintlich Neuware kauft, die in SMART 0 Stunden drin stehen hat, die Disk aber bereits 5 Jahre durchgelaufen ist.

U(nd das andere, also Besitzer eines Custom Loop Wasserkühlers, wenn mit irgendwo im Raum ein HDD anläufe, dann zerreisst mich, weil ich eben 'silent' gewohnt bin. Also als Datenlager nutze ich HDDs schon noch, aber da ist keine permanent angeschlossen.
 
Also die Samsung als Beispiel für eine SSD die als Daten Grab dient finde ich ungünstig...
Da schaut man ja eher auf den Preis und da bekommt man von anderen Marken auch schon 2 Terabyte unter dem Preis einer 1 Terabyte Samsung...

Ich würde zum Beispiel die unten verlinkte Verbatim nehmen mit 2 Terabyte für 89 Euro und PCIe 4.0 definitiv die interessantere Wahl als eine HDD...

Aber 2 Terabyte ist aktuell auch der sweet Spot bei SSDs, danach wird's wieder teuerer.


 
Zuletzt bearbeitet:
HDD kommt mir in keinen PC oder Laptop mehr. Auch nicht extern.
Die einzige Ausnahme ist selbstgebauter NAS wo das laute, nervige Datengrab so weit weg sein kann wie das Netzwerk reicht. Und selbst da würde Ich auf SSD setzen, vor allem weil halt 10Gbit/s Internet (real 8Gbit/s up&down) vorhanden ist. Was will man da mit einer lauten, langsamen und oben drauf noch anfälligen Lösung?
Das mit "anfällig" ist speziell für meinen Fall, weil Ich mit PA-Anlagen usw. rumspiele und das Haus öfters bis ins Fundament vibriert. SSD juckt das nicht, HDD mag aber nicht durchgerüttelt werden. Und weil das halt durch Schallwellen verursacht wird und nicht Vibrationen die sich durch die Struktur übertragen, ist die entkopplung absolut sinnlos - egal wie gut die HDD isoliert und entkoppelt ist.

Also ja, HDD ist praktisch nutzlos. Einzig offsite backups gehen damit, aber selbst da setzt man auf SSD weil man mittlerweile mit relativ schnellen externen SSD totgeschmissen wird. Für Anwender die nicht gerade datahoarder sind die terrabytes an Filmen usw. lagern ist eine HDD absolut nutzlos weil schlechter als SSD in allen Bereichen. Nur der Preis kann eine Rolle spielen, wobei es öfter mehr Sinn macht eine kleinere SSD zu holen anstatt eine dicke 16TB-HDD die halt sinnlos vor sich her rattert.
 
"praktisch nutzlos" - außer für Datahoarder. Der Artikel hat schon richtig angemerkt: Der Preis pro Terabyte ist unbestechlich. Und bei einer Sammlung an Musik, Fotos, Videos, Projektdateien egal ob selbst erzeugt oder sonst woher, wo die Performance hinter der Schreib-/Leseleistung steht und man gar nicht die zufälligen Zugriffsmuster hat, die eine SSD so besonders über eine HDD stellen, lohnen sich SSDs einfach nicht.

Nimm diese 3 Berichte als Referenz. Aber es klingt zumindest plausibel, weil der Kopf so nah am Platter ist. Ich glaube, bevor eine HDD mit Erschütterungen durch Bass Probleme bekommt, scheppert dir Glas und Porzellan in den Klanggenuss. Das weckt eventuell den Hausdrachen, sofern vorhanden. :) Wenn du dagegen halten möchtest, wohnt hoffentlich niemand in den nächsten 200m und dann kann man sich auch Sorgen um HDDs (und vielleicht dein Hörorgan machen) :D

Im Punkto Energiebedarf sind HDDs im Standby natürlich eine Katatstrophe. Klar halten Hersteller mit langsameren Rotationsgeschwindigkeiten dagegen, aber ganz abschalten, was vielleicht oftmals sinnvoll ist, geht wohl nicht. Wobei ich bisher auch nie Probleme mit HDDs hatte, die im Idle den Spindown gemacht haben und bei Zugriff wieder hochfahren. Da war es mir eher zu blöde, dass die Power On Stunden munter weitergezählt haben, obwohl 95% der Zeit der Spindel abgeschaltet war...
Festplatten sind schon ziemlich robust und ich scheue mich auch nicht vor Betriebsstunden oder Smart Fehlern. Ich bin dazu übergegangen, Festplatten physikalisch vom Strom zu trennen, die ich definitiv nicht brauche, weil es Archivplatten sind. Das wird alles mit Redundanz gesammelt und alle paar Monate mal auf die Platten weggeschrieben. Das ist für mich der beste Kompromis. Kein unnötiges Mitlaufen und nur Einschalten, wenn benötigt. Man muss es nicht herausfordern.
Code:
Num  Test_Description    Status                  Remaining  LifeTime(hours)  LBA_of_first_error
# 1  Extended offline    Completed without error       00%     51079         -
# 2  Extended offline    Completed without error       00%     47756         -
# 3  Extended offline    Completed without error       00%     45956         -
# 4  Extended offline    Completed: read failure       10%     42301         7478198048
# 5  Extended offline    Completed: read failure       10%     41343         7478198048
# 6  Extended offline    Completed without error       00%     39890         -
# 7  Extended offline    Completed without error       00%     36675         -
# 8  Extended offline    Completed without error       00%     32281         -
# 9  Selective offline   Completed without error       00%     32272         -
#10  Selective offline   Completed without error       00%     32272         -
#11  Short offline       Completed without error       00%     32270         -
#12  Selective offline   Completed: read failure       90%     32269         7528551873
#13  Extended offline    Completed: read failure       10%     32269         7526054736
#14  Extended offline    Completed: read failure       90%     30011         100173888
#15  Extended offline    Completed: read failure       90%     29339         100173888

Ich habe selbst eine (offiziell) gebrauchte 12TB Platte vermutlich aus einem Datacenter für 120 Euro gekauft. Smart Werte genullt, aber irgendwo habe ich dann doch gesehen, dass sie 40k Betriebsstunden hat. Den Burn In hat sie überstanden, also darf sie als Datengrab dienen. :)
 
Ich habe noch so ein 10 TB Datengrab eingebaut, ich würde sie gerne ersetzen, aber selbst die alten SATA SSDs mit 4 TB sind einfach zu teuer. So langsam ist sie fällig, die HDD wird bald 11 Jahre alt :(
 
"praktisch nutzlos" - außer für Datahoarder. Der Artikel hat schon richtig angemerkt: Der Preis pro Terabyte ist unbestechlich. Und bei einer Sammlung an Musik, Fotos, Videos, Projektdateien egal ob selbst erzeugt oder sonst woher, wo die Performance hinter der Schreib-/Leseleistung steht und man gar nicht die zufälligen Zugriffsmuster hat, die eine SSD so besonders über eine HDD stellen, lohnen sich SSDs einfach nicht.

Nimm diese 3 Berichte als Referenz. Aber es klingt zumindest plausibel, weil der Kopf so nah am Platter ist. Ich glaube, bevor eine HDD mit Erschütterungen durch Bass Probleme bekommt, scheppert dir Glas und Porzellan in den Klanggenuss. Das weckt eventuell den Hausdrachen, sofern vorhanden. :) Wenn du dagegen halten möchtest, wohnt hoffentlich niemand in den nächsten 200m und dann kann man sich auch Sorgen um HDDs (und vielleicht dein Hörorgan machen) :D
Es geht ja nicht um Klang-Genuss, da geht es eher um Tuning der PA-Anlage und ja, die Bude scheppert da teilweise. Nachbarn sind weiter weg, keine Angst. Festplatten mögen das einfach nicht und warum sollte man die überhaupt nutzen? Hausdrachen und andere Haustiere nicht vorhanden, die einzigen die es stören könnte sind unfreiwillige Hausbewohner aka Mücken :ugly:

Meine Musiksammlung ist durchgehend unkomprimiert bis auf wenige Alben die nie über 320kbps mp3 verfügbar waren. Selbst das passt komplett auf eine 2TB SSD. Eine davon sitzt in der DJ-Konsole, der Rest ist über PC und Backups verteilt. Kosten so gut wie nix, auch da kein Bedarf an einer langsamen HDD ever.

NAS daheime ist mit 10Gbit/s ans Internet angebunden (8 Gbit/s real). Sofern macht es selbst dafür keinen Sinn, HDD zu verwenden - entweder muss man da SSD als Cache davor kleben oder extrem langsam rumkrebsen.
Ich habe lieber die Leitung beim Zugriff von außen als das einzige limitierende Faktor anstatt den Speicher.

Alles was mit Musik zu tun hat, selbst riesige Musiksammlungen und alle möglichen Samples, VST Plugins und alles andere was man sich da anschaffen kann, passen alle auf eine 8TB-SSD mit mehr als genug Platz übrig. Selbst wenn Ich Stem Separation nutze, braucht das 50-100Mb extra pro Track.
Wer keine Filmsammlung in unkomprimierten Formaten hat, braucht daheime eigentlich keine HDD mehr weil SSD einfach gnadenlos überlegen sind.
 
Also die Samsung als Beispiel für eine SSD die als Daten Grab dient finde ich ungünstig...
Da schaut man ja eher auf den Preis und da bekommt man von anderen Marken auch schon 2 Terabyte unter dem Preis einer 1 Terabyte Samsung...

Ich würde zum Beispiel die unten verlinkte Verbatim nehmen mit 2 Terabyte für 89 Euro und PCIe 4.0 definitiv die interessantere Wahl als eine HDD...

Aber 2 Terabyte ist aktuell auch der sweet Spot bei SSDs, danach wird's wieder teuerer.


Ich bin mir unsicher, ob es klug ist, eine SSD als Backup zu verwenden. Ich überlege auch, mir eine USB 4 SSD zuzulegen, um meine Backups darauf zu speichern. Ich plane, einmal in der Woche das System komplett zu sichern. Eigentlich sollte die TBW ausreichen, denn laut einer Tabelle müsste die SSD trotz dieser wöchentlichen Aufgaben problemlos 30 Jahre halten.
 
Also ich hab nur 1 SSD im PC und zwar ne kleine wo Windows darauf läuft. Games und andere Software sowie zur Sicherung größerer Daten und Datenmengen auf 2 anderen HDDs. Warum? Naja damals als ich mein PC zusammengebaut habe, waren eben SSD mir einfach zu teuer bei einem zu begrenzten Budget. Des Weiteren war ich immer unsicher was TBW betrifft. Vielleicht wenn ich in 2 Jahren oder so neu kaufe, schaue ich mal wie der Stand der Technik dann ist, vollem aber nach dem Preis. :D
 
NAS daheime ist mit 10Gbit/s ans Internet angebunden (8 Gbit/s real). Sofern macht es selbst dafür keinen Sinn, HDD zu verwenden - entweder muss man da SSD als Cache davor kleben oder extrem langsam rumkrebsen.
Meine klassische Frage: Wie oft zahlt sich die hohe Geschwindigkeit aus? Je nachdem, was man gerade kopiert und wie fragmentiert es auf der Platte ist, kann die HDD auch 200 MB/s. Diese Bulk Szenarien bei denen man alles liest und schreibt sind ja doch sehr selten. Für den doch extrem seltenen Fall, dass du deine Musiksammlung wiederherstellen musst, während du außerhalb bist: Die Internetleitung könnte da auch ein sehr limitierender Faktor sein. In so einer Situation ist man wohl eher glücklich, dass man überhaupt an die Daten kommt. Und wenn sie dann mit 100~150 MB/s (immerhin 1/5 einer Leitung) von einer HDD kommen können, ist das doch schon gut. Daraus ergibt sich umgekehrt (je nachdem, von wo aus du so eine Aktion fährst), ob es überhaupt Sinn macht, eine so hohe Bandbreite bedienen zu können.

Wer keine Filmsammlung in unkomprimierten Formaten hat, braucht daheime eigentlich keine HDD mehr weil SSD einfach gnadenlos überlegen sind.
Streich das "gnadenlos": In Preis/TB sind sie nicht überlegen und das gibt ihnen immer noch eine Daseinsbrechtigung. Auch bei der Langzeitspeicherung sollen die magnetischen Felderr der elektrischen Ladung der Flashzellen überlegen sein, was den schleichenden Verfall angeht.

Am Ende gibt es wie so oft nicht die Universallösung. Und als weiterer Punkt, wo die Geschwindigkeit zwar nett, aber der Speicherkapazität untergeordnet ist: Tape Storage. 400 MBit/s. Willkommen zurück auf USB 2.0 Geschwindigkeit. Komprimiert und schön gerechnet spricht iBM von 1000 MBit/s.

SSDs sind für die meisten Privatmenschen wohl die beste Wahl. Vollkommen richtig. Die Zugriffszeiten sind ungeschlagen gut und wichtig. Die hohen Lese- und Schreibraten... kommen sehr selten zum Tragen (Bsp: Ganze Spielesammlung kopieren/verschieben, danke an die Entwickler für 100+ GB große Spiele). Für Updates (egal ob Windows und Spiele) wird die Internetleitung eines Privathaushaltes eine HDD noch nicht so häufig an die Grenzen bringen.

Also im Kern: HDDs bieten günstigen Speicher mit moderat guter Zugriffsgeschwindigkeit. Ich sehe für mich so selten den Fall, dass ich die Geschwindigkeit der SSDs wirklich ausspiele, dass ich trotzdem weiterhin HDDs zusammen mit SSDs in meinem Heimserver verwende und dort die Lasten so verteile, wo sie besser aufgehoben sind. Einfach mal rational bleiben. Leute geben unnötig viel Geld für PCIe 5.0 SSDs aus, deren Leistung sie selten abrufen oder schmeißen zum Preis von 120 Euro einen Luftkühler auf die 120W CPU. Oder kürzlich der8auer mit seiner gigantischen Wasserkühlung für 1000 Euro oder so um am Ende 2°C kühlere Temperaturen zu erreichen. Ich bin mal gespannt, ob er mal einen Einsatz findet, wo er so viel Wärme überhaupt in den Radiator bekommt.

Bevor ich jetzt in eine Tirade der Unvernunft ausbreche ein Abschlusssatz: Jeder hat seinen Anwendungsfall. Wer es richtig macht, überprüft was er braucht und kauft eine passende Lösung. Ansonsten kauft man für eventuell viel Geld eine Lösung, die funktioniert, aber irgendwo einige Haken hat (könnte mehr, zu teuer, ...)
HDDS haben weiterhin eine Daseinsbrechtigung
 
Meine klassische Frage: Wie oft zahlt sich die hohe Geschwindigkeit aus? Je nachdem, was man gerade kopiert und wie fragmentiert es auf der Platte ist, kann die HDD auch 200 MB/s. Diese Bulk Szenarien bei denen man alles liest und schreibt sind ja doch sehr selten. Für den doch extrem seltenen Fall, dass du deine Musiksammlung wiederherstellen musst, während du außerhalb bist: Die Internetleitung könnte da auch ein sehr limitierender Faktor sein. In so einer Situation ist man wohl eher glücklich, dass man überhaupt an die Daten kommt. Und wenn sie dann mit 100~150 MB/s (immerhin 1/5 einer Leitung) von einer HDD kommen können, ist das doch schon gut. Daraus ergibt sich umgekehrt (je nachdem, von wo aus du so eine Aktion fährst), ob es überhaupt Sinn macht, eine so hohe Bandbreite bedienen zu können.
Da geht es weniger um den Fall die Daten unterwegs abzurufen (aber das kommt vor und jeder der mit Datenträgern unterwegs arbeitet, sollte mehrere Optionen haben - 1x Backup lokal, 1x Backup via NAS/Cloud. Klar - unterwegs limitiert die Leitung.

Daheim will Ich aber das 10GbE Netzwerk nutzen UND vor allem eine leise, schnelle Backup-Option haben, die ansonsten von Vibrationen via Schallwellen komplett unberührt bleibt.
Flash-Probleme bei externen SSD die als off-sie backup rumliegen sind bekannt - wenn die aber alle paar Wochen angesteckt werden und mit frischen Kopien bespielt werden ist das irrelevant.
Die SSD sind extrem langlebig, Ich habe immer noch meine 970 Pro (die letzte SLC SSD von Samsung, sehr schade das die Technologie vergraben wurde). Das Ding ist als Boot-Drive über 6 Jahre gelaufen und sieht immer noch gut aus, ist halt zu klein und zu langsam.

Es geht halt darum, Balance zu haben. Da Ich hier vor kurzem endlich 10Gbit/s symmetrisch Internet habe für einen humanen Preis (64€ rum), lohnt es zumindest PCI-e 4.0 SSD zu nutzen. Es ist auch super angenehm wenn sich alles in Minuten bewegen lässt. Selbst das dicke Call of Duty lässt sich in Minuten runterladen, Ich bin mittlerweile hart CPU-limitiert :ugly: Es ist nicht kostenoptimiert, das Heimnetz hier ist halt auf Geschwindigkeit und mein Grinsen ausgelegt wenn Ich wieder ein Spiel sehe was drölfzig hundred Gigabyte groß ist. Nach dem Motto: Mir doch egal, Hauptsache der Download-Server ist nicht überlastet. Und ein wenig Schadenfreude weil Ich immer noch Leute kenne die nicht mal 100Mbit/s VDSL stabil bekommen - die dürfen einige Stunden downloaden, deren Leitung ist dicht und es kostet die fast genau so viel :devil:
 
Meine klassische Frage: Wie oft zahlt sich die hohe Geschwindigkeit aus? Je nachdem, was man gerade kopiert und wie fragmentiert es auf der Platte ist, kann die HDD auch 200 MB/s. Diese Bulk Szenarien bei denen man alles liest und schreibt sind ja doch sehr selten. Für den doch extrem seltenen Fall, dass du deine Musiksammlung wiederherstellen musst, während du außerhalb bist: Die Internetleitung könnte da auch ein sehr limitierender Faktor sein. In so einer Situation ist man wohl eher glücklich, dass man überhaupt an die Daten kommt. Und wenn sie dann mit 100~150 MB/s (immerhin 1/5 einer Leitung) von einer HDD kommen können, ist das doch schon gut. Daraus ergibt sich umgekehrt (je nachdem, von wo aus du so eine Aktion fährst), ob es überhaupt Sinn macht, eine so hohe Bandbreite bedienen zu können.
So wie ich das kenne, ist es wichtig, eine hohe Schreibgeschwindigkeit zu haben, wenn man keine Lust hat, ein paar Stunden darauf zu warten, bis das System wiederhergestellt ist.
 
Ich bin mir unsicher, ob es klug ist, eine SSD als Backup zu verwenden. Ich überlege auch, mir eine USB 4 SSD zuzulegen, um meine Backups darauf zu speichern. Ich plane, einmal in der Woche das System komplett zu sichern. Eigentlich sollte die TBW ausreichen, denn laut einer Tabelle müsste die SSD trotz dieser wöchentlichen Aufgaben problemlos 30 Jahre halten.
Das geht schon, ich habe da wenig bedenken, ich schraube viel an PCs Rum und repariere im kompletten Freundeskreis alle Computer.
Die ausgefallenen SSDs lassen sich an einer Hand abzählen und das sind wirklich alte Modelle gewesen, zum Beispiel eine 120 GB SSD aus einem Phenom 9950 BE System, die damals zusammen gekauft wurden, die wurde ca 12 Jahre lang täglich genutzt und ist mittlerweile in die ewigen Jagdgründe gegangen.
Die HDD aus dem System ist aber auch schon fast tot gewesen, das Geräusch beim Einschalten war schmerzhaft😂
Aber dort war zumindest noch der Zugriff auf die Daten möglich. Wobei ob dies fehlerfrei funktionierte hab ich bei beiden nicht getestet, hatte die Aufgabe die Daten zu vernichten und durfte den PC verwerten...
Formation der SSD klappte aber die Installation schlug fehl extern dann nochmal überprüft um andere Fehler auszuschließen und dann als defekt deklariert.
 
Die HDD aus dem System ist aber auch schon fast tot gewesen, das Geräusch beim Einschalten war schmerzhaft😂
So manche HDD (meine 1,5 TB Seagate ist ein gutes Beispiel) machen ein wirklich krächzendes Geräusch beim Anlaufen. Keine Ahnung wieso das so schlimm klingen muss.

Mir ist aber bisher auch noch keine HDD "natürlich" weggestorben, außer einer WD Elements externe HDD, die sich nur noch mit 100 KB/s beschreiben und lesen lies. So eine Platte habe ich vorher schon mal in die Hände bekommen. Seither kommt mir keine WD Elements Platte mehr ins aus.
Meine aktuellen WD Red HDDs leiden ja auch unter Phantomschmerzen mit ihren vermeintlich defekten Sektoren, die die Firmware einfach nicht als defekt markieren will. 0 Pending und 0 Reallocated Sectors. "Reparierte" SMART Long vollständiges Überschreiben der HDD. Jeder Admin würde diese Platten aus dem Verkehr ziehen, aber sie leben noch und tun wunderbar ihren Dienst.
Ich weiß gar nicht, wo meine erste 128 GB SSD hingekommen ist. Aber die hat auch nach Jahren noch gut funktioniert. Nur ist es halt eine alte SATA SSD. Groß und "langsam". Wenn es nur um Zugriffszeit geht, sind SATA SSDs immer noch eine gute Grundlage.

Ich frage mich ja immer wieder, wie der Ausfall von Hardware sich äußert. SD Karten, die einfach nicht mehr erkannt werden kenne ich. Mir ist auch mal eine einfach zerbrochen. Vermutlich, weil sie zu warm wurde, auskühlte und das Material den Stress nicht ausgehalten hat oder so.
Hardwareschäden durch außere Einflüsse sind ja nicht dem Teil selbst anzulasten. Klar gibt es eventuell mal einen Headcrash bei Erschütterungen. Kann bei SSDs nicht passieren. Selbst das Temperaturmanagement ist ja heute Gang und Gäbe, dass die Hardware throttled, weil sie zu warm wird. Früher ja ein Unding.
 
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